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Russland [Teil 1]

Auskunft

Botschaft der Russischen Föderation
Unter den Linden 63
10117 Berlin
Tel.: 030 2291110
Fax: 030 2299397 
Konsularabtlg.: Behrenstraße 66, 10117 Berlin, Tel.: 030 2291207, Fax: 22651999
Außenstelle Bonn: Waldstraße 42, 53177 Bonn, Tel.: 0228 312074, Fax: 311563

Auskunft vor Ort

 

Besonderheiten

Umgangsformen

Zur Begrüßung reicht man sich wie in Deutschland die Hand und sagt Sdrastwuitje, Dobri djien (Guten Tag) oder Privjiet (Hallo). An die Begrüßung kann sich die Frage Kak dela? (Wie geht's?) anschließen. Wer eine ältere oder übergeordnete Person anspricht, wählt die Anrede mit Vor- und Vatersnamen. Der Vatersname entspricht dem Vornamen des Vaters und enthält zusätzlich eine besitzanzeigende Endung. Swetlana Iwanowna lautet z. B. die Anrede für Svetlana, die Tochter des Iwan. Ihren Bruder Dmitri würde man mit Dmitri Iwanowitsch ansprechen. Bei offiziellen Anlässen bevorzugen die Russen jedoch die Anrede mit dem Titel und dem Nachnamen. Freunde und Verwandte benutzen häufig Kosenamen, die sich aus fast allen russischen Namen ableiten lassen. Es gibt eine sehr große Anzahl dieser Kosenamen, beispielsweise allein für den verbreiteten Namen Michail etwa 80 verschiedene (Mischa, Mischinka, ...). So kann es z. B. sein, dass eine Person ihr Gegenüber nach einer gewissen Zeit fragt, ob sie ihn oder sie mit dem entsprechenden Kosenamen ansprechen darf. Ein Bekannter von Dmitri Iwanowitsch stellt also vielleicht die Frage, ob er Dmitri auch Dima nennen darf. Es ist in Russland durchaus üblich, Freunde und Familienangehörige auch unangemeldet zu besuchen und mit ihnen dann stundenlang in der Küche zu sitzen und sich zu unterhalten. Besuche bei neuen Bekannten verlaufen dagegen meist etwas weniger ungezwungen. In der Regel ziehen Besucher vor dem Betreten einer Wohnung die Schuhe aus. Normalerweise bieten die Gastgeber den Gästen Erfrischungen an, deren Ablehnung aber nicht unbedingt als Unhöflichkeit gewertet wird. Wenn jemand eingeladen ist, sollte er seinem Gastgeber ein Geschenk mitbringen. Beliebte Mitbringsel sind z. B. Blumen, Pralinen oder Wodka.

Sprache

Amtssprache ist Russisch. Die Sprachen der ethnischen Minderheiten sind ebenfalls verbreitet. Englisch, Deutsch und Französisch werden teilweise gesprochen.

Weltkultur- und -naturerbe

Historisches Zentrum von St. Petersburg; Kirchen von Kishi Pogast; Kreml und Roter Platz in Moskau; Baudenkmäler von Nowograd und Umgebung; Geschichts- und Kulturdenkmäler auf den Solowetzky-Inseln am Weißen Meer; Kathedrale von Wladimir, Klöster und Kirchen von Susdal und Kideksha; Befestigtes Kloster der Heiligen Dreifaltigkeit und des Heiligen Sergius in Posad; Auferstehungskirche in Kolomenskoe; Waldgebiet von Virgin Komi; Baikalsee; Vulkane von Kamtschatka; Goldene Berge des Altai in Südsibirien; Westlicher Kaukasus.

Wichtige Feste und Events

 

Jährliche berufsspezifische Feiertage aus sozialistischer Zeit

Tag des Grenzsoldaten
Tag des Touristikers
Tag des Lehrers
Tag des Fischers
Tag des Seesoldaten ...

Schulferien

Frühling: 22. März – 29. März
Sommer: 1. Juni – 1. September
Herbst: 4. November – 14. November
Winter: 1. Januar – 15. Januar

Diplomatische Vertretungen

Botschaft der Bundesrepublik Deutschland
in Moskau: Mosfilmowskaja 56, Tel.: 095 9379500, Fax: 9382354
Konsulat: Leninski Pr. 95 a, Tel.: 095 9334311, Fax: 9362143

Generalkonsulate
Am Feenteich 20, 22085 Hamburg, Tel.: 040 2295301, Fax: 2297727
Seidlstraße 28, 80335 München, Tel.: 089 592503, Fax: 5503828
Kickerlingsberg 18, 04105 Leipzig, Tel.: 0341 5851876.

