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Spanien

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Ebenfalls erhältlich ist eine PDF-Version -> Inhaltsverzeichnis (PDF)  

 

Klar

24°C

Barcelona

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Feuchtigkeit: 75%

Wind: 6.44 km/h

  • 22 Jul 2017

    Überwiegend sonnig 27°C 22°C

  • 23 Jul 2017

    Teilweise bewölkt 27°C 23°C

 

Allgemeine Landesdaten

Offizieller Name: Reino de España 

Fläche: 505.991 km² 

Einwohnerzahl: 46.506.000 (2010) 

Größte Städte: Madrid (Hauptstadt) – 3,21 Mio., Barcelona – 1,62 Mio., Valencia – 807.200, Sevilla – 699.759, Zaragoza – 666.129 Einwohner (2008)

Offizielle Landessprache: Spanisch

Bevölkerungsgruppen: Spanier 44,9 %, Katalanen 28,0 %, Galicier 8,2 %, Basken 5,5 %, Aragonesen 5,0 %, Roma 2,0 %, Andere 6,4 % (2000) 

Religion: Römisch-katholisch ca. 77 %, Muslime ca. 2,5 %, Protestanten ca. 1,0 %, Andere (zumeist Nichtreligiöse) ca. 19,5 % (2000). 

Lebenserwartung: Männer – 79,1; Frauen – 85,2 (2008)

Reise CD-ROM

Andalusien – Treffpunkt zwischen den Meeren (CD-ROM) und als E-Book

Auskunft

Spanische Fremdenverkehrsbüros

Kurfürstendamm 180, 10707 Berlin, Tel.: 030 8826543, Fax: 8826661

Grafenberger Allee 100, 40237 Düsseldorf, Tel.: 0211 6803980, Fax: 6803985

Myliusstraße 14, 60323 Frankfurt, Tel.: 069 725033, Fax: 725313

Postfach 15 19 40, 80051 München, Tel.: 089 530158, Fax: 5328680

Walfischgasse 8, 1014 Wien, Tel.: 01 5129580, Fax: 5129581

Seefeldstrasse 19, 8008 Zürich, Tel.: 01 2527931, Fax: 2526204

Besonderheiten

Umgangsformen

Die wichtigsten Grußformeln sind ¡Hola! („Hallo”), ¡Buenos días! („Guten Morgen”) und ¡Buenas tardes! („Guten Tag”). Wenn Spanier einander vorgestellt werden, sagen sie oft Encantado de conocerle („Erfreut, Sie kennen zu lernen”). Auf die Frage ¿Cómo está Usted? („Wie geht es Ihnen?”) wird häufig mit den Worten Bien, gracias („Danke, gut.”) geantwortet. Zur Begrüßung reicht man sich die Hand. Gut befreundete Männer begrüßen sich oft mit einem Schulterklopfen und wenn man sich lange nicht gesehen hat, mit einer Umarmung (Abrazo). Freundinnen küssen sich zur Begrüßung oder zum Abschied auf beide Wangen. Außer im Freundeskreis und unter Verwandten spricht man sich mit dem Nachnamen an, dem Señor („Herr”), Señora („Frau”) oder Señorita („Fräulein”) vorangestellt wird. Die Titel Don und Doña in Verbindung mit dem Vornamen dienen in manchen Regionen als besonders respektvolle Anrede. In Spanien trifft man sich mit Freunden eher in Cafés oder Restaurants als zu Hause. Besuche werden normalerweise vorher angekündigt. Da die Spanier aber sehr gastfreundlich sind, werden sie jeden Besucher, der während einer Mahlzeit zu Besuch kommt, mit an den Tisch bitten. In diesem Fall sollte man jedoch mit den Worten ¡Que aproveche! („Lasst es euch schmecken”) höflich ablehnen. Wenn man zum Abendessen eingeladen wird, bringt man den Gastgebern eine kleine Aufmerksamkeit mit.

Feiertage

Neujahr: 1. 1. Dreikönigstag: 6. 1. St. Joseph: 19. 3. Gründonnerstag: 28. 3. Karfreitag: 29. 3. Ostermontag: 1. 4. Feiertag: 20. 4. (außer Katalonien, Kantabrien und Kanarische Inseln) Tag der Arbeit: 1. 5. St. Johannis: 24. 6. Maria Himmelfahrt: 15. 8. Nationalfeiertag: 12. 10. Allerheiligen: 1. 11. Tag der Verfassung: 6. 12. Maria Empfängnis: 8. 12. 1. Weihnachtsfeiertag: 25. 12. St. Stephan: 26. 12.

