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Wissenswertes und Tipps für Reisen in die Länder dieser Erde!

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Island

 

Breezy

-1°C

Reykjavik

Breezy

Feuchtigkeit: 73%

Wind: 40.23 km/h

  • 24 Nov 2017

    Überwiegend bewölkt -2°C -2°C

  • 25 Nov 2017

    Teilweise bewölkt -2°C -8°C

 

Allgemeine Landesdaten

Offizieller Name: Lýdhveldidh Island. 

Fläche: 102.819 km² 

Einwohnerzahl: 284.000 (2001) 

Größte Stadt: Reykjavik (Hauptstadt)–143.000 Einwohner. 

Offizielle Landessprache: Isländisch. 

Bevölkerungsgruppen: Isländer 94,7 %, Dänen 0,8 %, Schweden 0,6 %, Amerikaner 0,5 %, Polen 0,5 %, Deutsche 0,3 %, Andere 0,3 % (1999). 

Religion: Protestanten 92,3 %, Katholiken 1,5 %, Andere 6,2 % (2000).

Lebenserwartung: Männer – 77,5, Frauen – 81,4 (1998-99).

Auskunft

Isländisches Fremdenverkehrsamt 

City-Center Frankfurter Str. 181 

D-63263 Neu-Isenburg 

Tel.: 06102 254484 

Fax: 06102 254570 

Internet:visiticeland.com

Besonderheiten

Umgangsformen

In der Regel begrüßt man sich mit einem Händedruck und den Worten Sæll (bei einem Mann) oder Sæl (bei einer Frau). Diese Begrüßungsformel bedeutet so viel wie „Glück”. Eine ungezwungenere Begrüßung, die besonders von Kindern gebraucht wird, ist Halló („Hallo”). Die Isländer sprechen sich ganz offiziell mit dem Vornamen an, und sind auch im Telefonbuch unter diesem zu finden. Der Nachname einer Frau setzt sich aus der Besitzform des Vornamens ihres Vaters und dem Zusatz -dóttir (Tochter) zusammen. Entsprechend wird der Name eines Mannes mit dem Zusatz -son (Sohn) gebildet. Die Frauen ändern ihren Nachnamen bei der Heirat nicht. Im Allgemeinen gibt es in Island keine strengen Regeln zur Besuchsankündigung. Es ist üblich, sich am Ende einer Mahlzeit oder auch nach einem Getränk bei den Gastgebern mit einem Händedruck zu bedanken.

Nordlichter

Nordlichter sind ein schöner Anblick und bieten ein ganz besonderes Erlebnis für Reisende. Ende August kann man schon erste schwache Nordlichter am Himmel erblicken. Die schönsten und kräftigsten lassen sich im Winter beobachten, vor allem im März. In 500 km bis 1.000 km Höhe werden elektrisch geladene Teilchen aus dem Kosmos von den Erdmagnetfeldern zu den Polen hingeleitet. Dieser Vorgang löst die Nordlichter aus, die dann in blau, grün und rot leuchtenden Bändern am Himmel erscheinen.

Nationalparks

Es gibt 3 Nationalparks in Island: Jökulsárgljúfur, Skaftafell und Pingvellir. Auskünfte erteilt: The Nature Conservation Council, Hverfisgata 26, Reykjavík.

Rauchen

Das Rauchen ist in öffentlichen Gebäuden, Bussen und vielen Restaurants verboten. Zigarette, Tabak und alkoholische Getränke sind sehr teuer in Island. Bei der Ankunft am Flughafen oder auf einer Fähre können Personen ab 15 Jahren zollfrei bis zu 200 Zigaretten oder 250 g Tabak erwerben.

Bilder

Bilder aus Island.

Diplomatische Vertretungen

Deutsche Botschaft

Laufásvegur 31, 101 Reykjavík, Tel.: 551 95 35 od. 551 95 36.

Generalkonsulat der Republik Österreich

Austurstræti 17, 101 Reykjavík, Tel.: 552 40 16.

Konsulat der Schweiz

Laugarvegur 13, 101 Reykjavík, Tel.: 562 58 70.

