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Neuseeland [Teil 1]

Allgemeine Landesdaten

Offizieller Name: New Zealand (Englisch), Aotearoa (Maori)

Fläche: 270.534 km²

Einwohnerzahl: 3.861.000 (2001)

Größte Städte: Auckland - 885.000, Wellington (Hauptstadt) - 325.000, Christchurch - 307.000, Hamilton - 148.000, Dunedin - 109.000, Palmerston - 70.000 Einwohner.

Offizielle Landessprache: Englisch, Maori.

Bevölkerungsgruppen: Anglo-Neuseeländer 69,4 %, Maori 10,0 %, Briten 9,1 %, andere Polynesier 3,7 %, Anglo-Australier 1,7 %, Chinesen 1,4 %, Andere 4,7 % (2000).

Religion: Christen 60,8 %, Atheisten 24,7 %, Andere 14,4 % (1996).

Lebenserwartung: Männer - 75,7, Frauen - 80,8 (2000).

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Bilder CD-ROM: Bilder eines Reisenden in Neuseeland
Auskunft

Informationen für Deutschland, Österreich und die Schweiz erteilt das

Fremdenverkehrsamt von Neuseeland
Friedrichstr. 10-12
60323 Frankfurt/Main
Tel.: 069 9712110
Fax: 97121113

Das Amt (für Zentraleuropa) verschickt empfehlenswerte Broschüren. Es gibt in Neuseeland über 100 offizielle Informationsbüros, die zum VIN (Informationsbüros für Reisende) gehören. Halten Sie nach dem grünen Logo Ausschau.

Besonderheiten

Zwar gibt es in Neuseeland weder giftige Schlangen noch andere gefährliche Tiere, doch mit einigen Plagegeistern muss in bestimmten Gegenden gerechnet werden: dassgibt es zum Beispiel die Sandfliege, sandfly, die sich in der Regel in Gebieten mit hoher Luftfeuchtigkeit herumtreibt (Westküste, Südinsel); ihr kann mit Mückenschutzmitteln begegnet werden. Wespen sind in letzter Zeit zu einem Problem geworden, vor allem in manchen Auwäldern der nördlichen und zentralen Gebiete der Südinsel. Wer allergisch auf Stiche reagiert, sollte adäquate Sprays, Cremes oder Antihistaminika in den Rucksack stecken. Zudem gibt es Giardia, kein kleiner Polizist aus Italien, sondern ein mikroskopisch winziger Parasit, der in einigen Flüssen und Seen des Hinterlandes vorkommt. Er kann durchaus ernste Magenbeschwerden verschulden, weshalb in den betreffenden Gebieten Wasser möglichst abgekocht getrunken werden sollte. Nähere Informationen über diesen lästigen Burschen sind bei den örtlichen Büros des Departments of Conservation erhältlich. Angesichts der Nähe zum Südpol und der fragilen Ozonschicht gelangen Sonnenstrahlen ungehindert auf die Erde, weshalb dringend Kopfbedeckung und Sonnenschutzcreme mit hohem Lichtschutzfaktor mitgenommen werden sollten.

Umgangsformen

In Neuseeland begrüßt man sich in aller Regel mit einem Händedruck. Die gebräuchlichsten Grußformeln sind Gidday nach dem englischen "Good Day" (Guten Tag) oder einfach "Hello" oder "Hi". Bei den Maori sieht man bei der Begrüßung z. T. noch eine herzhafte Umarmung oder den traditionellen Hongi-Gruß, bei dem man mit geschlossenen Augen die Nasen aneinander presst und einen Laut wie "mm-mm" von sich gibt. Der Maorigruß Kia Ora (Hallo, mögest du gesund bleiben) ist mittlerweile bei allen Teilen der Bevölkerung verbreitet und wird besonders gern in der Tourismus-Industrie verwendet. Man erwidert darauf mit demselben Gruß. Neuseeländer, die für ihre herzliche Gastfreundschaft bekannt sind, auch wenn man sich noch nicht allzu lange kennt, laden gern Gäste zu sich nach Hause ein, wobei insbesondere an Sommerwochenenden die allseits geliebten Barbies (Barbecues, Grillpartys) abgehalten werden. Im Großen und Ganzen läuft in Neuseeland alles sehr zwanglos ab, und man gibt sich in Gesellschaft betont lässig.

