| Allgemeine
Landesdaten |
Offizieller Name: New Zealand (Englisch), Aotearoa
(Maori)
Fläche: 270.534 km²
Einwohnerzahl: 3.861.000 (2001)
Größte Städte: Auckland - 885.000, Wellington (Hauptstadt)
- 325.000, Christchurch - 307.000, Hamilton - 148.000, Dunedin
- 109.000, Palmerston - 70.000 Einwohner.
Offizielle Landessprache: Englisch, Maori.
Bevölkerungsgruppen: Anglo-Neuseeländer 69,4 %, Maori
10,0 %, Briten 9,1 %, andere Polynesier 3,7 %, Anglo-Australier
1,7 %, Chinesen 1,4 %, Andere 4,7 % (2000).
Religion: Christen 60,8 %, Atheisten 24,7 %, Andere
14,4 % (1996).
Lebenserwartung: Männer - 75,7, Frauen - 80,8 (2000).
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Angebote |
Reiseroman:
Land der langen weißen Wolke
Reise
CD-ROM: Neuseeland - Aotearoa, das Land der langen weißen Wolke
Bilder
CD-ROM: Bilder eines Reisenden in Neuseeland
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Auskunft
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Informationen für Deutschland, Österreich und die Schweiz
erteilt das
Fremdenverkehrsamt von Neuseeland
Friedrichstr. 10-12
60323 Frankfurt/Main
Tel.: 069 9712110
Fax: 97121113
Das Amt (für Zentraleuropa) verschickt empfehlenswerte Broschüren.
Es gibt in Neuseeland über 100 offizielle Informationsbüros,
die zum VIN (Informationsbüros für Reisende) gehören. Halten
Sie nach dem grünen Logo Ausschau.
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Besonderheiten
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Zwar gibt es in Neuseeland weder giftige Schlangen noch andere
gefährliche Tiere, doch mit einigen Plagegeistern muss in
bestimmten Gegenden gerechnet werden: dassgibt es zum Beispiel
die Sandfliege, sandfly, die sich in der Regel in Gebieten
mit hoher Luftfeuchtigkeit herumtreibt (Westküste, Südinsel);
ihr kann mit Mückenschutzmitteln begegnet werden. Wespen sind
in letzter Zeit zu einem Problem geworden, vor allem in manchen
Auwäldern der nördlichen und zentralen Gebiete der Südinsel.
Wer allergisch auf Stiche reagiert, sollte adäquate Sprays,
Cremes oder Antihistaminika in den Rucksack stecken. Zudem
gibt es Giardia, kein kleiner Polizist aus Italien, sondern
ein mikroskopisch winziger Parasit, der in einigen Flüssen
und Seen des Hinterlandes vorkommt. Er kann durchaus ernste
Magenbeschwerden verschulden, weshalb in den betreffenden
Gebieten Wasser möglichst abgekocht getrunken werden sollte.
Nähere Informationen über diesen lästigen Burschen sind bei
den örtlichen Büros des Departments of Conservation erhältlich.
Angesichts der Nähe zum Südpol und der fragilen Ozonschicht
gelangen Sonnenstrahlen ungehindert auf die Erde, weshalb
dringend Kopfbedeckung und Sonnenschutzcreme mit hohem Lichtschutzfaktor
mitgenommen werden sollten.
Umgangsformen
In Neuseeland begrüßt man sich in aller Regel mit einem Händedruck.
Die gebräuchlichsten Grußformeln sind Gidday nach dem englischen
"Good Day" (Guten Tag) oder einfach "Hello" oder "Hi". Bei
den Maori sieht man bei der Begrüßung z. T. noch eine herzhafte
Umarmung oder den traditionellen Hongi-Gruß, bei dem man mit
geschlossenen Augen die Nasen aneinander presst und einen
Laut wie "mm-mm" von sich gibt. Der Maorigruß Kia Ora (Hallo,
mögest du gesund bleiben) ist mittlerweile bei allen Teilen
der Bevölkerung verbreitet und wird besonders gern in der
Tourismus-Industrie verwendet. Man erwidert darauf mit demselben
Gruß. Neuseeländer, die für ihre herzliche Gastfreundschaft
bekannt sind, auch wenn man sich noch nicht allzu lange kennt,
laden gern Gäste zu sich nach Hause ein, wobei insbesondere
an Sommerwochenenden die allseits geliebten Barbies (Barbecues,
Grillpartys) abgehalten werden. Im Großen und Ganzen läuft
in Neuseeland alles sehr zwanglos ab, und man gibt sich in
Gesellschaft betont lässig.
