Spuren der Mauren in Andalusien: Olivenplantagen und Araber-Bäder
 Wo selbst im Winter milde Temperaturen herrschen, entwickeln sich mitunter faszinierende Landschaften. Ein Beispiel sind die Olivenplantagen Südspaniens: Beim Blick aus dem Flugzeug wirken sie wie ein großer Patchwork-Teppich. Das Online-Reisebüro ab-in-den-urlaub.de! gibt Tipps für die Erkundung des Olivenlandes.
Im Anflug sind die kleinen Städte und Dörfer inmitten der Olivenplantagen lediglich als grau-weiße Tupfen wahrzunehmen. Beim ersten Besuch jedoch entfalten sie ihren Charme. Allen voran Jaén, eine der kleinen Städte im Nordosten von Andalusien . Der Einfluss der Mauren, die sich seit dem achten Jahrhundert in Spanien niederließen, ist noch heute spürbar. Die arabisch geprägte Altstadt von Jaén erinnert ebenso an die früheren Siedler wie die Festung. Nicht zuletzt sind die Araber-Bäder einen Besuch wert.

Die Provinzhauptstadt eignet sich zudem gut als Ausgangspunkt für Ausflüge in die Region. Zum einen bieten einige Oliven-Bauern Führungen durch ihre Gehöfte, die sogenannten Cortijos. Zum anderen liegt der größte Naturpark Andalusiens, die Sierras de Cazorla praktisch vor der Haustür. Er erstreckt sich über mehrere Gebirgszüge und ist vor allem für seine riesigen Wälder berühmt. Diese lieferten bereits das Holz für die Spanische Armada, die im 16. Jahrhundert unter Philipp II. in den Krieg gegen England segelte. Heute wie damals schätzen Jäger das Gebiet für seinen Wildreichtum. So kommt es vor, dass auch Wanderer in den höheren Lagen auf eine Herde Bergziegen stoßen. Das Ende des Tages sollten Reisende nutzen, um die entspannende Wirkung einer Oliven-Massage zu genießen. Die meisten Hotels und Pensionen der Region bieten ihren Gästen dergleichen an.
Foto-Credit: Jaén, Casa Cortijo de Santa Ana, Pozo Alcon, Quelle Flickr, Toprural
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