Deutsche Konsulate

Akureyri, Svanur Eiríksson, Hofsbót 4, 3. Stock, Tel.: / Fax: 462 45 10

Isafjördur, Dr. Porsteinn Jóhannesson, Krankenhaus Isafjödur, Tel.: 456 45 00, Fax: 456 45 22

Seydisfjördur, Adolf Gudmundsson, Austurvegi 18–20, Tel.: 472 14 02, Fax: 472 12 41

Vestmannaeyjar, Einar Valur Bjarnason, Túngata 5, Tel.: 481 15 30

Ein- und Ausreise

Deutsche, Österreicher und Schweizer benötigen für die Einreise nach Island einen gültigen Personalausweis oder einen Reisepass. Wenn Kinder keinen eigenen Ausweis haben, müssen sie im Pass eines Elternteils eingetragen sein.

Familienstruktur

Der Staat erkennt eheähnliche Gemeinschaften als gültig an. Die Familien sind in Island meist größer als die in Skandinavien. Weil das Land so klein ist, sind persönliche Bindungen wichtig, und die Familie spielt eine zentrale Rolle. So gab man lange Zeit als Antwort auf die Frage „Was ist dein Volk?” den Namen seiner Eltern an. Waren die Eltern nicht bekannt, so nannte man deren Berufe oder die Namen der Großeltern. Mehr als 80 Prozent der isländischen Familien besitzen ein eigenes Haus. Mit dem wachsenden Anteil von Frauen bei den Erwerbstätigen ändert sich auch das traditionelle Familienbild. Nachdem das Land 1980 seine erste Präsidentin wählte und 1983 die Partei der Frauenallianz gegründet wurde, gibt es in Island ein besonderes Interesse an Frauenfragen.

Flora & Fauna

Einst bedeckten Gehölze großflächig die Insel, die aber schon von den frühen Siedlern gerodet wurden. Nur 1 % der Gesamtfläche ist heute bewaldet. Die typische Vegetation ist durch Moose und Flechten und wenige Sträucher bestimmt. Karges Grasland findet sich nur in den Tälern und der Küstenniederung. 

Das auf Island heimische Säugetier ist der Polarfuchs. Ratten und Mäuse wurden von den Wikingern eingeschleppt; dazu kamen Haustiere wie das stämmige Islandpony. Im 18. Jahrhundert wurden auch Rentiere eingeführt: Erwähnenswert ist die artenreiche Vogelwelt, besonders auf den Küstenfelsen und am Myvatntn-See im Norden. Viele Zugvögel rasten hier auf ihrem langen Flug.

Fotografieren

Tipps zum Fotografieren:

Licht

Licht ist für den Fotografen das primäre Gestaltungsmittel. Ideale Bedingungen hat man am frühen Morgen, wenn das Licht weich ist und Mitteltöne gut herausgearbeitet werden können. Die grelle Mittagssonne wirft harte Schatten und ist daher problematisch. Demgegenüber eröffnet das modulierende Abendlicht interessante Perspektiven. Dann nämlich erscheinen die Farben satt, während die Schatten lang und weich fallen.

Schnappschüsse

Spontaneität ist zwar beim Fotografieren gut, Planung ist jedoch besser – insbesondere wenn die Kamera etwas langsam ist. Damit Sie den entscheidenden Moment nicht verpassen, sollten Sie Ihre Kamera vorher weitgehend manuell eingestellt haben. Anhand eines fiktiven Punktes lässt sich die Entfernung abschätzen und die Belichtungswerte vorab ermitteln.

 

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Geld

Die offizielle Landeswährung sind die isländischen Kronen – ISK-. Warten Sie mit dem Geldwechsel bis zur Ankunft in Island, da Sie dies vor Ort zu sehr viel günstigeren Konditionen erledigen können als in Ihrem Heimatland. An Wochenenden besteht in Reykjavík in der Tourist – Info, Bankastræti 2, und bei Mc Donald's, Austurstræti 20, die Möglichkeit zum Geldumtausch. Kreditkarten werden in ganz Island akzeptiert und Sie werden keine Probleme haben mit ihr, auch kleinere Beträge, zu bezahlen. Geldautomaten werden Sie in allen größeren Städten vorfinden. Banken haben in Island von 9.15–16.00 Uhr, donnerstags bis 18.00 Uhr, geöffnet. Euroschecks können Sie problemlos einlösen, wenn diese in ISK ausgestellt sind.