in Österreich:
Reisnerstraße 45-47, 1030 Wien, Tel.: 01 7123233, Fax: 7123388

in der Schweiz:
Brunnadernrain 37, 3006 Bern, Tel.: 031 440566, Fax: 3525595

Deutsches Konsulat
in Novosibirsk: Hotel Centr Rossij, Krassnij Pr. 28, Tel.: 3832 231411, Fax: 234417
in Saratov: Hotel Wolga, Ul. Nemezkaja 34, Tel.: 8452 240475, Fax: 244939
in St. Petersburg: Ul. Furschtadtskaja 39, Tel.: 812 3202400, Fax: 3273117

Botschaft der Republik Österreich
in Moskau: Starokonjuschennyi Per. 1, Tel.: 095 2202043, Fax: 2202102

Botschaft der Schweiz
in Moskau: Per. Ogorodnoy Slobody 2/5, Tel.: 095 9255322, Fax: 2001728

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Einreise und Ausreise

 

Familienstruktur
Viele russische Paare leben schon vor ihrer Hochzeit zusammen oder verzichten ganz auf eine Heirat. Bei Heiratswilligen ist es in jüngerer Zeit in Mode gekommen, nach der standesamtlichen Trauung auch kirchlich zu heiraten. da es sehr schwierig ist, eine Wohnung zu bekommen, leben junge Ehepaare oft noch eine gewisse Zeit bei ihren Eltern. Familien in Städten haben oft nur ein Kind, weil sich so die Wohnungssuche einfacher gestaltet. Auf dem Land sind die Familien dagegen meist größer. Normalerweise gehen sowohl der Mann als auch die Frau einem Beruf nach, aber die Frau trägt außerdem die Verantwortung für den Haushalt. Einrichtungen zur Kinderbetreuung sind vorhanden, aber sehr teuer. Oft kümmern sich deshalb die Großeltern um die Kinder. Stadtwohnungen sind in der Regel wenig geräumig. Familien in ländlichen Gebieten verfügen meist über etwas mehr Wohnraum, aber nicht immer über fließendes Wasser und andere Annehmlichkeiten.
Flora & Fauna

In den nördlichen Küstengebieten bestimmt die Tundra mit ihrem Moosen, Flechten und Gräsern das Landschaftsbild. Weiter südlich geht sie dann in die ausgedehnten Waldgebiete der Taiga über. Zwischen Tundra und Taiga bedecken vor allem Lärchen- im Osten und Buchen- und Fichtenwälder im Westen das Land. In den zentralen Teilen der Osteuropäischen Tiefebene und in großen Teilen Südostrusslands bestehen die Waldgebiete vor allem aus Mischwald. Die südlichen Teile des Osteuropäischen Tieflands und des Westsibirischen Berglands nehmen Waldsteppen ein.

Die russische Nordküste ist der ideale Lebensraum für Polarbären, Robben, Walrosse und Seevögel. In der Tundra sind Polarfüchse, Eulen, Schneehasen und Lemminge beheimatet. In den Sommermonaten wandern von Süden her Rentierherden und Wölfe ein. In den Wäldern ist die Tierwelt noch vielfältiger: in der nördlichen Taiga sind Elche, Rentiere, Wölfe, Bären, Zobel, Eichhörnchen, Fuchs und Vielfraß vertreten. In den südlicheren Wäldern leben Wildschweine, Nerze und Hirsche. In der fernöstlichen Region Primorski kommen die seltenen Ussuritiger vor. Die Steppen bieten Steppenlemmingen und -murmeltieren, Hamstern, dem Ziesel sowie dem Iltis und Steppenfuchs Lebensraum. Zur Vogelwelt gehören u.a. die Falken, Kraniche und Adler. Im Kaukasus trifft man auf viele mediterrane Tierarten, darunter Reptilien, Echsen und Luchse.

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Fotografieren

 

Tipps zum Fotografieren:
 

Licht

Licht ist für den Fotografen das primäre Gestaltungsmittel. Ideale Bedingungen hat man am frühen Morgen, wenn das Licht weich ist und Mitteltöne gut herausgearbeitet werden können. Die grelle Mittagssonne wirft harte Schatten und ist daher problematisch. Demgegenüber eröffnet das modulierende Abendlicht interessante Perspektiven. Dann nämlich erscheinen die Farben satt, während die Schatten lang und weich fallen.

