Topreiseinfos

Wissenswertes und Tipps für Reisen in die Länder dieser Erde!

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Österreich

 

Teilweise bewölkt

15°C

Wien

Teilweise bewölkt

Feuchtigkeit: 58%

Wind: 11.27 km/h

  • 23 Aug 2017

    Überwiegend sonnig 22°C 13°C

  • 24 Aug 2017

    Teilweise bewölkt 26°C 15°C

 

Auskunft

Margarethenstr. 1

A-1040 Wien

Tel.: 01 5872000

Fax: 5886648

www.tourist-net.co.at, 

www.austria-tourism.at

ÖsterreichInformation 

Rotwandweg 4

D-82024 Taufkirchen bei München

Tel.: 089 / 66 67 01 00

Fax: 66 67 02 00

ÖsterreichInformation 

Zweierstrasse 146, Wiedikerhof

CH-8036 Zürich

Tel.: 01 4511551, Fax: 4511180

Besonderheiten

Umgangsformen

Wie in Deutschland lauten die Begrüßungsformeln Guten Morgen, Guten Tag, Guten Abend oder wie in Bayern Grüß Gott! Weitverbreitete formlose Begrüßungen sind u. a. Servus! und Grüß dich! Für Erwachsene spielen berufliche Titel eine wichtige Rolle. Sofern sie bekannt sind, werden diese bei der Anrede verwendet.

Weltkulturerbe

Altstadt von Salzburg; Schloss und Park von Schönbrunn in Wien; Kulturlandschaft Hallstatt-Dachstein/Salzkammergut; Semmeringbahn mit umgebender Landschaft; Altstadt von Graz, Kulturlandschaft Wachau, Historisches Zentrum von Wien, Kulturlandschaft Neusiedler See.

Feiertage

Neujahr: 1. 1. Dreikönigstag: 6. 1. Ostermontag: 1. 4. Tag der Arbeit: 1. 5. Christi Himmelfahrt: 9. 5. Pfingstmontag: 20. 5. Fronleichnam: 30. 5. Maria Himmelfahrt: 15. 8. Nationalfeiertag: 26. 10. Allerheiligen: 1. 11. Maria Empfängnis: 8. 12. 1. Weihnachtsfeiertag: 25. 12. 2. Weihnachtsfeiertag: 26. 12.

Diplomatische Vertretungen

Deutsche Botschaft

Metternichgasse 3

1030 Wien

Tel.: 01 71154-0 (Konsulate gibt es auch in Bregenz, Eisenstadt, Graz, Innsbruck, Klagenfurt, Linz und Salzburg.)

Schweizer Botschaft

Prinz-Eugen-Str. 7-9

1030 Wien

Tel.: 01 79505-0 (ein Konsulat gibt es auch in Bregenz.)

Familienstruktur

Das durchschnittliche Heiratsalter liegt zwischen dem 25. und dem 28. Lebensjahr. Mit der standesamtlichen Trauung gilt das Brautpaar vor dem Gesetz als verheiratet, doch viele Paare heiraten außerdem kirchlich. In Städten sind die Familien mit ein bis zwei Kindern eher klein, während in ländlichen Regionen die Kinderzahl häufig höher ist. Da viele Frauen berufstätig sind, teilen sich die Eltern die Arbeit im Haushalt und bei der Kindererziehung. Die Regierung unterstützt die Familien mit speziellen finanziellen Zuwendungen. Im Rahmen der staatlichen Hilfe werden Sozialwohnungen zur Verfügung gestellt. Rund ein Fünftel aller Wohnungen gehört dem Staat. Bekanntestes Beispiel für den sogenannten Gemeindebau ist der Karl-Marx-Hof in Wien, der 1.325 Wohnungen umfasst und bereits 1930 fertiggestellt wurde.

Flora & Fauna

Wälder und Wiesen überziehen weite Teile Österreichs. In den Alpen wachsen Nadelbäume, in den tieferen Lagen weichen die Nadelbäume Laubbäumen und wild wachsenden Obstbäumen. Über die Täler im Alpenvorland erstrecken sich weite Weideflächen und Ackerland. In den Höhenlagen findet man Gebirgspflanzen, darunter auch das seltene Edelweiß. Bären, Wölfe und Wildschweine sind heute fast ausgestorben. Strenge Artenschutzgesetze sichern den Erhalt der seltenen Steinböcke und Gämsen im Hochgebirge sowie seltener Adlerarten, Falken und Eulen.

Fotografieren

Fotografieren Sie nach Lust und Laune.

Tipps zum Fotografieren:

Licht

Licht ist für den Fotografen das primäre Gestaltungsmittel. Ideale Bedingungen hat man am frühen Morgen, wenn das Licht weich ist und Mitteltöne gut herausgearbeitet werden können. Die grelle Mittagssonne wirft harte Schatten und ist daher problematisch. Demgegenüber eröffnet das modulierende Abendlicht interessante Perspektiven. Dann nämlich erscheinen die Farben satt, während die Schatten lang und weich fallen.