Geografie

Erdgeschichtlich betrachtet ist Island sehr jung. Die Insel entstand aus einer Serie vulkanischer Eruption auf der mittleren Atlantikschwelle, der Nahtstelle zweier tektonischer Platten. 1973 musste die Insel Heimaey vor der Südküste Islands nach dem Ausbruch des Vulkans Helgafell evakuiert werden. Sehr häufig wird die Erdoberfläche erschüttert und in den vulkanisch aktiven Gebieten gibt es heiße Springquellen; sehr bekannt sind die Geysire von Südwestisland. Ähnliche Quellen gaben auch der Hauptstadt Reykjavik ihren Namen: „Rauchende Bucht“. Heute dienen sie der Versorgung des Landes mit Heißwasser und Wärme. Die Mitte der Insel wird von einem Plateau gebildet, das von einem Gletscher bedeckt und von Bergen umgeben ist. Ein Zehntel des Gesamtterritoriums liegt ständig unter Gletschern verborgen, deren größter der Vatnajökull mit einer Ausbreitung von 8.300 qkm ist. Die Bevölkerung Islands lebt vorwiegend in der schmalen Küstenniederung um Reykjavik im Südwesten der Insel. Im Norden graben sich schroffe Täler tief in das Landesinnere.

Geschichte

Das Wetter ist meist unwirtlich auf der Insel am Nördlichen Polarkreis; die von Gletschern bedeckte Fläche ist größer als im Rest Europas; Erdbeben und Vulkanausbrüche sind keine Seltenheit- wie etwa 1996 mit schmelzendem Gletschereis und Aschefontänen. Sieht man von diesen Unbilden ab, lebt es sich gut auf Island. Die Einwohner müssen nicht zum Militär (es gibt keine isländischen Streitkräfte, nur ein NATO- Stützpunkt mit 2.500 US-Soldaten); das Gesundheits- und Sozialsystem ist eines der fortschrittlichsten in Europa (fast 45 % des Staatshaushalts werden dafür aufgewandt); kaum ein Isländer muss in Armut leben; sogar die Umwelt ist kaum belastet, denn Wasserkraftwerke und Geothermik produzieren nur wenig Schmutz. 

So sind die Isländer denn auch zufrieden und von Natur aus friedlich. Nur einen Punkt kennen sie keine Nachsicht: wenn es um die Haupterwerbsquelle geht, von der fast das gesamte Land lebt: den Fischfang. Da legen sich schon mal die acht Küstenschutzboote Islands mit der gesamten königlichen Marine Großbritanniens an (Kabeljaukrieg von 1975), und das werden in mehreren Schritten die Hoheitsgewässer auf 200 Seemeilen erweitert. Den anderen Fischfangnationen behagt das keineswegs, aber einen bewaffneten Konflikt mit Island will deswegen auch niemand anfangen. Innenpolitisch dominieren Toleranz und Ausgleich. Wer beispielsweise nicht der lutherischen Staatskirche angehört und keine Kirchensteuern zahlt, muss einen ähnlich hohen Beitrag an die Universität oder an einen Stipendienfonds entrichten. Außer den amerikanischen Soldaten und einer Hand voll Flüchtlinge gibt es kaum Ausländer auf der Insel. Landessprache ist Isländisch, nahe verwandt mit dem Norwegischen. Doch fast jeder Einwohner spricht auch Englisch, einmal weil das Fernsehen zu zwei Dritteln englische und amerikanische Produktionen in Original mit Untertiteln ausstrahlt, zum anderen wegen der guten Schulbildung: Es herrscht Schulpflicht vom 6. bis zum 15. Lebensjahr, und auch die höheren Schulen des Landes und die Universität von Reykjavik verzeichnen hohe Einschulungs- bzw. Einschreibquoten. In entlegenen Gegenden sorgen Wanderlehrer dafür, dass die Kinder eine gute Ausbildung erhalten. 

