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Wissenswertes und Tipps für Reisen in die Länder dieser Erde!

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Südafrika

 

Teilweise bewölkt

11°C

Kapstadt

Teilweise bewölkt

Feuchtigkeit: 70%

Wind: 17.70 km/h

  • 26 Sep 2017

    Teilweise bewölkt 13°C 12°C

  • 27 Sep 2017

    Teilweise bewölkt 15°C 11°C

 

Auskunft

South African Tourism Board

Deutschland

Alemannia-Haus, An der Hauptwache 11

60313 Frankfurt

Tel.: 069 9291290

Fax: 069 280950

Österreich

Stefan-Zweig-Platz 11

1170 Wien

Tel.: 01 47045110

Fax: 01 47045114

www.satour.de

Besonderheiten

Umgangsformen

Auf Grund der ethnischen Vielfalt des Landes werden in Südafrika viele verschiedene Begrüßungsformeln verwendet. Englisch sprechende Südafrikaner sagen „Hello“ („Hallo“) und „Good morning,“ („Guten Morgen“), was von den meisten anderen auch verstanden wird. Afrikaander benutzen Goeie more („Guten Morgen“). Zulus und Swasi grüßen einander mit Sakubona, was wörtlich „Ich sehe dich“ bedeutet, doch im übertragenen Sinne als „Hallo“ verwendet wird. Ferner ist Kunjani („Wie geht es dir/Ihnen?“) gebräuchlich. Auf Sakubona wird mit Yebo („ja“) geantwortet und auf Kunjani mit Sikhona oder Sisaphila. Molo, die Grußformel der Xhosa, und Dumela der Sotho und Tswana haben eine ähnliche Bedeutung. Alle Südafrikaner schütteln sich die Hände bei der Begrüßung. Viele Menschen auf dem Lande benutzen sogar beide Hände. Manchmal führen schwarze Freunde einen komplizierten dreifachen Handschlag aus, bei dem erst die kleinen Finger verhakt werden, dann die Fäuste umfasst und schließlich wieder die Finger ineinander gehakt werden. In allen Bevölkerungsgruppen können sich enge Freunde und Verwandte umarmen. Generell gilt es als unhöflich, Fremde und ältere Menschen mit dem Vornamen anzusprechen. Für Erwachsene wird eine Anrede benutzt, wenn man sie nicht näher kennt. Es zeugt von Respekt, einen älteren Schwarzafrikaner „Vater“ zu nennen, was Tata auf Isixhosa, Ntate auf Sesotho oder Baba auf Isizulu heißt. Eine ältere schwarze Frau wird mit „Mutter“ angeredet, was Mama auf Isixhosa sowie Isizulu und Mme auf Sesotho heißt. So kann ein betagter Xhosa mit „Tata“ angesprochen werden und eine ältere Zulufrau mit „Mama“. Normalerweise wird Besuch angekündigt, doch unter guten Freunden und Verwandten findet dies gewöhnlich auch unangemeldet statt. Es wird meistens nicht erwartet, dass Gäste zum Abendessen ein Geschenk mitbringen, doch sollte dies der Fall sein, wird es gerne angenommen.

Weltkulturerbe

Robben Island; Fossilienfundstätten von Sterkfontein, Swartkrans, Kromdraai und Umgebung; Greater St. Lucia Wetland Park.

Feiertage

Südafrika hat zwölf Feiertage (public holidays): Neujahrstag, Karfreitag, Familientag (unser Ostermontag) und Weihnachten, ferner 21. 3. Tag der Menschenrechte, 27. 4. Freiheitstag, 1. 5. Tag der Arbeit, 16. 6. Tag der Jugend, 9. 8. Nationaler Frauentag, 24. 9. Tag des Erbes, 16. 12. Tag der Versöhnung, 26. 12. Tag des Guten Willens, (2. Weihnachtsfeiertag). 

Fällt einer der Feiertage auf einen Sonntag, so gilt der folgende Montag als Feiertag .

Bilder

Bilder aus Südafrika.

Diplomatische Vertretungen

Deutsche Botschaft in Pretoria

180, Blackwood Street, Pretoria, Tel.: 012 / 42 78 90 01, Fax: 343 94 01, E-Mail

Deutsches Generalkonsulat in Kapstadt

St. Martini Gardens, Queen Victoria St., Gardens, Cape Town 8000, Tel.: 021 / 424 24 10, Fax: 424 94 03.