Schnappschüsse

Spontaneität ist zwar beim Fotografieren gut, Planung ist jedoch besser – insbesondere wenn die Kamera etwas langsam ist. Damit Sie den entscheidenden Moment nicht verpassen, sollten Sie Ihre Kamera vorher weitgehend manuell eingestellt haben. Anhand eines fiktiven Punktes lässt sich die Entfernung abschätzen und die Belichtungswerte vorab ermitteln.

 

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Geografie

Österreich gliedert sich in drei Naturräume: die Alpen, das Tiefland im Osten und das Hügelland an der tschechischen und slowakischen Grenze. Die Alpen nehmen fast zwei Drittel des Landes ein und erstrecken sich von West nach Ost in unterschiedlich großen Gebirgszügen. In den Tauern, der zentralen Bergkette, erheben sich einige der höchsten Alpengipfel. auf beiden Seiten der Tauern, getrennt durch tiefe Flusstäler, dessen Ströme durch Schmelzwasser gespeist werden, liegen zwei zerklüftete Kalksteinbergketten aus jüngerer Zeit. den wohl beeindruckendsten Anblick bieten die Ötztaler Alpen in der Nähe der Schweizer und der italienischen Grenze. Die Berge fallen langsam zum Donautal im Norden und zum Wiener Becken im Osten hin ab. In den Tiefländern mit ihren Weinbergen konzentrieren sich die landwirtschaftlichen Anbauflächen. Die bewaldeten Flächen nördlich der Donau werden in Richtung der slowakischen, der tschechischen und der deutschen Grenze zunehmend gebirgiger. Die Donau, Europas zweitlängster Fluss, fließt von West nach Ost quer durch Nordösterreich und ihre Nebenflüsse entwässern große Teile des Landes. Das Voralpengebiet weist die meisten Seen auf, doch die größten befinden sich in entlegenen Landstrichen: der leicht salzhaltige und flache Neusiedler See an der ungarischen Grenze und im äußersten Westen der Bodensee, der hauptsächlich auf deutschem und Schweizer Territorium liegt.

Geschichte

Das seit der Altsteinzeit besiedelte Gebiet des heutigen Österreich war wegen seiner zentralen Lage Durchzugsgebiet der großen europäischen Völkerwanderungen (deren „Fußkranke“, so austriakischer Masochismus, dort hängen blieben). Kelten begründeten in den Alpen die Hallstattkultur der Eisenzeit. Römer befestigten an der Donau die Nordostgrenze ihres Imperiums, daraus wurde die Provinz Noricum. In das Vakuum des zerbröckelnden Imperiums drangen vom Norden her die Germanen ein, aus dem Osten kamen die Slawen und Awaren. Bajuwaren und Franken siedelten in den Alpentälern. Den Bayern waren auch die ersten Markgrafen des Grenzlandes im Osten untertan, die Babenberger (ursprünglich „Popponen“ aus Franken), die als Gründerväter des tausendjährigen Staatsgebildes Österreich gefeiert werden. 

Im 13. Jahrhundert fiel ihr Besitz vorübergehend an Böhmen, doch bald trat ein Geschlecht in die Geschichte ein, das dann sechseinhalb Jahrhunderte lang über Österreich herrschte und das Schicksal des Kontinents entscheidend mitbestimmte: die Habsburger aus dem Aargau, die ab 1452 auch die Kaiserkrone des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation trugen. Sie dehnten durch Erbschaften und Eheverträge („Lass andere Kriege führen, du, glückliches Österreich, heirate“ ihre Lande zeitweise weltweit aus. Im Reich Karl des V. ging die Sonne nicht mehr unter – er hatte mit Spanien auch dessen überseeische Kolonien geerbt. Das Weltreich wurde nach Karls Tod wieder geteilt, aber die Habsburger blieben Großmacht in Europa. Ihr Herrschaft reichte von den Niederlanden bis Sizilien und dehnte sich nach dem Sieg über die Türken vor Wien 1683 immer weiter nach Osten bis Galizien und zur Burkowina aus. Zwar verlor die Kaiserin Maria Theresia im Siebenjährigen Krieg endgültig Schlesien an Preußen, Frankreich warf die Österreicher aus den Niederlanden, vorübergehend auch aus Italien heraus und nahm den Habsburgern sogar Tirol. Franz II. verzichtete angesichts der Niederlagen gegen den Korsen Napoleon und rheinbündischer Rankünen 1806 auf die deutsche Kaiserkrone, wurde aber als Franz I. erblicher Kaiser von Österreich: nach Napoleons Verbannung beschloss der Wiener Kongress 1815 eine neue europäische Staatenordnung mit Österreich als Groß- und Führungsmacht des Deutschen Bundes. 