Einer der berühmtesten Isländer ist der Schriftsteller Halldór Laxness. Für sein Lebenswerk wurde er 1955 mit dem Nobelpreis für Literatur ausgezeichnet. Die Insel war der rechte Ort für den Anfang vom Ende des Ost- West- Konflikts: 1986 trafen sich Ronald Reagan und Michail Gorbatschow zum Gipfel in Reykjavik. 356 Software-Firmen, weltweit laut OECD pro Kopf die meisten Computer- und Handynutzer, dazu eine wachsende Biotech-Branche – Island ist mehr als Fisch und Geysire. Als der konservative David Oddsson 1991 die Regierung übernahm, gehörten dem Staats noch Industrien und Banken. Oddssen setzte auf Wettbewerb und Finanzmärkte, senkte Steuern und verkaufte Unternehmen. 2004 soll Island schuldenfrei sein.

Staats- und Regierungsform

Mehrparteiensystem; Republik; ein gesetzgebendes Organ.

Gesundheit

Medikamente bekommt man in Apotheken nur auf Rezept. Darum sollte Ihre Reiseapotheke schon die nötigsten Medikamente beinhalten, wie schmerzlindernde und fiebersenkende Mittel (Aspirin), Halsschmerztabletten, Mittel gegen Erkältungskrankheiten etc. Bei schweren Erkrankungen, akuten Notfällen oder bei Unfällen sollten Sie sich an das Städtische Krankenhaus in Reykjavík (Tel.: 5 69 66 00) wenden. Schließen Sie zur Sicherheit eine private Auslandsreisekrankenversicherung ab.

Internet

www.skandinavien.de/Island.html

www.icetourist.de

Kleidung und Reisegepäck

Da sich Island am Polarkreis befindet, sollten Sie ausreichend mit warmer Kleidung ausgestattet sein. Warme Hosen und Pullover, eine winddichte Jacke, Handschuhe, Mütze und festes Schuhwerk sollten auf keinen Fall fehlen. Denken Sie auch an Regenkleidung. Wenn Sie eine Gletschertour planen, dürfen Sie Sonnenbrille und Sonnencreme nicht vergessen. Da viele heiße Quellen und die Blaue Lagune auf Sie warten, darf auch die Badehose nicht fehlen.

Alles für die Reise

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Küche

Aufgrund des reichlichen Vorkommens an Fisch, isst man in Island viel Scholle, Lachs, Forelle, Kabeljau, Heilbutt, Hering und Schellfisch. Zu Küche Islands gehören aber auch Hammelfleisch, Lamm und Milchprodukte. Beliebte Gerichte sind beispielsweise Skyr, eine quarkähnliche Speise und Hangikjöt, ein traditionelles Weihnachtsgericht aus geräuchertem Hammelfleisch. Die meisten Mahlzeiten werden mit gekochten Kartoffeln serviert. Die Isländer können durch den Bau von Treibhäusern heute auch Tomaten, Gurken und Paprika anpflanzen. Das Frühstück ist in der Regel eine leichte Mahlzeit aus Toast oder Getreideflocken und Kaffee oder Tee. Das Mittagessen wird gegen 12.00 Uhr serviert und zwischen 19–20.00 Uhr isst man zu Abend. Restaurants in Reykjavík bieten Ihnen eine große Auswahl an europäischen Speisen. Jedoch sollten Sie die Speisekarten der Restaurants schon vor dem Betreten des Lokals aus folgenden zwei Gründen genau studieren. Erstens sollten Sie die Preise vergleichen, da sehr große Preisspannen zu berichten sind und zweitens, weil manche Speisen den Mitteleuropäern unbekannt sind, wie Widderhoden, gesenkte Schafsköpfe oder Papageitaucher.

Kultur

Die isländische Kultur wurde von altnordischen Traditionen geprägt, die heute noch ausgeprägter erkennbar sind, als in Skandinavien.

