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Wissenswertes und Tipps für Reisen in die Länder dieser Erde!

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Antigua & Barbuda

 

Barbuda

 

Allgemeine Landesdaten

Offizieller Name: Antigua and Barbuda

Fläche: 442 km² 

Einwohnerzahl: 71.500 (2001) 

Hauptstadt: St. John's (35.635 Einwohner). 

Offizielle Landessprache: Englisch. 

Nationalhymne: Fair Antigua, We Salute Thee   

Bevölkerungsgruppen: Schwarze 91,3 %, Mulatten 3,7 %, Weiße 2,4 %, Sonstige 2,6 % (1994). 

Religion: Protestanten 73,7 %, Römisch-katholisch 10,8 %, Zeugen Jehovas 1,2 %, Rastafaris 0,8 %, Andere bzw. religionslos 13,5 % (1991). 

Lebenserwartung: Männer – 68,2, Frauen – 72,8 (2000).

Auskunft

Fremdenverkehrsamt von Antigua und Barbuda: 

Thomasstraße 11,

D-61348 Bad Homburg

Tel.: (06172) 2 15 04. Fax: (06172) 2 15 13.

E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Internet: www.karibik.de/antigua-barbuda 

Mo.–Fr. 09.00–18.00 Uhr 

Antigua Department of Tourism:

Lower Nevis Street and Friendly Alley, PO Box 363, St. John's, Antigua Tel.: 463 01 25, 462 04 80. Fax: 462 24 83. E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Internet: www.antigua-barbuda.com oder www.geographia.com/antigua-barbuda

Besonderheiten

Sprache: Amtssprache ist Englisch, während Umgangssprache ein auf Englisch basierendes Patois ist.

Umgangsformen

Die Bewohner Antiguas und Barbudas grüßen sich generell informell. How are you? („Wie geht es Ihnen/dir?”) oder Hi sind gebräuchlich, doch gute Freunde verwenden auch What's up? („Was gibt's?”) oder How you do? („Wie geht's?”) und Alright? („Alles in Ordnung?”). Die Antwort auf Alright? ist Okay, Okay. Das übliche Good morning („Guten Morgen”), Good day („Guten Tag”), Good evening („Guten Abend”) und Good night („Gute Nacht”) werden zu den gegebenen Tageszeiten gesagt. Die Insulaner möchten nicht, dass ihr Name in der Öffentlichkeit ausgesprochen wird, deswegen wird häufig ein diskretes „psst“ benutzt, um die Aufmerksamkeit eines anderen zu erwecken. Unter Freunden erfüllt auch ein schnelles hey oder yo diesen Zweck. Die meisten Bewohner Antiguas und Barbudas sprechen ihre Freunde mit Vornamen an. Der Arbeitgeber bzw. die Arbeitgeberin wird mit Anrede z. B. Mr, Mrs oder Miss angesprochen („Herr”, „Frau” und „Fräulein”). Auch formelle Gespräche (z. B. zwischen Kunde und Verkäufer) spielen sich auf dieser Ebene ab. Kinder und junge Menschen sprechen ältere Bekannte und Familienmitglieder mit Aunt, und Uncle, („Tante” und „Onkel”) an oder mit dem jeweiligen Verwandtschaftsgrad. Meistens besucht man sich am Wochenende oder nach der Arbeit. Viele Konversationen entstehen durch eine zufällige Begegnung. So treffen sich Männer z. B. beim Ausbessern der Netze und Frauen beim Wäschewaschen. Nachbarn unterhalten sich oft während sie das Essen zubereiten. Will man jemanden besuchen, so geht man an das Tor und ruft Inside! („Hallo, da drin!”). Der Bewohner kommt dann heraus, um die Person zu begrüßen und es kommt vor, dass man während des ganzen Besuchs auf der Terrasse sitzen bleibt. Freunde und Verwandte werden häufig hereingebeten. Besucher bringen oft frische Früchte aus dem eigenen Garten mit.

