Topreiseinfos

Wissenswertes und Tipps für Reisen in die Länder dieser Erde!

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Tahiti

Auskunft

Tahiti Tourisme

Informationen über Französisch-Polynesien

Bockenheimer Landstr. 45

60325 Frankfurt/M. 

Tel.: 069 9714840 

Fax: 069 729275

www.tahiti-tourisme.com

Besonderheiten

Literatur/Landkarten

Landkarten kauft man am besten auf den jeweiligen Inseln in größeren Buchläden (z. B. auf Tahiti im Centre Vaima, Papeete). Literatur u. a.: Georg Forster, „Entdeckungsreise nach Tahiti und die Südsee 1772–1775“ (Edition Erdmann, Stuttgart), „Seeteufel“ Graf Luckner (Koehlers Verlagsgesellschaft, Herford), James A. Michener, „Die Südsee“ (Knaur, München), Somerset Maugham, „Betörende Südsee“ (Ullstein Verlag, Berlin), Jack London, „Südsee – Abenteuer“ (Diogenes Verlag, Zürich), „Der Papalagi, Die Reden des Südseehäuptlings Tuiavii aus Tiavea“ (Klett – Verlag, Stuttgart). Den Südseehäuptling übrigens hat es nie gegeben, er ist die literarische Erfindung des Deutschen Erich Scheurmann, der 1914 nach Samoa kam. Romane der bekannten samoanischen Schriftsteller Albert Wendt und Sia Figiel sind in deutscher Sprache im Unionsverlag bzw. im Limmat Verlag, Zürich, erschienen.

Diplomatische Vertretungen

Französische Botschaft 

Kochstr. 6, 

10969 Berlin 

Telefon 030 20639000

Generalkonsulat – Visaabteilung 

Telefon 030 88590243

Konsulate in Französisch Polynesien:

Bundesrepublik Deutschland 

B.P. 452, 98713 Papeete – Tahiti Tel.: 00 689 429994/428084 Fax: 00689 429689

Österreich, Schweiz und Liechtenstein 

B.P. 4560, 98713 Papeete – Tahiti Tel.: 00 689 439112 Fax: 00 689 432122

Einreise und Ausreise

EU-Bürger dürfen sich bis drei Monate ohne Visum in Französisch Polynesien aufhalten. Dasselbe gilt für Staatsangehörige der Schweiz. Der Reisepass oder Kinderausweis muss noch mindestens sechs Monate.

Fotografieren

Tipps zum Fotografieren:

Licht

Licht ist für den Fotografen das primäre Gestaltungsmittel. Ideale Bedingungen hat man am frühen Morgen, wenn das Licht weich ist und Mitteltöne gut herausgearbeitet werden können. Die grelle Mittagssonne wirft harte Schatten und ist daher problematisch. Demgegenüber eröffnet das modulierende Abendlicht interessante Perspektiven. Dann nämlich erscheinen die Farben satt, während die Schatten lang und weich fallen.

Schnappschüsse

Spontaneität ist zwar beim Fotografieren gut, Planung ist jedoch besser – insbesondere wenn die Kamera etwas langsam ist. Damit Sie den entscheidenden Moment nicht verpassen, sollten Sie Ihre Kamera vorher weitgehend manuell eingestellt haben. Anhand eines fiktiven Punktes lässt sich die Entfernung abschätzen und die Belichtungswerte vorab ermitteln.

 

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Geografie

Tahiti besteht aus zwei, durch einen schmalen Isthmus miteinander verbunden, Inseln, der stark bevölkerten nördlichen Insel Tahiti-Nui und der fast unbewohnten südlichen Insel Tahiti-Iti. Die beiden Inseln besteht aus ca. 1.043 km² Vulkangestein. Rund um die Insel liegt ein stellenweise unterbrochenes Korallenriff, welches die Lagune vom offenen Meer abgrenzt. Anders als bei vergleichbaren Vulkaninseln in Polynesien hat sich vor Tahitis Festland bisher keine nennenswerte Atollstruktur gebildet. Lediglich ein paar kleine Mutus (tahitianisch Inseln), wie etwa Mutu Martin im Norden Tahitis, sind vorhanden. Sie sind der Beginn einer Entwicklung, die über Jahrhunderte zum versinken der Hauptinsel und zur Bildung eines großen Atoll führen wird. Beide Inseln Tahitis sind geprägt von der über Jahrhunderten aus dem ursprünglichen Vulkan entwickelten Bergwelt. Die Berge mit bis zu 2200 Höhe sind meist bis zur Häusergrenze mit dichtem Regenwald bewachsen.