Medien

Rundfunk: Staatliche Rundfunkanstalt und 13 Privatsender (davon 3 religiös orientiert)

Fernsehen: ein staatlicher Fernsehsender und 7 Privatsender 

Zeitungen: Morgunblaðið, Frettablaðið, Blaðið, Dagblaðið/Vísir

Netzspannung

Die elektrische Spannung beträgt 220 V, 50 Hz Wechselspannung. Europäische Stecker.

Notruf

Notruf für Polizei und Feuerwehr: 112

Öffnungszeiten

Die übliche Geschäftszeit ist wochentags von 9.00 bis 18.00 Uhr. Einige Geschäfte haben teilweise bis 23.00 Uhr geöffnet.

Post

Das Hauptpostamt der Stadt Reykjavík , unmittelbar an der Einkaufsstraße Austurstræti Pósthússtrætiliegt, hat montags bis freitags von 8.30–16.30 Uhr geöffnet. Dort werden Sie eine Verkaufsstelle für Philatelisten vorfinden, da isländische Briefmarken sind sehr geschmackvoll gestaltet.

In ländlichen Regionen gibt es auch kleinere Postämter, die allerdings nicht immer leicht zu finden sind. Post heißt auf isländisch „Póstur“.

Reiseführer und Reiseberichte

 

 

Reisezeit

Island ist ein schönes Reiseziel für den Sommer. In den Monaten Mai bis August herrscht bis in die Nacht hinein Tageslicht. Im Juni verschwindet die Sonne im Süden für ein bis zwei Stunden, während sie im Norden Islands gar nicht untergeht. Die Hotels und Farmhäuser sind von Juni bis August häufig ausgebucht. Eine frühzeitige Reservierung ist daher sehr empfehlenswert. Durch Islands Lage im Nordmeer wechselt das Wetter häufig und man muss mit viel Regen rechnen, der tagelang anhalten kann. Die Temperaturen liegen durchschnittlich bei 4 °C im April und im Juli klettern sie bei Sonne bis an die 18 °C.

Sicherheit

Aktuelle Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amtes.

Sport

Eisklettern

Eisklettern gilt als letzter Schrei unter den Urlaubsaktivitäten in Island. In einwöchigen Kursen werden Anfänger und Fortgeschrittene von Mitgliedern des „Iceland Rescue Team“ im Kraxeln auf dem Eyjafjallajökull und Mýrdalsjökull geschult. Info: Útivist Touring Club, Hallveigsstigur 1, Tel.: 551 46 06. Auskünfte zu Gletscherbesteigungen erteilt: „The Icelandic Alpine Club“, Postbox 10 54, 121 Reykjavík, Tel.: 551 53 41.

Golf

Alle wichtigen Golfplätze Islands stehen ausländischen Gästen offen. Informationen: „The Golf Union of Iceland“, Postbox 10 76, 121 Reykjavík, Tel.: 568 66 68.

Mountainbikes

Im gewöhnlichen Stadtverkehr mögen sie eine Modeerscheinung sein, die Mountainbikes mit ihren stark profilierten Reifen und unendlich vielen Gängen. In Island finden sie das Gelände vor, für das sie eigentlich ersonnen und gebaut sind. Wer Island mit dem Rad erfahren will, dem sei jedenfalls zum „Bike“ geraten, und ein besonders stabiles sollte es sein. Auf Schotterpisten, auf Sand und Vulkanasche hat es einiges auszuhalten. Das heißt: die empfindlichen Teile (Kette, Gangschaltung) gegen den allgegenwärtigen Sand schützen, genügend Ersatzteile mitnehmen und körperlich gut gerüstet sein! Denn das Fahren ist in Island entschieden anstrengender als auf dem Kontinent. Organisierte Fahrradtouren bieten an: Icelandic Highland Travel, Bankastræti 2, 101 Reykjavík, Tel.: 552 22 25; Samvinn Travel, Austurstræti 12, 101 Reykjavík, Tel.: 569 10 70; Útivist Touring Club, Hallveigarstigur 1, 101 Reykjavík, Tel.: 551 46 06.