Weltkulturerbe

Moscheenkathedrale und Altstadt von Cordoba; Altstadt von Granada, Alhambra und Generalife-Palast; Kathedrale von Burgos; Escorial (Kloster mit Umgebung); Park Güell, Palais Güell und Casa Mila von Antonio Gaudi in Barcelona; Höhle von Altamira; Altstadt von Segovia mit Aquädukt; Kirchen des Königreichs Asturien; Altstadt von Santiago de Compostela; Altstadt von Avila und Kirchen außerhalb der Stadtmauern; Mudeja-Architektur in Teruel; Altstadt von Toledo; Nationalpark Garajonay (Kanaren, Insel Gomera), Altstadt Caceres; Kathedrale, Alcazar und Archivo de Indias in Sevilla; Altstadt von Salamanca; Ehemalige Zisterzienserabtei von Poblet; Bauten der Römerzeit und des frühen Mittelalters in Meridass; Königliches Kloster von Santa Maria de Guadeloupe; Pilgerweg nach Santiago de Compostela; Nationalpark Donana (Andalusien); Cuenca und seine historische Befestigsanlage; Seidenbörse „La Lonja de la Sedass“ in Valencia; Las Medulas mit seinen Goldminen; Palau de la Musica Catalana und Hospital von Sant Pau in Barcelona; San-Millan-Klöster von Yuso und Suso; Berglandschaft Mount Perdu in den Pyrenäen; Universität und historisches Zentrum von Alcala de Henares; Vorgeschichtliche Felsmalereien im östlichen Spanien; San Cristobal de La Laguna (Insel Teneriffa); Ibiza: biologische Vielfalt und Kultur.

Gut zu wissen:

-          An touristischen Stränden toleriert man mittlerweile das Sonnen „oben ohne“. FKK sollten sie allerdings nur an den offiziellen Nacktbadestränden betreiben.

-          In Spanien ist es normal einen nur geringen Abstand zum Gesprächspartner zu haben.

-          Kinder können sich richtig austoben. Man wird sie auch bei großem Lärm nicht tadeln.

-          In Kirchen sollten Sie keine Shorts tragen und zudem die Schultern bedecken.

-          Sprechen Sie Frauen immer mit „Senorita“ an. „Senora“ gilt als Anrede für sehr alte Damen.

-          Setzen Sie sich in einem Café nicht an einen schon besetzten Tisch. Spanier mögen so etwas nicht.

Tiere

Wenn Sie Hunde oder Katzen mit nach Spanien nehmen möchten, müssen Sie an der Grenze folgende Unterlagen vorweisen können: Einen Nachweis zur Impfung des Tieres gegen Tollwut 30 Tage vor der Einreise; Eine tierärztliche Bescheinigung mit Impfdaten, mit Bescheinigung eines guten Allgemeinzustandes und mit einem Herkunftsvermerk. Manche Hotels erlauben die Mitnahme von Tieren, allerdings ist dies in Restaurants und Geschäften meist verboten.

Toiletten

Öffentliche Toiletten sind in Spanien ziemlich rar. Spanier nutzen meist WCs in Restaurants und Cafés. Die sanitären Anlagen von Museen oder anderen öffentlichen Einrichtungen sind hygienisch oft unbedenklicher. Lassen Sie in den bereitstehenden Schälchen ein kleines Trinkgeld zurück.

Trampen und Mitfahrgelegenheiten

Ihre Chancen stehen in Spanien nicht so gut, da Spanier sehr ungern Fremde in ihrem Auto mitnehmen.

Eine Alternative ist die Nummer der Mitfahrzentrale in Madrid: Tel. 915 42 10 89.

Bilder

Bilder aus La Palma

Bilder aus Andalusien

Bilder aus La Gomera

Diplomatische Vertretungen

Deutsche Botschaft

C. Fortuny 8, 28010 Madrid, Tel.: 915579000

Österreichische Botschaft

Paseo de la Castellana 91, 28046 Madrid, Tel.: 915565315

Schweizer Botschaft

C. Núñez de Balboa 35, Edificio Goya, 28001 Madrid, Tel.: 914363960

Einreise und Ausreise

Für die Einreise reicht der gültige Personalausweis. Kinder bis sechzehn Jahre benötigen einen Kinderausweis oder die Eintragung im Pass der Eltern.

