| Empfehlung |
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Touren nach Patagonien möchten wir Ihnen wärmstens
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Reiseunternehmens. |
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Auskunft |
Argentinische Botschaft, Abteilung für Tourismus
Adenauerallee 50-52
53113 Bonn
Tel.: 0228 228010
Fax: 0228 214809
Chilenische Botschaften
- Mohrenstr. 42, D-10117 Berlin, Tel.: 030 7262035, Fax: 726203603
- Lugeck 1, A-1010 Wien, Tel.: 0222 5122353, Fax: 512920833
- Eigerplatz 5, CH-3007 Bern, Tel.: 031 3710745, Fax: 3720025
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Besonderheiten |
Umgangsformen
Wird man vorgestellt, so spricht man die Personen mit Señor
(“Herr”) oder Señora (“Frau”) an. Händeschütteln und ein leichtes
Nicken zeugen von Respekt. In manchen Gegenden, z. B. in der
Region Buenos Aires, küssen sich die Frauen sowie Bekannte
beiderlei Geschlechts auf die Wangen. Das Spanische ¡Buenos
días! (“Guten Morgen!”/“Guten Tag”), ¡Buen día! in der Region
Buenos Aires, oder ¡Buenas tardes! (“Guten Tag!”) sind angebracht,
wenn jemand auf der Straße vorbeigeht oder zur Begrüßung von
Freunden und Bekannten. Chau und Hasta luego sind gängige
Abschiedsformeln. Argentinier besuchen sich häufig ohne vorherige
Ankündigung. Gäste werden gerne zu Hause empfangen und mit
Erfrischungen bewirtet, wie z. B. mit einer Art Espresso.
Pünktlichkeit wird nicht so genau genommen und sogar eine
Verspätung von einer Stunde fällt meistens nicht ins Gewicht.
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Bilder |
Reisebilder
aus Patagonien
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Diplomatische Vertretungen |
In Buenos Aires
- Deutsche Botschaft, Villanueva 1 055, Tel.: 011 47782500,
Mo-Fr von 9.00-12.00 Uhr;
- Österreichische Botschaft, French 3 671, Tel.: 011 48027195,
Mo-Fr von 9.00-12.00 Uhr;
- Schweizer Botschaft, Av. Santa Fe 846, P. 12, Tel.: 011
43116491, Mo-Fr von 10.00-12.00 Uhr.
Deutsche Botschaft
Calle Augustinas 785, 8. Stock, Santiago, Tel.: 02 4632500,
Fax: 4632525
Österreichische Botschaft
Barros Errazuriz 1 968, Casilla 161 96, Santiago, Tel.: 02
2234281, Fax: 2049382
Schweizer Botschaft
Edificio Forum, Providencia 2 653, Casilla 38 75, Santiago,
Tel.: 02 2322693, Fax: 2321872
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Einreise und Ausreise |
Bei Einreisenden aus EU-Ländern genügt der Reisepass und,
falls erforderlich, Visum.
Visum:
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Familienstruktur |
Die meisten Paare heiraten im Alter von 23 bis 27 Jahren. Die
Hochzeitsfeiern finden gewöhnlich im großen Rahmen statt. Nach
der Eheschließung im Standesamt und einer kirchlichen Zeremonie
folgt ein Empfang mit Festessen und Tanz. Die Geschenke werden
nicht auf der Hochzeitsfeier übergeben, sondern in einem von
dem Paar gewählten Geschenkladen gekauft und von diesem geliefert.
Die Kernfamilie mit durchschnittlich vier Mitgliedern ist vorherrschend
in Argentinien. Immer mehr Frauen sind berufstätig.
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Reisen - Buchen - Mietwagen - Hotelbewertung
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Flora & Fauna |
Das Land weist sehr unterschiedliche Vegetationen auf. Das
Strauchland besteht vorwiegend aus Zwergbüschen, während in
den Regenwäldern Riesenzedern und Lorbeerbäume wachsen. Die
Quebrachobäume, aus denen das Tannin gewonnen wird, sind in
Mesopotamia heimisch.