Rafting

Wildwasserfahrten sind nur nach Vereinbarung möglich. Arrangements: Björn og Vilborg, Háagerdi 41, 108 Reykjavík, Tel.: 568 25 04, Fax: 568 35 04.

Rettungshütten

In der Abgeschiedenheit von Hornstrandir oder Ódádahraun kann man schon einmal in die Verlegenheit kommen, eine Rettungshütte der Isländischen Lebensrettungsgesellschaft in Anspruch nehmen zu müssen. Man wird in diesen Hütten (isländisch salæhús) zu essen, zu heizen und sogar etwas Ersatzkleidung finden. Die Hütten sind vereinzelt im Hochland und noch vereinzelter an einigen Küstenabschnitten anzutreffen. In Island wird mit großer Schärfe darüber gewacht, dass kein Unbefugter eine Rettungshütte in Anspruch nimmt. Missbrauch wird streng bestraft.

Schwimmen

Schwimmen ist ein beliebter und tatsächlich ganzjähriger Volkssport in Island. Fast alle Städte und Dörfer verfügen über mit heißem, natürlichem Quellwasser beheizte Frei- und Hallenbäder. Die Wassertemperatur: meist 29 Grad. Häufig gibt es auch Saunen, Whirlpools, Solarien und so genannte heiße Pötte mit Wassertemperaturen zwischen 36 und 44 Grad.

Wandern

Es gibt nur wenige markierte Wanderrouten in Island, und der größte Teil des Landes besteht aus Gletschern, Wüsten, Seen und schroffem Fels. Dennoch (oder deswegen) ist das ausgedehnte Wandern (Trekking) das wichtigste Freizeitvergnügen der Isländer und in zunehmendem Maße auch der Islandtouristen. Zwei Vereinigungen bieten ganzjährig Wandertouren an: Der Ferdafélag, das ist der isländische Touring Club (Mörkin 6, Reykjavík), sowie Útivist, Hallveigarstigur 1, ebenfalls in Reykjavík. Im Winter beschränken sich die Wanderungen meist auf Tages- und Wochenendtouren.

Quelle: marco-polo.de

Telefon

Vorwahl nach Deutschland: 0049 – in die Schweiz: 0041 – nach Österreich: 0043.

Trinkgeld

In Island ist Trinkgeld immer im Preis mit inbegriffen. Nur für besondere Leistungen gibt man Trinkgeld, wie einem Reiseleiter oder einem Führer nach einer Wanderung. Auch Taxifahrer erwarten kein Trinkgeld.

Unterkünfte

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Hotels

Hotels sind in Island sehr teuer. In der Hauptsaison muss man für ein Doppelzimmer mit Preisen zwischen 100 und 250 € pro Übernachtung rechnen. Gästehäuser sind eine günstigere Alternative, die für etwa 25–60 € Schlafsackunterkünfte anbieten. Bauernhöfe verlangen für einen ähnliche Service 45–70 € pro Person und Übernachtung. Relativ günstig sind auch Jugendherbergen. Die sogenannten Edda-Hotels sind Internatschulen, die von Juni bis August als Sommerhotel betrieben werden. Wenn Sie planen länger in einer Gegend zu bleiben und nicht auf Komfort verzichten wollen, haben Sie die Möglichkeit ein Ferienhaus zu mieten, das meist Schlafplätze für 4–6 Personen bietet und mit Küche, Dusche/WC, Wohnzimmer mit TV und vielem mehr ausgestattet ist. Dabei müssen Sie mit Kosten um die 600 € pro Woche rechnen. Da jene Häuser sich meist nicht in Ortschaften, sondern auf dem Land befinden, ist ein Mietwagen ratsam. Viele dieser Häuser sind allerdings nur wochenweise vermietbar. Für Bettwäsche und Handtücher müssen Sie eventuell zusätzlich bezahlen.

Ferienhäuser

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Camping

Die wohl günstigste Übernachtungsmöglichkeit ist mit etwa 5 € pro Zelt und Person das Campen. In der Regel müssen die Duschen zusätzlich noch bezahlt werden. In Island gibt es rund 120 Campingplätze. Die Fremdenverkehrsämter informieren in einer Broschüre über alle offiziellen Campingplätze, ihre Preise und ihre Ausstattung. In den Nationalparks und in Landschaftsschutzgebieten ist Wild Camping verboten. In anderen Gegenden wird es meist toleriert.