Feiertage

Neujahrstag, Karfreitag, Ostermontag, Tag der Arbeit (Montag nach dem 1. Mai), Pfingstmontag, Caricom-Tag (1. Montag im Juli), Karneval (1. Montag und 1. Dienstag im August), Unabhängigkeitstag (1. November), Weihnachten (25. und 26. Dezember)

Diplomatische Vertretungen

Honorargeneralkonsulat von Antigua und Barbuda: (ohne Visumerteilung) 

Van-der-Smissen-Straße 2

D-22767 Hamburg 

Tel.: 040 38998911

Fax: 040 38998990

Publikumsverkehr nach Vereinbarung 

Honorarkonsulat ohne Visumerteilung in Bad Homburg. Antigua and Barbuda High Commission: 

15 Thayer Street

GB-London W1U 3JT 

Tel.: 020 74867073/75

Fax: 020 74869970 

E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Internet: www.antigua-Barbuda.com

Mo.–Fr. 09.30–12.30 und 13.30–15.00 Uhr (Publikumsverkehr); 9.00–17.30 (Tel.: Anfragen); (auch für die Bundesrepublik Deutschland, Österreich und die Schweiz zuständig)

Honorarkonsulat der Bundesrepublik Deutschland: 

Ocean View, Hodges Bay

PO Box 1259 St. Johns 

Tel.: 4623174

Fax: 4623496 

Österreich und die Schweiz unterhalten keine Vertretungen in Antigua und Barbuda, zuständig ist die jeweilige Botschaft in Caracas (s. Venezuela).

Einreise und Ausreise

Deutsche, Österreicher, Schweizer und Liechtensteiner benötigen kein Visum, sondern nur einen gültigen Reisepass, der noch mindestens sechs Monate nach Reiseende gültig sein muss, sowie ein Weiter- oder Rückflugticket. Bei Ausreise ist eine Gebühr in Höhe von 20 US-$ oder 50 EC-$ pro Person zu zahlen.

Familienstruktur

Die Großfamilie ist auf den Inseln das Herz der Gesellschaft. Oft ziehen Großeltern, Tanten und Onkel Kinder auf, deren Eltern aus wirtschaftlichen Gründen in ein anderes Land gezogen sind. Die Familien sind groß und der Wohnraum wird häufig von mehreren Kernfamilien geteilt. Kinder haben in der Gesellschaft einen hohen Stellenwert und ein Kind zu zeugen oder zur Welt zu bringen, wird mit großer Anerkennung belohnt. Üblicherweise wohnt ein Kind mit beiden Elternteilen zusammen, doch ist es auch nicht ungewöhnlich, dass eine junge, unverheiratete Frau Kinder hat und mit diesen bei ihren Eltern wohnt. In solchen Fällen unterstützt der Vater Mutter und Kind finanziell, und beide Familien sehen es gerne, wenn er sich um das Kind kümmert. Halbgeschwister leben bei der Mutter und Frauen sind oft die Familienoberhäupter. Männer haben mitunter Kinder mit verschiedenen Frauen und bleiben unverheiratet. Einige Frauen bevorzugen es, allein erziehend zu sein.

Flora & Fauna

Der ursprüngliche Waldbestand auf Antigua wurde während der Kolonialzeit weitgehend zugunsten der Anlage von Tabak- und später von Zuckerrohrplantagen gerodet. Die Insel leidet an einer starken Versteppung. Ihre Vegetation ist daher artenarm. Einen wesentlich größeren Baumbestand besitzt Barbuda mit seinen Mangroven und Buschwäldern. Auch die Tierwelt Antiguas ist für tropische Verhältnisse wenig artenreich. Zu den wild lebenden größeren Säugetieren gehören von den Europäern eingeführte Esel und Mungos. Mehr als hundertfünfzig Vogelarten wurden auf Antigua und Barbuda gezählt. Die meisten von ihnen nisten im Vogelreservat in den Mangroven von Barbuda.

 

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Fotografieren

Bitte denken Sie daran, dass Sie die Privatsphäre und die Gefühle anderer Personen verletzen können, wenn Sie Einheimische ohne Erlaubnis fotografieren oder filmen. Einige lehnen dies ab. Sprechen Sie daher vorher mit ihnen, um eventuelle Probleme schon von vornherein zu vermeiden. Tipps zum Fotografieren:

Licht

Licht ist für den Fotografen das primäre Gestaltungsmittel. Ideale Bedingungen hat man am frühen Morgen, wenn das Licht weich ist und Mitteltöne gut herausgearbeitet werden können. Die grelle Mittagssonne wirft harte Schatten und ist daher problematisch. Demgegenüber eröffnet das modulierende Abendlicht interessante Perspektiven. Dann nämlich erscheinen die Farben satt, während die Schatten lang und weich fallen.