Familienstruktur

Oft sind junge Paare schon lange vor der Hochzeit verlobt. So haben sie Zeit, genügend Geld für die eigenen vier Wände anzusparen. Männer heiraten im Durchschnitt im Alter von siebenundzwanzig, Frauen dagegen bereits zwischen zwanzig und vierundzwanzig Jahren. Die moderne spanische Familie ist normalerweise ziemlich klein, aber sie pflegt ihre Beziehungen zur Großfamilie. Die Scheidungsrate ist nur gering. Der Ehemann gilt traditionell als Familienoberhaupt, während seine Frau die Verantwortung für den Haushalt und die Kinder trägt. Heute sind allerdings vor allem in den Städten viele Frauen berufstätig und verdienen ihr eigenes Einkommen. 1993 waren 36,7 % der Erwerbstätigen Frauen.

Flora & Fauna

Im feuchten Norden wachsen vorwiegend Laubwälder, im Süden Nadelwälder. Teile der Südküste weisen eine subtropische Vegetation auf. Nach vielen Jahrhunderten intensiver landwirtschaftlicher Nutzung verwandelten sich große Teile der Meseta in karges Land, bewachsen mit dornigem Gestrüpp, vereinzelten Bäumen und aromatischen Sträuchern. Den trockenen Südosten bedecken Grassteppen. 

Da Spanien vom übrigen Europa durch die Pyrenäen und das Mittelmeer getrennt ist, überlebten eine Vielzahl einheimischer Tiere und Reptilien, die in Europa bereits ausgestorben sind. Dazu kommen typisch afrikanische Tierarten wie beispielsweise die Ginsterkatze. Spanien liegt an einer großen Vogelfluglinie zwischen Europa und Afrika.

Fotografieren

Fotografieren Sie nach Lust und Laune.

Tipps zum Fotografieren:

Licht

Licht ist für den Fotografen das primäre Gestaltungsmittel. Ideale Bedingungen hat man am frühen Morgen, wenn das Licht weich ist und Mitteltöne gut herausgearbeitet werden können. Die grelle Mittagssonne wirft harte Schatten und ist daher problematisch. Demgegenüber eröffnet das modulierende Abendlicht interessante Perspektiven. Dann nämlich erscheinen die Farben satt, während die Schatten lang und weich fallen.

Schnappschüsse

Spontaneität ist zwar beim Fotografieren gut, Planung ist jedoch besser – insbesondere wenn die Kamera etwas langsam ist. Damit Sie den entscheidenden Moment nicht verpassen, sollten Sie Ihre Kamera vorher weitgehend manuell eingestellt haben. Anhand eines fiktiven Punktes lässt sich die Entfernung abschätzen und die Belichtungswerte vorab ermitteln.

Geld

Sie werden keine Probleme mit Kreditkarten haben. Vor allem Eurocard und Visa haben sich in Hotels, Restaurants, Supermärkten, Tankstellen und Boutiquen durchgesetzt.

Banken haben normalerweise montags bis freitags von 8.30–14.00 Uhr geöffnet. Dort und auch in den Städten stehen Ihnen Geldautomaten zur Verfügung, an dem Sie mit EC-Karte Bargeld abheben können.

 

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Geografie

Spaniens Meseta, ein zentrales Hochland aus uraltem Gestein, bedeckt mehr als die Hälfte der Landschaft. Es ist von Gebirgen umgeben und steigt im Durchschnitt auf 600 m an. Die Pyrenäen beginnen am Mittelmeer und erstrecken sich bis zum Golf von Biskaya im Nordosten. Das Kantabrische Gebirge zieht sich entlang der Nordküste und schwenkt sodann nach Südwesten in Richtung Nordportugal und Atlantik. Das Iberische Randsgebirge verläuft von den Kantabrischen Bergen nördlich der Meseta entlang der Mittelmeerküste. Dazwischen liegt das Ebrotal. Die Meseta wird durch die Flüsse Duero und Tajo entwässert, die von beiden Seiten des Zentralgebirges in den Atlantik fließen. Die Bergkette der Sierra Moena am südlichen Ende der Meseta liegt über dem Fluss Guadalquivir, der bei Cadiz in den Atlantik mündet, und dem Andalusischen Becken. Weiter südlich befindet sich das Küstengebirge Sistema Penibetica.

