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Oklahoma

 

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  • 25 Mai 2017

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  • 26 Mai 2017

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Allgemeines

Oklahoma ist ein US-Bundesstaat im zentralen Süden der USA, nördlich von Texas. Das Wort Oklahoma stammt aus der Choctaw-Sprache: „okla“, der Mensch und „humma“, rot. Die Hauptstadt Oklahomas ist Oklahoma City. Oklahoma umfasst ein Gebiet von 181.186 km², in dem etwa 3,35 Mio. Menschen leben.

Spitzname

Sooner State

Hauptstadt

Oklahoma City

Größte Stadt

Oklahoma City

Fläche

Rang (innerhalb der USA): 20

Insgesamt: 181.196 km²

Land: 178.023 km²

Wasser (%): 3.173 km² (1,8 %)

Einwohner

Rang (innerhalb der USA): 27

Insgesamt (2000): 3.450.654

Dichte: 19/km²

Mitgliedsstaat

Platz: 46

Seit: 16. November 1907

Geografie

Zeitzone: Central: UTC –6/–5

Breitengrad: 33°35'N bis 37°N

Längengrad 94°29'W bis 103°W

Breite: 355 km

Länge: 645 km

höchste Lage: 1.516 m

durchschnittliche Lage: 395 m 

tiefste Lage: 88 m

Oklahoma liegt weitgehend im Bereich der Inneren Ebenen. Das Zentrale Tiefland wird von den Osage Plains eingenommen, einer sanft gewellten Ebene, die nur an wenigen Stellen von Hügelland unterbrochen wird. Die Tieflandregion geht nach Osten in Hochland über. Im Nordosten handelt es sich dabei um die Ausläufer des Ozarkplateaus. In dieses Kalksteinmassiv haben Flüsse tiefe Schluchten gegraben. Südlich dieses Plateaus befinden sich die aus Sandstein aufgebauten Ouachita-Berge. Im äußersten Südosten hat der Bundesstaat Anteil an der Golfküstenebene. Nach Westen geht das Zentrale Tiefland in die Great Plains über. Der Nordosten des Bundesstaates wird vom Arkansas Valley, welches das Flusstal des Arkansas River und die umliegenden Ebenen umfasst, durchzogen. Dieses Gebiet ist sehr fruchtbar, und es ist eine der wichtigsten Agrarregionen des Staates.

Reiseführer und Reiseberichte

 

Geschichte

Innerhalb der USA nimmt Oklahoma eine Sonderstellung ein. Das Gebiet fiel im Rahmen des Louisiana Purchase 1803 an die USA. Dieser erkannten allerdings keinen Wert in diesem Gebiet und wiesen es zwischen 1817 und 1830 den Indianerstämmen der Creek, der Seminoles, der Cherokee, der Choctaw und der Chickasaw zu, die aus den östlichen Staaten vertrieben wurden. etwa 50.000 Menschen wurden nach Oklahoma getrieben, wo Sie auf bereits ansässige andere Indianerstämmen trafen. Diese Umsiedlung ging als „Trail of Tears“ in die Geschichte ein. 

1834 wurde das Gebiet zum Indianerterritorium deklariert. Noch heute haben viele Indianerstämme ihren politischen Hauptsitz in Oklahoma. Obwohl die Regierung 1880 offiziell eine Besiedelung des Landes durch die Weißen untersagte, kam es seitens der Bevölkerung immer wieder zu Übertretungen der Grenzen. Im Jahr 1885 wurden schließlich Verhandlungen mit den Creek und den Seminoles aufgenommen, die dazu führten, dass am 22. April 1889 zwei Millionen Morgen Land für Siedler freigegeben wurden. Die folge war der „Oklahoma Land Run“, bei dem innerhalb kürzester Zeit zahlreiche Siedler in das Land strömten und quasi über Nacht Oklahoma City entstand. Bereits im Vorfeld hatten viele der neuen Siedler, die sogenannten „Sooners“ (engl. „soon“, von „früh“) ihre Claims abgesteckt, was dem Staat den Beinahmen „Sooner State“ einbrachte. 