Noch im Revolutionsjahr 1848 erkor die deutsche Nationalversammlung in der Frankfurter Paulskirche den fortschrittlichen Habsburger Erzherzog Johann zum Reichsverweser. Doch die Reaktion behielt die Oberhand und im habsburgischen Vielvölkerstaat brachen nationale Konflikte aus. 1849 wurde ein Aufstand in Ungarn, vor dem der Kaiserhof aus dem bedrohten Wien ins mährische Olmütz geflohen war, mit russischer Hilfe blutig unterdrückt. Die Niederlage gegen die neue deutsche Vormacht Preußen bei Königsgrätz 1866 zwang den Kaiser zum Ausgleich mit Ungarn, aus dem die k. u. k. Doppel-Monarchie entstand. Noch einmal erlebte das Habsburgerreich unter Franz-Josef I., der seine 53 Millionen multinationalen Untertanen 68 Jahre lang regierte, eine Blütezeit. Aber die Slawen, beim Ausgleich mit den Magyaren vergessen, begehrten immer heftiger gegen den österreichisch-ungarischen „Völkerkerker“ auf. Das Attentat von Sarajevo, bei dem im Juni 1914 serbische Extremisten das Wiener Thronfolgerpaar ermordeten, löste den Ersten Weltkrieg aus, als dessen größte Tragödie Winston Churchill später den Zerfall des Habsburgerreiches sehen wird: „Es gibt keine einzige Völkerschaft oder Provinz des habsburgischen Reiches, der das Erlangen der Unabhängigkeit nicht jene Qualen gebracht hätten, wie sie von Dichtern und Theologen für die Verdammten der Hölle prophezeit wurden.“ Was Versailles für Deutschland symbolisierte – eine unerträgliche Demütigung -, das waren die 1919 diktierten Friedensverträge von Saint-Germain-en-Laye und Trianon für Österreich und Ungarn. 

Das vom amerikanischen Präsidenten Woodrow Wilson geforderte Prinzip der Selbstbestimmung der Völker fand zwar Anwendung auf abdriftende Teile der Doppelmonarchie. Es war aber von vornherein nicht für deren früheren Kernlande gedacht. Die Tschechoslowakei entstand, Galizien fiel an Polen, aus den südslawischen Gebieten wurde unter der neuen Vormacht Serbien das Königreich Jugoslawien. Ungarn erhielt die Unabhängigkeit, schrumpfte aber auf ein Drittel seines Territoriums und verlor zwei Fünftel seines Staatsvolkes an die tschechoslowakischen, rumänischen und jugoslawischen Nachbarn. Von Österreich blieb ein kümmerliches Rumpfgebilde übrig, das kaum ein Sechstel des einstigen Staatsgebietes umfasste, mit gerade noch einem Achtel der Bevölkerung der Monarchie. „Der Rest ist Österreich“ hatte Frankreichs Regierungschef Georges Clemenceau nach der Aufteilung der Habsburger Beute zynisch dekretiert. Die einstigen Herren des Kaiserreiches verloren auch noch Teile ihrer jahrhundertelang deutsch besiedelten Stammlande: Südtirol, die Untersteiermark, das Sudetenland. Einzig auf Kosten der gleichermaßen gedemütigten Magyaren erhielt Wien mit dem Burgenland einen Streifen Westungarn. Deutsch-Österreich, wie sich der traurige Rest mit dem übergroßen Wasserkopf Wien nun nannte, war „ein Staat, den keiner wollte“ (so der Publizist Hellmut Andics). Seine erste provisorische Nationalversammlung beschloss am 12. November 1918 einstimmig: „Deutsch-Österreich ist ein Bestandteil der Deutschen Republik“. Doch die Sieger bestimmten: „Die Unabhängigkeit Österreichs ist unabänderlich“ und belegten die Geschlagenen mit einem strikten Anschlussverbot. Die Österreicher, die mit ihrem Imperium auch ihre Identität verloren hatten, sollten künftig mit sich selber fertig werden. Das schaffte der Staat, der sich schon bei seiner Gründung selbst aufgegeben hatte, in seiner kurzen Geschichte zwischen den beiden Weltkriegen nicht. 

