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Illinois

 

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21°C

Springfield

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Feuchtigkeit: 92%

Wind: 17.70 km/h

  • 26 Jul 2017

    Gewitter 32°C 20°C

  • 27 Jul 2017

    Gewitter 27°C 22°C

 

Allgemeines

Illinois ist ein US-amerikanischer Bundesstaat. Er liegt im mittleren Westen und grenzt im Norden an den Michigansee. Der Name kommt aus der Algonkin-Sprache und dem Französischen und bedeutet Kriegerland. Unter anderem befinden sich die Millionenstadt Chicago und ein Teil der Straße Route 66 in Illinois. Die postalische Abkürzung ist IL.

Spitzname

Prärie-Staat (Prairie State)

Hauptstadt

Springfield

Größte Stadt

Chicago

Fläche

Rang (innerhalb der USA): 25

Insgesamt: 150 km²

Land: 143,97 km²

Wasser (%): 6,03 km² (4,02 %)

Einwohner

Rang (innerhalb der USA): 5

Insgesamt (2000): 12.419.293

Dichte: 83/km²

Mitgliedsstaat

Platz: 21

Seit: 3. Dezember 1818

 

Geografie

Zeitzone: Central: UTC –6/–5

Breitengrad: 36°58'N bis 42°30'N

Längengrad 87°30'W bis 91°30'W

Breite: 340 km

Länge: 630 km

höchste Lage: 376 m

durchschnittliche Lage: 182 

tiefste Lage: 85 m

Illinois ist ein Präriestaat der USA. Der Mississippi-River bildet im Westen die Grenze zu den Staaten Iowa (im Norden) und Missouri (im Süden). Im Süden übernimmt der Ohio-River diese Rolle zu dem Staat Kentucky. Nördlich von Illinois befindet sich Wisconsin und im Osten Indiana. Durchflossen wird der Staat vom Illinois River, der in den Mississippi mündet. Im Nordosten liegt der Michigansee.

 

Reiseführer und Reiseberichte

 

 

Geschichte

Vom 8. Jahrhundert bis ins 13. Jahrhundert war Illinois ein Teil der hoch entwickelten Mississippi-Kultur, unter anderem mit der Siedlung Cahokia. 1673 kamen die Franzosen Louis Joliet (Forscher) und Jacques Marquette (Jesuitenmissionar) ins Land und waren somit die allerersten Europäer. 1712 kam das Land südlich des Illinois (Fluss) zur französischen Kolonie Louisiana, doch musste Frankreich 1763 Illinois an Großbritannien abtreten. 

Illinois blieb bis 1774 Teil der britischen Provinz Québec, bis Virginia das Land annektierte. 1784 übernahmen die USA Illinois und gliederten es drei Jahre danach ins Northwest-Territory ein. 1809 erhielt Illinois ein eigenes Territorium, nachdem es zuvor vom Indiana-Territory eingenommen worden war. 

Am 3. Dezember 1818 wurde Illinois der 21. Bundesstaat der USA. 1836 begann der Bau des Illinois-Michigan-Kanals.

 

Bevölkerung

78 % der Bevölkerung sind Weiße und 15 % Schwarze. In Illinois leben heute noch etwa 20.000 Indianer. In den 1980er Jahren kam eine große Welle Einwanderer überwiegend aus Asien und Lateinamerika ins Land. In Chicago lebt eine polnische Minderheit.

 

Wirtschaft

Illinois hat sehr fruchtbare Böden, die überwiegend dem Maisanbau (Maisgürtel) gewidmet werden. Dabei wird auch Hybridenmais gezüchtet und angebaut. Nebenbei wird viel Getreide (Weizen, Hafer, Roggen und Gerste) angebaut sowie Kartoffeln und Sojabohnen. Abgebaut wird Kohle, Erdgas und Erdöl. Vor allem seit 1850 begann in Illinois die industrielle Entwicklung mit Großschlachtereien, Landmaschinenbau, Erdöl- und chemischen Fabriken. 

Im Norden des Landes bestimmt die Eisen- und Stahlindustrie den wirtschaftlichen Schwerpunkt. Wichtig ist ebenfalls der St. Lorenz-Seeweg, der Illinois eine Beteiligung am Seeverkehr ermöglichte. Trotz all dem steht Chicago im wirtschaftlichen Mittelpunkt.