Klettern an Australiens heiligem Berg soll verboten werden
 Der Besuch des Ayers Rock, von den Ureinwohnern Uluru genannt, gehört zu den Highlights einer Australien-Reise. Wie das Online-Reisebüro ab-in-den-urlaub.de! berichtet, plant die Verwaltung des Nationalparks nun eine Regelung, die das Klettern am Ayers Rock verbietet.
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Rund 350.00 Touristen aus aller Welt kommen jedes Jahr nach Australien, um den 350 Meter hohen heiligen Berg der Ureinwohner zu bestaunen. Bisher ist der Aufstieg dort nicht verboten. Kletterer werden allerdings darauf hingewiesen, dass das Betreten des Felsens von den Aboriginies unerwünscht ist. Über ein Drittel der Besucher ignorieren jedoch dieses Anliegen.
Daher setzt sich die Verwaltung des Nationalparks nun für ein Verbot ein. Nicht nur der religiöse Respekt wird als Motiv benannt, sondern auch Sicherheitsgründe. Bisher sind 35 Menschen bei einer Klettertour am Ayers Rock tödlich verunglückt. Zwar wird der Zugang bei schlechten Wetterbedingungen wie Regen, Wind und zu hohen Temperaturen mittlerweile geschlossen, dennoch bleibt der Aufstieg aufgrund der glatten Oberfläche gefährlich.
Uluru, Ayers Rock Poster (91 x 61cm)
Während die Aboriginies schon lange für ein Kletterverbot kämpfen, befürchten viele Australier negative Konsequenzen für den Tourismus. Sie haben Angst, dass die Touristen künftig ausbleiben, wenn das Eldorado für Kletterer geschlossen wird. Auch der Premier Kevin Rudd teilt diese Meinung, wie er kürzlich in einem Interview erklärte.
Foto-Credit: Uluru sunset, Quelle: Flickr, Richard.Fisher & Uluru by Air, Quelle: Flickr, rplzzz |