Das westlichste Bundesland Vorarlberg wollte sich per Volksabstimmung der Schweiz anschließen, doch die Eidgenossen winkten ab. Tirol strebte eine eigene Republik an, aber die Entente verdammte die Älpler zum Verbleib im ungeliebten Rumpfstaat. Die Gründer der Ersten Republik mühten sich redlich, mit der verlorenen Vergangenheit und Glorie aufzuräumen. Per Habsburgergesetz wurde der Besitz des Kaiserhauses eingezogen, dessen Mitglieder des Landes verwiesen. Ein Adelsverbot beseitigte die monarchischen Herrschafts- und Sozialstrukturen. Am 10. November 1920 trat die neue demokratische Verfassung eines föderalen Bundesstaates in Kraft, ein für seine Zeit modernes Grundgesetz. Doch der totale Zusammenbruch des riesigen habsburgischen Wirtschaftsraumes, der von der südlichen Adria bis in die Ukraine gereicht hatte, dazu noch die ruinösen Reparationsforderungen der Entente, türmten dem Kleinstaat unlösbare ökonomische Probleme auf. Eine Hyperinflation stürzte die Massen ins Elend. Die soziale Not verhärtete die innenpolitischen Fronten, Sozialdemokraten und Christsoziale standen einander als „Austromarxisten“ und „Austrofaschisten“ immer unversöhnlicher gegenüber. Deutschnationale wiederum sahen in dem beim großen Nachbarn zu Macht und Einfluss kommenden Landsmann Adolf Hitler den Erlöser. Die Parteien bewaffneten sich – der christsozialen „Heimwehr“ stand der „Republikanische Schutzbund“ der Sozialdemokraten gegenüber. 

Am 15. Juli 1927 zündeten linke Demonstranten aus Wut über den Freispruch reaktionärer Totschläger den Wiener Justizpalast an. Die Regierung des Prälaten Ignaz Seipel erteilte Schießbefehl, 89 Menschen starben. 1933 schaltete Kanzler Engelbert Dollfuß, wegen seiner autoritären Allüren bei 151 cm Körpergröße als „Milimetternich“ verspottet, das Parlament aus und regierte das Land per Verordnungen und Standrecht. Sein Vorbild und Gönner war Italiens faschistischer Herrscher Benito Mussolini. Die als politisches Sammelbecken seines „Ständestaates“ begründete „Vaterländische Front“ wählte ein den Ostgoten zugeschriebenes „Kruckenkreuz“ zum Symbol, das Hitlers Hakenkreuz konterkarieren sollte. Denn das Naziemblem warf längst seinen Schatten über Österreich. Seit dem Amtsantritt des Braunauers in Berlin am 30. Januar 1933 gab es wieder Anschlussdruck – diesmal ging er vom Nachbarn aus. Die von Dollfuß angeordnete Entwaffnung des Schutzbundes führte am 12. Februar 1934 zu einem Bürgerkrieg, in dem die Regierung Artillerie gegen Arbeitersiedlungen einsetzte, die sozialdemokratischen Milizen als Behelfsfestungen dienten. Bilanz des Bruderkampfes: mehr als 300 Tote, 1.000 Verwundete, 2.000 Verhaftete. Neun führende Schutzbündler wurden standrechtlich zum Tode verurteilt und gehängt, einen schwer verletzten Sozialdemokraten schleppten die christlichen Sieger auf der Tragbahre zum Galgen. 

Am 1. Mai erließ Dollfuß eine neue ständesstaatliche Verfassung. Österreich war nun klerikal-faschistisches Staatswesen, dessen Schöpfer freilich bald einem mächtigeren Feind zum Opfer fiel: Am 25. Juli 1934 putschten die Nazis in Wien. Eine illegale SS-Standarte 89 stürmte das Kanzleramt und die Rundfunkzentrale. Dollfuß wurde angeschossen und verblutete in seinen Amtsräumen. doch die Putschisten konnten von der Exekutive überwältigt werden. 8 Anführer wurden hingerichtet, Hunderte Nazis in sogenannte Anhaltelager gesperrt, in denen sie nun zusammen mit den verhassten Marxisten einsaßen. Tausende illegaler Nazis flüchteten ins „Altreich“ und begründeten dort eine „Österreichische Legion“ für den Tag X, die „Befreiung“ der Heimat. Der neue Kanzler Kurt von Schuschnigg suchte zwischen allen Fronten zu vermitteln – er amnestierte Nazis und Sozis, stellte sich unter den Schutz Mussolinis, der gegen den SS-Putsch in Wien fünf Divisionen am Brenner hatte aufmarschieren lassen, biederte sich aber gleichzeitig bei Hitler an. Er verpflichtete sich zu einer „deutschen Politik“ und nahm Nationalsozialisten in sein Kabinett auf. Doch Hitler wollte alles. 