Schnappschüsse

Spontaneität ist zwar beim Fotografieren gut, Planung ist jedoch besser – insbesondere wenn die Kamera etwas langsam ist. Damit Sie den entscheidenden Moment nicht verpassen, sollten Sie Ihre Kamera vorher weitgehend manuell eingestellt haben. Anhand eines fiktiven Punktes lässt sich die Entfernung abschätzen und die Belichtungswerte vorab ermitteln.
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Geografie

Russland lässt sich in fünf Großlandschaften auffächern: Osteuropäisches Tiefland, das sich von Russlands Westgrenzen bis zum Ural ausdehnt; Ural; Westsibirisches Tiefland, das zwischen dem Ural und dem Jenissej liegt; Mittelsibirisches Bergland, das sich zwischen den Flüssen Jenissej und Lena ausbreitet und Ostsibirisches Bergland. Das Osteuropäische Tiefland nimmt die größte Fläche des europäischen Teils von Russland ein. Im äußersten Süden reicht es an den Kaukasus heran, der die südliche Landesgrenze zu Georgien und Aserbaidschan bildet. Von hier aus verläuft das Tiefland in einem breiten Streifen nordwärts nach Karelinen, weiter zur Halbinsel Kola bis zur Barentssee. Im Zentrum des Tieflandes, westlich von Moskau, liegt die Waldai-Höhe mit den Quellgebieten der Wolga, des Dnjepr und der Westlichen Dwina. Es stößt schließlich an die natürliche östliche Gebirgsgrenze, den Ural, der Europa von Asien trennt. Östlich des Ural schließt das Westsibirische Tiefland mit weitläufigen Sumpflandschaften von etwa 2,5 Millionen qkm Ausdehnung an, durch das die beiden großen Flüsse Ob und Jenissej fließen. Das Mittelsibirische Bergland erstreckt sich von Jenissej bis zur unteren Lena und ist durch ausgedehnte, zergliederte Hochlandgebiete geprägt. Im Osten erreicht es das Mitteljakutische Tiefland, das von den Flussbecken der Lena und Wiljui begrenzt wird. Im Norden fällt das Bergland zur sumpfigen Taimyrsenke hin ab, um dann wieder zum Byrranga-Gebirge auf der Taimyr-Halbinsel über die arktische Küstenlinie aufzusteigen.

Vor der Küste liegen die zerklüfteten, rauen Inseln von Sewernaja Semlja. Gebirgsketten markieren die südliche Grenze des Mittelsibirischen Berglandes. im äußersten Westen beginnen sie mit dem Altai-Gebirge, das ganzjährig schneebedeckt ist, dem der Westliche und Östliche Sajan und die Gebirgslandschaft Transbaikaliens folgen. Nordöstlich des Ostsajan-Gebirges liegt der mit 1620 m tiefste Binnensee der Erde - der Baikalsee. Östlich des Baikalsees und südlich der Lena fächert sich das Ostsibirische Gebirgsland in mehrere Gebirgsketten auf und zieht einen Bogen durch Südostsibirien bis zur Nordwestküste des Ochotskischen Meeres. Weiter im Südosten wendet sich das Hochland von Sichote-Alin dem Japanischen Meer zu. Über Nordostsibirien erheben sich das Werchojansk-, das Tscherskij- und das Kolyma-Gebirge, die alle über 3.000 m Höhe erreichen. Im Nordosten liegt die bergige Tschuktzschen-Halbinsel am Bering-Meer gegenüber von Alaska. Am nordöstlichen Ende Russlands erstreckt sich das Korjakern-Gebirge bis zu den Bergrücken der Halbinsel Kamtschatka, die das Bering-Meer im Osten vom Ochotskischen Meer im Westen trennt. Ein Gebirgszug verläuft Richtung Südwesten über die Kurilen bis nach Nordjapan, der andere zieht weitere nach Norden über die Insel Sachalin im Ochotskischen Meer, die schon unter dem Zaren und später dem Sowjetregime als Strafkolonie diente. Die gesamte Region ist erdbebengefährdet und besitzt auch aktive Vulkane.

Geschichte

Von den Karpaten zogen Urslawen im 1. Jahrtausend v. Chr. an den Dnjepr und behaupteten sich gegen die nördlichen Steppenvölker. Am Handelsweg von der Ostsee zum Schwarzen Meer entstand im 9. Jahrhundert die Kiewer Rus. Seit 988 christianisiert, entwickelte sich das Kiewer Reich zum geographisch größten Staat Europas. Mit dessen Untergang im Mongolensturm 1240 trennte sich die Geschichte der drei slawischen Völker (Ukrainer, Russen, Belorussen). Von den zerstrittenen russischen Fürstentümer konnte nur Nowgorod den Angriffen der Mongolen standhalten und übernahm als russische Handelsmacht die Führung im Ostseeraum. Das Fürstentum Moskau besiegte die Tataren der Goldenen Horde 1380 und einigte im 15. und 16. Jahrhundert die russischen Kernlande und unterwarf sich auch brutal Nowgorod. Moskau übernahm die byzantinische Weltreichs- und Kaiseridee: 1547 ließ sich Iwan IV. (der Schreckliche) zum ersten "Zaren der ganzen Rus" krönen. Er verstand Moskau als das "Dritte Rom" (das zweite war Konstantinopel); mit ihm begann die 400 Jahre anhaltende Expansion des Reiches. Seine Eroberungszüge (Kasan, Wolgagebiete bis zum Kaspischen Meer und über den Ural nach Osten) scheiterten erst 1583 am Eingreifen Schwedens und Polens. Unter seinen Nachfolgern expandierte Russland wieder bis weit in die heutige Ukraine.