Autonome Regionen

Andalucía | Aragón | Asturias | Cantabria | Castilla-La Mancha | Castilla y León | Cataluña (Catalunya) | Extremadura | Galicia | Islas Baleares (Illes Balears) | Islas Canarias | País Vasco (Euskadi) | La Rioja | Madrid | Murcia | Navarra (Nafarroa) | Valencia 

Autonome Städte: Ceuta | Melilla

Inseln

Balearen – u. a. Menorca, Mallorca, Ibiza, Formentera

Kanaren – Teneriffa, Gran Canaria, Fuerteventura, Lanzarote, La Palma, La Gomera, El Hierro

Geschichte

Seit dem 2. Jahrhundert v. Chr. römische Kolonie, dann ein instabiles westgotisches Königreich. Das Land wurde seit 711 von Berberheeren aus Nordafrika überrannt, die erst 732 in der Schlacht von Tours und Poitiers gestoppt werden konnten. Die Siedler nomadischer Herkunft schufen in den 780 Jahren bis zum Untergang des letzten maurischen Königreiches eine urbane Kultur; Christen und Juden durften ihre Gotteshäuser behalten. Die Reconquista, die Rückeroberung des Landes durch die Spanier, wurde 1492 mit der Übergabe Grenadas an die katholischen Könige Ferdinand von Aragon und Isabella von Kastilien abgeschlossen, die im Ruf unerbittlicher Glaubenskrieger standen. Im selben Jahr entdeckte Kolumbus Amerika. Damit begann Spaniens „goldenes Zeitalter“. Eroberer wie Cortes und Pizaro brachten aus Mittel- und Südamerika ganze Schiffsladungen von Gold mit. 

Unter dem Habsburger Karl V. wurde Spanien Weltmacht. Gleichzeit verwandelte der Folterfeldzug der katholischen Inquisition das Land in ein Reich der Intoleranz und des Stillstands. In der Regierungszeit Philipps II., Sohn Karl V., Höhepunkt der spanischen Macht (1580 Regentschaft über Portugal), dann Beginn des Niederganges (1588 Vernichtung der Armada durch die Engländer). Zahlreiche Kolonien und Besitzungen gingen verloren. In den Spanischen Erbfolgekrieg Anfang des 18. Jahrhunderts war halb Europa verwickelt, Gibraltar fiel England zu. 1888 Niederlage im Krieg gegen die USA. 1931 ging König Alfonso XIII. außer Landes, Ausrufung der Republik. Die inneren Unruhen und die Bildung einer linken Volksfrontregierung nahm General Francisco Franco nach einem von ihm geleiteten Militärputsch in Spanisch-Marokko zum Anlass, den Bürgerkrieg 1936 ins Heimatland auszudehnen. mithilfe des faschistischen Italien und Hitler-Deutschland, das die „Legion Condor“ mit Bombern entsandte, besiegte Franco im Bruderkrieg 1939 die von Internationalen Brigaden unterstütze Regierung. Er errichtete eine streng katholisch geprägte konservative Diktatur. 

Im zweiten Weltkrieg blieb Spanien, wie schon im ersten Weltkrieg, neutral. Im Kalten Krieg gründeten die USA, gegen die Isolierungspolitik Stalins in der UNO, Militärbasen in Spanien und erreichten, dass das Land 1955 UNO-Mitglied wurde. mithilfe eines moderaten Wirtschaftswachstums gelang es Franco, die Diktatur zu stabilisieren., Widerstände der Studenten fing er durch vermeintliche Zugeständnisse und scheinbarer Lockerung strenger Gesetze ab. Aus freien Stücken bestimmte er 1969 Prinz Juan Carlos zu seinem Nachfolger und zum Kronprinzen der wiedererrichteten Monarchie. Sofort nach Francos Tod 1975 begannen König Juan Carlos und Ministerpräsident Adolfo Suarez mit der Demokratisierung des Landes. Eine neue Verfassung wurde ausgearbeitet, die Cortes in ein Zweikammersystem umgewandelt, Parteien wurden zugelassen und die ersten freien Wahlen seit 1936 abgehalten. Unter Ministerpräsident Felipe Gonzales, dessen sozialistische Partei 1982 in beiden Häusern des Parlaments die Wahlen deutlich gewonnen gewann, fand Spanien hohe Anerkennung in der westlichen Welt. 