Weltkulturerbe

Naturschutzgebiet Te Wahipounamu mit Nationalpark Westland/Mount Cook und Fjordland; Nationalpark Tongariro; Subarktische Inseln der fünf Inselgruppen Snares, Bounty Island, Antipodeninseln, Aucklandinseln und Campbell.

Feiertage

Für das gesamte Land gelten folgende Feiertage: Neujahr, Waitangi Day (6. Februar), Karfreitag, Ostermontag, Anzac Day (25. April), Queen's Birthday (1. Montag im Juni), Labour Day (4. Montag im Oktober), 1. Weihnachtsfeiertag, Boxing Day (2. Weihnachtsfeiertag). Außerdem gibt es noch regionale Feiertage: Wellington (22. Januar), Auckland (29. Januar), Northland (29. Januar), Nelson (1. Februar), Dunedin und Otago (23. März), Southland (23. März), Taranaki (31. März), Hawke Bay (1. November), Marlborough (1. November), Westland (1. Dezember), Christchurch und Canterbury (16. Dezember). Fällt das Datum auf ein Wochenende (Freitag, Samstag oder Sonntag), wird der Gedenktag am darauf folgenden Montag gefeiert, in allen anderen Fällen am Montag davor.

Literatur/Landkarten

Beim Fischer Verlag, Frankfurt, sind die Bücher der bekanntesten neuseeländischen Schriftstellerinnen, Katherine Mansfield (z. B. "Gesammelte Werke") und Keri Hulme (z. B. "Unter dem Tagmond") erschienen. Detaillierte Neuseelandkarten gibt es bei Norbert Lux, Postfach 92 01 13, 90266 Nürnberg, Tel.: 09 11 / 979 95 55.

Sprache

In Neuseeland wird Englisch gesprochen; darüber hinaus ist die Maori-Sprache offizielle Landessprache und gewinnt immer mehr an Bedeutung. Die englische Aussprache hat einem gewöhnungsbedürftigen, aber dennoch liebenswerten Akzent: Das e wird zum i, sodass z. B. tent "tint" ausgesprochen oder seven "siven" wird. Aber auch der Wortschatz unterscheidet sich z.T. von dem europäischen Englisch. Es ist ganz hilfreich, ein paar Brocken davon zu beherrschen: 

hi = hallo — hello = hallo, wird von älteren Leuten bevorzugt — gidday = hallo — kia ora = hallo — how's it going, how are you = wie geht's, alles klar? Wird beantwortet mit good, fine oder alright. — mate = mein Freund, Kumpel, Kamerad — see ya, see ya later = bis dann — ta = Danke — buck = Dollar — good as gold = alles klar, das geht in Ordnung — fill her up, thanks = bitte voll tanken — she'll be right = das wird schon klappen — booze, plonk = alkoholisches Getränk — larrikin = ungehobelter Typ — Anzacs = Kekse aus Haferflocken und Kokosraspeln — dear = teuer — for a piss = auf ein paar Bier — city slicker = Snob, Yuppie — bull = Unsinn — choice, wicked = toll, cool, super — dairy = Tante-Emma-Laden — pakeha = Weißer — ring = anrufen — tramping = wandern — varsity = Universität — bloke = Kerl, Mann — bush = Regenwald, Urwald — ciggies = Zigaretten — cuppa = Tasse (Kaffee/Tee) — jug = Bierkrug — loopies = Touristen — northerly = warmer Wind aus dem Norden — see ya! = bis dann! — huntaway = Hund der Farmer — is it what! = das ist ja ein Ding! — wopwops = verloren, Niemandsland.

Bilder
Bilder aus Neuseeland.

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Diplomatische Vertretungen

Botschaft von Neuseeland
Bundeskanzlerplatz 2-10
53113 Bonn
Tel.: 0228 22 80 70
Fax: 0228 221687

New Zealand Consulate-General
28A Chemin du Petit-Saconnex
CH-1209 Genf
Tel.: 022 7349530
Fax: 022 7343062.

