 Städtereisen für Kunstliebhaber
Gerade für Kunstliebhaber ist der Besuch eines traditionsreichen Auktionshauses wie Sotheby’s oder Christies ein Geheimtipp. Das Internetportal ab-in-den-urlaub.de! stellt lohnenswerte Adressen der europäischen Metropolen London, Wien, Berlin sowie jene in der Schweiz und Italien vor.
 In der noblen Bondstreet in London befindet sich das mittlerweile unter US-amerikanischer Leitung stehende Sotheby’s. 1744 gegründet, ist es heute das weltweit größte und einflussreichste Auktionshaus. So geben die Gebote der Auktionen bei Sotheby`s nicht zuletzt die aktuellen Preise auf dem Kunstmarkt vor. Ebenfalls in London findet der Kunstliebhaber mit Christies das älteste Aktionshaus der Welt. Gebote, bei denen dem Besucher schon beim Zuhören schwindelig wird, sind hier legendär. So erzielte Van Goghs „Porträt von Dr. Gachet“ einst ein Höchstgebot von 82,5 Millionen Dollar.
Das Pfandl in Wien blickt ebenfalls auf eine lange Geschichte zurück. Bereits seit 300 Jahren wird im alten Palais Dorotheum sowohl um große Kunst als auch um Liebhaberstücke geboten. Der Begriff Pfandl geht im Übrigen auf das Pfandgeschäft zurück, aus dem sich die Auktionshäuser im heutigen Stil entwickelt haben. Die Villa Grisebach am Kurfürstendamm in Berlin ist vor allem für private Kunstsammler eine Reise wert. Das Traditionshaus lässt besonders die Herzen jener Besucher höher schlagen, die sich für modernere deutsche Kunst ab dem 19. Jahrhundert interessieren.
Die jüngeren, erst im 20. Jahrhundert gegründeten Auktionshäuser sind südlich von Deutschland zu suchen. So sind die Koller Auktionen in Zürich und Genf, deren Grundstein 1969 u.a. mit der Versteigerung einer Uhrensammlung gelegt wurde, ein Inbegriff für Kunstobjekte allerersten Ranges.
Das Kunsthaus Finarte hat in Italien mittlerweile Ableger in Rom, Mailand und Venedig . In den 1960er Jahren, zur Zeit der Gründung des Hauses, zog eine atemberaubende Sammlung moderner und zeitgenössischer Malerei Kunstsammler in ihren Bann. Heute werden weniger Picasso und Kandinsky, als vielmehr Accessoires im Art-déco-Stil sowie antike Möbel gehandelt.
Foto-Credit: Auction time, Quelle: Flickr, where are the joneses |