Geschichte

Die ersten europäischen Besucher waren Spanier 1606 unter dem Portugiesen Pedro Fernandez de Quiros, aber da die Insel über keine Bodenschätze verfügte, war sie für die Eindringlinge nicht interessant. Die Insel wurde Sagittaria genannt. Die Besatzungen der Schiffe wurden von nackten Mädchen empfangen, schließlich hielt man sie für Götter. Die Mannschaften der nachfolgenden Schiffe unter Wallis (1767) und James Cook (1774) hinterließen nicht nur blonde Kinder, sondern auch Krankheiten, wie Syphilis und Grippe. Die Anzahl der Einwohner wurde damals auf etwa 200.000 geschätzt. 1797 erreichten die ersten Missionare die Insel. Die nachfolgende Christianisierung ließ die ursprüngliche Kultur der Polynesier nahezu vollkommen verschwinden. Seit etwa 1830 Rivalität zwischen anglikanischen (englischen) und katholischen (französischen) Missionaren um Einfluss in Tahiti. Die Ausweisung katholischer Geistlicher aus Tahiti auf Betreiben der Anglikaner wird 1838 von Frankreich zu verstärktem Engagement auf den Inseln ausgenutzt und der Einfluss beständig verstärkt. 

Während der Regierungszeit der Königin Aimata Pomaré IV. (* 1812, reg. 1827–1877) wurde Tahiti 1842 französisches Protektorat. Die Monarchie bestand weiterhin unter französischer Oberherrschaft. Die Erhebung der Polynesier gegen die französische Herrschaft wurde 1842–1847 von französischen Truppen niedergeschlagen. Nach der Abdankung des letzten Königs Pomaré V. (reg. 1877–1880) wurde Tahiti am 29. Juni 1880 zu einem Teil der Kolonie Französisch-Polynesien. Während des Zweiten Weltkrieges diente die Insel den USA als Vorposten im Südseeraum.

Kleidung und Reisegepäck

Leichte, gut waschbare und atmungsaktive Sommerkleidung ist zu empfehlen. Eine Regenjacke gehört ebenso ins Gepäck wie eine gute Sonnenbrille.
Abends, aber auch bei einem Aufenthalt im Bergland sollten leichte Wollsachen mitgenommen werden. Förmliche Kleidung dabeizuhaben ist unnötig. Bade- und Strandkleidung sind für einen Stadtbummel oder Ortsbesuche ist verpönt.

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Kultur

Der Maler Paul Gauguin (1848–1903) lebte und wirkte auf Tahiti. Die Spas auf Tahiti sind weltberühmt.

Netzspannung

110 Volt oder 220 Volt (Wechselstrom, 60 Hertz) je nach Insel und Unterbringung. Erkundigen Sie sich bitte, bevor Sie Geräte benutzen.

Notruf

Polizei, Rettung–17 

Feuerwehr–18 

Gendarmerie – 46 73 73 

Krankenhaus Mamao – 42 01 01 / 46 62 62

Klinik Cardella – 46 04 25 

Klinik Paofai – 46 18 18 

Krankenhaus Taravao 42 01 01 SMUR – 42 01 01.

Öffnungszeiten

Boutiquen: Mo.–Fr. von 7.30–11.30 Uhr und von 13.00–17.00 Uhr geöffnet. Sa. von 7.30–11.30 Uhr geöffnet. Sonntag ist Ruhetag. Der Markt in Papeete ist täglich von 5.00–17.00 Uhr geöffnet. Hier findet man eine große Auswahl an Blumen, Früchten, Hüten, Perlmutt – Waren, Kunstgegenstände und verschiedene Souvenirs.

Post

Allgemeine Öffnungszeiten: Mo.–Do. von 7.00–15.00 Uhr, Fr. von 7.00–14.00 Uhr. Flughafen Faa'a, Tahiti Papeete: Mo.–Fr. von 5.00-09.00 Uhr und 18.30–22.30 Uhr, Sa.–So. von 5.00–12.00 Uhr und 18.30–22.30 Uhr. Briefe und Postkarten werden in sechs bis zehn Tagen nach Europa befördert .

Reiseführer und Reiseberichte

 

 

Telefon

Internationale Telefonkabinen mit Kartentelefon gibt es auf fast allen Inseln. Telefonkarten können Sie in den meisten Postämtern erhalten. Vorwahl nach Deutschland: 0049 Vorwahl nach Österreich: 0043 Vorwahl in die Schweiz: 0041. Die Vorwahl ist 00689. 

Telefonieren ist sehr teuer (ca. 2 Euro pro Minute, bis zu 8,50 Euro/Minute in Hotels!), am komfortabelsten geht es noch mit Telefonkarten.

Trinkgeld

Trinkgeld ist in Französisch-Polynesien nicht üblich.

Unterkünfte

 

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Zeit

Tahiti und seine Inseln liegen bei–10 Stunden GMT, das heißt während der Sommerzeit 12 Stunden, im Winter 11 Stunden hinter Mitteleuropa. Für die Marquesas-Inseln gilt während der Sommerzeit 11,5 Stunden, im Winter 10,5 Zeitdifferenz.

Die aktuelle Zeit auf Tahiti.