Österreichische Botschaft in Pretoria

1109 Duncan Street, Brooklyn 0011, Pretoria, Tel.: 012 / 46 24 83, Fax: 46 11 51

Österreichisches Generalkonsulat in Kapstadt

Standard Bank Cent., Main Tower 1001, Herzog Boulevard, Cape Town 8001, Tel.: 021 / 421 14 49, Fax: 425 34 89.

Österreichisches Generalkonsulat in Johannesburg

JHJ House, 7. Stock, 11, Cradock Avenue, Rosebank 2199, Johannesburg, Tel.: 011 / 447 65 51, Fax: 447 61 91.

Schweizer Botschaft in Pretoria

818, George Avenue, Arcadia 0083, Pretoria, Tel.: 012 / 43 67 07, Fax: 43 67 71.

Schweizer Konsulat in Kapstadt

NBS Waldorf Building, 9. Stock. 80, St. Georges Mall, Cape Town 8000, Tel.: 021 / 426 10 40, Fax: 424 93 44.

Schweizer Generalkonsulat in Johannesburg

Cradock Hights, 2. Stock, 21, Cradock Avenue, Rosebank 2196, Johannesburg, Tel.: 011 / 442 75 00, Fax: 442 78 91.

Familienstruktur

Die Weißen leben in Kernfamilien zusammen. Die Bindungen innerhalb schwarzafrikanischer Familien sind traditionell eng, auch wenn nicht alle Familienmitglieder zusammenwohnen. Die Großfamilie spielt eine bedeutende Rolle bei der Kinderbetreuung und ihre Mitglieder unterstützen sich gegenseitig.

Bevölkerung Das südafrikanische Volk ist eine Rainbow-Nation mit einem bunten Bevölkerungsgemisch, dass sich aus ca. 43 Mio. Menschen zusammensetzt. Davon sind ca. 77 % Afrikaner, 10 % Weiße, 9 % Coloureds, 3 % Asiaten.

Flora & Fauna

Südafrika kann sich eines enorm artenreichen Tierbestands rühmen, doch sind viele Arten vom Aussterben bedroht und die Mehrzahl ist auf Wildreservate beschränkt. Dort findet man u. a. Löwen, Leoparden, Nashörner, Elefanten, Flusspferde, Giraffen, Antilopen, Strauße und Hyänen. Insgesamt gibt es acht Schutzgebiete einschließlich des berühmten Krüger-Nationalparks und des Addo-Elephant-Nationalparks bei Port Elizabeth an der Südküste. Alle tragen dazu bei, dass die südafrikanische Tierwelt erhalten bleibt.

Fotografieren

Wie überall auf der Welt, sollte man beim Fotografieren von Menschen um Erlaubnis fragen. Aufnahmen von militärischen Anlagen, Polizeistationen und Gefängnissen sind generell nicht gestattet. In den größeren Städten des Landes können Filme, die eigentlich überall zu haben sind, innerhalb kurzer Zeit entwickelt werden. Fotoapparate und Objektive sind in Südafrika wesentlich teurer als in Deutschland.

Tipps zum Fotografieren:

Licht

Licht ist für den Fotografen das primäre Gestaltungsmittel. Ideale Bedingungen hat man am frühen Morgen, wenn das Licht weich ist und Mitteltöne gut herausgearbeitet werden können. Die grelle Mittagssonne wirft harte Schatten und ist daher problematisch. Demgegenüber eröffnet das modulierende Abendlicht interessante Perspektiven. Dann nämlich erscheinen die Farben satt, während die Schatten lang und weich fallen.

Schnappschüsse

Spontaneität ist zwar beim Fotografieren gut, Planung ist jedoch besser – insbesondere wenn die Kamera etwas langsam ist. Damit Sie den entscheidenden Moment nicht verpassen, sollten Sie Ihre Kamera vorher weitgehend manuell eingestellt haben. Anhand eines fiktiven Punktes lässt sich die Entfernung abschätzen und die Belichtungswerte vorab ermitteln.

 

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Geografie

Die Republik Südafrika umfasst den südlichen Teil des afrikanischen Kontinents zwischen 22° und 35° südlicher Breite und 17° bis 33° östlicher Länge und liegt größtenteils südlich vom Wendekreis des Steinbocks (23,5° südlicher Breite). Sie wird im Norden begrenzt von Namibia, Botswana und Zimbabwe, im Nordosten von Mozambique und Swasiland. Völlig vom Gebiet Südafrikas umschlossen ist Lesotho. Rund 3.000 km Küste verlaufen entlang des Indischen Ozean im Osten und Süden und des Atlantischen Ozeans im Westen.