Weltkulturerbe
Naturschutzgebiet Te Wahipounamu mit Nationalpark Westland/Mount
Cook und Fjordland; Nationalpark Tongariro; Subarktische Inseln
der fünf Inselgruppen Snares, Bounty Island, Antipodeninseln,
Aucklandinseln und Campbell.
Feiertage
Für das gesamte Land gelten folgende Feiertage: Neujahr,
Waitangi Day (6. Februar), Karfreitag, Ostermontag, Anzac
Day (25. April), Queen's Birthday (1. Montag im Juni), Labour
Day (4. Montag im Oktober), 1. Weihnachtsfeiertag, Boxing
Day (2. Weihnachtsfeiertag). Außerdem gibt es noch regionale
Feiertage: Wellington (22. Januar), Auckland (29. Januar),
Northland (29. Januar), Nelson (1. Februar), Dunedin und Otago
(23. März), Southland (23. März), Taranaki (31. März), Hawke
Bay (1. November), Marlborough (1. November), Westland (1.
Dezember), Christchurch und Canterbury (16. Dezember). Fällt
das Datum auf ein Wochenende (Freitag, Samstag oder Sonntag),
wird der Gedenktag am darauf folgenden Montag gefeiert, in
allen anderen Fällen am Montag davor.
Literatur/Landkarten
Beim Fischer Verlag, Frankfurt, sind die Bücher der bekanntesten
neuseeländischen Schriftstellerinnen, Katherine Mansfield
(z. B. "Gesammelte Werke") und Keri Hulme (z. B. "Unter dem
Tagmond") erschienen. Detaillierte Neuseelandkarten gibt es
bei Norbert Lux, Postfach 92 01 13, 90266 Nürnberg, Tel.: 09
11 / 979 95 55.
Sprache
In Neuseeland wird Englisch gesprochen; darüber hinaus ist
die Maori-Sprache offizielle Landessprache und gewinnt immer
mehr an Bedeutung. Die englische Aussprache hat einem gewöhnungsbedürftigen,
aber dennoch liebenswerten Akzent: Das e wird zum i, sodass
z. B. tent "tint" ausgesprochen oder seven "siven" wird. Aber
auch der Wortschatz unterscheidet sich z.T. von dem europäischen
Englisch. Es ist ganz hilfreich, ein paar Brocken davon zu
beherrschen:
hi = hallo hello = hallo, wird von älteren Leuten
bevorzugt gidday = hallo kia ora = hallo
how's it going, how are you = wie geht's, alles klar? Wird
beantwortet mit good, fine oder alright. mate = mein
Freund, Kumpel, Kamerad see ya, see ya later = bis
dann ta = Danke buck = Dollar good as
gold = alles klar, das geht in Ordnung fill her up,
thanks = bitte voll tanken she'll be right = das wird
schon klappen booze, plonk = alkoholisches Getränk
larrikin = ungehobelter Typ Anzacs = Kekse aus
Haferflocken und Kokosraspeln dear = teuer for
a piss = auf ein paar Bier city slicker = Snob, Yuppie
bull = Unsinn choice, wicked = toll, cool, super
dairy = Tante-Emma-Laden pakeha = Weißer
ring = anrufen tramping = wandern varsity
= Universität bloke = Kerl, Mann bush = Regenwald,
Urwald ciggies = Zigaretten cuppa = Tasse (Kaffee/Tee)
jug = Bierkrug loopies = Touristen northerly
= warmer Wind aus dem Norden see ya! = bis dann!
huntaway = Hund der Farmer is it what! = das ist ja
ein Ding! wopwops = verloren, Niemandsland.