Zu der für Südamerika typischen artenreichen Tierwelt gehören
u.a. Lama, Jaguar, Gürteltier, Affen und Schlangen. Weiterhin
gibt es den Tukan, Kolibris, Papageien und den Pampastrauß
(Nandu). In den fischreichen Flüssen leben auch Piranhas.
Die Küste bietet Seelöwen gute Lebensbedingungen. Die heute
in Patagonien wild lebenden Schweinerassen stammen vom Hausschwein
ab, das europäische Siedler einst ins Land brachten.
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Flüge |
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Fotografieren |
| Tipps zum Fotografieren: |
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Licht
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Licht ist für den Fotografen das primäre Gestaltungsmittel.
Ideale Bedingungen hat man am frühen Morgen, wenn das Licht weich ist und
Mitteltöne gut herausgearbeitet werden können. Die grelle Mittagssonne wirft
harte Schatten und ist daher problematisch. Demgegenüber eröffnet das
modulierende Abendlicht interessante Perspektiven. Dann nämlich erscheinen
die Farben satt, während die Schatten lang und weich fallen.
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Schnappschüsse
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Spontaneität ist zwar beim Fotografieren gut, Planung
ist jedoch besser – insbesondere wenn die Kamera etwas langsam ist. Damit
Sie den entscheidenden Moment nicht verpassen, sollten Sie Ihre Kamera vorher
weitgehend manuell eingestellt haben. Anhand eines fiktiven Punktes lässt
sich die Entfernung abschätzen und die Belichtungswerte vorab ermitteln.
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Geld |
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Geografie |
Patagonien ist eine Region im südlichen Teil Argentiniens.
Das weite Gebiet erstreckt sich vom Rio Colorado bis nach
Feuerland. Patagonien erstreckt sich über zwei Länder, der
argentinische Teil auch genannt Ostpatagonien und dem chilenischen
Teil (Westpatagonien). Die Argentinier nennen Patagonien respektvoll
„El Sur“ (der Süden) und meinen Freiheit, Grenzenlosigkeit
und Abenteuer. Das Rückgrat Patagoniens sind die Anden, die
eine natürliche Grenze zwischen Argentinien und Chile bilden.
Sie gehören zu den niederen Bergketten und erreichen selten
eine Höhe von mehr als 3 700 Metern. Westpatagonien (chilenischer
Teil) besteht größtenteils aus unzugänglichen und unerforschten
Fjorden und Gletschern sowie aus wildgezackten Bergen. Markant
präsentiert sich die Felskrone des Torres del Paine. In der
gezackten Silhouette verdichtet sich die Naturschönheit des
chilenischen Südens. In dem extrem regenreichen Gebiet existieren
nur wenige Ortschaften. Am Ostrand der Anden, wo die Berglandschaft
alsbald in Steppe übergeht, stehen die Berggiganten Cerro
Torre und Fitz Roy. Dazwischen befindet sich das „Campos de
Hielo“ (Inlandeis), das gößte zusammenhängende Eisfeld
außerhalb der Antarktis. Der größte Einzelgletscher
ist der Upsala-Gletscher, mit einer Fläche von 595 km² gehört
er auch zu den größten der Welt. Mehr bestaunt wird
aber der grandiose Perito Moreno-Gletscher. Diese bizarre
Welt aus Eis ist nur von argentinischer Seite aus zugänglich.
Der etwa 40 Millionen Jahre alte Perito Moreno gehört zu den
wenigsten Gletschern der Erde, die nicht kleiner werden, denn
30 km weiter westlich, hoch in den Bergen, wächst er durchschnittlich
um eineinhalb Meter pro Tag. Das liegt daran, dass der beständig
aus Südwesten vom Pazifik her wehende Wind auf die Barriere
der Anden trifft. Dort regnen die meisten Wolken ab und gefrieren
am Boden zu Eis.
Feuerland (Isla Grande de Tierra del Fuego), eine Inselgruppe,
die der Südspitze von Südamerika vorgelagert ist, wird oft
zum Gebiet Patagoniens hinzugerechnet. Die Insel wird vom
Festland durch die Magellanstraße getrennt. Der Archipel
besteht aus einer Hauptinsel (Tierra del Fuego) und vielen
kleinen Nebeninseln. Die Inseln werden im Osten vom Atlantischen
Ozean und im Westen vom Pazifischen Ozean begrenzt. Die Südspitze
Feuerlands ist Kap Hoorn. Die Hauptinsel und die Staaten-Insel
im Südosten des Archipels gehören zu Argentinien. Der Ostteil
der Hauptinsel ist geografisch gesehen eine Fortsetzung Patagoniens.