Verkehrsmittel

Auto

Das rund 12.500 km lange Straßennetz Islands ist nicht sonderlich gut befestigt. Die 1.500 km lange Nationalstraße 1, die rings um die Insel führt, ist nur etwa 85 % asphaltiert. Die Schotterpassagen sind allerdings unproblematisch. Wer diese Rundfahrt plant, muss etwa eine Woche dafür einplanen. Sie sollten vorsichtig und vorausschauend fahren, da es oft vorkommt, dass Pferde, Kühe, Schafe und Hofhunde die Straße überqueren. Im Falle eines Unfalls haftet immer der Fahrer! Achten Sie vor allem im Sommer auf Muttertiere mit Jungtieren. Der Hinweis „Bru“ unter einem Warnschild heißt Einengung der Fahrbahn an der nächsten Brücke, das Schild „Brekka“ warnt vor Gefälle und „Blindhæd“ vor Sichtbehinderungen.

Achten sollten Sie auch auf Schlaglöcher, die immer wieder auftauchen können, auch oft ohne vorher durch ein Warnschild gekennzeichnet zu sein. Abseits der Straßen ist das Fahren verboten und wird mit hohen Geldstrafen geahndet. Die Promillegrenze in Island liegt bei 0,5. Die Höchstgeschwindigkeiten belaufen sich innerorts auf 50 km/h, außerorts auf 90 km/h und auf Schotterstraßen auf 80 km/h. Sie sind dazu verpflichtet auch tagsüber mit Abblendlicht zu fahren. Hochlandpisten sind meist bis Anfang Juni noch geschlossen, da sie durch Flussläufe und Schlamm unpassierbar sind. Aktuelle Informationen zum Straßenzustand erteilt Public Roads Information, Tel. 800 63 16 (gebührenfrei) bzw. Internet www.vegag.is. Trotz des relativ dichten Tankstellennetzes in Island, sollten Sie bei Hochlandfahrten immer mehr als mit einem Ersatzkanister ausgerüstet sein. Bleifreies Normalbenzin hat 95 Oktan, Super bleifrei 98 Oktan (bleifrei heißt „blylaust“). Für Dieselfahrzeuge ist wöchentlich eine Dieselsteuer zu entrichten. Tankstellen sind häufig mit kleinen Läden ausgestattet, in denen Sie das Nötigste einkaufen können.

Busse

Obwohl Island nur sehr dünn besiedelt ist, hat es ein relativ gut ausgebautes Busnetz. Außer den normalen Einzelfahrscheinen, können Sie auch einen Zeitpass erwerben, der jeweils eine, zwei, drei oder viel Wochen gültig ist und mit dem Sie dann Busse auf allen Strecken, außer im Hochland, benutzen dürfen. Es gibt auch Rundreisepässe verschiedener Kategorien, die dem Inhaber zeitlich unbegrenztes Fahren erlauben. Der einfache Rundreisepass kostet rund 260€ und ist gültig für alle Fahrten auf der Ringstraße. Allerdings darf mit diesem Pass die Richtung der Fahrt(en) nicht geändert werden. Der erweiterte Rundreisepass ermöglicht Ihnen auch Fahrten in die Westfjorde. In Reykjavík gibt es 16 öffentliche Buslinien, die zwischen 7 und 24.00 Uhr alle 15 bis 30 Minuten verkehren. Haltestellen sind durch das Schild „SVR“ kenntlich gemacht.

Fahrschein bzw. der passende Fahrpreis müssen in ein Behältnis beim Fahrer geworfen werden. Die Einzelfahrt kostet 120 ISK und es ist nicht möglich, größere Scheine zu wechseln. Beim Busfahrer oder bei den Hauptstationen Laekjatorg und Hlemmur können Sie auch billigere Mehrfahrtentickets erwerben. Für einen Umstieg benötigt man ein Umsteigeticket, das Skiptimidi. Am BSI-Busbahnhof, der unmittelbar am Stadtflughafen von Reykjavík liegt haben alle Überlandfahrten ihren Ausgangspunkt.

