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Benin

 

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  • 25 Mai 2017

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Allgemeines

Benin (frz.: Bénin) ist ein Staat in Afrika. Benin grenzt an Nigeria, Niger, Burkina Faso, Togo und im Süden an den Golf von Guinea, genauer die Bucht von Benin. Bis 1975 hieß das Land Dahomey, dann wurde es in Benin umbenannt – der Name bezieht sich auf das vom 13. bis zum 19. Jahrhundert existierende schwarzafrikanische Königreich Benin, das allerdings zum größten Teil auf dem Gebiet des heutigen Nigeria lag.

 

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Name

République du Bénin

Republik Benin

Amtssprache

Französisch

Hauptstadt

Porto Novo

Regierungssitz

Cotonou

Staatsoberhaupt

Präsident Mathieu Kérékou

Staatsform

Republik

Fläche

112.622 km²

Einwohnerzahl

7.041.490 (Stand: 2003)

Bevölkerungsdichte

62,5 Einwohner pro km²

Unabhängigkeit

von Frankreich am 1. August 1981

Währung

CFA-Franc

Zeitzone

UTC +1

Nationalhymne

L'Aube Nouvelle

Kfz-Kennzeichen

BJ

Internet-TLD

.bj

Vorwahl

+229

Nationalfeiertag

1. August

Reiseführer und Reiseberichte

 

 

Geografie

Die geografische Lage ist zwischen 6° 25' und 12° 30' nördlicher Breite sowie 0° 45' und 4° östlicher Länge. Hinter den Lagunen der Küste steigt das Land zu einer fruchtbaren, intensiv landwirtschaftlich genutzten Ebene an, an die sich – als Fortsetzung des Togo-Gebirges – die Atakora-Berge anschließen. Die nordöstliche Ebene senkt sich zum Tal des Niger-Flusses ab. Der höchster Berg ist die Atakora-Kette mit einer maximalen Höhe von 641 m. Die größten Städte in Benin sind: Cotonou mit ca. 534.000, Porto-Novo mit ca. 178.000, Djougou mit ca. 133.000, Abomey-Calavi mit ca. 126.000 und Parakou mit ca. 107.000 Einwohnern. Die Landesfläche beträgt 112.622 km² (Weltrang 100), davon 30 % Wald, 12 % Ackerland, 4 % Wiesen und Weiden Ausdehnung: Nord-Süd 650 km, West-Ost 320 km Die Landesgrenzen belaufen sich auf gesamt 1.989 km, zu Burkina Faso 306 km, zu Niger 266 km, zu Nigeria 773 km und zu Togo 644 km. Die Länger der Küste ist 121 km.

Verwaltung

Benin gliedert sich in 12 Provinzen: Alibori, Atakora, Atlantique, Borgou, Collines, Couffo, Donga, Littoral, Mono, Oueme, Plateau, Zou

Geschichte

Dahomey wurde am 01.09.1960 von Frankreich in die Unabhängigkeit entlassen. 1975 wurde der Name des Landes in Benin abgeändert. 1863 Das Königreich Porto Novo erbittet die Schutzherrschaft Frankreichs. 1879–1894 Unterwerfung Dahomeys durch die Franzosen; 1890 bis 1894 bewaffnete Auseinandersetzungen. König Béhanzin wird nach seiner Niederlage nach Martinique deportiert. 1900 Dahomey wird französische Kolonie. Nach und nach erobert Frankreich den Norden des heutigen Benin, das Teil von Französisch-Westafrika (Gouverneurssitz in Dakar) wird. 04.12.1958 Nach einem Referendum wird Dahomey unter Premierminister Hubert Maga „Autonome Republik“ innerhalb der Französischen Communauté. 01.08.1960 Vollständige Unabhängigkeit der Republik Dahomey. 1960–1972 Phase politischer und wirtschaftlicher Instabilität; 1963 erster Militärputsch, anschließend zahlreiche Regierungswechsel, Militärputsche und Verfassungsänderungen (Beiname: „Krankes Kind Afrikas“). 1972–1989 Staatsstreich durch Major Mathieu Kérékou. 1974 wird der Marxismus-Leninismus zur Staatsideologie (Einparteiensystem, Verstaatlichungen); 1975 wird die Republik Dahomey in Volksrepublik Benin umbenannt.

1989/1990 Unruhen in der Bevölkerung aufgrund der katastrophalen Wirtschaftslage erzwingen die Abhaltung einer Nationalkonferenz (Conférence des Forces Vives de la Nation, 19.–28.02.1990) unter Leitung des Erzbischofs de Souza. Die Nationalkonferenz ernennt den ehemaligen Exekutivdirektor der Weltbank, Nicéphore Soglo, zum Premierminister. Sie legt die Richtlinien eines demokratischen Neubeginns (Aufgabe der marxistisch-leninistischen Doktrin, Begründung einer Präsidialdemokratie, Zulassung politischer Parteien, Achtung der Menschenrechte, Meinungsfreiheit, Versammlungsfreiheit, Pressefreiheit, Marktwirtschaft) fest. 11. Dezember 1990 – Nach einem Referendum tritt die neue Verfassung in Kraft. März 1991 Nicéphore Soglo setzt sich bei den ersten Präsidentschaftswahlen der „Republik Benin“ gegen den ehemaligen Diktator Kérékou durch. Dieser akzeptiert seine Niederlage. Einleitung umfassender wirtschaftlicher Reformen. März 1996 Bei den zweiten Präsidentschaftswahlen setzt sich Kérékou mit 52,49 % gegen Amtsinhaber Soglo durch.

März 2001: Die dritten Präsidentschaftswahlen nehmen einen friedlichen, wenn auch umstrittenen Verlauf. Die Wiederwahl von Präsident Kérékou wird von seinem stärksten Widersacher Soglo als „Maskerade“ bezeichnet. Die Wahl spiegelt aber nach Ansicht externer Wahlbeobachter insgesamt den Wählerwillen richtig wieder. Dezember 2002 Die ersten Kommunalwahlen Benins bedeuten einen wichtigen Schritt für die Dezentralisierung des Landes. Januar/Februar 2003: Wahl der Bürgermeister durch die Gemeinderäte; Soglo wird Bürgermeister von Cotonou. März 2003: Bei den vierten Parlamentswahlen siegen die Präsident Kérékou unterstützenden Parteien (Mouvance Présidentielle), während bis dato die Opposition eine Mehrheit im Parlament hatte. (Quelle Auswärtiges Amt)

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