Die neue Art des Reisens: Der Weg ist das Ziel
In den letzten Jahren hat sich eine ganz neue Art des Reisens etabliert: Viele Menschen bereisen ferne Orte oder exotische Strände nicht mehr ausschließlich um sich zu erholen. Sie suchen gezielt mystische, magische oder Kraftorte um ihre Energien zu regenerieren. Wie das Reiseportal ab-in-den-urlaub.de! berichtet, muss es sich dabei nicht immer um Kirchen, Klöster, Ruinen oder andere Relikte aus längst vergangenen Tagen handeln.
Magische Orte können Wälder, Seen oder Wege sein. Sicherlich hat Hape Kerkelings Bestseller „Ich bin dann mal weg“ dazu geführt, dass speziell der Jakobsweg mit dem Ziel Santiago de Compostela in Spanien in Deutschland noch populärer geworden ist. Heute sprechen Experten von einer Neubelebung des Wallfahrtsweges, der quer durch ganz Europa führt. Die Wanderer scheuen auf ihrem Pilgerweg weder die Blasen an den Füßen noch andere Entbehrungen. Andere lassen sich zwar von dem Weg und seiner Strahlkraft in Bann ziehen, verzichten dennoch nicht auf den Komfort in einem Hotel zu übernachten.
Karte des "Französischen Weges" nach Santiago de Compostela (Jakobsweg), jynus
Wesentlich spektakulärer geht es dagegen in der Ruinenstadt Pompeji in Italien zu. Eine Naturkatastrophe hat die Stadt einst weltberühmt gemacht. Der Vesuv hat den Ort bei seinem Ausbruch 79 nach Christus mit heißer Asche und Gesteinsbrocken überschüttet. Noch heute zeugt eine Reihe von Relikten von diesem Ereignis und macht den Ort zu einer Art Zeitkapsel, die an die Macht der Naturgewalten erinnert. Die Bewohner wurden quasi unter der heißen Lava konserviert und zeugen bis heute vom Schrecken dieser einen Nacht. Auch viele Gebäude stehen noch an Ort und Stelle und werden von Archäologen stetig freigelegt.
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