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Bilder
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Bilder
aus Neuseeland.
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Diplomatische Vertretungen
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Botschaft von Neuseeland
Bundeskanzlerplatz 2-10
53113 Bonn
Tel.: 0228 22 80 70
Fax: 0228 221687
New Zealand Consulate-General
28A Chemin du Petit-Saconnex
CH-1209 Genf
Tel.: 022 7349530
Fax: 022 7343062.
Embassy of the Federal Republic of Germany 90-92 Hobson St.,
Wellington, Tel.: 04 4736063, Fax: 04 4736069
Consulate-General of Austria 22 Garrett St., Wellington,
Tel.: 04 8019709, Fax: 3854642
Embassy of Switzerland 22-24 Panama St., Wellington, Tel.:
04 4721593, Fax: 4996302
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Einreise und Ausreise
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Neuseeland ist knapp dreieinhalb Flugstunden von Ostaustralien
entfernt, während die Anreise aus den USA per Nachtflug ohne
Zwischenlandung zu schaffen ist. Von den meisten am Rande
des Pazifiks gelegenen Orten wie Singapur, Hongkong und Tokio
dauert der Flug rund zehn Stunden. Jede Person, die neuseeländischen
Boden betritt, muss ein bestimmtes Einreiseformular ausfüllen,
das schon im Flugzeug ausgeteilt und ausgefüllt wird.
Pässe
Alle einreisenden Besucher Neuseelands müssen einen Pass
vorweisen können, der noch mindestens drei Monate nach ihrer
geplanten Abreise gültig ist.
Visum
Sie benötigen für einen Besuch in Neuseeland kein Visa und
keine Aufenthaltsgenehmigung, wenn Sie:
- neuseeländischer Staatsbürger sind bzw. bereits über eine
Aufenthaltsgenehmigung verfügen,
- australischer Staatsbürger sind und mit Ihrem australischen
Pass reisen,
- eine australische Aufenthaltsgenehmigung und ein gültiges
australisches Rückkehrvisum haben,
- Staatsbürger eines Landes sind, mit dem Neuseeland ein
Visumabkommen hat.
Einreisebestimmungen
Derzeit benötigen Reisende aus mehr als 50 Ländern für Aufenthalte
von bis zu drei Monaten kein Besuchervisum. Sie benötigen
aber:
- einen Pass, der noch mindestens drei Monate nach der Abreise
gültig ist,
- ein Weiter- oder Rückflugticket in ein Land, in das Sie
einreisen dürfen,
- ausreichende Zahlungsmittel für den Aufenthalt in Neuseeland,
d. h. ca. NZ$ 1.000 pro Monat pro Person.
Um herauszufinden, ob Ihr Land ein Visumabkommen mit Neuseeland
hat, rufen Sie den Abschnitt Visiting
New Zealand auf der Webseite des New
Zealand Immigration Service auf. Dort finden Sie eine
Liste der betreffenden Länder und andere nützliche Informationen
über Visa. Darüber hinaus können Reisebüros, Fluggesellschaften
oder die neuseeländische Botschaft Auskunft über Visaanforderungen
erteilen. Britische Staatsbürger und andere Personen, sie
sich im Besitz eines britischen Passes befinden und zu einem
dauerhaften Aufenthalt in Großbritannien befugt sind, können
die Erlaubnis erhalten, bis zu sechs Monate in Neuseeland
zu bleiben.
 
Antrag auf ein Besuchervisum, Studenten- und Arbeitsvisa
Hat Ihr Heimatland kein Visumabkommen mit Neuseeland bzw.
möchten Sie länger als drei Monate bleiben, muss ein Besuchervisum
beantragt werden. Von der Webseite des New Zealand Immigration
Service können Sie die entsprechenden Antragsformulare
(application forms) herunterladen bzw. dieselben bei der neuseeländischen
Botschaft anfordern. Hier finden Sie auch Informationen über
Studenten-, Geschäfts- und Arbeitsvisa. Wenn Sie in Neuseeland
studieren, zur Schule gehen oder einen Sprachkurs belegen
wollen, besuchen Sie die Webseiten der neuseeländischen Independent
English Language Schools und des Education
New Zealand Trust. Einwandern Wenn Sie planen, sich dauerhaft
in Neuseeland niederzulassen, lesen Sie den Abschnitt über
Einwanderung (Migration) auf der Webseite des New Zealand
Immigration Service. Er enthält eine kurze Zusammenfassung
der Einwanderungsanforderungen
und Informationen zur Antragstellung.
