Banner
 
 
 
 
     
 
 
E-Mail
(0 Bewertungen, Durchschnitt 0 von 5)

Sonderausstellung "Bausteine des Lebens" im phæno zeigt beeindruckende, genetische Prozesse

Anemonen
(lifepr) Wolfsburg, 14.01.2010 - Die lebenden Exponate zur Sonderausstellung "Bausteine des Lebens - Genetischen Phänomenen auf der Spur", sind der Renner bei den Besuchern des phæno Science Centers. Sowohl die Termiten als auch die Seeanemonen erfreuen sich reger Begeisterung und werden allseits bestaunt und bewundert. Das phæno Wolfsburg zeichnet in dieser Sammlung die Einzigartigkeit von Lebewesen nach und klärt Fragen der Vererbung, Genetik und Mutation. Und seit Ende November sind die Anemonen die neuen Mitbewohner im phæno.

In der Forschung wird das Leuchtprotein GFP der Anemonen in andere lebende Organismen eingepflanzt, um Stoffwechselvorgänge sichtbar zu machen. Die mystisch anmutenden Anemonen, die erst fluoreszierend strahlen, wenn die Besucher sie mit einer Taschenlampe anleuchten, dienen im phæno nicht nur als eindrucksvolles Fotoobjekt, sondern ziehen durch ihr magisches Aussehen fast jeden Besucher vor dem Aquarium in ihren Bann.

Übernachtungsmöglichkeiten in Wolfsburg

Bei der täglichen Fütterung können die Besucher noch ein weiteres, eindrucksvolle Geschehen beobachten: Die mit Nesseln besetzten Tentakeln der Anemonen werden zum Beutefang benutzt. Das Futter bleibt an den Tentakeln haften, wird zur Mundöffnung geführt und verschlungen. Doch nicht nur die skelettlosen, fluoreszierenden Tierchen sind einen Besuch der Sonderausstellung im phæno wert. Auch die aus San Francisco stammenden Termiten haben es in sich - und das im wahrsten Sinne des Wortes. Die in ihrem Darm lebenden Mikroben haben sich so angepasst, dass die Termiten sich von Holz zu ernähren. Das Abfallprodukt dieses Prozesses ist Glukose, also Zucker, das die Termiten ausscheiden. Für diesen Vorgang müssen sie allerdings jeden Morgen auf's Neue von einem phæno Mitarbeiter gehörig erschreckt werden, denn dann stellen sich die Insekten tot und entleeren schlagartig ihren Darm. Die Probe auf's Exempel können alle Hobbyforscher dann auf einem Glasblättchen begutachten.

Leuchtende Anemonen

 

Damit die manchmal etwas komplizierten Prozesse der Ausstellung besser verständlich werden, stellt eine biologische Fachkraft des phæno in einer 30-minütigen Einführung den neuen Ausstellungsbereich "Bausteine des Lebens" mit Phänomenen aus der Genetik und Biotechnologie vor. Anhand ausgewählter Exponate wie beispielsweise fluoreszierender Anemonen, Mutanten von Pflanzen und Fliegen, oder aufwendigen Mikroskopierstationen erhalten die Besucher fachkundige Hintergrundinformationen, die den Zugang zu diesem komplex erscheinenden Thema erleichtern. Dabei kommen sie nicht nur den äußerlich sichtbaren Merkmalen, sondern auch deren mikroskopischen Ursachen auf die Spur und lernen wie sie etwa in der Gentechnik anwendet werden.

Die Führung findet drei Mal täglich an Wochenenden und niedersächsischen Ferientagen, jeweils um 11.30 Uhr, 13 Uhr und 14.30 Uhr statt. Sie ist kostenlos, eine Voranmeldung ist nicht erforderlich.

Die Sonderausstellung "Bausteine des Lebens - Genetischen Phänomenen auf der Spur" wird unterstützt vom Bundesministerium für Bildung und Forschung und vom niedersächsischen Wissenschaftsministerium. Sie wird noch bis zum 6. April 2010 im phæno Wolfburg, jeweils Montag bis Freitag von 9 Uhr bis 17 Uhr, am Wochenende sowie an Feiertagen von 10 Uhr bis 18 Uhr zu sehen sein.

 








 
 
Contact Info
©Copyright 1999-2012 Willi Schnitzler | - Topreiseinfos.com     
 
 
 
     
 
       
Top-Reiseinfos