Embassy of the Federal Republic of Germany 90-92 Hobson St., Wellington, Tel.: 04 4736063, Fax: 04 4736069

Consulate-General of Austria 22 Garrett St., Wellington, Tel.: 04 8019709, Fax: 3854642

Embassy of Switzerland 22-24 Panama St., Wellington, Tel.: 04 4721593, Fax: 4996302

Einreise und Ausreise

Neuseeland ist knapp dreieinhalb Flugstunden von Ostaustralien entfernt, während die Anreise aus den USA per Nachtflug ohne Zwischenlandung zu schaffen ist. Von den meisten am Rande des Pazifiks gelegenen Orten wie Singapur, Hongkong und Tokio dauert der Flug rund zehn Stunden. Jede Person, die neuseeländischen Boden betritt, muss ein bestimmtes Einreiseformular ausfüllen, das schon im Flugzeug ausgeteilt und ausgefüllt wird.

Pässe

Alle einreisenden Besucher Neuseelands müssen einen Pass vorweisen können, der noch mindestens drei Monate nach ihrer geplanten Abreise gültig ist.

Visum

Sie benötigen für einen Besuch in Neuseeland kein Visa und keine Aufenthaltsgenehmigung, wenn Sie:

  • neuseeländischer Staatsbürger sind bzw. bereits über eine Aufenthaltsgenehmigung verfügen,
  • australischer Staatsbürger sind und mit Ihrem australischen Pass reisen,
  • eine australische Aufenthaltsgenehmigung und ein gültiges australisches Rückkehrvisum haben,
  • Staatsbürger eines Landes sind, mit dem Neuseeland ein Visumabkommen hat.

Einreisebestimmungen

Derzeit benötigen Reisende aus mehr als 50 Ländern für Aufenthalte von bis zu drei Monaten kein Besuchervisum. Sie benötigen aber:

  • einen Pass, der noch mindestens drei Monate nach der Abreise gültig ist,
  • ein Weiter- oder Rückflugticket in ein Land, in das Sie einreisen dürfen,
  • ausreichende Zahlungsmittel für den Aufenthalt in Neuseeland, d. h. ca. NZ$ 1.000 pro Monat pro Person.

Um herauszufinden, ob Ihr Land ein Visumabkommen mit Neuseeland hat, rufen Sie den Abschnitt Visiting New Zealand auf der Webseite des New Zealand Immigration Service auf. Dort finden Sie eine Liste der betreffenden Länder und andere nützliche Informationen über Visa. Darüber hinaus können Reisebüros, Fluggesellschaften oder die neuseeländische Botschaft Auskunft über Visaanforderungen erteilen. Britische Staatsbürger und andere Personen, sie sich im Besitz eines britischen Passes befinden und zu einem dauerhaften Aufenthalt in Großbritannien befugt sind, können die Erlaubnis erhalten, bis zu sechs Monate in Neuseeland zu bleiben.

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Antrag auf ein Besuchervisum, Studenten- und Arbeitsvisa

Hat Ihr Heimatland kein Visumabkommen mit Neuseeland bzw. möchten Sie länger als drei Monate bleiben, muss ein Besuchervisum beantragt werden. Von der Webseite des New Zealand Immigration Service können Sie die entsprechenden Antragsformulare (application forms) herunterladen bzw. dieselben bei der neuseeländischen Botschaft anfordern. Hier finden Sie auch Informationen über Studenten-, Geschäfts- und Arbeitsvisa. Wenn Sie in Neuseeland studieren, zur Schule gehen oder einen Sprachkurs belegen wollen, besuchen Sie die Webseiten der neuseeländischen Independent English Language Schools und des Education New Zealand Trust. Einwandern Wenn Sie planen, sich dauerhaft in Neuseeland niederzulassen, lesen Sie den Abschnitt über Einwanderung (Migration) auf der Webseite des New Zealand Immigration Service. Er enthält eine kurze Zusammenfassung der Einwanderungsanforderungen und Informationen zur Antragstellung.

