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Chemnitz anders erleben

karl_marx_monument
Viele verbinden mit Chemnitz Plattenbausiedlungen, rußende Schornsteine und den Karl-Marx-Kopf, von den Einheimischen liebevoll „Nischel“ genannt. Zu den Boomzeiten der Industrie wurde   Chemnitz auch als „Manchester im Bundesland Sachsen“ bezeichnet. Doch das ehemalige Karl-Marx-Stadt hat weitaus mehr zu bieten.

Wie das Internetportal   ab-in-den-urlaub.de! berichtet, lohnt ein Lastminute-Besuch in Chemnitz zu jeder Jahreszeit. Neben einer Vielzahl von Industriedenkmälern und -museen kann auch der versteinerte Wald im Tietz besichtigt werden. Das Geschäftshaus Tietz wurde 1913 als das größte und vornehmste seiner Art eröffnet und beherbergt heute die naturhistorische Sammlung. Bei einem Vulkanausbruch vor 290 Millionen Jahren wurde ein tropischer Wald unter der Oberfläche der Stadt vergraben. Heute ist der versteinerte Wald im Lichthof des neoklassizistischen Kaufpalastes zu sehen. 

Lohnenswert ist ein Spaziergang über den Kaßberg, eines der ältesten Jugendstil- und Gründerzeitviertel Deutschlands. Das beliebte Chemnitzer Wohnviertel liegt westlich vom Stadtzentrum und wurde von den Bombenangriffen weitgehend verschont. Stuck, Kunstguss, buntes Glass und glänzende Majolikaornamente sind als Zeugen bürgerlicher Wohlhabenheit zu bewundern.

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Marktplatz Chemnitz, Quelle: Flickr, FastPhive

Die Villa Esche zählt zu den wohl bekanntesten Jugendstil-Wohnhäusern der Stadt. Das imposante Heim der Fabrikantenfamilie wurde 1903 von dem belgischen Architekten und Designer Henry van de Velde geschaffen. Die Erbauung gilt als erster Wohnhausauftrag des Künstlers in Deutschland. Heute ist hier ein van de Velde-Museum als Teil der Kunstsammlungen Chemnitz untergebracht.

Foto-Credit: the giant head of karl marx, Quelle: Flickr, hubschenhosen

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