Im Februar 1938 zitierte er Schuschnigg zu sich auf seinen Berghof bei Berchtesgaden und diktierte dem Österreicher seine Bedingungen – „verhandelt wird nicht, Sie haben zu unterschreiben“: In Wien sei umgehend ein NS-Regime zu installieren. Schuschnigg fügte sich und übergab das Innenministerium dem Hitlerkandidaten Arthur Seyß-Inquart. Doch dann versuchte er mit einem letzten Kraftakt doch noch Österreichs Unabhängigkeit zu retten. Unter der Parole „Rot-weiß-Rot: Bis in den Tod“ setzte er für den 13. März eine Volksabstimmung „für ein freies und deutsches, unabhängiges und soziales, für ein christliches und einiges Österreich“ an. Hitler tobte und drohte. Am 11. März trat Schuschnigg zurück. Am nächsten Morgen marschierte die Wehrmacht in Österreich ein und wurde mit überschäumendem Jubel begrüßt. Drei Tage später konnte Hitler auf dem Heldenplatz in Wien vor Hunderttausenden die größte „Vollzugsmeldung meines Lebens“ erstatten – „den Eintritt meiner Heimat in das Deutsche Reich“. Eine Volksabstimmung, von der Juden und „unzuverlässige Elemente“ ausgeschlossen wurden, ergab einen Monat später angeblich eine Zustimmung von 99,73 % für den unterdessen längst vollzogenen Anschluss. Den hatten böse Zungen zum „Ranschmiss“ umgetauft, dass auch politische, gesellschaftliche und kirchliche Würdenträger die Vereinigung begrüßt hatten – „mit freudigen Herzen“ (der Sozialdemokrat Karl Renner), „besten Segenswünschen“ (die katholischen Bischöfe), in „namenlosem Glück“ (der Dichter Josef Friedrich Perkonig). 

Nicht nur der Staat, auch der Name Österreich wurde ausgelöscht. Aus den Bundesländern Ober- und Niederösterreich wurden Ober- und Niederdonau. Die Metropole Wien, wo der junge Hitler als obdachloser Kunstmaler gescheitert war, schrumpfte zur Gaustadt. Die Österreicher aber waren nach anfänglicher Anschlusshysterie, als die NS-begeisterten sogenannten „Märzveilchen“ zu Millionen aus der Erde schossen, wieder einmal gespalten. Auf der einen Seite mühten sich die von den deutschen Verbündeten im Ersten Weltkrieg als „Kamerad Schnürschuh“ geschmähten Ostmärker, nun noch hundertprozentiger zu sein als die Preußen. 10 % des Volkes traten der NSDAP bei – im „Altreich“ hatten nur 8 % ein Parteibuch. Die latent antisemitischen Ostmarker taten sich bei der Judenverfolgung hervor – die „Reichskristallnacht“ verlief in Wien grausamer als in deutschen Städten. Von 220.000 Wiener Juden erlebten dort nur 200 das Kriegsende. Der Österreicheranteil an SS-Haudegen und KZ-Schergen war weit überproportional. 1,2 Millionen Ostmärker kämpften in der Wehrmacht an allen Fronten von Narvik bis Kreta, 220 von ihnen brachten es bis zum General, 326 erhielten das Ritterkreuz. Aber eine Viertelmillion Österreicher fielen in Hitlers Dienst, 30.000 starben an den Galgen der Nazis, in ihren Konzentrationslagern und Kerkern. In der Haft und in den Bombentrümmern entstand, was der Ersten Republik gefehlt hatte, nun aber der Gründung der Zweiten zugutekam – ein österreichisches Nationalgefühl. 

Der „Rest“ von 1918 fand 1945 seine eigene Identität, eine Republik, die ihre Bürger wollten. Die Wiederherstellung des österreichischen Staates war seit der Moskauer Deklaration vom November 1943 erklärtes Kriegsziel der Alliierten. So konnten die Österreicher fortan behaupten, das erste unschuldige Opfer brutaler nazistischer Aggressionen gewesen zu sein. Am 13. April 1945 eroberten die Sowjets Wien. Bereits am 25. installierten sie eine provisorische Regierung unter dem sozialdemokratischen Veteranen Karl Renner, dem damit zum zweiten Mal die undankbare Aufgabe zufiel, sein Land aus den Trümmern eines verlorenen Krieges zu führen. Die Westalliierten fanden sich mit der von Stalin berufenen Regierung nur zögernd ab. Doch das Ergebnis der ersten freien Wahlen im November überzeugte sie ebenso, wie es Moskau schockte: Die KPÖ, die mit 25 % der Stimmen gerechnet hatte, erhielt nur gut 5 %, die überwältigende Mehrheit der Österreicher wählte die christlichsoziale Volkspartei oder die Sozialisten. Leopold Figl, Kanzler der ersten Koalitionsregierung, trat sein Amt mit dem Bekenntnis an „Wir sind kein zweiter deutscher Staat. Wir sind nichts anderes als Österreicher“. 