Familienstruktur
Das durchschnittliche Heiratsalter liegt zwischen 20 und 25 Jahren, wobei in jüngster Zeit die Zahl der unverheiratet zusammenlebenden Paare, der allein erziehenden Mütter und der berufstätigen Frauen angestiegen ist. Im Jahr 2000 bestand die Bevölkerung zu 50,74 % aus weiblichen und zu 49,26 % aus männlichen Personen. 44,6 % der Erwerbstätigen (1998) der arbeitenden Bevölkerung sind Frauen. Nach wie vor genießt die Großfamilie bei den Maori einen hohen Stellenwert, sodass mehrere Generationen nicht selten noch zusammen unter einem Dach leben. Für die Maori ist das Gemeindezentrum, das Marae, Mittelpunkt des sozialen Lebens, wo man sich trifft, um zu feiern, oder gemeinsam die Freizeit verbringt.
Flora & Fauna

Ursprünglich bedeckten ausgedehnte Waldgebiete mehr als drei Viertel der Fläche Neuseelands. Inzwischen ist ihr Anteil stark zurückgegangen, sodass heute nur noch etwa 23 % des Landes bewaldet sind. Hauptursache sind vor allem zunächst die Brandrodungen der sog. Moa-Jäger und dann die massiven Rodungen europäischer Siedler. Der Anteil endemischer Arten ist in Neuseeland hoch: Etwa ein Fünftel aller Pflanzenarten kommen nirgendwo sonst auf der Welt vor, was insbesondere der Millionen Jahre dauernden Isolation und Abgeschiedenheit Neuseelands von anderen Landmassen zuzuschreiben ist.

Der charakteristische Wald in Neuseeland ist gemäßigt, immergrüner Regenwald aus Podocarps, Steineiben - Rimu, Matai und Kahikatea - neben immergrünen Baumarten, gigantischen Baumfarnen und Epiphytes. Andere einheimische Bäume beinhalten verschiedene Variationen von Buchen, der Salatbaum, die Nikau Palme und die riesigen Kauri-Bäume des Nordens. Hier gibt es viele blühende Pflanzen und Bäume, die einzigartig für Neuseeland sind wie Kowhai, Rata und der Pohutukawa Baum. Immergrüner Bergwald bedeckt die Höhenlagen der Südinsel, wobei die neuseeländische Buche sowie einheimische Gehölze wie Rimu, Matai, Tawa und andere dominieren. Der größte Baum des Landes ist die extrem langsam wachsende Kauri- oder Kopalfichte, die eine Höhe von bis zu 40 m sowie einen Durchmesser von bis zu 3 m erreichen und bis zu 1.500 Jahre alt werden kann.

Die Tierwelt Neuseelands braucht sich hinter der Flora nicht zu verstecken. Bis auf zwei Fledermausarten fehlen allerdings einheimische Säugetiere. Aus diesem Grunde haben sich stattdessen einzigartige und sehr häufig seltene Arten von Pflanzen, Vögeln und Insekten entwickeln können. Einige Vögel wie zum Beispiel Weka und Kiwi entwickelten sich angesichts des Fehlens von Säugetieren prächtig auf dem Waldboden und verzichteten mit der Zeit ganz aufs Fliegen. Der hühnergroße braun-graue Kiwi, der wohl berühmteste Vogel Neuseelands, holt mit seinem charakteristischen langen, säbelartig gekrümmten Schnabel seine Nahrung aus dem Boden. Andere flugunfähige Vögel sind der sehr seltene und vom Aussterben bedrohte Kakapo (Eulenpapagei), der Gelbaugenpinguin und der schwarz gefiederte Tui. Mit der Einführung europäischer Tiere wie dem Opossum, den Katzen, Wieseln und Ratten müssen sich diese flugunfähigen Vögel nun mit Feinden herumschlagen und haben es in der Kürze der Zeit noch nicht geschafft, sich wieder auf ihre Flugkünste zurückzubesinnen. Sie sterben langsam aus. Sie haben es schwerer als der Bergpapagei, der Kea, schwerer als Kaka oder Tui. Seit Ende des 17. Jahrhunderts ist schon der Moa ausgestorben, ein straußenähnlicher Vogel, der in einigen Arten riesengroß ausfiel und von gleichnamigen Jägern ausgerottet wurde. Zudem gibt es dassnoch ein lebendes Fossil der Urzeit, das ebenfalls vom Aussterben bedroht ist - die Brückenechse. Der Tuatara, der sich in den letzten 200 Mio. Jahren nur unwesentlich verändert hat, ist der einzige noch lebende Vertreter der Ordnung der Schnabelköpfe und gehört zu den ältesten Tieren der Welt überhaupt. Viele Seevögel leben an Neuseelands Küsten: Albatrosse, Pinguine, Sturmtaucher und Sturmvögel.