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Familienstruktur
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Das durchschnittliche Heiratsalter liegt zwischen 20 und 25
Jahren, wobei in jüngster Zeit die Zahl der unverheiratet zusammenlebenden
Paare, der allein erziehenden Mütter und der berufstätigen Frauen
angestiegen ist. Im Jahr 2000 bestand die Bevölkerung zu 50,74 % aus weiblichen und zu 49,26 % aus männlichen Personen. 44,6 % der Erwerbstätigen (1998) der arbeitenden Bevölkerung sind
Frauen. Nach wie vor genießt die Großfamilie bei den Maori einen
hohen Stellenwert, sodass mehrere Generationen nicht selten
noch zusammen unter einem Dach leben. Für die Maori ist das
Gemeindezentrum, das Marae, Mittelpunkt des sozialen Lebens,
wo man sich trifft, um zu feiern, oder gemeinsam die Freizeit
verbringt.
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Flora & Fauna
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Ursprünglich bedeckten ausgedehnte Waldgebiete mehr als drei
Viertel der Fläche Neuseelands. Inzwischen ist ihr Anteil
stark zurückgegangen, sodass heute nur noch etwa 23 % des Landes
bewaldet sind. Hauptursache sind vor allem zunächst die Brandrodungen
der sog. Moa-Jäger und dann die massiven Rodungen europäischer
Siedler. Der Anteil endemischer Arten ist in Neuseeland hoch:
Etwa ein Fünftel aller Pflanzenarten kommen nirgendwo sonst
auf der Welt vor, was insbesondere der Millionen Jahre dauernden
Isolation und Abgeschiedenheit Neuseelands von anderen Landmassen
zuzuschreiben ist.
Der charakteristische Wald in Neuseeland ist gemäßigt, immergrüner
Regenwald aus Podocarps, Steineiben - Rimu, Matai und Kahikatea
- neben immergrünen Baumarten, gigantischen Baumfarnen und
Epiphytes. Andere einheimische Bäume beinhalten verschiedene
Variationen von Buchen, der Salatbaum, die Nikau Palme und
die riesigen Kauri-Bäume des Nordens. Hier gibt es viele blühende
Pflanzen und Bäume, die einzigartig für Neuseeland sind wie
Kowhai, Rata und der Pohutukawa Baum. Immergrüner Bergwald
bedeckt die Höhenlagen der Südinsel, wobei die neuseeländische
Buche sowie einheimische Gehölze wie Rimu, Matai, Tawa und
andere dominieren. Der größte Baum des Landes ist die extrem
langsam wachsende Kauri- oder Kopalfichte, die eine Höhe von
bis zu 40 m sowie einen Durchmesser von bis zu 3 m erreichen
und bis zu 1.500 Jahre alt werden kann.
