Topreiseinfos

Wissenswertes und Tipps für Reisen in die Länder dieser Erde!

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Schweden

 

überwiegend Klar

10°C

Nyköping

überwiegend Klar

Feuchtigkeit: 85%

Wind: 11.27 km/h

  • 23 Aug 2017

    Teilweise bewölkt 18°C 8°C

  • 24 Aug 2017

    Überwiegend bewölkt 20°C 9°C

 

Auskunft

In Schweden gibt es ca. 400 Touristeninformationen. Dabei wird zwischen zwei verschiedenen Niveaus unterschieden:

Grünes Schild: Die Touristeninformationen vermitteln Logis. Hier erhalten Sie mündliche und schriftliche Informationen über den Ort und die nähere Umgebung. Blau-gelbes Schild: Hier können Sie Logis buchen. Sie erhalten mündliche und schriftliche Informationen über den Ort und die gesamte Region.

Mündlich wird auch Information über ganz Schweden erteilt. Die Touristeninformation hat Zugang zu Internet, und auch die Kunden haben Zugang zu modernen Informationstechnologien, um sich über Schweden zu informieren. Nach den Geschäftszeiten hat der Kunde Möglichkeiten, sich über das touristischen Angebot zu informieren. Sie können mit Kreditkarten zahlen.

Förtur Sverigehuset, Box 7542 10393 Stockholm Tel.: 08 7892480 Fax: 08 7892445 Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! 

www.turism.se

Schweden – Werbung für Reisen und Touristik

Lilienstraße 19

20095 Hamburg

Tel.: 040 32551366 (Katalogbestellung), 32551355 (Beratung)

Fax: 040 32551333; auch zuständig für Österreich und die Schweiz;

www.schweden-urlaub.de

Besonderheiten

Umgangsformen

Es ist in Schweden allgemein üblich, sich mit dem Vornamen anzureden. Nur in sehr förmlichen Situationen redet man sich mit „Sie” und dem Nachnamen an. Förmlichere Begrüßungen sind God dag („Guten Tag”) oder God morgon („Guten Morgen”). Unter Freunden sind die meisten Schweden jedoch lockerer und sagen einfach nur Hej. Beim Abheben des Telefons nennen die Schweden im Allgemeinen ihren Namen, sagen aber hallå, wenn sie den Anrufer nicht hören können. „Auf Wiedersehen” heißt Adjö oder ungezwungener Hej då.

Weltkulturerbe

Königliches Sommerschloss Drottningholm; Wikingersiedlungen Birka und Hovgarden; Eisenhütte Engellberg; Felszeichnungen von Tanum; Skogskykogarden (Friedhof) bei Stockholm; Hansestadt Visby; Kirchenbezirk Gammelstadt in Lulea; Arktische Kulturlandschaft Lapplands; Marinehafen von Karlskrona.

Gesetzliche Feiertage

1. Jan. Neujahr. 6. Jan. Dreikönigsfest. 29. März–1. April Ostern. 1. Mai Maifeiertag. 9. Mai Christi Himmelfahrt. 20. Mai Pfingstmontag. 22. Juni Mittsommer. 2. Nov. Allerheiligen. 24. Dez. Heiliger Abend (halbtags). 25./26. Dez. Weihnachten. 31. Dez. Silvester (halbtags).

Bilder

Bilder aus Schweden.

Diplomatische Vertretungen

Deutsche Botschaft

Skarpögatan 9, Stockholm, Tel.: 08 6701500, Fax: 6615294

Deutsches Honorarkonsulat

Nils Ericsonsgatan 17, Göteborg, Tel.: 031 7223600, Fax: 7223700

Österreichische Botschaft

Kommendörsgatan 35, Stockholm, Tel.: 08 6651770, Fax: 6626928

Österreichisches Generalkonsulat

Södra Vägen 28, Göteborg, Tel.: 031 161078, Fax: 7081590

Schweizerische Botschaft

Birger Jarlsgatan 64, Stockholm, Tel.: 08 6767900, Fax: 211504

Schweizerisches Honorarkonsulat

Östra Hamngatan 24, Göteborg, Tel.: 031 153332, Fax: 16566

Einreise und Ausreise

Bei einem Aufenthalt bis zu drei Monaten genügt für Deutsche, Österreicher und Schweizer der Personalausweis.

