Echte Holzfäller Romantik in Finnlands Wäldern
(lifepr) Burgwedel, 21.04.2010 - Es herrscht himmlische Ruhe, lediglich das Knarren der Bäume, ein leichter Wind und Mückengesurre ist zu hören. Es ist dämmerig – ganz dunkel wird es aber nicht. Die Knochen tun ein bisschen weh und gemütlich kann man die Sitzunterlage im Wildnis-Camp nicht nennen. Am knisternden Lagerfeuer werden neue Kräfte getankt und mit dem Blick ins Feuer lässt es sich schön träumen: Das Kanu gleitet sanft durchs Wasser bis sich plötzlich eine fesselnde Weite öffnet. Der riesige See des Ylä-Keyritty ist mit einem Blick nicht zu überschauen.
Ein kleines Hausboot gleitet ruhig in Richtung untergehender Sonne. Der Träumende legt am nächsten Steg an und lässt seine Angel in Wasser. Es ist Abend und in der dämmerigen Nacht beißen die Fische besonders gut. Das leichte Kurbeln der Angelrolle beruhigt Körper und Geist. Ein heftiger Ruck – ein Fisch? Der Haken wird aufgeregt an Land gezogen und ein wahrhaft riesengroßer Hecht hat angebissen. Der Fisch wird über dem Lagerfeuer zubereitet und genüsslich verspeist. Weiter geht es auf der Wanderung durch den Tiilikkajärvi National Park. Der Pfad ist für den Träumenden wie geschaffen. Der Route nennt sich Naturpfad des milden Windes und hält an seinem Weg 17 nummerierte Orientierungsstationen des Ylä-Keyrittysee bereit. Der Pfad führt mitten hinein in den Lebensraum von Elch, Marder und Auerhahn. Der Wald ist es dunkel und es erscheint unheimlich, doch plötzlich gelangt man auf eine Lichtung. Pst – ein großes und dunkelhäutiges Wildtier steht wie angewurzelt auf der anderen Seite der Lichtung. Das Tier dreht sich um und erscheint nun im Licht – es ist ein Elch! Allmählich gleitet der Träumende in einen tiefen Schlaf ...
Hotels und Unterkünfte in Kuopio, Landschaft Nordsavo
Noch bis vor nicht allzu langer Zeit tobten hier noch riesige Waldmonster. "Diese Hightech-Maschinen der Forstwirtschaft sind so ergiebig, dass heute nur noch 8 % aller Finnen in der Forstwirtschaft tätig sind", weiß Jari Korkalainen, Hotelmanager des Metsäkartano, und ergänzt, "die finnischen Holz- und Papierunternehmen gehören zu den größten der Welt. Wir wollen unseren ausländischen Gäste die Besonderheit unserer Wälder zeigen, die unverfälschte Natur so wie sie in Finnland seit hunderten von Jahren besteht."
Metsäkartano aus der Vogelperspektive
Wer tatsächlich einmal die finnische Holzfäller-Romantik hautnah erfahren möchte, sollte nach Metsäkartano – übersetzt Der Gutshof im Wald – fahren. Er liegt 500 km nordöstlich von Helsinki und hier kann man in einem der 38 Nationalparks noch die idyllische Seite der finnischen Wälder erleben. Der Geist des Waldes ist der Herr des Hauses und gehört zu den umweltfreundlichen Gutshöfen in Europa, die mit dem Eco-Label der Blume ausgezeichnet wurden. Hier kann jeder direkt in die Träume der Wälder eintauchen. Weitere Informationen zu einer Reise in die finnischen Wälder unter www.fintouring.de. |