Schnappschüsse

Spontaneität ist zwar beim Fotografieren gut, Planung ist jedoch besser – insbesondere wenn die Kamera etwas langsam ist. Damit Sie den entscheidenden Moment nicht verpassen, sollten Sie Ihre Kamera vorher weitgehend manuell eingestellt haben. Anhand eines fiktiven Punktes lässt sich die Entfernung abschätzen und die Belichtungswerte vorab ermitteln.

Geld

Der Eastern Caribbean Dollar (EC-$), die einheimische Währung, ist an den US-$ gekoppelt (1 US-$ = 2,65 EC$). Die Mitnahme von US-$-Reiseschecks, US-$- und DM-Noten bzw. Kreditkarten (die gängigsten sind American Express, Diners, Mastercard und Visa) ist empfehlenswert. Euroschecks werden indes nicht akzeptiert.

Geografie

Antigua und Barbuda, inmitten des Karibischen Meeres mit der Hauptstadt St. Johns, gehören zum nördlichen Teil der Kleinen Antillen. Der selbstständige Inselstaat Antigua (dem brit. Commonwealth angehörend) besteht aus der gleichnamigen Hauptinsel und den kleinen Schwestern Barbuda und Redonda. Die Inseln sind hügelig und vulkanischen Ursprungs, auf Korallenkalk und vulkanischem Gestein wachsen vor allem Zuckerrohr und tropische Regenwälder. 

Wie eine Kette aus Perlen liegen die Kleinen Antillen zwischen dem Nordatlantik und dem Karibischen Meer im grün, blau und türkis glänzenden Wasser. Sie sind umgeben von unzähligen Korallenriffen und nicht zuletzt aus diesem Grund ein Paradies für Taucher. Der Traum von einsamen Buchten unter Palmen und der Romantik eines karibischen Sonnenuntergangs wird zur Wirklichkeit. Trotz all der Schönheit sind die Inseln vom Massentourismus weitgehend verschont geblieben, also keine Angst vor überfüllten oder verschmutzten Stränden und Hotels.

Der Waldbestand auf der flachen Insel Antigua wurde nahezu völlig abgeholzt. In der Umgebung des Boggy Peak im Südwesten der Insel kommt Vulkangestein vor. Die weiter nördlich gelegene, überwiegend flache Koralleninsel Barbudabedeckt dichter Wald und die winzige Insel Redonda im Südwesten ist steil und unbewohnt.

Geschichte

1632, 139 Jahre nachdem Antigua von Kolumbus entdeckt und getauft worden war, brachten die Briten Sklaven aus Afrika mit (von denen der Großteil der heutigen Inselbewohner abstammt) auf die Insel und kolonialisierten von Antigua aus das benachbarte Barbuda und bauten die am Nordrand der Kleinen Antillen gelegenen Inseln zu einem ihrer wichtigsten Stützpunkte in der Karibik aus. Erst 1854 wurde die Königliche Werft auf Antigua wieder geschlossen. Die günstige strategische Lage nutzten auch die USA, die auf Antigua im Zweiten Weltkrieg einen großen Flughafen errichteten und auch heute noch zwei Militärstützpunkte unterhalten. In den letzten Jahren bremste eine Reihe von Naturkatastrophen – vor allem der Hurrikan Luis im September 1995 – den wirtschaftlichen Aufschwung der Inseln, die auch mit einem alten innenpolitischem Problem konfrontiert sind: wegen kultureller und politischer Differenzen mit Antigua versucht eine starke Mehrheit der Bewohner von Barbuda – bislang vergebens -, die politische Einheit der beiden Inseln zu beenden. 

Staatsform 

Mehrparteiensystem, konstitutionelle Monarchie, zwei gesetzgebende Organe

Gesundheit

Impfungen sind nicht notwendig, eine Reiseapotheke jedoch wie auf jeder Reise empfehlenswert. Obwohl das Leitungswasser nahezu Trinkwasserqualität besitzt, sollten es mit Vorsicht genossen werden, da Darmerkrankungen drohen können. Das Gleiche gilt für Eiswürfel. Vorsicht ist bei den sehr giftigen Seeigeln und Machineel-Bäumen angebracht. Stellen Sie sich bei Regen nie unter einem dieser Bäume, Sie riskieren anderenfalls Hautverätzungen. 