Die separatistische baskische Organisation „Baskenland und Freiheit/ETA“ (gegründet 1959) sorgt mit Anschlägen gegen Sicherheits-, Militär-, Staatsbeamte und Politiker immer wieder für neue Unruhe. 5 von Spanien kontrollierte „plazas de soberania“ (Orte der Souveränität), die Enklaven Ceuta und Melilla sowie mehrere Inseln werden von Marokko beansprucht. Bei dem versuch, illegal nach Spanien einzuwandern, sind Hunderte Afrikaner in der Straße von Gibraltar ertrunken. Spaniens Ministerpräsident Jose Maria Aznar (47) gewann mit seiner konservativen Volkspartei (Partido Popular, PP) bei den Parlamentswahlen am 12. 3. 2000 die absolute Mehrheit, will aber mit anderen Parteien weiter zusammenarbeiten. Nach dem Endergebnis gewann die PP 44,6 % (+5,7 Prozentpunkte) der Stimmen und 183 (+27) der insgesamt 350 Sitze im Parlament; die absolute Mehrheit liegt bei 176 Mandaten. Die oppositionellen Sozialisten PSOE, die ein Bündnis mit den Kommunisten angestrebt hatten, erhielten nur noch 34,1 % (–5,5) der Stimmen und 125 Abgeordnete (–16). Die Vereinte Linke erhielt 5,5 % und acht Mandate (1996: 21 Mandate). 

Ministerpräsident Aznar hatte seine bisherige Regierung auf die beiden Regionalparteien der katalanischen Nationalisten und der Kanarischen Inseln gestützt. Regierungssprecher Josep Pique sagte, die Volkspartei werde mit diesen beiden Gruppierungen Gespräche über eine mögliche Fortsetzung der Zusammenarbeit aufnehmen. Die katalanischen Nationalisten erlitten mit 4,2 % Stimmenanteil und 15 Sitzen nur leichte Einbußen. Einen Tag nach dem Mord an einem Kommunalpolitiker haben in Spanien am 05.06.2000 Tausende gegen die baskische Untergrundorganisation ETA protestiert. Die Menschen versammelten sich in stillem Gedenken vor Rathäusern im ganzen Land; am Abend sollten Demonstrationen folgen. Zur Beerdigung des 57-jährigen Jesus Maria Pedrosa, der in Durango mit einem Kopfschuss getötet wurde, werden Tausende Trauergäste erwartet, unter ihnen Premier Aznar. Die Polizei macht die ETA für den Mord verantwortlich.

Staats- und Regierungsform

Mehrparteiensystem, konstitutionelle Monarchie, ein gesetzgebendes Organ

Gesundheit

Vor Reiseantritt sollten Sie bei Ihrer Krankenkasse den deutschen Auslandskrankenschein beantragen. Allerdings müssen ärztliche Dienstleistungen manchmal dennoch bar bezahlt werden. Verlangen Sie eine Rechnung, damit Sie den Betrag zumindest zum Teil von den deutschen Kassen zurückerstattet bekommen.

Internet

Allgemeine Informationen zu Spanien: www.tourspain.es

Allgemeine Informationen zu Andalusien: www.andalucia.org

Allgemeine Informationen, Hotel- und Campingnachweis etc.: www.red2000.com

Kleidung und Reisegepäck

An der Küste herrscht ein mildes Klima, sodass man normalerweise keine warme Kleidung braucht. Im Landesinneren müssen sie sich nach den Jahreszeiten richten. Im Winter ist es dort klirrend kalt und im Sommer kann man es in der Hitze kaum aushalten.

Der Spanier kleidet sich in seiner Freizeit in Gesellschaft leger und zwanglos. Ausschlaggebend sind auch Anlass, Ort, Ambiente und spezielle Umstände.

