 Propina, Tip, Borravaló, Mancia, Driks oder ganz einfach Trinkgeld
Wie es sich mit dem Trinkgeld im Urlaubsland verhält Urlauber in Italien geben „Mancia“, auf Reisen in der Dominikanischen Republik bedankt man sich mit einem „Probina“ und in Südafrika wird ein „Gratuity“ gegeben. Doch wie hoch fällt das Trinkgeld in anderen Ländern aus? Damit Urlauber für ihre Reise gut gewappnet sind, hat das Internetportal ab-in-den-urlaub.de! einige nützliche Tipps zusammengestellt.
 In Irland, Italien und der Mittelmeerinsel Malta ist es üblich, fünf bis sieben Prozent Trinkgeld der Rechnungssumme zu geben. In den USA ist das Gehalt von Service-Mitarbeitern sehr gering. Daher wird vorausgesetzt, dass Kunden und Gäste einen Tip von 15 bis 20 Prozent des Rechnungsbetrags hinterlassen.
Anders verhält sich im Königreich Jordanien. Besucher sollten beachten, dass es hier die Regel ist, einen festen Betrag von 0,50 bis einem Dinar zu veranschlagen. Das entspricht umgerechnet 0,65 bis 1,30 Euro. Wird das Trinkgeld abgelehnt, so empfiehlt sich nicht, es ein zweites Mal zu versuchen. Zwar meint es der Tourist mit dem kleinen Obolus als Aufmerksamkeit gut, dennoch sollte er den Stolz des Gegenübers beachten.
In All-Inklusive Hotels wird zwar kein Trinkgeld erwartet, trotzdem freuen sich Kellner und Zimmermädchen gern über ein kleines Dankeschön bei der Abreise. Das Trinkgeld kann der Servicekraft in Formen von Münzen oder kleinen Scheinen direkt überreicht werden. In manchen Ländern, wie zum Beispiel Frankreich, ist es üblich, das Geld auf dem Tisch liegen zu lassen. In gehobeneren Hotels und Restaurants wird das Trinkgeld in die Rechnungsmappe gesteckt.
Auf Rundreisen empfiehlt sich, dem Reiseleiter einen kleinen Obolus in einem verschlossenen Umschlag zu überreichen. Wird eine Hotel- oder Restaurantrechnung mit der Kreditkarte bezahlt, hat es sich bewährt, dem Mitarbeiter oder Kellner schon vor dem Abschluss der Buchung die Trinkgeldhöhe mitzuteilen.
Foto-Credit: Eliminando al rey, Quelle: Flickr, Daquella manera
|