Ärzte aller Fachrichtungen sowie Krankenhäuser und Privatkliniken sind dort vorhanden.

Kleidung und Reisegepäck

Über das ganze Jahr hinweg sollte man leichte, atmungsaktive und leicht zu reinigende Sommerkleidung mitnehmen. Für die Abende, insbesondere von Dezember bis März, sind leichte Wollsachen empfehlenswert, da es zu dieser Tageszeit manchmal etwas kühl werden kann. In erstklassigen Hotels und in Kasinos benötigen die Herren der Schöpfung abends sowohl Jackett als auch Krawatte. Des Weiteren sollte man Regenbekleidung ganzjährig mit sich führen. Eine gute Sonnenbrille ist zudem unerlässlich. Bade- und Strandkleidung sollte man nur am Strand oder am Swimmingpool tragen, in öffentlichen Gebäuden und Kirchen sind sie untersagt.

Alles für die Reise

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Küche

Da tropische Früchte, wie Kokosnüsse, Mangos und Kürbisse, und Gemüse, wie Kartoffeln und Süßkartoffeln, auf Antigua gut gedeihen, verfügen viele Insulaner über einen kleinen Garten, um Gemüse anzupflanzen. Die meisten Nahrungsmittel müssen jedoch importiert werden. Obwohl an einigen Stellen noch gefischt werden kann, scheint es eine Frage der Zeit zu sein, wann die sich vermehrt in die Laichgebiete in den Mangroven ausbreitenden Hotels die Bestände endgültig gefährdet haben. 

Hauptsächlich werden von den Insulanern Reis, Bohnen und Fleisch (zumeist Hähnchen, Schwein, Rind- oder Ziegenfleisch) gegessen sowie Fisch, Früchte und Gemüse. 

Ein beliebtes Gericht ist gewürzter Reis, der in Form von Reis, Erbsen, Gemüse und gewürztem Fleisch daherkommt. Fungee stellt ein Brot aus Maismehl und Okra dar. Doucana wird aus Kokosnüssen, Süßkartoffeln, Mehl, Zucker und Gewürzen gezaubert und gemeinsam mit pikantem Saltfish, gesalzener, getrockneter Kabeljau, serviert. Der Pepper pot (Pfefferstreuer), ein scharfer Gemüseeintopf, erfreut sich unterschiedlicher Zubereitungsweise, wobei das Rezept von Haus zu Haus variiert. Zu den Spezialitäten gehören darüber hinaus Johnnycakes (süße, gebratene Maisküchlein), Souse (gepökelte Schweinepfoten) und Black pudding (Blutwurst). Auf der Straße werden überdies gerösteter Mais und Erdnüsse feilgeboten.

Kultur

Zu den kulturellen Höhepunkten des Jahres zählt der Karneval in Saint Johns, der an Farbenpracht in der Karibik nur vom Karneval auf Trinidad übertroffen werden dürfte. Zehn Tage lang feiern Einheimische und Gäste Ende Juli/Anfang August ausgiebig ihren „Mid Summer Carnival“ mit Calypso-, Steelband- und Reggaemusik.

Netzspannung

110/220 Volt Wechselstrom. Ein Zweistiftstecker nach US-Standard ist erforderlich.

Öffnungszeiten

Geschäfte: Es existieren keine einheitliche Regelungen. Übliche Geschäftszeiten: Montag bis Freitag von 8.30 bis 16.00 Uhr (donnerstags nur morgens), Samstags überwiegend nur morgens. Postamt: Montag bis Donnerstag von 8 bis 16.30 Uhr, Freitags bis 15.00 Uhr. Banken: Montag bis Donnerstag von 8 bis 14.00 Uhr. Freitags von 8 bis 16.00 Uhr. Samstags geschlossen (Ausnahme: Bank of Antigua von 9 bis 13.00 Uhr).