Mietwagen

Das Auto ist nicht nur eine komfortable, sondern auch eine teure Möglichkeit um auf Island von einem Ort zu einem anderen zu gelangen. In der Nebensaison müssen Sie für einen Mietwagen mit Preisen um die 50 € rechnen, in der Hochsaison mit bis zu 400€! Für einen gewöhnlichen, hochlandtauglichen Geländewagen zahlt man ca. 200 € (inkl. unbegrenzter Kilometer, Vollkaskoversicherung und inkl. MwSt.).Beachten Sie vor Reisebuchung die günstigeren Fly&Drive-Angebote.

Fahren Sie sicherheitshalber in einer Kolonne, um sich im Notfall gegenseitig helfen zu können. Weiterhin ist es ratsam sich vor Fahrtantritt über die Wetteraussichten zu informieren.

Fähren

In Island stehen verschiedene Fährverbindungen zur Verfügung, die das Festland mit vorgelagerten Inseln, bzw. gegenüberliegende Fjordseiten verbinden:

Stykkishólmur- Flatey – Brjánslækur (MS Baldur): Die Fähre verbindet ganzjährig die Halbinsel Snæfellsnes mit den Westfjorden über den Breiðarfjörður. Das Schiff kann bis zu 200 Personen und 20 Fahrzeuge fassen. Für den Transport eines Autos ist eine Reservierung notwendig. Pro Person muss man mit rund 20€ rechnen. Die Abfahrtszeit ist täglich um 9.00 Uhr und 16.00 Uhr.

Reykjavík – Viðey: Die 10-minütige Überfahrt zu der im Reykjavík-Sund gelegene Insel kostet etwa 6 EUR. Planmäßig fährt das Schiff täglich zwischen dem 20. Mai und dem 20. September.

Þorlákshöfn – Vestmannaeyjar (MS Herjólfur) Diese Fähre kann neben rund 480 Passagieren ungefähr 70 Autos befördern. Der Preis für die fast dreistündige Überfahrt liegt bei etwa 23€ pro Person. Für ein Fahrzeug bezahlt man ebenfalls 23€. Das Schiff fährt täglich um 12.00 Uhr ab Þorlákshöfn und ab Vestmannaeyjar um 8.15.00 Uhr. Donnerstags, freitags und sonntags legt die Fähre auch um 15.30 in Vestmannaeyjar ab, bzw. um 19.00 Uhr in Þorlákshöfn.

Ísafjörður – Ísafjarðardjúp – Hornstrandir (MS Fagranes) Diese Fähre ist nur in der Hochsaison in Betrieb und legt jeden Montag und Donnerstag um 17.00 Uhr in Richtung Aðalvík ab, sowie jeden Samstag um 10.30 Uhr nach Aðalvík und Hornvík. Der Fahrpreis liegt je nach Strecke zwischen 30 und 50€ pro Person. Ganzjährig verkehrt die Fähre nur im Ísafjarðardjúp, sowie nach Arngerðareyri.

Taxis

Es gibt ausreichend Taxis in Island, was auch für kleinere Ortschaften gilt. Leuchtet an der Windschutzscheibe das Wort „Laus“ auf, ist das Taxi frei.

Zeit

Aufgrund der Lage am Polarkreis ist es im Winter nur für einige Stunden hell. In den Sommermonaten hingegen sinkt die Sonne nur für kurze Zeit unter den Horizont. In Island gilt das ganze Jahr über die Greenwich Mean Time, d. h., im Sommer muss man die Uhr um zwei Stunden, im Winter um eine Stunde zurückstellen.

Zoll

Neben der üblichen Reiseausstattung dürfen folgende Produkte eingeführt werden: 200 Zigaretten oder 250 g Tabak, 1 l Spirituosen, 1 l Wein oder 6 l ausländisches Bier und 3 kg Lebensmittel. Verboten ist die Einfuhr von Frischwaren wie beispielsweise rohes Fleisch, Fleischprodukte oder Eier.