Die Inseln südlich des Beagle-Kanals und der westliche Teil
gehören zu Chile. Alle Inseln Feuerlands sind gebirgig, ihre
höchste Erhebung ist der Cerro Yogan (2.469 m).
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Geschichte |
Relikte von etwa 9000 v.Chr. weisen auf eine lange Besiedlungszeit
hin. Insbesondere steinerne Geschossspitzen und Knochenreste
ausgestorbener Pferde und Faultierarten. Der erste Europäer
– Ferdinand Magellan – gelangte im Jahr 1520 unbeschadet vom
Atlantik in den Pazifik. Er gab der Region (der Überlieferung)
auch ihren Namen. Magellan und auch andere Seefahrer fürchteten
sich vor dem südlichen Teil Südamerikas, denn dort gab es
Riesen. Diese Riesen waren etwa 1,80 m groß, was für
die damalige Zeit riesig war. Zudem hatten diese Leute auch
sehr große Füße. Wissenschaftler glauben, dass
die Ureinwohner Felle um die Füße wickelten und daher
große Abdrücke hinterließen. Magellan habe bei
einem Landgang erstaunt „Pata grande“ (großer Fuß)
ausgerufen. Magellan blieb lange der Einzige, dem die 500
km lange Fahrt vom Atlantik in den Pazifik gelang. Das riesige
Gebiet von Pampas und Patagonien wurde von zahlreichen Stämmen
besiedelt. Der erste und bekannteste Stamm waren die Querandi
im Gebiet von Buenos Aires. Weiter westlich lebten die Huarpe
und südlich von ihnen die isolierten Puelche, mitunter auch
Pampa genannt. Südlich der Puelche begann Patagonien, wo unzählige
Stämme und Gruppen der Chon-Sprache lebten, die von den späteren
araukanischen Einwanderen „Tehuelche“, d.h. Südleute, genannt
wurden. Die Araukanergruppen beeinflussten das Leben in Pampa
und Patagonien nachhaltig und bewirkten, dass das araukanische
zur allgemeinen Verständigungssprache wurde.
Feuerland war zu Zeiten Magellans von vier Indianerstämmen
besiedelt. Zum einen die Ona (indianische Urbevölkerung) und
Haush, sie waren Jäger und lebten in Hütten die aus Fellen
und Ästen gemacht waren. Und zum anderen die Yamanas und Alacaluf,
sie lebten in den Fjorden. Feuer waren die Lebensgrundlage
dieser Indianer. So führten die Yamanas selbst auf ihren Kanus
offene Feuer mit sich. Juan Manuel de Rosas (1793 - 1877),
General, Gouverneur und Diktator, organisierte 1833 einen
Ausrottungsfeldzug gegen die Indianer. Der Naturforscher Charles
Darwin, der sich damals anlässlich einer Weltreise in der
Gegend aufhielt, zeigte sich entsetzt über das grausame Vorgehen.
Er schreibt, dass durch den Krieg ganze Stämme vernichtet
und die übrig gebliebenen noch barbarischer geworden seien.
1878/79 begann ein erneuter Feldzug, um die Indianer auch
südlich des Rio Negro zu schlagen. Der Krieg wurde als Vernichtungskrieg
geführt, um die Indianerfrage ein für alle Mal zu klären.
Verschiedene Häuptlinge, die sich rechtzeitig ergaben, erhielten
für ihre Gruppen in Patagonien einige kleinere und wenig fruchtbare
Reservationen zugewiesen, wo sie bald am ungewohnten Klima
starben und die Reste sich in der umgebenden Bevölkerung vermischten
und auflösten. Auf Feuerland gibt es heute keine Indianer
mehr. Sie wurden von den Siedlern ausgerottet oder fielen
zum größten Teil den Zivilisationskrankheiten wie Masern
und Tuberkulose zum Opfer.
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Gesundheit |
Gesundheitsprophylaxe
für Argentinien
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