Exotisches Sachsen: Dschungel-Expedition in Leipzig
 Haushohe Bäume, verschlungene Lianen, kreischende Affen: die Unberührtheit des Urwaldes vermutet man eigentlich am Amazonas. Naturfreunden, denen der Weg in den Dschungel Südamerikas jedoch zu weit, zu teuer oder zu anstrengend ist, empfiehlt das Online-Reiseportal ab-in-den-urlaub.de! einen Ausflug nach Leipzig . Denn hier gibt es einige exotische Highlights zu entdecken.
Neben der weltgrößten Menschenaffenanlage "Pongoland" im Leipziger Zoo ist Yadegar Asisis 360-Grad-Panorama-Bild "Amazonien" ein weiteres Dschungel-Highlight der sächsischen Metropole. Im historischen Gasometer der Stadt installierte der Künstler auf einer Fläche von 100 Metern Länge und 30 Metern Höhe das detailreiche Werk.
Pongoland
Auf einer Plattform in der Mitte des kreisförmigen "Panometers" stehend, taucht der Besucher in die Welt des Urwaldes am Amazonas-Becken ein. Lichtinstallationen und Geräuschkulisse führen den Besucher auf seiner ein- oder auch mehrere Tage währenden Expedition durch den Dschungel. Ein Tag in Asisis Amazonien dauert etwa 20 Minuten. Dabei gewinnt der Besucher je nach Licht und eingenommenen Standort immer neue Eindrücke. Denn das größte Panorama-Bild der Welt ist nicht auf einem Blick zu erfassen. Während sich einige Baumriesen sofort in den Blick drängen, entdeckt der Reisende auf seiner Expedition kleine Wasserfälle, Käfer und Tapire mit hoher Wahrscheinlichkeit erst auf den zweiten oder dritten Blick.
Die meisten Gäste besuchen das Panometer zwei- oder dreimal, um Asisis "Zauberbild der Natur" zu bestaunen. Denn auch nach mehreren Stunden Aufenthaltes sind noch längst nicht alle Details entdeckt. In der angeschlossenen Ausstellung, kann der Besucher die Eindrücke, die er auf seiner Reise durch den Dschungel gewonnen hat, durch allerlei Wissenswertes über die tropische Natur vertiefen.
Foto-Credit: Pongoland, Quelle: Flickr, robert.linden |