Mit einer Gesamtfläche von 1.219.090 km² ist Südafrika fast dreieinhalbmal so groß wie Deutschland. Mehr als die Hälfte der Südafrikaner leben in Städten mit mehr als 50.000 Einwohner, die meisten davon jedoch in den großen Ballungszentren. Entsprechend dünn besiedelt ist daher ein sehr großer Teil des Landes.

Geschichte

Der Wahlsieg der radikalisierten Nationalpartei 1948 war für viele Buren die Stunde der Abrechnung. Die Premierminister Malan, Strijdom und Vorwoerd setzten unter dem burischen Namen „Apartheid“ eine Politik der strikten Rassentrennung durch. Alle Weißen wurden zu einer „Nation“, Millionen von Schwarzen zwangsweise umgesiedelt. Die große Masse der schwarzen Bevölkerung hatte politische Rechte nur in einem „Homelands“, aus denen sich unabhängige Staaten von Pretorias Gnaden entwickeln sollten. Farbige und Asiaten wurden von Wahlen ebenfalls ausgeschlossen. Die größte Organisation der Schwarzen, der „African National Congress“ (ANC), 1912 gegründet, leistete zunächst gewaltfreien Widerstand; 1959 spaltete sich der militante „Pan-Africanist Congress“ (PAC) ab. Demonstrationen der Opposition führten zu immer härteren Staatsschutzgesetzen. Nach dem Massaker von Sharpeville 1960, bei dem die Polizei 67 Schwarze erschoss, wurden ANC und PAC verboten; sie operierten von nun an im Untergrund und Exil. Einer der führenden ANC-Aktivisten, Nelson Mandela, wurde 1964 zu lebenslanger Haft verurteilt.

1963 empfahl der UNO-Sicherheitsrat ein Waffenembargo gegen Südafrika, das 1977 bindend wurde. Nach den blutigen Schüler-Aufständen in Soweto 1976 (mindestens 600 Tote) wurden weitere Anti-Apartheid-Organisationen und Presseorgane verboten. Eine neue Verfassung (1984) räumte den Farbigen und Asiaten eigene Parlamentskammern ein, schloss Schwarze aber weiterhin von der politischen Mitwirkung aus. Um sich nach dem Ende der Weißen-Herrschaft in Rhodesien (heute Simbabwe) 1980 gegenüber Schwarzafrika abzuschotten, wehrte sich Südafrika gegen die von der UNO geforderte Unabhängigkeit der ehemaligen deutschen Kolonie Südwestafrika (heute Namibia), für die es 1920 vom Völkerbund ein Mandat erhalten hatte. Mehrfach stießen südafrikanische Truppen über Namibias Nordgrenze nach Angola vor, um dort die Ausbildungslager der namibischen Guerillabewegung SWAPO zu zerstören. Mit Namibias Unabhängigkeit 1990 endete Südafrikas militärische Präsenz nördlich des Oranje-Grenzflusses. Im Inneren führten wachsende Streiks und Unruhen 1986 zur Verhängung des Ausnahmezustandes, der u. a. von den USA und der EG mit weiteren Wirtschaftssanktionen beantwortet wurde. Unter dem Druck innerer Unruhen und weltpolitischer Isolation begann die Regierung Geheimgespräche mit Schwarzen-Führern und forcierte eine Lockerung der Rassentrennung – gegen den Widerstand vor allem der Buren, für die die 1982 gegründete Konservative Partei zum neuen Sammelbecken wurde. Nach dem Rücktritt von Staatspräsident Botha leitete dessen Nachfolger de Klerk ab 1989 das Ende der Apartheid ein.

1990 wurde Mandela freigelassen, die Parteien wurden wieder zugelassen und 1991 die letzten Rassentrennungsgesetze – und damit die internationalen Wirtschaftssanktionen – aufgehoben. Nach den ersten freien Wahlen 1994 wurde Mandela neuer Staatspräsident. Er setzte sich für eine pragmatische Wirtschaftspolitik und Aussöhnung der Rassen ein. Eine Wahrheitskommission unter Vorsitz des anglikanischen Erzbischofs Tutu begann 1996 mit der Ausarbeitung der Apartheid-Vergangenheit. Der Übergang zur Mehrheitsherrschaft verlief vergleichsweise friedlich. Allerdings schwelen vor allem in der Provinz KwaZulu-Natal nach wie vor die Feindschaften zwischen den lokalen Gruppen des ANC und der „Inkartha Freedom Party“, die seit 1987 Tausende von Toten forderten und vor allem vor den Wahlen 1994 zu blutigen Auseinandersetzungen eskalierten. Die rapide gewachsene Kriminalität in den großstädtischen Ballungsräumen und neuerdings auch auf dem Lande bedroht die wirtschaftliche und touristische Entwicklung. Die muslimische Bürgerwehr „People Against Gangsterism and Drugs“ exekutierte 1996 in Kapstadt einen Drogenboss und kündigte weitere Selbsthilfeaktionen gegen Kriminelle an, wenn die Polizei nicht energischer vorgehe. Für Millionen von Schwarzen, die sich von dem Ende der weißen Dominanz ein besseres Leben erhofften, haben sich die wirtschaftlichen Bedingungen noch immer nicht grundlegend geändert. Allein zur Schaffung von Arbeitsplätzen für die Schulabgänger müsste die Wirtschaft jährlich um 5 % wachsen; 1996 und 1997 wurde diese Rate weit verfehlt. Die Heere arbeitsloser Jugendlicher in den riesigen Vorstädten sind ein gefährlicher sozialer Sprengstoff.