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Küche

Die Hauptmahlzeit nehmen die meisten Menschen gegen 14.00 Uhr, das Abendessen etwa um 21.00 oder 22.00 Uhr ein. Am späten Nachmittag nehmen viele noch eine Meriendas (Zwischenmahlzeit) zu sich. Dies ist oft ein Bocadillo (belegtes Brötchen) mit einem heißen Getränk. Bei einem offiziellen Abendessen weisen die Gastgeber ihren Gästen die Plätze an; Frauen und ältere Menschen setzen sich zuerst.

Kultur

Das heutige Spanien ist ein wichtiger Kulturraum in Europa. Besonderheiten entwickelten sich vor allem in der Architektur durch die Vermischung von christlicher und muslimischer Kultur im Mittelalter. Spanische Künstler prägten auch die moderne Kunst.

Medien

Radio

Die Deutsche Welle ist in fast ganz Spanien in guter Qualität zu empfangen – Voraussetzung: ein Kurzwellengerät. Auf dem 49-Meter-Band, 6115 bzw. 6075 kHz, oder auf dem 31-Meter-Band, 9545 kHz, nur am Tage.

Zeitungen

Deutschsprachige Zeitungen gibt es überall in Kiosken.

Netzspannung

Fast durchweg 220 V, 50 Hz Wechselstrom; 115-V-Anschlüsse gibt es nur noch in wenigen kleinen Ortschaften. Aber: Gelegentlich sind die Steckdosen noch nicht den EU-Normen angepasst, Steckeradapter bekommt man in Elektrowarengeschäften.

Notruf

Euro-Notruf: 112, ansonsten: Notruf: 091 (Rettungswagen, Polizei); Feuerwehr 080; Polizei (Guardia Civil): 221100 (noch nicht überall durchgesetzt); Waldbrand-Notruf: 085 oder 080 (noch nicht überall).

Öffnungszeiten

Es gibt keine festen Ladenschlusszeiten. Überwiegend sind die Geschäfte von 9.00 oder 10.00 bis 13.00 oder 14.00 Uhr und von 16.00 oder 17.00 bis 20.00 Uhr geöffnet, Sa. meist nur vormittags.

Post

Die Postämter haben Mo.–Fr. von 9.00 bis 13.00 oder 14.00 Uhr geöffnet. Hauptpostämter in Madrid, Barcelona und auf allen internationalen Flughäfen bieten einen 24-Stunden-Service.

Reiseführer und Reiseberichte

 

 

Reisezeit

In Spanien und auf den Inseln ist quasi das ganze Jahr hinüber Hochkonjunktur.

Sicherheit

Aktuelle Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amtes.

Telefon

Telefonieren kann man auf spanischen Postämtern nicht, sondern von jeder öffentlichen Telefonzelle mit der Aufschrift internacional oder in den locutores públicos, öffentlichen Telefonzentralen, die nach Gesprächsende abrechnen, dafür aber etwas teurer sind. 

Für Auslandsgespräche Landeskennzahl wählen: Deutschland (0049), Österreich (0043), Schweiz (0041). Vorwahl nach Spanien: 0034, dann die Rufnummer. Vorwahlen gibt es in Spanien seit 1998 nicht mehr.

Unterkünfte

Hotels

Die spanischen Hotels sind modern und komfortabel ausgestattet und verfügen über alle erforderlichen Bequemlichkeiten und Dienstleistungen. Ihr Preis-Leistungs-Verhältnis ist ausgezeichnet, und überall in Spanien werden sie den Anforderungen und Ansprüchen des Urlaubers gerecht. In allen Hotelbetrieben, angefangen bei den einfachsten mit einem Stern bis hin zu den luxuriösen mit 5 Sternen, die unter de Kategorie »gran lujo« geführt werden, findet der Reisende aufmerksame Betreuung und entsprechende Serviceleistungen. Die meisten Hotels verfügen über eigene Restaurants, mit Ausnahme der Hotel residencias, die gewöhnlich nur über Frühstücksräume verfügen.

 

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Hotels mit besonderem Anreiz

Der enorme Reichtum Spaniens an eindrucksvollen Sehenswürdigkeiten hat bewirkt, dass man in den Städten und auch am Reiseweg auf zahlreiche Hotels stößt, die in Schlössern, Burgen und Palästen und alten Herrschaftshäusern oder aber in besonders privilegierten Naturräumen eingerichtet sind. Mithilfe eines entsprechenden Reisehandbuches kann sie jeder Urlauber ohne Schwierigkeiten ausfindig machen.

