Die häufigsten Unfälle, Pannen und Erkrankungen im vergangenen Jahr
Ob Abschlepphilfe in Portugal, Krankenrücktransport aus Thailand oder Ersatzteilversand nach Griechenland: Rund um den Globus hat der ADAC auch im Jahr 2008 alle Hände voll zu tun gehabt, um Reisenden und Urlaubern in Not zu helfen. So organisierte und finanzierte Europas größter Automobilclub rund 859 000 Hilfeleistungen für seine Plus-Mitglieder und Auslands-Krankenversicherten.
Das sind rund 10 000 mehr als im Vorjahr - und damit erneut Rekord. In 16 200 Fällen endete die Reise mit einem Krankenrücktransport in die Heimat. Davon wurden rund 4 100 Krankenrücktransporte per Linienmaschine oder mit einem ADAC-Ambulanzflugzeug organisiert.
Die meisten Hilfeleistungen (69 600) wurden für Urlauber in Österreich erbracht. Dies ist vor allem auf den hohen Anteil von Kurz- und Autourlaubern zurückzuführen.
Die weitere Reihenfolge: Spanien (52 100 Hilfeleistungen), Türkei (48 700), Italien (41 400), Frankreich (31 500), Schweiz (20 400), Griechenland (15 700), Polen (15 200), Ungarn (8 700). Insgesamt wickelte der Club 449 100 Fälle im Ausland und 409 700 innerhalb Deutschlands ab.
Die häufigsten Hilfeleistungen im vergangenen Jahr waren:
- 182 900 Mietwagen
- 128 900 Abschlepphilfen
- 101 700 ambulante Behandlungen
- 96 200 Fahrzeugrücktransporte
- 73 900 Pannen- und Unfallhilfen
- 55 400 kostenlose Kredite
- 49 000 Erstattungen von Arzneimittelkosten
- 26 300 Erstattungen von Kurzfahrten
- 19 800 Übernachtungen
- 16 200 Krankenrücktransporte
- 10 000 Krankenhausaufenthalte
- 9 300 Zahnbehandlungen
- 8 800 Fahrzeugbergungen
- 8 500 Hilfeleistungen nach Verlust von Autoschlüsseln
- 2 200 Ersatzteilversendungen ins Ausland
- 1 800 Fahrzeugverschrottungen
Der ADAC im Internet: www.adac.de
München - Veröffentlicht von pressrelations |