Das schwerste Insekt der Welt, die Cricket-ähnliche Giant Weta, von denen einige die Größe einer Maus erreichen, sich recht harmlos. Einige Arten von Riesenschnecken und ungewöhnliche Frösche residieren in abgeschiedenen Gebieten. Die Tuatara, ein altertümliches Reptil, deren Abstammung sich bis ins Dinosaurier Zeitalter zurückführen lässt, ist einmalig auf der Welt. Hier gibt es keine gefährlichen Schlangen oder andere giftige Kreaturen mit Ausnahme natürlich eines sehr seltenen Küstenbewohners, Katipo, einer Spinne. Und dassgibt's ja noch den Kea ....

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Fotografieren

da es im Prinzip weder Dunst noch Industrieabgase gibt, macht es das klare, grelle Licht Neuseelands Amateuren nicht gerade leicht, ihre Bilder zu schießen. Skylight und UV-Filter sollten daher auf jeden Fall zur Ausrüstung zählen, Polarisationsfilter ermöglichen interessante Effekte. Sowohl Diafilme als auch die Entwicklung (ca. 12 Dollar pro Diafilm, Labors in Auckland, Wellington, Christchurch) sind in Neuseeland teurer als bei uns, sodass man genügend Material im Gepäck haben sollte. Normale Kleinbildfotos werden fast überall innerhalb einer Stunde entwickelt und vergrößert. Aufgeklebt auf eine spezielle Postkarte, die man als "Top Shots" in Fotogeschäften kaufen kann, ergibt das einen individuellen Kartengruß nach Hause.

Tipps zum Fotografieren:
 

Licht

Licht ist für den Fotografen das primäre Gestaltungsmittel. Ideale Bedingungen hat man am frühen Morgen, wenn das Licht weich ist und Mitteltöne gut herausgearbeitet werden können. Die grelle Mittagssonne wirft harte Schatten und ist daher problematisch. Demgegenüber eröffnet das modulierende Abendlicht interessante Perspektiven. Dann nämlich erscheinen die Farben satt, während die Schatten lang und weich fallen.

Schnappschüsse

Spontaneität ist zwar beim Fotografieren gut, Planung ist jedoch besser – insbesondere wenn die Kamera etwas langsam ist. Damit Sie den entscheidenden Moment nicht verpassen, sollten Sie Ihre Kamera vorher weitgehend manuell eingestellt haben. Anhand eines fiktiven Punktes lässt sich die Entfernung abschätzen und die Belichtungswerte vorab ermitteln.
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Geld

Währungseinheit ist der Neuseeland Dollar (NZD), der aus 100 Cent besteht. Münzen gibt es in der Größenordnung von 5, 10, 20 und 50 Cents sowie 1 und 2 Dollar; Banknoten für 5, 10, 20, 50 und 100 Dollar.

Banken haben montags bis freitags von 9.30 Uhr bis 16.30 Uhr geöffnet.

Es gibt weder Ein- noch Ausfuhrbeschränkungen für Devisen. Allerdings müssen all jene, die mehr als 10.000 NZ$ in bar ins Land bringen bzw. aus dem Land ausführen, dies beim Zoll angeben. Devisen können problemlos in Banken, einigen Hotels und Wechselstuben umgetauscht werden. In Neuseeland können alle gängigen Kreditkarten genutzt werden, wobei Visa, American Express und Eurocard/Mastercard weit verbreitet sind und von fast allen Tankstellen und Hotels akzeptiert werden. In Hotels, Banken und in einigen Geschäften werden darüber hinaus Reiseschecks angenommen. Ein wenig Bargeld gehört selbstverständlich auch ins Portemonnaie.