Österreich wurde, wie Deutschland, in 4 Besatzungszonen aufgeteilt, Wien von den legendären „Vier im Jeep“ verwaltet. Doch anders als in Deutschland konnten die Österreicher eine Ost-West-Teilung ihres Landes verhindern. Das Volk verdrängte die jüngere Vergangenheit, indem es sich der älteren zuwandte – der guten alten Zeit voller glanzvoller Kultur und Lebensart. Trotz Hunger und Wohnungsnot erstanden das Burgtheater und die Staatsoper bald wieder in altem Prunk. Und nicht nur der Dialekt wurde zur Abgrenzung von den Deutschen gepflegt: Unterrichtsminister Felix Hurdes ließ das Fach „Deutsch“ sogar aus Lehrplänen und Zeugnissen entfernen und durch „Unterrichtssprache“ ersetzen, die vom Schülermund daraufhin in „Hurdestanisch“ umgetauft wurde. Gegenüber den allmächtigen Besatzern zementierten die Österreicher ein politisches System, das sich auf über 90 % der Bevölkerung stützen konnte – eine schwarz-rote Dauerkoalition mit einem die Gesellschaft bis heute lähmenden Proporz. Der Staat wurde von der Regierungsspitze bis zum letzten Weichensteller oder Waldheger nach Parteibuch aufgeteilt – mit der Folge, dass von gut 7 Millionen Österreichern anderthalb ein solches besaßen. Weltrekord für eine Demokratie. Der Proporz trug sicher dazu bei, dass die Österreicher weltpolitische Chancen ohne inneren Zank nutzen konnten und nach zähem Ringen mit den Alliierten am 15. Mai 1955 per Staatsvertrag ihre Unabhängigkeit in Einheit erlangen konnten. 

Als im Land, in dem der Antisemitismus miterfunden worden war, auch noch der weltläufige Jude Bruno Kreisky Kanzler wurde, geriet die Alpenrepublik zu einer „Insel der Seligen“ (Papst Paul VI). Fast anderthalb Jahrzehnte, von 1970 bis 1983, regierte der von seinen Landsleuten zu einem sozialdemokratischen „Sonnenkönig“ hochstilisierte Kreisky. Ein großbürgerlicher Reformer, ein Jude, der die Juden, wenn überhaupt für ein Volk, dann für ein „mieses“ hielt, ein von den Nazis verfolgter Emigrant, der in sein erstes Kabinett ein halbes Dutzend Ex-Nationalsozialisten berief, ein weltweit agierender Außenpolitiker, der Libyens Gaddafi zu seinen Freunden zählte und Jassir Arafat auf diplomatischem Parkett hoffähig machte. In Kreiskys Ära brachte es freilich auch Kurt Waldheim zum langjährigen UNO-Generalsekretär. Er wurde später als Bundespräsident wegen seiner vertuschten Kriegsvergangenheit auf dem Balkan weltweit isoliert, von den USA sogar mit Einreiseverbot belegt. Damit hatte Österreich dann jene Vergangenheit wieder eingeholt, die es so lange erfolgreich verdrängt hatte und an der vorbei Wien von seiner internationalen Reputation als Mittler an der Schnittstelle der Blöcke profitiert hatte: Treffpunkt der Großen dieser Welt, Sitz der Internationalen Atomenergiebehörde und anderer UNO-Ableger sowie des Erdöl-Kartells OPEC. Österreich war darüber reich geworden, auch dank eines blühenden Fremdenverkehrs. Die neutrale Republik machte ungeniert Geschäfte mit allen Seiten. Hochtechnologie ging an Embargos vorbei in den Osten, im Golfkrieg lieferte Österreichs staatliche Schwerindustrie Kanonen an den Irak wie an den Iran. Bei so vieler Skrupellosigkeit konnten Skandale nicht ausbleiben – Mitte der 80er-Jahre geriet das Land angesichts einer Häufung von Korruption- und anderen Affären in den Ruch einer „Skandalrepublik“. 

Politisch brachte Österreich aber nicht nur einen Kreisky und einen Waldheim hervor, sondern auch Jörg Haider, dem es unter anderem mit fremdenfeindlichen Parolen gelang, seine FPÖ von einer Splittergruppe zu einer Volkspartei hochzupeitschen, die sich zielstrebig an die beiden großen Parteien heranpirschte. Derzeit stellt die FPÖ mit Jörg Haider sogar den Landeshauptmann in Kärtnen. Im Oktober 1999 wählte Österreich – es gab einen eindeutigen Rechtsruck, denn die FPÖ wurde zweitstärkste Partei, während die ÖVP nur Dritter wurde und nach 14 Jahren Regierungsbeteiligung in die Opposition geht. Dachte man zumindest. Nach monatelangen Verhandlungen der SPÖ mit der ÖVP vollzog Letztere eine Kehrtwendung und bildete mit der FPÖ eine Koalition. Ein Schrei der Empörung in ganz Europa und auch weltweit war die Folge, der faktische Abbruch der Beziehungen zwischen der EU und Österreich, die Abberufung des Botschafters Israels und der USA. Auf der größten Anti-Regierungsdemonstration in Österreich seit dem Zweiten Weltkrieg demonstrierten am 19.2.2000 in Wien rund 250.000 Menschen gegen die Regierungsbeteiligung der rechtspopulistischen Freiheitlichen Partei Österreichs (FPÖ) von Jörg Haider (50). Die mit Tausenden von Kerzen ausgestatteten Demonstranten auf dem Wiener Heldenplatz warfen Haider Rassismus vor. Zu der Kundgebung hatten u. a. der Gewerkschaftsbund ÖGB und der Rentnerverband aufgerufen. Die Organisatoren erklärten, die Kundgebung sei so groß gewesen wie die Demonstration von 1993, als schon einmal Hunderttausende gegen Haider und dessen den Nationalsozialismus verharmlosende und ausländerfeindliche Äußerungen protestiert hatten. Sie forderten den Rücktritt der neuen Regierung unter Bundeskanzler Wolfgang Schüssel (ÖVP, 54). Auch aus Deutschland, Italien, Belgien und den Niederlanden waren Demonstranten angereist. Die FPÖ bezeichnete die Kundgebung als Aufmarsch von Kommunisten und Sozialisten. 