Familienstruktur

Für unverheiratete Paare, die zusammenleben, gelten nach dem Gesetz nahezu die selben Rechte und Pflichten wie für verheiratete Paare. Familien haben in der Regel nur ein oder zwei Kinder. Die Scheidungsrate steigt. Die meisten Frauen sind berufstätig und stellen 47,9 Prozent der Erwerbstätigen (1998). Für kleine Kinder wird in Tagesstätten gesorgt, während die Eltern arbeiten. In den Städten leben viele Familien in Mietwohnungen, während in kleineren Städten und ländlichen Gebieten die meisten eigene Einfamilienhäuser besitzen. Schweden ist für seine roten Holzhäuser aus dem 18. und 19. Jahrhundert bekannt, die auch heute noch das Erscheinungsbild der Kleinstädte und Dörfer prägen.

Flora & Fauna

Die Vegetation ist wie das Klima durch die geografische Lage bestimmt. In der Tiefebenen und im Südwesten des Landes herrschen Laubwälder mit Buchen und eichen vor. Weiter nördlich und in den höheren Lagen gehen sie in Kiefern- und Fichtenwäldern über. Nord-Norrland oder das schwedische Lappland ist die einzige Region, in der sich ein schwedischer Primärwald erhalten hat. Alle anderen Wälder, die etwa 75 % ausmachen, sind aufgeforstet und werden bewirtschaftet. 

Bären und Luchse, einst häufig, sind jetzt auf die Wälder des Nordens beschränkt und stehen wie der selten gewordene Wolf unter Naturschutz. Es gibt keine wild lebende Rentiere; die Herden der Lappen im Norden sind domestiziert. Zum jagdbaren Wild gehören ein reicher Elchbestand und Rehe, die vor allem im südlichen und mittleren Schweden heimisch sind. Dazu kommen Füchse, Hasen und Otter. Der artenreiche Vogelbestand umfasst u. a. Möwen, Seeschwalben und Eiderenten an den Küsten, Raubvögel in den Wäldern und Kraniche in den Seengebieten. Adler und Kraniche stehen unter Naturschutz. Die einzige giftige Schlangenart ist die Kreuzotter; Süßwasser- und auch Seefische gibt es im Überfluss.

Fotografieren

Fotografieren Sie nach Lust und Laune.

Tipps zum Fotografieren:

Licht

Licht ist für den Fotografen das primäre Gestaltungsmittel. Ideale Bedingungen hat man am frühen Morgen, wenn das Licht weich ist und Mitteltöne gut herausgearbeitet werden können. Die grelle Mittagssonne wirft harte Schatten und ist daher problematisch. Demgegenüber eröffnet das modulierende Abendlicht interessante Perspektiven. Dann nämlich erscheinen die Farben satt, während die Schatten lang und weich fallen.

Schnappschüsse

Spontaneität ist zwar beim Fotografieren gut, Planung ist jedoch besser – insbesondere wenn die Kamera etwas langsam ist. Damit Sie den entscheidenden Moment nicht verpassen, sollten Sie Ihre Kamera vorher weitgehend manuell eingestellt haben. Anhand eines fiktiven Punktes lässt sich die Entfernung abschätzen und die Belichtungswerte vorab ermitteln.

 

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Geografie

Der Nordteil Schwedens besteht aus Gebirge und Hochflächen, die etwa zwei Drittel des Gesamtterritoriums bedecken. sie sind dicht bewaldet und reich an Bodenschätzen. Etwa 15 % des Territoriums liegen nördlich des Polarkreises, während die Südspitze auf einer Höhe mit Kopenhagen liegt.

Geschichte

Die älteste bekannte Siedlung stammt aus der Zeit um 10000 v. Chr. Zwischen 8000 und 6000 v. Chr. wurde das Land nach und nach besiedelt. Vom heutigen Schweden aus führten etwa 800–1050 n. Chr. Wikingerzüge – eine Mischung aus Handels- und Raubzügen – bis weit ins heutige Russland hinein. Es entstanden Handelsbeziehungen bis nach Byzanz und in die arabische Welt. Im 11. Jahrhundert wurde Schweden christianisiert, wobei sich heidnische Religionen bis weit ins 12. Jahrhundert hielten. 1164 entstand das Erzbistum Uppsala. Vom 14. bis in die Mitte des 16. Jahrhundert beherrschte die Hanse den Handel in Schweden. Zahlreiche Städte wurden gegründet. Politisch stand Schweden seit der Kalmarer Union 1389 unter der Regentschaft der dänischen Könige. 1435 trat in Schweden der erste „Riksdag“ zusammen, ein Parlament, in dem alle Volksklassen vertreten waren. Die Unionszeit war geprägt von Auseinandersetzungen zwischen königlicher Macht, Hochadel und Bevölkerung. Sie erreichten einen Höhepunkt mit dem Stockholmer Blutbad von 1520 und führten schließlich zur Machtübernahme von Gustav Wasa, der 1523 zum König gewählt wurde. Unter seiner Regentschaft wurden die Grundlage für den schwedischen Nationalstaat gelegt. Die Kirchen wurden entmachtet, gegen den Willen des Hochadels wurde das Erbfolgerecht des Königstitel eingeführt. Außenpolitisch mühte sich Schweden um die Vorherrschaft im Ostseeraum.