Die "Europäisierung" wurde unter Peter I. (dem Großen) spürbar vorangetrieben, begleitet von andauernden Kriegen gegen das Osmanische Reich und Schweden. Mit dem Sieg über Schweden 1709 sicherte Peter I. Russlands Einfluss im Ostseeraum und errang die Stellung einer europäischen Großmacht. Im 18. Jahrhundert vergrößerte sich das Reich bis zur Don-Mündung (1735 - 1739), im Norden holte es sich Südostfinnland (1741 - 1743) und besetzte an der Seite Österreichs und Frankreichs 1760 kurzfristig sogar Berlin im Siebenjährigen Krieg von 1756 bis 1763. Katharina II. (die Große) sicherte nach zwei erfolgreichen Türkenkriegen (1768 bis 1764 und 1787 bis 1792) Russlands Präsenz an der Schwarzmeerküste (1783 Annexion der Krim) und setzte auch ihre territorialen Ziele gegen Polen durch (drei polnische Teilungen 1772, 1793 und 1795). Der "aufgeklärte Absolutismus" Katharinas, einer Deutschen aus dem Hause Anhalt-Zerbst, schlug sich vor allem in einer Reorganisation der Zentralbehörden nieder; die bäuerliche Leibeigenschaft wurde allerdings verschärft, Eigentumsrechte der freien Bauernschaft wurden eingeschränkt. Die allgemeine Unzufriedenheit führte zum Pugatchow-Aufstand im Ural-Gebiet 1773. Unter Katharinas Sohn Paul I. (1796 - 1801)wurde Georgien annektiert, unter Alexander I. (1801 - 1825) ganz Finnland und Bessarabien. Als so genannter "Retter Europas" bestimmte Alexander I. nach den napoleonischen Kriegen auf dem Wiener Kongress 1815 maßgeblich die Neuordnung des Kontinents und gewann "Kongresspolen". Versprochene liberale Reformen, etwa eine Verfassung, blieben aus; die Enttäuschung darüber führte nach Alexanders Tod zum Offiziersaufstand der "Dekabristen" 1825. Nikolai I. (1825 - 1855) sicherte darauf den inneren Frieden mit einem Polizeiregime und eroberte Zentralasien. Bei der Niederschlagung der aufständischen Ungarn 1848 leistete Russland den Österreichern Beistand, erst nach verlorenem Krimkrieg (1853 - 1856) musste es seine Rolle als "Gendarm Europas" aufgeben.

Zar Alexander II. (1855 - 1881) hob 1861 die Leibeigenschaft auf und führte öffentliche Gerichtsverhandlungen (Glasnost) mit unabhängigen Richtern ein. Russland dehnte sich bis an die heutige Grenze zu China aus, auch an die Grenzen Persiens und vergrößerte seine Einflusssphäre nach dem Russisch-Türkischen Krieg von 1877 bis 1878 um Serbien, Montenegro und Bulgarien. Das ideologische Programm der Panslawisten, die alle Slawen unter der russischen Zarenkrone vereinigen wollten, schien sich nun zu verwirklichen: die Grenzen der Balkanstaaten wurden allerdings auf dem Berliner Kongress 1878 zum Nachteil Russlands neu gezogen, was die russischen-österreichische Rivalität verschärfte: Russisch-deutscher Rückversicherungsvertrag 1887, russisch-französische Militärkonvention 1892. Russlands Ambitionen im Fernen Osten führten 1904/05 zum Krieg mit Japan, der verloren ging. Der Feldzug hatte auch von den innenpolitischen Schwierigkeiten ablenken sollen: Landhunger der Bauern, Verlangen der Intelligenz nach einer liberalen Verfassung, Mobilisierung des Industrieproletariats. Auf die Revolution von 1905 mit den landesweiten Entstehen von Arbeiterräten (Sowjets) reagierte Zar Nikolai II. (1894 - 1917) mit der Wahl einer Duma (Parlament), der rascheren Industrialisierung und einer Agrarreform. Die überstürzte und miserabel geplante Mobilmachung zum Ersten Weltkrieg führte bereits nach zwei Jahren in eine Versorgungskrise, welche die Februarrevolution von 1917 auslöste. Im März musste Nikolaus II. abdanken, am 17. Juli 1918 wurde er mit seiner Familie in Jekaterinburg von Kommunisten exekutiert (Erst 1998 wurden die Gebeine nach St. Petersburg überführt und in Beisein von Präsident Jelzin in der Peter-und-Pauls-Kathedrale beigesetzt). Eine Provisorische Regierung führte den ungewollten Krieg weiter. Mit dem Versprechen auf Frieden, Land und Selbstbestimmung für die vielen Nationalitäten des "Völker-Gefängnisses" Russland riefen Lenin und Trotzki nach einem Putsch in St. Petersburg die Arbeiterräte als Staatsgewalt aus (Oktoberrevolution 1917) und schlossen im März 1918 mit den Deutschen Frieden.