In der Anfang Februar 2000 gebildeten Mitte-rechts-Koalition ist die FPÖ mit mehreren Ministern vertreten. Mit einer Einmalzahlung sollen ehemalige Zwangsarbeiter auch in Österreich ab Herbst 2000 entschädigt werden. Die Regierung in Wien verständigte sich am Mittwoch mit den USA und sechs osteuropäischen Staaten auf die Einrichtung eines „Versöhnungsfonds“, der 150.000 noch lebenden Opfern des NS-Regimes zugutekommen soll. In den Fonds, mit einem Umfang von etwa 6 Milliarden Schilling (852 Millionen Mark), sollen, ähnlich wie in Deutschland, der Staat und Unternehmen einzahlen, die von der Zwangsarbeit profitiert haben. Der Entwurf der Vereinbarung sieht vor, dass Sklavenarbeiter in NS-Lagern einen Betrag von umgerechnet 14.900 Mark erhalten. Für in der Industrie eingesetzte Zwangsarbeiter sind rund 5.000 Mark vorgesehen. Die Boykottbestrebungen der EU-Staaten gegen Österreich wurden inzwischen nach entsprechenden Gutachten aufgehoben. Geblieben ist der Grundsatzstreit um solche Aktionen und deren Rechtmäßigkeit. 

In Österreich hat Bundeskanzler Wolfgang Schüssel die Rechtssicherheit bei der Entschädigung von NS-Zwangsarbeitern begrüßt. Die ersten Zahlungen könnten nun bereits Ende des Monats beginnen, sagte Schüssel am 27.07.2001. Zuvor hatte die US-Bundesrichterin Shirley Wohl Kram in New York die Abweisung von zwei Klagen angekündigt. Damit soll der Weg für die Auszahlung von umgerechnet rund einer Milliarde Mark aus einem von Österreich eingerichteten Entschädigungsfonds freigemacht werden. „Das ist ein Moment, auf den wir alle lange gewartet haben – Österreich und die österreichische Wirtschaft ebenso wie die vielen betagten Zwangsarbeiter“, sagte Schüssel, ein Politiker der konservativen Volkspartei (ÖVP). Die NS-Opfer können die ihnen zustehenden Entschädigungen nach einer schriftlichen Bestätigung der Abweisung der Klagen erhalten. Rund 20.000 Anträge sollen reif für die Auszahlung sein. Österreich, die USA und Vertreter von NS-Opfern hatten im Januar ein Abkommen erzielt. Darin verpflichtete sich Österreich zu Entschädigungszahlungen, während die USA den Schutz vor weiteren Klagen zusagten. In den getrennt von den Zwangsarbeiterentschädigungen verhandelten Ansprüchen von Überlebenden des Holocaust sind in den USA noch fünf Klagen offen, die abgewiesen werden müssten, damit Rechtssicherheit festgestellt werden kann. Vorher können an diese Gruppe der Opfer keine Zahlungen erfolgen. Schüssel sagte, er hoffe, dass die noch offenen Klagen zurückgezogen oder abgewiesen würden, damit Österreich die vereinbarten Maßnahmen umsetzen könne. 