Post

Es gibt einen Schalter für postlagernde Sendungen im Postamt von St. Johns. Öffnungszeiten des Postamtes: Montag bis Freitag von 8.00–12.00 Uhr und 13.00–16.00 Uhr. Generelle Öffnungszeiten: Montag bis Donnerstag von 8.00 bis 16.30 Uhr, Freitags bis 15.00 Uhr.

Reiseführer und Reiseberichte

 

 

Reisezeit

Auf den Inseln herrscht tropisches Klima; sie sind süßwasserarm und werden im Spätsommer gerne von Wirbelstürmen heimgesucht. Die Lufttemperatur liegt bei etwa 25 bis 30 °C und in der Nacht nur wenige Grade darunter, die Wassertemperaturen schwanken so um die 26 bis 28 °C. Antigua und Barbuda sind im Vergleich zu vielen Karibikinseln sehr trocken, wobei Regentage (kurze, teils heftige Regenschauer, die durch Sonnenschein abgelöst werden) verstärkt im April, Mai, Juli sowie November auftreten.

Sicherheit

Obwohl Antigua und Barbuda als sehr sichere Reiseziele gelten, sollte man am Strand vor Gelegenheitsdieben immer auf der Hut sein!

Aktuelle Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amtes.

Sport

Wassersport wird verständlicherweise absolut groß geschrieben und in den vielfältigsten Formen angeboten.

Segeln

Antigua stellt eines der wichtigsten Segelzentren in der Karibik dar. Hervorzuheben die traditionelle „Antigua Sailing Week“, eine der führenden Segelregatten der Welt mit über dreihundert teilnehmenden Booten, die aus aller Welt angereist kommen. 2001 fand sie zum 34. Mal statt, sie dauert vom 29. April bis zum 5. Mai. Unmittelbar zuvor erfreut man sich der „Classic Jacht Regatta“. Und es ist immer wieder faszinierend, die Wettfahrten der alten Segelschiffe zu verfolgen. Informationen zu beiden Großveranstaltungen gibt es beim Antigua und Barbuda Department of Tourism.

Tauchen 

Tauchen erfreut sich zunehmender Beliebtheit. In sieben Tauchschulen kann dieser Sport erlernt und praktiziert werden (auch Padi-Kurse und deutschsprachige Lehrer).

Golf 

Zwei 18-Loch-Golfplätze gibt es auf Antigua (mit Cedar Valley Golf Course, Jolly Harbour Golf Course) und einen 9-Loch-Golfplatz auf Barbuda (gehört zum Hotel K Club). 

Tennis 

Alle größeren Hotels verfügen über Tennisplätze, sogar mit Flutlicht. Alljährlich finden mehrere internationale Tennisturniere statt.

Telefon

Telefonieren außerhalb der Hotels können Sie aus einer der vielen Telefonzellen, die über die Insel verteilt sind – auch mit Telefonkarten. 

Vorwahl für Deutschland: 01149, für die Schweiz und Liechtenstein 01141, für Österreich 01143.

Trinkgeld

Trotz des in der Rechnung ausgewiesenen Bedienungsgeldes von 10 bis 15 % ist es üblich, weitere 5 % hinzuzufügen, da viele davon leben. Zimmermädchen bzw. Kofferträger bekommen etwa 1 US-$ pro Zimmer und Nacht bzw. Gepäckstück. Taxigelder werden aufgerundet.

Unterkünfte

 

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Hotels

Die Hotellerie auf Antigua und Barbuda bietet überdurchschnittlichen Standard, wobei rund die Hälfte der etwa 3.000 Zimmer dem 4- und 5-Sterne-kategorie zugeordnet werden können. Viele Hotels bieten als Clou Hochzeitsarrangements bzw. Honeymoon-Angebote an (weitere Informationen sind beim Fremdenverkehrsamt zu bekommen). Die All-inclusive-Hotelkette „Sandals Resorts“ unterhält auf Antigua eine Anlage.

Verkehrsmittel

Auto

Das Straßennetz umfasst rund 1.000 km, die meisten davon Allwetterstraßen, wobei der Straßenzustand nicht immer gut ist. Außerhalb von Ortschaften liegt die Höchstgeschwindigkeit bei 88 km/h. Es herrscht Linksverkehr.