Militärische Interventionen der Alliierten und der fast dreijährige Bürgerkrieg mit den "Weißen" (Anhänger des Zarismus) gefährdeten das neue System. Die Rote Armee eroberte aber viele abgefallene Provinzen nichtrussischer Nationalitäten zurück. Mit der Doktrin einer "Diktatur des Proletariats", die er als Diktatur der Kommunistischen Partei verstand, unterdrückte Lenin jegliche Opposition, nachdem seine Hoffnung auf eine Revolution im Westen und entsprechende Hilfe sich als Illusion erwiesen. Von 1918 an übte er den "Roten Terror", 1921 ließ er die rebellierenden Matrosen und Arbeiter in Kronstadt erschießen. Die Hungersnot besserte sich erst nach einem Kurswechsel in der Wirtschaftspolitik mit privaten Kleinhandel und Bauernmärkten 1921. Im Dezember 1922 wurde die Union der Sozialistischen Sowjetrepubliken (UdSSR) gegründet, die formal den Nationalitäten Selbstbestimmung zusprach und für den Beitritt anderer Staaten Europas und Asiens offen sein sollte. Nach Lenins Tod 1924 gewann Stalin die unbeschränkte Alleinherrschaft durch die physische Vernichtung der revolutionären Avantgarde Lenins. Der Terror in den Jahren 1936 bis 1938 kostete über eine Millionen Menschen das Leben. Binnen zehn Jahren wollte Stalin die Sowjetunion industrialisieren, um gegen jeden neuen Krieg gewappnet zu sein. Die Arbeitskräfte holte er vom Lande durch eine gewaltsame "Kollektivierung" der Landwirtschaft, die eine Hungersnot mit etwa 6 Millionen Toten allein in der Ukraine zur Folge hatte. Um die innenpolitischen Umwälzungen abzusichern, betrieb Stalin nach außen eine Politik der "kollektiven Sicherheit". Der Nichtangriffspakt mit Hitler-Deutschland 1939 brachte der UdSSR die baltischen Staaten, Bessarabien, die nördliche Bukowina und Ostpolen wieder.

Den deutschen Überfall vom 22. Juni 1941 mit anfänglichen Blitzkriegserfolgen schlug nach der Schlacht von Stalingrad um die Jahreswende 1942/43 die Rote Armee zurück - bis zur bedingungslosen Kapitulation der Deutschen in Berlin am 8. Mai 1945. Der Feldzug forderte mindestens 10 Millionen Tote (so Stalin, andere und neuere Quellen: 20 bis 27 Millionen, davon 9.168.000 Soldaten), brachte der Sowjetunion aber neuen Landgewinn: über die Erwerbungen aus dem Pakt mit Hitler hinaus die Hälfte Ostpreußens, Süd-Sachalin und 4 Kurilen-Inseln, ferner ganz Osteuropa bis zur Elbe als Kolonien. Die Einflusssphäre der Sowjetunion reichte fortan von Finnland, Mitteleuropa und dem Adriatischen Meer bis zur Mandschurei. Seit 1949 zählte die neu Supermacht auch zu den Atommächten. Die provozierende Außenpolitik (1946 Druck auf Türkei und Griechenland, 1948 Berliner Blockade, 1950 Koreakrieg) führte zum Kalten Krieg mit dem Westen. Erst nach Stalins Tod 1953 begann unter Nikita Chruschtschow eine Politik der Entstalinisierung und begrenzten Kooperation. Die sowjetisch-amerikanischen Beziehungen wurden trotz der Berlin-Frage und der Kuba-Krise 1962 weiterentwickelt (heißer Draht zwischen Moskau und Washington, Atomteststoppabkommen von 1963 und Atomwaffensperrvertrag von 1968). Nach Chruschtschows Sturz 1964 unterdrückte Breshnew mit militärischen Mitteln jegliche Souveränitätsbestrebungen in den Satellitenstaaten (Tschechoslowakei 1968) und bemühte sich um Festschreibung der Nachkriegsgrenzen (1970 Deutsch-Sowjetischer Vertrag, 1971 Viermächteabkommen über Berlin).