Internet

Allgemeine Informationen

www.sa-venues.com

www.suedafrika-guide.de.

Wissenswertes über die Wildparks: 

www.parks-sa.co.za

Kleidung und Reisegepäck

Für einen Südafrika-Urlaub sollte die Kleidung dem warmen, gemäßigten Klima entsprechend leicht und luftdurchlässig sein. Aufgrund der (zu jeder Jahreszeit) regionalen Temperaturunterschiede zwischen Tag und Nacht gehören eine Jacke oder ein warmer Pullover, feste Schuhe sowie ein Regenschutz mit ins Reisegepäck. Ansonsten ist legere Kleidung angebracht. In exklusiven Hotels oder Restaurants trägt der Mann aber Jackett und Krawatte und die Frau das „kleine Schwarze“. Auf Safari sind neutrale Farben wie braun, beige und kaki zu empfehlen, da kräftige Farben oder Weiß die Tiere reizen können.

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Netzspannung

Das Stromnetz der meisten Städte hat 220/230 Volt. Adapter (dreipolig) für Stecker sind nur vor Ort erhältlich.

Notruf

Polizeinotruf in allen Städten: 10111 – in Johannesburg außerdem: 999

Öffnungszeiten

Die Geschäfte sind generell werktags von 8.30–17.00 Uhr und samstags von 8.30–13.00 Uhr geöffnet, auch wenn manche Läden und Shoppingcenter länger und teilweise auch den Sonntag über geöffnet haben. Speziell an der Waterfront haben die Läden sieben Tage die Woche auf. Banken: montags bis freitags von 9.00–15.30, samstags von 8.30–11.00 Uhr. Tankstellen haben in der Regel einen 24-Stunden-Service.

Post

Die Postämter sind montags bis freitags von 8.00–16.30 Uhr und samstags von 8.00–12.00 Uhr geöffnet. Briefe nach Übersee kosten 2,70 Rand und Postkarten 1,20 Rand. Pakete müssen an den Zollschaltern der Postämter aufgegeben werden.

Reiseführer und Reiseberichte

 

 

Sicherheit

Aktuelle Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amtes.

Telefon

Der größte Teil des Landes verfügt über ein gut funktionierendes Telefonnetz, überwiegend im Selbstwählverkehr. Man kann natürlich auch das eigene Handy mitnehmen. Das D1- und D2- Netz funktioniert in vielen Regionen des Landes. Vorwahl von Europa nach Südafrika ist 00 27, von Südafrika nach Deutschland 0949, nach Österreich 0943, in die Schweiz 0941. Die Telefonzellen für Münzen sind blau, für Telefonkarten grün. Telefonkarten für R 10, 20, oder 50 sind bei Postämtern, an Flughäfen, aber auch in Einkaufszentren erhältlich. Nahezu alle Hotels in Südafrika sind heute auch mit Faxanschluss ausgestattet.

Unterkünfte

Die Palette der Unterkünfte reicht von einfachen Hotels, über Gästehäuser, Landhotels, Bed & Breakfast und Appartments bis zu Luxushotels und privaten Wildschutzgebieten. Die Durchschnittspreise pro Person pro Tag reichen von 85 bis 1.500 Rand.

 

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Zeit

Während der Sommerzeit ist Südafrika mit der Mitteleuropäischen Zeit (MEZ) zeitgleich, im Winter liegt Südafrika eine Stunde voraus.

Aktuelle Uhrzeit in Südfrika.

Zoll

Alle Güter für den „persönlichen Gebrauch“ sind zollfrei. Erwachsene dürfen einen Liter Spirituosen, zwei Liter Wein, 400 Zigaretten und 50 Zigarren zollfrei einführen.