Geografie
Das Kernland liegt etwa 2.000 km südöstlich von Australien zwischen Tasmansee und Pazifik und besteht aus zwei Inseln - der Nord- und der Südinsel (einschließlich der Stewartinsel) -, die durch die enge, ca. 35 km breite Cookstraße getrennt werden. Beide Hauptinseln durchziehen von Nordosten nach Südwesten hohe Bergketten. Die Südinsel wird von den Neuseeländischen Alpen, den Southern Alps, beherrscht. Die höchste Erhebung ist der Mount Cook mit 3.754 m. Im äußersten Südwesten, wo die Gebirge unmittelbar bis ans Meer heranreichen, haben die gefluteten Täler tiefe schroffe Fjorde gebildet. Hier liegt das Fjordland, Neuseelands größter Nationalpark. Die Schwemmlandebenen im Osten bzw. Südosten sind die einzigen Tieflandgebiete. Dort befindet sich die Canterbury Plains, die Kornkammer des Landes. Die Gebirge der Nordinsel sind niedriger, stärker gegliedert und haben ihr Zentrum um den Lake Taupo, wo eine beachtliche geothermische Aktivität zu beobachten sind - Geysire, heiße Quellen und mehrere Vulkane, von denen zwei immerfort aktiv sind, der Ngauruhoe und der Ruapehu. Die Berghänge, Flussterrassen und vereinzelten Flachlandgebiete der Nordinsel weisen das beste Ackerland des Landes auf. Die Hauptstadt Wellington und die große nördliche Stadt Auckland wurden um große natürliche Häfen herum errichtete. Die zahlreichen Neuseeland vorgelagerten Inseln sind teilweise vulkanischen Ursprungs, teilweise gehobene Atolle.
Geschichte

Lange bevor der Holländer Abel Janszoon Tasman Neuseeland im Jahr 1642 entdeckt, haben die aus Polynesien kommenden Maori wohl um das Jahr 1000 v. Chr. das Land besiedelt. Sie verfügen bereits über eine hochstehende Ackerbaukultur und bleiben fast achthundert Jahre von der Außenwelt unentdeckt. Tasman tauft das neu entdeckte Land zunächst auf den Namen Staten Landt (holländisch: Südamerika), später dann auf Nieuw Zeeland. Doch ehe sie so richtig in der heutigen Golden Bay anlanden können, werden sie auch schon von Maori angegriffen und fliehen. Er soll nie erfahren, dass sein Staten Landt zweigeteilt ist und stirbt in der falschen Gewissheit, einen Kontinent gefunden zu haben und hätte sogar Recht gehabt, wäre er Millionen von Jahren früher auf die Welt gekommen.

Erst nachdem der britische Forschungsreisende James Cook 1769 Neuseeland "wiederentdeckt" und während seiner ersten Forschungsreise die Durchfahrt zwischen Nord- und Südinsel findet (Cook Strait), beginnt die Besiedlung im großen Stil. Am 10. Oktober betritt James Cook dort an der Mündung des Turanganui zum ersten Mal den fremden Boden. Sein Barkschiff, die Endeavour, zu deutsch: Anstrengung, nähert sich langsam von Osten, als der kaum den Kinderschuhen entwachsene Schiffsjunge Nicholas Young die Küste aus dem Topp als erster erblickt. Ein wie ein Krähenschnabel aus dem Land herausragender Vorsprung trägt heute seinen Namen: Young Nick's Head, und die lebensgroße Statue des Entdeckungsreisenden sieht vom Kaiti Hill hinunter auf die Stadt. Cook überliefert enttäuscht seine ersten Eindrücke von der Gegend, nachdem er kurz zuvor seinen ersten Zusammenstoß mit den Maori ausgetragen hat: "Sie bot uns nicht eines der Dinge, die wir benötigten, außer ein bisschen Holz für Feuer". Die Poverty Bay, wie Cook sie aus Ernüchterung tauft, erstreckt sich vom Cape Runaway, im Norden, bis Mahia Peninsula, das wie ein Ziegenbart am Kinn des östlichen Inselkopfes hängt. Er nimmt die Inseln im Namen des englischen Königs George III. in Besitz. Cook bereist die Inseln mehrere Jahre lang und hält seine Entdeckungen und Erfahrungen in einem detaillierten Reisebericht fest. Im Jahre 1791 kommen die ersten Walfänger nach Neuseeland. Zur selben Zeit verursachen von Weißen eingeschleppte Krankheiten ein Massensterben unter den Ureinwohnern. Es sind fast ausschließlich Engländer, die sich zunächst auf der Südinsel, einige Jahre später dann auch auf der Nordinsel niederlassen.