Österreichs Bundeskanzler Wolfgang Schüssel erwägt einen Beitritt des Landes zur NATO. Das Land habe sich schon mit seinem Beitritt zur EU 1995 von seinem neutralen Status entfernt, sagte Schüssel dem Magazin „Profil“ im November 2001. Wenn die NATO im kommenden Jahr Österreich zum Beitritt einladen sollte, dürfe dies nicht von vornherein ausgeschlossen werden. Rund 915.000 Österreicher haben das Volksbegehren der Freiheitlichen (FPÖ) gegen das umstrittene tschechische Kernkraftwerk Temelin unterschrieben. Das berichtete der öffentlich-rechtliche österreichische Rundfunk ORF am 21.01.2002 bei Schließung der Eintragungslokale in Wien. Ziel der Aktion war es, dem Nationalrat in Wien die Ratifizierung des EU-Beitrittsvertrages mit Tschechien nur dann zu erlauben, wenn Temelin abgeschaltet wird und Tschechien „völkerrechtlich bindend“ aus der Atomenergie aussteigt. Schon bei mehr als 100.000 Unterschriften gilt das Begehren als Gesetzesantrag, der im Parlament verhandelt werden muss. Angriffe des tschechischen Ministerpräsidenten und Regierungschefs Milos Zeman auf den prominentesten Unterstützer des Volksbegehrens, den früheren FPÖ-Vorsitzenden Jörg Haider, haben nach Ansicht von Meinungsforschern dem Referendum zum Erfolg verholfen. Dem Wiener Magazin „Profil“ sagte Zeman, das Begehren könne nur jemand unterschreiben, „der nicht informiert ist – ich vermeide den Begriff Idiot“. Haider sei ein „Nazipolitiker, der nichts versteht, aber über alles redet“. Er halte den früheren FPÖ-Chef für das „österreichische politische Tschernobyl“. Haider nannte den Regierungschef des Nachbarlandes einen „Kommunisten und Wendehals“, der „dieselbe Geisteshaltung an den Tag“ lege, „mit der 1968 der Prager Frühling erstickt worden“ sei. Unklar ist bislang, welche politischen Folgen ein Erfolg des Volksbegehrens haben wird. Die mit regierende ÖVP lehnt ein Veto gegen Tschechien ab. Parteichef Schüssel hatte brieflich allen ÖVP-Mitgliedern von der Teilnahme abgeraten. In Wien wird erwartet, dass die FPÖ trotz eines siegreichen Volksbegehrens einen Koalitionsbruch nicht riskieren wird.

Regierungsform

Parlamentarisch-demokratische Bundesrepublik

Kleidung und Reisegepäck

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Medien

Tageszeitungen

Die wichtigsten Tageszeitungen in Österreich: Neue Kronen Zeitung – Kurier – Kleine Zeitung – Der Standard – Oberösterreichische Nachrichten – Die Presse – Tiroler Tageszeitung – Salzburger Nachrichten – Wirtschaftsblatt

Netzspannung

220 V Wechselstrom. Gerätestecker/Steckdosen entsprechen in der Regel der Euronorm, sicherheitshalber sollte man jedoch einen Adapter mitbringen.

Notruf

Ärztezentrale: 53116

Ärzteflugambulanz, Notruf: 40144

Ärztefunkdienst: 141

Rettung: 144

Rotes Kreuz Bezirk Mödling: 02236 22244

Vergiftungsinformation: 4064343

First Care (medizinische Erstversorgung für ausländische Gäste): 79580580

med. Sauerstoff – St. Lazarus Hilfswerk: (01) 5229898.

Öffnungszeiten

Gesetzlich erlaubte Ladenöffnungszeiten: Montag bis Freitag 6.00 bis 19.30 Uhr, Samstag bis 17.00 Uhr.

Die tatsächlichen Öffnungszeiten der Geschäfte sind unterschiedlich, meist von 09.00–18.00 Uhr (Lebensmittelgeschäfte ab 8.00 Uhr), samstags bis 13.00 bzw. 17.00 Uhr. Sonderregelungen mit längeren Öffnungszeiten bestehen in Tourismusorten; Geschäfte in Bahnhöfen und auf Flugplätzen sind während der Verkehrszeiten (teilweise bis 23.00 Uhr) offen.

Reiseführer und Reiseberichte

 

 

Sicherheit

Aktuelle Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amtes.

Telefon

Vorwahl von Österreich aus nach Deutschland 0049, in die Schweiz 0041, Vorwahl nach Österreich 0043, dann jeweils Ortsvorwahl ohne 0 wählen.

Unterkünfte

 

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Verkehrsmittel

Busse

Zentrale Busauskunft (Bahn- und Postbus): Tel.: 01 71101

Mietwagen

In allen größeren Städten gibt es Mietwagenfirmen, u. a. Avis, Hertz, Mosel-Union. Ein Mittelklassewagen kostet pro Tag inkl. Versicherung und unbegrenzter Kilometerzahl um die 50 Euro.

Inlandflüge

Internationale Anschlüsse haben die Flughäfen Wien-Schwechat, Graz, Innsbruck, Klagenfurt, Linz und Salzburg. Zwischen diesen Flughäfen gibt es täglich Inlandsverbindungen.

Zeit

MEZ wie in Deutschland.

Zoll

Es gelten die EU-Zollbestimmungen; folgende Mengenbeschränkungen bei Waren für den persönlichen Gebrauch sind zu beachten: 800 Zigaretten, 10 l Spirituosen und 90 l Wein. Für Schweizer gelten drastisch reduzierte Freimengen. In Nicht-EU-Ländern erworbene Waren müssen beim Zoll gemeldet werden, viele sind abgabenfrei, sofern sie aus einem Land stammen, mit dem die EU ein Freihandelsabkommen geschlossen hat.