Nach Kriegen gegen Dänemark und den Dreißigjährigen Krieg wurden Schweden große Teile des heutigen Staatsgebietes (Süden und Westen) zugesprochen. Außerdem umfasste Schweden Finnland, eine Reihe von Provinzen im Baltikum und in Norddeutschland. Das Land war aber wirtschaftlich zu schwach, um dieses Territorium zu halten. Nach Niederlagen im großen nordischen Krieg (1700–1721) und später gegen Russland (1809) gingen die Besitzungen wieder verloren. Napoleon unterstellte zwar 1814 Norwegen der schwedischen Krone (was bis 1905 Bestand hatte), als Folge der napoleonischen Kriege musste das Land aber Vorpommern mit Rügen an Preußen abtreten und nahm damit Abschied aus Mitteleuropa. Die Schweden machten aus der Not eine Tugend, mieden kriegerische Auseinandersetzungen und verfolgten fortan eine Politik der Neutralität, die sie auch während der beiden Weltkriege aufrechterhielten. So lehnten sie z. B. ein finnisches Hilfsgesuch im finnisch-sowjetischen Winterkrieg (1939/40) offiziell ab. Ende des 19. Jahrhunderts begann die Industrialisierung des Landes. Erste exportorientierte Unternehmen – z. B. Ericsson, SKF, Alfa Laval und Asea – entstanden. Zu gleicher Zeit kamen Volksbewegungen auf, die für eine zunehmende Demokratisierung des Landes eintraten. Liberale und Sozialdemokraten setzten schließlich 1921 ein allgemeines und freies Wahlrecht durch. 

Nach einer Reihe von Regierungswechseln erreichten die Sozialdemokraten unter Per Albin Hannson in den 30er-Jahren stabile Mehrheitsverhältnisse. Hannson und nach ihm Tage Erlander (1949–1969) sowie Olof Palme (1969–1976) machten Schweden zu einem modernen Wohlfahrtsstaat, der schnell Modellcharakter gewann, eine der wenigen Utopien Europas, die auch in der Wirklichkeit funktionierte. Die Ölkrise 1973 führte zu steigender Staatsverschuldung, Inflation und Arbeitslosigkeit. Der Konsens über den Wohlfahrtsstaat wurde brüchig, hohe Steuerbelastungen führten zu Unzufriedenheit: 1976 wählten die Schweden erstmals seit 40 Jahren eine bürgerliche Regierung. Das Zwischenspiel endete nach sechs Jahren. Die Sozialdemokraten unter Palme übernahmen erneut die Regierung; nach umfangreicher Abwertung der Krone und dank verbesserter internationaler Konjunktur erholte sich die Wirtschaft. Am 28. Februar 1986 wurde Olof Palme auf dem Heimweg vom Kino ermordet. Der Mord wurde nie aufgeklärt. Palmes Nachfolger versuchten, vom Wohlfahrtsstaat zu erhalten, was sich erhalten ließ. doch Ende der 80er-Jahre ging erstmals die Industrieproduktion zurück, die Zahlungsbilanz glitt ins Minus. Wieder wandten sich die Schweden von den Sozialdemokraten ab und wählten den konservativen Carl Bildt an die Spitze der Regierung. Der führte das Land näher an den Westen heran. 1994 schloss sich Schweden dem NATO-Programm „Partnerschaft für den Frieden“ an, am 1. Januar 1995 folgte – nach einem Referendum – der Beitritt zu EU. 

