Auch wenn es harmlos wirken mag am Strand eine Sonnenbrille oder Uhr zu kaufen. Bei der Ausreise kann das vermeintliche Schnäppchen ungeahnte Folgen haben. Wie das Reiseportal ab-in-den-urlaub.de! berichtet, gibt es überraschend viele Zollbestimmungen für Urlaubsandenken zu beachten. Urlauber sollten sich vor jeder Reise über die bestehenden Ein- und Ausfuhrbestimmungen des Reiselandes informieren.
Allgemein lässt sich sagen, dass man auf jeden Fall in allen Ferienorten darauf verzichten sollte exotische Pflanzen oder gar Tiere zu erwerben. Jagdtrophäen unterliegen ebenfalls strengen Bestimmungen. Für Kunstliebhaber ist es beispielsweise besonders wichtig sich schon vorab über eventuelle Regelungen zu informieren, damit das erstandene Gemälde auch sicher zu Hause ankommt.
Ferner lassen sich einige Sonderbestimmungen typischer Urlaubsländer kurz zusammenfassen: Während man in Mauritius mit dem Verzicht Korallen und Muscheln zu kaufen auf der sicheren Schiene fährt, sieht es Thailand überhaupt nicht gern, wenn Modeaccessoires aus Schlangen- oder Krokodilsleder hergestellt und auch angeboten werden. Muss man sich in Ägypten beim Kauf eines persischen Teppichs eine Genehmigung des Handelsministeriums aushändigen lassen, sollte man beim Antiquitätenkauf in der Türkei besonders vorsichtig sein, denn auf die Ausfuhr von Antiquitäten reagiert der türkische Zoll besonders empfindlich.
Beachtet man diese einfachen Ratschläge und informiert sich dazu noch über eventuell neue Zollbestimmungen, kann dem entspannten Souvenirbummel im Urlaub nichts mehr im Wege stehen.