Die Tierwelt Neuseelands braucht sich hinter der Flora nicht
zu verstecken. Bis auf zwei Fledermausarten fehlen allerdings
einheimische Säugetiere. Aus diesem Grunde haben sich stattdessen
einzigartige und sehr häufig seltene Arten von Pflanzen, Vögeln
und Insekten entwickeln können. Einige Vögel wie zum Beispiel
Weka und Kiwi entwickelten sich angesichts des Fehlens von
Säugetieren prächtig auf dem Waldboden und verzichteten mit
der Zeit ganz aufs Fliegen. Der hühnergroße braun-graue Kiwi,
der wohl berühmteste Vogel Neuseelands, holt mit seinem charakteristischen
langen, säbelartig gekrümmten Schnabel seine Nahrung aus dem
Boden. Andere flugunfähige Vögel sind der sehr seltene und
vom Aussterben bedrohte Kakapo (Eulenpapagei), der Gelbaugenpinguin
und der schwarz gefiederte Tui. Mit der Einführung europäischer
Tiere wie dem Opossum, den Katzen, Wieseln und Ratten müssen
sich diese flugunfähigen Vögel nun mit Feinden herumschlagen
und haben es in der Kürze der Zeit noch nicht geschafft, sich
wieder auf ihre Flugkünste zurückzubesinnen. Sie sterben langsam
aus. Sie haben es schwerer als der Bergpapagei, der Kea, schwerer
als Kaka oder Tui. Seit Ende des 17. Jahrhunderts ist schon
der Moa ausgestorben, ein straußenähnlicher Vogel, der in
einigen Arten riesengroß ausfiel und von gleichnamigen Jägern
ausgerottet wurde. Zudem gibt es dassnoch ein lebendes Fossil
der Urzeit, das ebenfalls vom Aussterben bedroht ist - die
Brückenechse. Der Tuatara, der sich in den letzten 200 Mio.
Jahren nur unwesentlich verändert hat, ist der einzige noch
lebende Vertreter der Ordnung der Schnabelköpfe und gehört
zu den ältesten Tieren der Welt überhaupt. Viele Seevögel
leben an Neuseelands Küsten: Albatrosse, Pinguine, Sturmtaucher
und Sturmvögel.
Das schwerste Insekt der Welt, die Cricket-ähnliche Giant
Weta, von denen einige die Größe einer Maus erreichen, sich
recht harmlos. Einige Arten von Riesenschnecken und ungewöhnliche
Frösche residieren in abgeschiedenen Gebieten. Die Tuatara,
ein altertümliches Reptil, deren Abstammung sich bis ins Dinosaurier
Zeitalter zurückführen lässt, ist einmalig auf der Welt. Hier
gibt es keine gefährlichen Schlangen oder andere giftige Kreaturen
mit Ausnahme natürlich eines sehr seltenen Küstenbewohners,
Katipo, einer Spinne. Und dassgibt's ja noch den Kea ....
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Flüge |
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Fotografieren
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da es im Prinzip weder Dunst noch Industrieabgase gibt,
macht es das klare, grelle Licht Neuseelands Amateuren nicht
gerade leicht, ihre Bilder zu schießen. Skylight und UV-Filter
sollten daher auf jeden Fall zur Ausrüstung zählen, Polarisationsfilter
ermöglichen interessante Effekte. Sowohl Diafilme als auch
die Entwicklung (ca. 12 Dollar pro Diafilm, Labors in Auckland,
Wellington, Christchurch) sind in Neuseeland teurer als bei
uns, sodass man genügend Material im Gepäck haben sollte.
Normale Kleinbildfotos werden fast überall innerhalb einer
Stunde entwickelt und vergrößert. Aufgeklebt auf eine spezielle
Postkarte, die man als "Top Shots" in Fotogeschäften kaufen
kann, ergibt das einen individuellen Kartengruß nach Hause.
| Tipps zum Fotografieren: |
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Licht
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Licht ist für den Fotografen das primäre Gestaltungsmittel.
Ideale Bedingungen hat man am frühen Morgen, wenn das Licht weich ist und
Mitteltöne gut herausgearbeitet werden können. Die grelle Mittagssonne wirft
harte Schatten und ist daher problematisch. Demgegenüber eröffnet das
modulierende Abendlicht interessante Perspektiven. Dann nämlich erscheinen
die Farben satt, während die Schatten lang und weich fallen.
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Schnappschüsse
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Spontaneität ist zwar beim Fotografieren gut, Planung
ist jedoch besser – insbesondere wenn die Kamera etwas langsam ist. Damit
Sie den entscheidenden Moment nicht verpassen, sollten Sie Ihre Kamera vorher
weitgehend manuell eingestellt haben. Anhand eines fiktiven Punktes lässt
sich die Entfernung abschätzen und die Belichtungswerte vorab ermitteln.
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