Am 1. 1. 2000 wurde in Schweden die 407 Jahre alte Verbindung zwischen der evangelisch-lutherischen Staatskirche, der rund 88 % der Gläubigen angehören, und dem Thron aufgelöst. Die lutherische Kirche wurde den übrigen Religionen und Glaubensgemeinschaften gleichgestellt. Weiterhin müssen jedoch König und Thronfolger evangelisch-lutherischen Glaubens sein. Die Kirche, eine der größten Waldbesitzer Schwedens, bedeutende Aktieninhaberin sowie Eigentümerin von über 3000 Kirchen, zieht sich mit einem Vermögen von umgerechnet rund 6,8 Mrd. DM aus dem öffentlichen Sektor zurück. Die Ernennung von Bischöfen und Erzbischof übernimmt statt der Regierung die Kirche, die Kirchensteuer wird formell abgeschafft, doch kann die Kirche künftig den Staat bitten, für sie eine „Kirchenabgabe“ in Höhe der bisherigen Steuer (ca. 1,9 % des Bruttoeinkommens) zu erheben. Gleiches Recht bekommen die übrigen Glaubensgemeinschaften. Die rund 3300 Pastoren werden künftig von den Gemeinden angestellt. Mitte des 19. Jh. diskutierte der schwedische Reichstag erstmals, die auf König Gustav Vasa (1496–1560) zurückgehende Einheit von lutherischer Kirche und Thron aufzuheben. 1957 wurde die erste Gutachterkommission eingesetzt, aber erst 1995 beschlossen der damalige Regierungschef Ingvar Carlsson und seine Kirchenministerin Marita Ulvskog, gestützt von einer Mehrheit in Parlament und Kirchenrat, die Trennung.

 

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Gesundheit

Bei akuten Erkrankungen und Unfällen rufen Sie 90000 an oder wenden sich ans nächste Krankenhaus. In den Apotheken gibt es rezeptfrei nur sehr wenige Medikamente.

Kleidung und Reisegepäck

Denken Sie daran, dass Sie immer einen wärmenden Pullover und Schutz vor Regen im Koffer haben. Darüber hinaus empfiehlt es sich auch, ein wirksames Mückenschutzmittel mitzunehmen.

Alles für die Reise

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Medien

Zeitungen

Deutschsprachige Zeitungen und Zeitschriften gibt es in größeren Städten oder touristischen Zentren.

Netzspannung

220 Volt Wechselstrom.

Notruf

Europäischer Notruf / European Emergency Call (Polizei, Notarzt, Feuerwehr): 112

Öffnungszeiten

Geschäftsöffnungszeiten: Mo.–Fr. von 9.00–18.00 Uhr, Sa. von 9.00–13.00/14.00 Uhr. In Schweden sind am Sonntag viele Supermärkte geöffnet. Abweichungen der Öffnungszeiten sind natürlich immer möglich. Öffnungszeiten der Banken in Schweden: Mo.–Fr. von 10.00–15.00 Uhr.

Post

Öffnungszeiten: Mo.–Fr. von 9.00–18.00, Savon 9.00–12.00 Uhr. Porto für Postkarten und Briefe innerhalb Europas: 7 skr.

Reiseführer und Reiseberichte

 

 

Reisezeit

Die beste Reisezeit ist der Sommer, doch wer gerne auf Langlaufskiern steht oder den Mücken aus dem Weg gehen will, dem sei der Winter empfohlen.

Sicherheit

Aktuelle Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amtes.

Telefon

Die Vorwahl für Schweden ist 0046. Vorwahl nach Deutschland: 0049; nach Österreich: 0043; in die Schweiz: 0041

Zeit

MEZ (UTC + 1); März bis Oktober: MEZ + 1 (UTC + 2).

Zoll

Die Einfuhrbestimmungen nach Schweden werden zwecks Angleichung an andere EU-Staaten gelockert. Ab Juli 2000 dürfen u. a. eingeführt werden: 1 l Spirituosen über 22 Prozent oder 3 l Starkwein (über 15 Prozent) sowie 20 l Wein und 24 l Bier (über 3,5 Prozent). Reisende über fünfzehn Jahre können 400 Zigaretten oder 150 Zigarillos oder 75 Zigarren oder 400 g Rauchtabak einführen. Bei der Rückkehr in ein anderes EU – Land kann man Waren ohne jede Einschränkung mitbringen, solange man glaubhaft machen kann, dass diese ausschließlich für den Eigengebrauch bestimmt sind.