Paradores de Tourismo

Die Paradores sind staatliche Hotels und innerhalb der Hotelbetriebe von ganz besonderem Interesse. Mehr als 80 Einrichtungen dieser Art sind über ganz Spanien verteilt, in denen sich der Besucher dank ihrer Ausstattung und Lage außerordentlich wohlfühlen kann. In ihrer Mehrzahl sind sie in alten Monumentalbauten von historischem und künstlerischem Wert oder in landschaftlich sehr reizvoller Lage untergebracht, und auch aufgrund ihrer wohlschmeckenden Regionalküche und der völligen Einbeziehung in ihre Umwelt.

Familienunternehmen

Die hostales und pensiones bilden eine weitere Unterkunftsart, wesentlich einfacher in ihrer Ausstattung, jedoch von großer Tradition in Spanien. Der Reisegast fühlt sich hier leicht familienzugehörig, da die meisten Familien als Eigentümer selbst die Bewirtschaftung übernehmen (Essen, Zimmerservice). Der Preis bezieht sich normalerweise auf Unterkunft und Tagesverpflegung. Diese Gästehäuser findet man eher in den Kleinstädten oder Dörfern und auf dem Lande.

Apartments

Die Großstädte und vor allem die Küstengebiete bieten dem Reisenden die Möglichkeit, ein Apartment zu mieten, das im Allgemeinen komplett möbliert ist. Diese Unterkunftsmöglichkeit erscheint speziell Familien oder kleinere Gruppen höchst interessant. In Abhängigkeit von Größe und Anzahl der Zimmer können die Apartments zwei (Studio) bis zehn Personen aufnehmen. Anmerkung: Der Preis richtet sich nach Jahreszeit und Lage, Leistungen und sonstigen Bedingungen. Meistens werden sie wochenweise oder monatlich vermietet.

Campingplätze

Spanien verfügt über mehr als 650.000 Stellplätze und ca. 1.200 verschiedene Campingplätze, auf denen der Besucher vorteilhaft zelten kann zu Preisen, die je nach Lage, Einrichtungen und Leistungen gemäß der jeweiligen Kategorie schwanken. In vielen Orten und Gemeinden ist das wilde Zelten verboten, und es wird empfohlen, zuvor beim zuständigen Fremdenverkehrsbüro vor Ort entsprechende Erkundigungen einzuholen.

Jugendherbergen

In Städten und Orten, die für den Fremdenverkehr besonderen Anreiz bieten, besteht ein gut ausgebautes Jugendherbergsnetz, das innerhalb der Autonomen Verwaltungsregionen meist der »Generaldirektion für Jugend und Sport« unterstellt ist. In den Jugendherbergen finden die jungen Touristen gute und preisgünstige Unterkunft.

Ferien auf dem Lande in Gästehäusern

Nach seinem ungewöhnlichen Aufschwung in den letzten Jahren hat der Fremdenverkehr auf dem Lande in kleineren Gemeinden eine Anzahl von Unterkünften entstehen lassen, die dem Reisenden den direkten Kontakt mit der Natur, den Bräuchen und Lebensgewohnheiten kleiner Gemeinschaften ermöglichen, die sich in ländlichen Gegenden angesiedelt haben. Verschiedene Regionen haben ihre Gästehäuser schon nach einem bestimmten Klassifikationsschema entsprechend ihrer Leistung und Ausstattung in Kategorien unterteilt.

Heilbäder

In ganz Spanien gibt es etwa hundert Kurorte und Thermalbäder, die Besucher aus aller Welt aus Gründen der Gesundheit, Erholung oder Freizeitgestaltung aufnehmen. Schon zur Römerzeit boten Ihre Einrichtungen Heilanwendungen für die unterschiedlichsten Leiden sowie auch eine ausgezeichnete Heiltherapie gegen Erschöpfungszustände. Dank der vielen Hotelbetriebe und sportlichen Einrichtungen in unmittelbarer Nähe verzeichnen die Kurorte heutzutage einen erhöhten Besucherstrom.

