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Louisiana

 

Teilweise bewölkt

27°C

Baton Rouge

Teilweise bewölkt

Feuchtigkeit: 74%

Wind: 11.27 km/h

  • 26 Sep 2017

    Teilweise bewölkt 30°C 21°C

  • 27 Sep 2017

    vereinzelte Gewitter 32°C 22°C

 

Allgemeines

Louisiana (Abkürzung: LA), auch „Pelican State“ genannt, ist ein Bundesstaat in den Vereinigten Staaten von Amerika. Louisiana liegt im Süden der USA, an der Mündung des Mississippi in den Golf von Mexiko und hat eine Größe von 112.836 km².

Spitzname

Pelikan-Staat (Pelican State)

Hauptstadt

Baton Rouge

Größte Stadt

New Orleans

Fläche

Rang (innerhalb der USA): 31

Insgesamt: 134.382 km²

Land: 112.927 km

Wasser (%): 21.455 km² (16 %)

Einwohner

Rang (innerhalb der USA): 22

Insgesamt (2000): 4.468.976

Dichte: 33/km²

Mitgliedsstaat

Platz: 18

Seit: 30. April 1812

Geografie

Zeitzone: Central : UTC –6/–5

Breitengrad: 29°N bis 33°N

Längengrad 89°W bis 94°W

Breite: 210 km

Länge: 610 km

höchste Lage: 163 m

durchschnittliche Lage: 30 m 

tiefste Lage: –2.5 m

Louisiana liegt im Süden der USA, an der Mündung des Mississippi in den Golf von Mexiko und hat eine Größe von 112.836 km².

Reiseführer und Reiseberichte

 

Geschichte

Der Name wurde zu Ehren von König Ludwig XIV. gewählt. Louisiana wurde früh entdeckt; bereits der Spanier de Soto erforschte 1539–1542 das Mississippigebiet, der Franzose de la Salle setzte diese Forschungen 1681 fort, woraufhin Frankreich das Gebiet für sich beanspruchte und 1699 erstmals dauerhaft besiedelte. Die Besitzverhältnisse änderten sich im Laufe der Jahre mehrmals: Nachdem Louisiana für Frankreich nicht den erhofften strategischen Wert hatte, kam der westliche Teil 1762 an Spanien, der östliche ein Jahr später an Großbritannien, das ihn 1783 an die USA abgeben musste. 1800 erwarb Napoleon I den spanischen Anteil zurück. 

Am 30. April 1803 kaufte US-Präsident Thomas Jefferson Louisiana von Napoleon I. für 15 Mio. $ ab (Louisiana Purchase). Die USA verdoppeln damit ihr Staatsgebiet auf einen Schlag. Das damalige „Louisiana“ umfasste noch große Gebiete des Mittleren Westen der USA. Louisiana wurde am 10. März 1804 in einer förmlichen Zeremonie an die USA übergeben, wurde aber erst am 30. April 1812 zum 18. Bundesstaat der USA. 

Während des Amerikanischen Bürgerkriegs (1861–1865) gehörte das Land der Südstaaten-Union der Konföderierten Staaten von Amerika an. Hauptstadt von Louisiana ist Baton Rouge, größte und bekannteste Stadt ist New Orleans.

Bevölkerung

Louisiana hat keine offizielle Amtssprache. Aufgrund der starken Präsenz des Französischen wurden bis zum Amerikanischen Bürgerkrieg offizielle Dokumente sowohl auf Englisch als auch auf Französisch herausgegeben. Die Verfassung von 1845 und ein Gesetz von 1847 sicherten die Zweisprachigkeit. Louisiana hat 4.468.976 Einwohner (Stand: April 2000). Eine weitere sprachliche Minderheit bilden die Islenos, welche im 18. Jahrhundert von den Kanarischen Inseln nach Louisiana auswanderten.

Kultur

Das Leben in Louisiana ist von zahlreichen Kulturen, Sitten und Gebräuchen geprägt, beispielsweise auch dem Voodoo-Kult. Noch heute ist der französische Einfluss spürbar. Eine weitere Besonderheit ist, dass in Louisiana als einzigem US-Bundesstaat das römische Bürgerliche Recht als Basis des Rechtssystems benutzt wird, nicht das angelsächsische Gemeine Recht.

Städte

New Orleans, Baton Rouge, Shreveport, Lafayette, Lake Charles, Kenner, Bossier City, Monroe, Alexandria, New Iberia