Das im Juni 1979 unterzeichnete Abkommen mit den USA über die Begrenzung strategischer Waffen (SALT 2) wurde wegen des sowjetischen Einmarsches in Afghanistan 1979 nicht ratifiziert. Der spürbare Rückgang des Wirtschaftswachstums und zunehmende gesellschaftliche Stagnation führten zu massenhafter Arbeitsunlust und ließen eine Dissidentenbewegung entstehen, aus der die Partei erst 1985 mit der Wahl Michael Gorbatschows zum Generalsekretär Folgerungen zog: ein Wende- und Erneuerungskurs unter den Schlagworten "Perestroika" (Umbau) und "Glasnost" (Transparenz). die Absage an Hegemonieansprüchen bot Spielraum für den Umbruch in Mittel- und Osteuropa: nach dem Verzicht auf militärisches Eingreifen 1981 in Polen nun auch 1989 in der DDR, "Zwei-plus-Vier"-Gespräche über die deutsche Vereinigung 1990, Auflösung des Warschauer Pakts 1991 und Abzug der Besatzungstruppen. Die seit Jahrzehnten unterdrückten Nationalitätenprobleme entluden sich auch innerhalb der UdSSR. B. in Usbekistan, Aserbaidschan, Georgien, Berg-Karabach und belebten Autonomiebestrebungen in Randrepubliken (Baltikum) und den nur nominell "autonomen" Gebieten der Sowjetunion. Nach der Wahl Boris Jelzins zum Präsidenten Russlands im Juni 1991 und dem Putsch gegen Gorbatschow im August 1991 gründete Russland, Belorussland und die Ukraine den Staatenbund GUS, dem sich alle übrigen ehemaligen Sowjetrepubliken bis auf die drei baltischen Staaten anschlossen.

Mit dem Rücktritt Gorbatschows endete die Existenz der UdSSR am 26. Dezember 1991. Autonomiebestrebungen auf dem Gebiet der Russischen Föderation, von deren 147 Millionen Einwohner 27 Millionen keine Russen sind, wurde mit Verträgen (Tatarstan) oder mit Gewalt begegnet (Krieg in Tschetschenien 1994 - 1996, Ossetien). Die "russische Diaspora" außerhalb der neuen russischen Staatsgrenzen (ca. 25 Millionen Menschen) dient Moskau noch immer als Rechtfertigung politischer Einmischung in die Politik der unabhängigen Nachbarländer (vor allem im Baltikum, der Ukraine, Tadschikistan und Kasachstan), wobei russische Öl- und Gaslieferungen als Druckmittel dienen. Die Russische Föderation suchte verbesserte Beziehungen zu den westlichen Staaten, empfindet die NATO-Osterweiterung jedoch als gegen sich gerichtet. Maßnahmen zur nuklearen Abrüstung mündeten in Verträgen (START 1 1994 in Kraft, START 2 1993 unterzeichnet und noch nicht ratifiziert). Meinungsverschiedenheiten mit dem Westen ergaben sich während des Bürgerkrieges in Jugoslawien, in dem Russland Sympathie für den alten Verbündeten Serbien bekundete. Die Innenpolitik blieb von der präsidialen Macht Boris Jelzins geprägt, der nach einem niedergeschlagenen Putschversuch der Duma 1993 eine Verfassung durchsetzte, die ihm mehr Rechte einräumt als dem Präsidenten der USA.

Gegen den Wiederstand der kommunistisch-nationalistische Mehrheit in der Duma setzte Jelzin, der am 3. Juli 1996 vom Volk als Präsident wieder gewählt wurde, die Privatisierung eines großen Teils der Staatsbetriebe und die Einführung der Marktwirtschaft durch, dämmte die horrende Inflation und stoppte den dramatischen Rückgang der Produktion. Der Preis dafür waren Sozialabbau, Ausfall von Lohn- und Gehaltszahlungen und die Bildung einer kleinen, reichen Elite, die über große Teile der Volkswirtschaft verfügt. Zahlreiche Altlasten aus den Tagen der UdSSR, z. B. Grenzstreitigkeiten mit China, Gebietsansprüchen Japans auf die seit 1945 von Russland besetzten Inseln Etorofu, Kunashiri, Shikotan sowie die Habomai-Gruppe, Streit um Seegrenzen mit Norwegen und Teile der Barentsee belasten die russische Außenpolitik. Grenzverläufe im Kaspischen Meer sind nicht festgelegt, mit der Ukraine schwelt der Streit um die Krim, mit der Unabhängigkeit der baltischen Staaten hat sich die politische Klasse in Moskau auch noch nicht abgefunden. Russland behält sich Gebietsansprüche auf Territorien in der Arktis vor und erkennt die anderen Länder dort nicht an. Innenpolitisch schafft es neben der Unsicherheit über den Gesundheitszustand des Präsidenten und der desolaten wirtschaftlichen Lage vor allem die organisierte Kriminalität Probleme. Beobachter von OSZE und Europarat monieren zudem die russische Haltung zu Menschenrechtsfragen. Kritische Journalisten werden behindert. Die Zustände in den Gefängnissen sind Besorgnis erregend. 1997 starben Tausende Häftlinge hinter Gittern. Die Duma wählte auf den lange vakanten Posten eines Menschenrechtsbeauftragten einen Kommunisten.