Bus

Minibusse verkehren zwischen den Ortschaften nur unregelmäßig. Der Busbahnhof in St. Johns liegt am Marktplatz. Nachdem die Fahrer durch Hupen auf sich aufmerksam gemacht haben, warten sie nun jedes Mal auf eine volle Fuhre. 

Busse verkehren auf festgelegten Strecken und halten auf Wunsch. Gute Verbindungen bestehen zwischen St. Johns und English Harbour bzw. Falmouth.

Mietwagen

Mietwagen, auch Jeeps, können vor der Abreise oder auch erst nach der Ankunft gebucht werden. Auf Antigua gibt es mehrere einheimische und internationale Mietwagenfirmen, unter anderem Avis, Budget und Hertz, einige vermieten auch Mopeds und Fahrräder. Es wird eine Tagesgebühr ohne Kilometerbegrenzung erhoben. Der Landesführerschein ist mitzuführen, der bei Vorlage des eigenen Führerscheins auf der Polizeiwache oder vom Autoverleiher ausgestellt wird. Ein auf sechs Monate befristeter Führerschein kostet 19 US-$, ein Fahrtest wird allerdings nicht verlangt.

Taxis

Am Flughafen V. C. Bird International und in St. Johns. Es gelten Einheitstarife für Taxis, wobei US-$ bevorzugt angenommen werden. Beispiele: V. C. Bird International Airport nach: Nelsons Dockyard – US-$21; Shirley Heights – US-$21; St. Johns – US-$7.

Inlandflüge

Das Chartern von Flugzeugen ist möglich. In der Nähe von Codrington auf Barbuda gibt es eine Landebahn für Kleinflugzeuge. Darüber hinaus bietet Carib Aviation Linienflüge zwischen Antigua und Barbuda an.

Zeit

Der Zeitunterschied zur mitteleuropäischen Winterzeit beträgt minus fünf Stunden und zur mitteleuropäischen Sommerzeit minus sechs Stunden.

Zoll

Zollfrei eingeführt werden können 200 Zigaretten oder 50 Zigarren oder 250 g Tabak, 1 Liter Wein oder Spirituosen sowie 170 ml Parfüm. Es besteht ein Einfuhrverbot für Waffen und nicht verordnete Medikamente.

Pinnwand

Über das Strandleben hinaus haben Antigua und Barbuda natürlich noch einiges zu bieten: Sehenswert die Hauptstadt St. Johns mit ihrer die Stadt überragenden Kathedrale, dem Nationalmuseum, dem Markt und den Einkaufzentren Heritage- und Redcliffe Quay. Die restaurierte Werft Nelson's Dockyard in English Harbour weiß von längst vergangenen Tagen zu berichten, als Antigua noch der bedeutendste Flottenstützpunkt der Karibik darstellte. Von den insgesamt vierzig aus der Kolonialzeit stammenden Befestigungsanlagen dürfte die auf Shirley Heights, über English Harbour gelegen, die bekannteste sein. Dort, am Aussichtspunkt, der einen großartigen Blick über English Harbour bietet, finden sich jeden Sonntagnachmittag und -abend, im Winterhalbjahr auch an Donnerstagnachmittagen und -abenden, Touristen und Einheimische ein, um bei Barbecue Steelband und Reggaemusik zu hören und bei einem „Sundowner“ den Sonnenuntergang zu genießen. 

Der Besucher sollte sich die Multivisionsschau (auch auf Deutsch) über die Geschichte des Landes im „Interpretation Center“ nicht entgehen lassen. Ein Besuch von Betty's Hope, der einzigen restaurierten Zuckermühle der Karibik, lässt Erinnerungen an die vor allem im 18. und 19. Jahrhundert blühende Zuckerindustrie wieder aufflammen. Zu diesen und ähnlichen Sehenswürdigkeiten werden Ausflüge von einheimischen Veranstaltern angeboten einschließlich Bootsauflügen zu vorgelagerten Inseln oder rund um Antigua. Äußerst attraktiv ist ein Tagesausflug auf die Schwesterinsel Barbuda mit ihren zum Teil pinkfarbenen feinen kilometerlangen Sandstränden sowie dem Vogelschutzreservat. Dort können Tausende von Fregattvögeln mit Flügelspannweiten bis zu zwei Metern beobachtet werden. Tagesauflüge führen auch auf die Nachbarinseln St. Kitts, Nevis und Guadeloupe.