Brasiliens weiße Strände und türkis-blaues Wasser
 Brasilien steht für Karneval in Rio, Weltklasse-Fußball und den Urwald am Amazonas. Das Online-Reisebüro www.ab-in-den-urlaub.de ab-in-den-urlaub.de! berichtet über weitere Facetten des Landes, die auf den ersten Blick eher an Afrika oder die Karibik erinnern.
An der Küste im Nordosten von Brasilien erstreckt sich auf gut 1600 Quadratkilometern die einzige Wüste Südamerikas: der Nationalpark Lençóis Maranhenses. Wörtlich übersetzt ist es der Nationalpark der Bettlaken. Der bizarre Name beschreibt die weite Dünenlandschaft, die der Wind über Jahrmillionen aus weißem Sand formte. Aus der Luft betrachtet, erinnert das Gebiet tatsächlich ein wenig an zerknitterte Bettlaken. Vom Meer aus reicht es bis zu 40 Kilometer ins Landesinnere, Straßen sind nicht zu sehen. Lediglich um den internationalen Flughafen in Fortaleza sind asphaltierte Straßen auszumachen. Spätestens, wenn Touristen vom Hotel zum Surferstrand von Jericoacoara oder zu den Lagunen zwischen den Dünen möchten, sind sie wie Einheimische auf Jeep oder Strandbuggy angewiesen.

Die Wüste mit ihren Lagunen ist ein Naturphänomen. Forscher vermuten, dass es sich um Ausläufer der afrikanischen Sahara handelt, die entstanden, als die beiden Kontinente noch zusammenhingen. Durch den tropischen Regen sammelt sich in den Lagunen Süßwasser zu kleinen Badestellen. In ihrem kristallklaren Wasser leben mitunter Fische und Schildkröten, die das Badevergnügen jedoch in keiner Weise beeinträchtigen. Die Lagunen sind vom nahen Kolonialstädtchen São Luis im Rahmen von Tagesausflügen gut zu erreichen. Je nachdem, ob Reisende sich für die nahe „Fischlagune“ oder die weiter entfernte Gaivota-Lagune entscheiden, dauert die Fahrt über die Sandpiste bis zu mehreren Stunden. Die Anfahrt ist dabei ein Abenteuer für sich. Es geht meterhohe Dünen hinauf und steil wieder hinab. An der Lagune angekommen, gilt es zunächst den Puls zu senken. Vom Sand, der sich bis dahin auf die Haut gelegt hat, befreit ein Bad im klaren Süßwasser der Lagune.
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