1999 geriet Präsident Boris Jelzin zunehmend unter Korruptionsverdacht. Er trat Ende 1999 von seinem Amt zurück, seither hat Putkin das Amt kommissarisch inne. Der russische Interimspräsident Wladimir Putin (47) erklärte am 6. 2. 2000 den monatelangen Kampf um die tschetschenische Hauptstadt Grosny für siegreich beendet. Zwei tschetschenische Kommandeure kündigten jedoch den "totalen Krieg" gegen die russischen Einheiten an. Zuletzt waren etwa 3.000 tschetschenische Kämpfer aus der Hauptstadt Grosny geflohen. Militärexperten erwarten, dass die aus Grosny vertriebenen Einheiten sich in die Berge im Süden der Kaukasus-Republik zurückziehen und einen Partisanenkrieg gegen die russische Armee starten. Dort werden noch etwa 7.000 Rebellen vermutet. Mit selbst für sowjetische und russische Verhältnisse harten Bandagen versucht Russland mit aller Macht, den Tschetschenenkrieg zu seinen Gunsten zu entscheiden. Dabei erhält die bewusste Desinformation der Öffentlichkeit einen immer höheren Stellenwert. Selbst kleinste "Fortschritte" werden als grandiose Siege verkauft, Niederlagen nicht oder sehr zögerlich preisgegeben. Die aktuelle Lage in der umkämpften Region ist sehr schwer einzuschätzen. Eines scheint aber festzustehen: die Menschenrechtsverletzungen nehmen in der Kriegsregion dramatisch zu.

Am 30. März 2000 wurden in Russland Präsidentenwahlen durchgeführt. Von vornherein begrenzte sich die Frage darauf, ob der amtierende Präsident Putkin die notwendige absolute Mehrheit im 1. Wahlgang schafft, dassnach allen Meinungsumfragen sämtliche Herausforderer Putkins weit abgeschlagen und ohne jede Chance angetreten waren. Und in der Tat hat es Putkin (nach Auszählung von 85 % der Stimmen) geschafft: er erreichte 52 % und damit, wenn auch unerwartet knapp, die erforderliche Mehrheit. Die Kommunisten haben mit 40 % der Stimmen unvermutet gut abgeschnitten. Der Kommandeur der russischen Truppen in Tschetschenien, Generaloberst Gennadi Troschew, hat an die Politiker appelliert, den Tschetschenien-Krieg schnell zu beenden. Die Nachrichtenagentur Interfax zitierte Troschew am 06. 06. 2000 mit den Worten, die Politiker hätten den mittlerweile fast neun Monate andauernden Krieg begonnen und müssten nun für dessen Ende sorgen. Es dürfe nicht noch mehr Zeit verloren werden. Das gewählte Parlament der Kaukasus-Republik solle über eine neue Führung entscheiden, schlug Troschew vor. Die neue tschetschenische Regierung müsse dann den Kampf gegen den Terrorismus fortführen und die Wirtschaft neu ankurbeln. Verhandlungen mit dem tschetschenischen Präsidenten Aslan Maschadow schloss Troschew aus. Er forderte dessen Absetzung. Zuvor hatte Troschew gesagt, Maschadow sei bei einer Granatexplosion verwundet worden. Dessen Leibwächter sei ums Leben gekommen. Troschew berief sich dabei auf Augenzeugen, die Maschadow mit Verbänden gesehen hätten. Von tschetschenischer Seite wurde das nicht bestätigt. General Troschew erklärte weiter, die Zahl der Separatisten sei auf 1.500 gesunken.

US-Präsident Bill Clinton hat russische Bemühungen um eine Festigung von Demokratie und Marktwirtschaft als historisch bedeutsames Ereignis gewürdigt. Zum Abschluss seines Besuchs in Moskau kündigte Clinton am 05. 06. 2000 vor den Abgeordneten der Duma an, die USA würden die Bemühungen Russlands um Zulassung zur Welthandelsorganisation WTO unterstützen. Allerdings verlange dieser Schritt von Russland harte Entscheidungen. Statt ausländischer Hilfen benötige das Land jetzt vor allem Investitionen. Zum Streit um das von den USA geplante und von Russland abgelehnte Nationale Raketenabwehrsystem NMD erklärte Clinton, die Differenzen mit Russland seien nicht unüberwindlich. Es war der erste Redeauftritt eines US-Präsidenten vor dem russischen Abgeordnetenhaus, der Staatsduma. Clinton machte vor den Delegierten in seiner rund 45-minütigen Rede deutlich, dass die derzeitige wirtschaftliche Entwicklung Russlands in den USA durchaus positiv beurteilt werde. Deshalb dürfe Russland auch nicht länger als einzige der großen Industrienationen außerhalb des weltweiten Handelssystems stehen. Die USA würden den Beitritt Russlands zur WTO unterstützen. Die USA seien an einer "modernen, starken, demokratischen Nation" Russland interessiert, die ein fester Bestandteil Europas sein solle, sagte Clinton weiter.

