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Unterkünfte Zugspitze

Reisetipps für die Zugspitze

Bundesland Bayern: Von der Zugspitze, wo die Niederschläge von Herbst bis Frühjahr nicht als Tropfen sondern weißen Flocken niedergehen, von dort oben kommen jetzt auch die Tipps unseres Insiders! Der heißt Michi Brunner, hilft den Leuten auf die Ski und weiß, was Sie auf keinen Fall verpassen sollten, zwischen Zugspitze und Garmisch-Partenkirchen.
Seit 22 Jahren ist Michi Brunner Skilehrer in Garmisch-Partenkirchen. In der Hochsaison unterrichten er und sein Team bis zu 500 Skischüler täglich.
Für seine erste Empfehlung, die Kapelle auf dem Zugspitzplatt braucht Michi Brunner nur die Skier abschnallen. Besonders sehenswert: der aus Holz geschnitzte Flügelalter mit Szenen aus dem Marienleben.
"Auch wenn man es nicht glaubt, auch als Skilehrer hat man einen stressigen Alltag und man ist immer froh, wenn man mal fünf Minuten seine Ruhe findet. Und wo ist es schöner, als in der höchsten Kapelle Deutschlands, hier in diesen Raum einfach einzutreten, kurz zu entspannen und dann wieder in den Alltag zurück zu gehen."
Für seine zweite Empfehlung geht es runter ins Tal, in die Altstadt von Partenkirchen. Dort besucht er das Werdenfels Museum in der historischen Ludwigstraße. Die Sammlung – die größte ihrer Art in ganz Bayern – zeigt auf 5 Etagen alte Trachten, traditionellen Schmuck und viele andere Gegenstände aus dem dörflichen Leben. Unterm Dachboden kommen auch Ski-Fahrer auf ihre Kosten.
"Was gibt es Schöneres, als die Kultur und die Tradition des eigenen Heimatlandes kennen zu lernen und hier in diesem Haus finden wir viele Dinge, die auch den Kindern Spaß macht. Besonders gut gefallen tun ihn die alten Skiern von über 100 Jahren, wie die Leute hier an den Hängen mit so was überhaupt haben runterfahren können."
Einige Kilometer außerhalb von Garmisch-Partenkirchen wartet die dritte Empfehlung von Michi Brunner, die Partnachklamm. In Tausenden von Jahren hat sich hier der Wildbach Partnach ein tiefes Bett senkrecht in den Fels gegraben. Bis ins 18. Jahrhundert hinein war es lebensgefährlich sich in diese Gebirgsschlucht zu begeben. Anfang des 20. Jahrhundert wurden schließlich Wanderwege angelegt - seitdem ist die Partnachklamm problemlos für Besucher zu betreten, auch im Winter.
"Ich glaub irgendwo anders kann man so gut beobachten, was Naturgewalten anrichten können. Es ist faszinierend, zwischen den Felswänden, die bis zu 80 Meter hoch sind, durchzumarschieren, auf der Seite das Wasser zu beobachten, aber kommt am besten selber hier her und überzeugt Euch."

 






 
 
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