Die Basler Fasnacht bietet Mystik, Kunst und Doppelsinn
 Ab dem 22. Februar wartet in Basel ein ganz besonderer Hochgenuss auf Besucher: Dann beginnt in der schweizerischen Kulturhauptstadt die Fasnacht. Das Online-Reiseportal ab-in-den-urlaub.de! stellt zu diesem Anlass das vielfältige Programm vor.
Überlieferungen zufolge liegen die Ursprünge der Fasnacht im alten Rom und die Basler feiern sie bereits seit 1529 in der Woche nach Aschermittwoch. In diesem Jahr jährt sich dieser Brauch zum hundertsten Mal unter der Leitung des 1911 gegründeten Fasnachtkomitees. Zahlreiche Rituale haben sich bis heute erhalten und werden von den Baslern liebevoll gepflegt. So ziehen zum Fasnachtumzug die charakteristischen Cliquen mit Pfeifer, Trommler, schrägen Blaskapellen und Wagen durch die Gassen und es wird sich über alles und jeden lustig gemacht. Schließlich darf zur Fasnacht nach Lust und Laune angeprangert werden.
Übernachtungsmöglichkeiten in Basel
Die dreitägige Narrenfreiheit beginnt mit dem Morgenstreich. Die magische Atmosphäre um vier Uhr morgens betont die geradezu dämonische Erwartung in der Stadt. Nicht fehlen dürfen hier die charakteristischen Laternen, die nach dem Löschen allen elektrischen Lichts entzündet werden. Diese handgemachten Meisterwerke der ansässigen Werkstätten können am 23. Februar in der Laternenausstellung bewundert werden. Ganz im Sinne der Kunststadt ist auch die extra entworfene ’Blaggedde’, die wegen des Jubiläums das Motiv von 1911 wieder aufgreift. Dieses Festabzeichen dient nicht nur als Schmuckwerk, sondern gleichzeitig als Ticket und ist ein beliebtes Andenken.

Gäste sollten sich bei ihrem Urlaub zur Fasnacht keinesfalls die Schnitzelbängg entgehen lassen. Dabei gehen Musiker dem aus dem 17. Jahrhundert stammenden Bänkelgesang nach, bei dem erzählende Lieder mit oft tragischen Inhalten vorgetragen werden. So kann der Tag auf heitere Weise und mit ironischem Jahresrückblick in einer der gemütlichen Basler Gaststuben ausklingen. |