Seine Rede, der auch Mitglieder der zweiten Parlamentskammer, des Föderationsrats, zuhörten, wurde landesweit im russischen Fernsehen übertragen. Bereits am 04. 06. 2000 hatte Clinton im russischen Rundfunk angekündigt, die USA würden sich auch für weitere Kredithilfen des Internationalen Währungsfonds (IWF) stark machen. Die von Russland bereits seit 1993 angestrebte Mitgliedschaft in der WTO erfordere von Russland einige schwierige und harte Entscheidungen, die es selber treffen müsse, sagte Clinton. Er hoffe, Russland werde es gelingen, eine größere Vielfalt in seiner Wirtschaftsstruktur zu erreichen und die Einnahmen aus dem Ölexportgeschäft entsprechend einzusetzen. Beim Eintreffen der Autokolonne Clintons vor dem Parlamentsgebäude demonstrierten rund 50 Personen gegen den ihrer Ansicht nach zu starken Einfluss der USA auf Russland und Europa. Kritik an einzelnen Passagen der Rede des amerikanischen Präsidenten übten anschließend nicht nur die Ultranationalisten um den Politiker Wladimir Schirinowski, sondern auch einzelne Liberale und Kommunisten. Sie hielten Clinton vor, die Probleme Russlands nicht zu verstehen und deshalb eine falsche Politik in Bezug auf Russland zu verfolgen. Ein Viertel der Abgeordneten war dem Auftritt Clintons ferngeblieben. Kritisiert wurde auch ein Vergleich, den Clinton zwischen dem Nato-Einsatz zum Kosovo-Konflikt und dem Tschetschenien-Krieg zog. Die russische Regierung hat den Krieg in der Kaukasus-Republik als innerrussische Angelegenheit bezeichnet und sich ausländische Kritik daran verbeten. Vor dem Abflug in die Ukraine, der letzten Station seiner Europa-Reise, traf Clinton noch einmal mit Putin und mit dessen Vorgänger Boris Jelzin zusammen. Jelzin sei vergnügt gewesen "wie in alten Tagen", sagte Clinton später.

Wenige Tage vor dem USA-Besuch von Präsident Wladimir Putin hat Russland zum ersten Mal angedeutet, dass der ABM-Rüstungskontrollvertrag von 1972 nicht mehr zeitgemäß sei. "Uns ist oft gesagt worden, dass der ABM-Vertrag ein Relikt des Kalten Krieges sei", sagte Verteidigungsminister Sergej Iwanow am 03. 11. 2001 nach einem Gespräch mit seinem US-Kollegen Donald Rumsfeld in Moskau. Er stimme "teilweise" mit dieser Ansicht überein. Die USA wollen Russland zur Aufhebung des ABM-Vertrages bewegen, um ihre neuen Raketenrüstungspläne verwirklichen zu können. Seit die russische Generalstaatsanwaltschaft sich nun auch mit den Geschäften des Leiters der Präsidialverwaltung, Alexander Woloschin, beschäftigt, scheint die Schlussrunde im Kampf um den Kreml begonnen zu haben. Sie war seit längerem erwartet worden, hatte doch Wladimir Putin systematisch die von Jelzin übernommenen Leute in seiner Umgebung durch die eigene Seilschaft ersetzt. Einen Hintergrundbericht dazu finden Sie hier. Die russischen Elektrizitätsversorger haben am 29. 01. 2002 in weiteren Militärstandorten im Osten des Landes hoch verschuldeten Truppenteilen den Strom abgeschaltet. In Westsibirien ging in Kasernen in der Stadt Omsk und an anderen Standorten das Licht aus, meldete die Agentur Interfax.

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Alle Angaben und Informationen ohne Gewähr! Ein ganz besonderer Dank geht an die Schüler und Lehrer der Oberschule an der Marzahner Promenade in Berlin, die uns freundlicherweise Informationen aus ihrem privaten Projekt »Erdkunde-Online« insbesondere zu den Themen Umgangsformen, Familienstruktur, Flora & Faune, Geografie und Geschichte überlassen haben.

Hinweis: Während der Aktualisierungsphase, die eine gewisse Zeit dauern wird, können die gewünschten Infos ab 20. Januar 2006 per E-Mail angefordert werden.

Update 02.12.2005 11:44



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