Verkehr

Auto

Es besteht Gurtpflicht. Im Ortsbereich sind 50 km/h Höchstgeschwindigkeit zulässig, auf Landstraßen 90 km/h bzw. 100 km/h, wenn die Straße einen Randstreifen von mindestens 1,5 m Breite oder eine zusätzliche Fahrspur aufweist (autovia), auf den Autobahnen (autopista) gilt 120 km/h Spitze. Der Großteil der autopistas ist mautpflichtig. Bei mehr als 0,8 Promille droht der Führerscheinentzug. Verkehrspolizei sind die Policía Municipal und die Guardia civil. Die Mitnahme der grünen Versicherungskarte ist nicht obligatorisch, aber unbedingt empfehlenswert.

Am 26. Juli 1999 traten in Spanien neue Fahrzeugvorschriften (Reglamento de Vehiculos) in Kraft. Insgesamt handelt es sich um 51 Artikel und 18 Ergänzungen. Hauptziel ist die Anpassung der spanischen Fahrzeugvorschriften an die entsprechenden europäischen Vorgaben.

Nach Artikel 27 können beispielsweise Kfz-Halter im Fall eines Umzuges von einer Provinz in die andere (oder gegebenenfalls Kauf eines Gebrauchtwagens) auf Wunsch das Kennzeichen ihres Fahrzeuges dem neuen Wohnort entsprechend ummelden. Außerdem schreibt dieser Artikel für Mofas offizielle, vom Provinzstraßenverkehrsamt (Jefatura de Trafico) ausgestellte Kennzeichen vor.

Artikel 32 und 33 regeln die Abwicklung privater Gebrauchtwagenkäufe. Unter anderem ist darin vorgeschrieben, dass der Fahrzeugschein beim Kauf zur Umschreibung auf den neuen Halter beim Provinzstraßenverkehrsamt (Jefatura de Tráfico) vorgelegt werden muss. Erst wenn der Fahrzeugschein dort umgeschrieben ist, darf der neue Halter mit dem erworbenen Pkw fahren. Die Umschreibung muss innerhalb von 30 Tagen nach Erwerb erfolgen. Wird diese Frist überschritten, zieht die Polizei das betreffende Fahrzeug aus dem Verkehr.

Artikel 26 erlaubt Autofahrern, nur jeweils die Fotokopie des Fahrzeugscheines (Permiso de Circulación) und der TÜV-Abnahme (Tarjeta de Inspección Técnica) und nicht mehr, wie bislang verlangt, die Originale im Fahrzeug mitzuführen.

Zudem schreibt der Anhang Nummer 12 der neuen Fahrzeugvorschriften für jedes zugelassene Fahrzeug Warndreieck und Reserveglühbirnen aller Außenlampen vor. Bei Verstößen drohen Geldbußen.

Inlandflüge

Die Flugverbindungen innerhalb Spaniens sind hervorragend. Der Flughafen von Madrid gilt als Zentrum für Inlandflüge. Er ist durch eine Luftbrücke mit dem Flugplatz von Barcelona verbunden und befördert jährlich etwa 2.500.000 Fluggäste. Nach der Luftbrücke Madrid-Barcelona, sind die Linienflüge zwischen Madrid, den Balearen und den Kanarischen Inseln die Flugstrecken mit der größten Verkehrsdichte.

Informationen zu Flügen und Reservierungen inner- und außerhalb von Spanien können Sie unter der Telefonnummer Serviberia 902 400 500 erhalten.

Zeit

Spaniens Festland und die Inselgruppe der Balearen haben MEZ, d. h. mitteleuropäische Zeit, bezogen auf den Nullmeridian von Greenwich: GMT + 1 Stunde (Greenwich Mean Time plus eine Stunde); im Sommer GMT + 2 Stunden. Die Kanarischen Inseln haben Greenwich Zeit; im Sommer GMT + 1 Stunde. Dadurch ergibt sich gegenüber dem Festland und den Balearen eine ständige Zeitdifferenz von –1 Stunde.

Zoll

Innerhalb der Europäischen Union darf der Tourist alle Waren für seinen persönlichen Verbrauch frei ein- und ausführen. Richtwerte sind z. B. 800 Zigaretten, 10 l Spirituosen, 90 l Wein. Für Schweizer sowie für Einkäufe im Duty-free-Shop gelten erheblich geringere Freimengen, z. B. 1 l Spirituosen, 200 Zigaretten, 50 ml Parfüm.