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Pfingsturlaub in Bayern

Pfingstl-Gehen am Pfingstmontag - Der Pfingstl in der Gemeinde Bischofsmais

(lifepr) Perlesreut, 29.05.2009 - Bischofsmais im Bayerischen Wald. Der Pfingstl-Brauch ist in vielen Orten des Landkreises Regen schon seit Jahren erloschen. Nur noch die älternen Einwohner können sich an den langverhüllten Pfingstl erinnern, wie er vom "Weiser" in Begleitung des "Geiers" und einer Schar schellenbestückter Jungen durchs Dorf geführt wurde, dabei bei jedem Haus mit einem Spruch um Eier und einen Brocken Schmalz bat und unter dem Lärm der Schellen tanzte.

Pfingstlgehen
Nicht so in Bischofsmais, wo man dieses Brauchtum noch alljährlich am Pfingstmontag ab 09.00 Uhr persönlich miterleben kann. Allerdings wurde der althergebrachte Brauch inzwischen dahin-gehend geändert, daß der Pfingstl nicht mehr von der schellenbestückten Dorfjugend begleitet wird und, daß statt Naturalien überwiegend Geldspenden für die Jugendarbeit des Trachtenvereins Hirmonstaler, der den Brauch aufrechterhält, gegeben werden.

Hintergrund der ganzen "Gaudi" dürfte von früher her wohl die Freude des Waldlers über den an- stehenden und fruchtbringenden Sommer gewesen sein. Die eingesammelten Naturalien in Form von Eiern und Schmalz wurden nach Beendigung des Treibens zu einem Gericht zubereitet und im Hirtenhaus oder Dorfwirtshaus verzehrt.

Der Pfingstl-Spruch: 

Kimmt da Pfingstl daher 
ganz trugga und sper 
dad bitt'n um a Oa 
da Pfingstl um zwoa 
a Brogga Schmoiz wira Roßkopf 
mia werma's scho wieda begleicha 
mit Trommel und Pfeiffa 
mit singa und spuin 
Pfingstl drah de - guggu!

 

Weitere Informationen:
Bischofsmais -  www.bayerwaldregion.de

 
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