1890 wurde Oklahoma als Territorium organisiert und bis 1906 kam es zu einer beständigen Ausweitung des Siedlungsgebiets, bevor Oklahoma am 16. November 1907 der Union der Vereinigten Staaten beitrat. Nach wechselnden wirtschaftlichen Wachstums- und Krisenzeiten bescherte die Entdeckung reicher Erdöl- und Erdgasfunde im Jahre 1928 dem Land Aufschwung und Wohlstand. Gleichwohl wurde Oklahoma wiederholt von Dürreperioden und Sandstürmen heimgesucht, was einen Exodus der Landbevölkerung über die legendäre Route 66 in die westlichen Bundesstaaten zur Folge hatte. Nachzulesen unter anderem auch in John Steinbecks „Früchte des Zorns“, der den Auszug aus der „Dust Bowl“, der „Staubschüssel“, literarisch verewigt hat.

Flora & Fauna

Wälder bedecken etwa 16 % der Gesamtfläche. Die vorherrschenden Baumarten sind Kiefer, Walnussbaum, Pekannussbaum, Hickorybaum, Ulme, Esche, Eiche, Wacholder, Amerikanischer Judasbaum und Pappel. Rotwild, Otter, Waschbär, Nerz und Eichhörnchen sind in den Waldgebieten heimisch. Kaninchen, Ziesel, Präriehund und Kojote leben in den Graslandregionen. Die Vogelwelt ist überaus artenreich. Die häufigsten Vogelarten sind Wiesenstärling, Spottdrossel, Wanderdrossel, Blauhäher, Krähe und Sperling. In den Großen Salzebenen im Norden des Staates sind wild lebende Enten verbreitet.

Bevölkerung

Oklahoma hat eine Einwohnerzahl von etwa 3,35 Millionen; Die Bevölkerungsdichte liegt bei 17 Einwohnern pro Quadratkilometer. Der Großteil der Bevölkerung konzentriert sich im östlichen Teil des Staates. Der Anteil der Weißen beträgt 82 %, Schwarze stellen 7 % der Gesamtbevölkerung. In Oklahoma sind indianische Volksgruppen mit etwa 250 000 Angehörigen (etwa 8 % der Bevölkerung) weitaus stärker vertreten als in den meisten anderen Bundesstaaten. Die größten indianischen Gruppen sind Cherokee, Chickasaw, Choctaw, Creek und Seminoles. Außerdem leben in Oklahoma asiatische Volksgruppen (unter anderem Vietnamesen, Chinesen und Koreaner).

Wirtschaft

Oklahoma hat verschiedene wichtige Wirtschaftszweige. Einer der Wirtschaftszweige ist die Landwirtschaft. Sie umfasst hauptsächlich Weizenanbau vor allem im Westen, und Anbau von Mais, Hirse, Hafer, Gerste, Baumwolle im Südwesten Ein weiterer Wirtschaftszweig ist der Bergbau. Gefördert werden vor allem Erdöl und Erdgas, daneben sind Gips und Iod bedeutende Rohstoffe. Außerdem werden Kohle, Granit und Kalkstein abgebaut. In der Viehzucht dominiert die Rinderhaltung

Klima

Das Klima Oklahomas ist im Südosten subtropisch-feucht, im Westen kontinental-trocken. Große Temperaturschwankungen im Tagesverlauf sind typisch. Die Sommer sind heiß, die Winter häufig recht mild. Die durchschnittliche Jahrestemperatur liegt zwischen 14 °C im Westen und 19 °C im Südosten. Die bisher ermittelten Extremwerte lagen bei –32 °C (1930) und 49 °C (1943). Weite Teile des Bundesstaates werden regelmäßig von Tornados heimgesucht. Besonders schwere Verwüstungen richtete eine Serie von Tornados im März 1999 an. Die Höchstgeschwindigkeit der Wirbelstürme betrug 420 Kilometer in der Stunde.

Wichtigste Städte

Oklahoma City, Tulsa, Norman, Lawton, Broken Arrow, Edmond, Midwest City, Enid, Moore, Stillwater