1814 bringen Missionare Schafe, Rinder, Kühe und Pferde ins Land. Es dauert nicht lange, bis es zu Konflikten mit den Ureinwohnern kommt; die Maoris fühlen sich von den Siedlern bedrängt und wehren sich. 1819 kommt es in Taranaki und Wanganui zu ersten schweren Auseinandersetzungen zwischen Maori und Weißen. dassdiese Unruhen andauern, schickt die englische Krone im Jahre 1833 den Gesandten James Busby nach Neuseeland, um die Streitigkeiten zu schlichten. Busbys Bemühungen sind aber nur von mäßigem Erfolg: 1835 unterzeichnen 34 Häuptlinge der Nordinsel eine Unabhängigkeitserklärung und schließen sich zu den "United Tribes of New Zealand" zusammen. Zwar verzichten die Maori-Häuptlinge 1840 im Vertrag von Waitangi zugunsten der englischen Krone auf die Oberhoheit im Lande, doch dies stoppt die weitere Landnahme durch die Europäer nicht. 1841 wird die Hauptstadt von Okiato nach Auckland verlegt und W. Hobson von Großbritannien als Gouverneur eingesetzt. In den nachfolgenden Jahren kommt es durch die systematische Kolonialisierung Neuseelands zu Lasten der Ureinwohner zu fortwährenden Spannungen, die 1843 in einen offenen Krieg mit den Maori gipfeln, in dem die Ureinwohner keine Chance haben und blutig unterdrückt werden. Erst im Jahre 1846/47 enden die kriegerischen Auseinandersetzungen. 1852 gewährt England Neuseeland im New Zealand Constitution Act mehr Unabhängigkeit und Selbstverwaltung. Um die Rechte der Maori gegenüber der englischen Krone energischer vertreten zu können, wird 1858 Potatau zum ersten König der Maori ernannt. 1860 kommt es trotzdem erneut zu Unruhen, die noch bis 1870 andauern sollen. Durch die Entdeckung von reichhaltigen Goldvorkommen wird Neuseeland wohlhabend. Die Wirtschaft ist auf Viehzucht und den Export von Fleisch, Wolle und Milchprodukten nach Europa ausgerichtet. 1863 nimmt die erste Dampfeisenbahnstrecke Neuseelands ihren Betrieb auf.

1865 wird die Hauptstadt nach Wellington verlegt, wo sich auch heute noch der Sitz der neuseeländischen Regierung befindet. 1867 erhalten die Maori erstmals 4 Sitze im Parlament und das Wahlrecht zugebilligt. In den Folgejahren entwickelt sich die Bildungs- und Infrastruktur des Landes beständig weiter: 1869 wird die erste neuseeländische Universität in Dunedin gegründet. Straßen- und vor allem Schienennetz werden systematisch ausgebaut. Die Rezession um 1880 und die Einführung des allgemeinen Wahlrechts im Jahre 1889 begünstigen die Regierungsbildung durch die liberale Partei. Zum ersten Mal gilt das "One-Man, One-Vote" Wahlsystem. 1893 dürfen auch die Frauen an die Wahlurnen gehen - erstmalig auf der ganzen Welt. Die Regierungszeit der Liberalen ist geprägt durch eine deutliche Demokratisierung der Politik, die Entwicklung von Gewerkschaften und einer fortschrittlichen Sozialpolitik: 202 Gewerkschaften vertreten 1901 bereits 24.000 Mitglieder. Seit 1898 gibt es eine kleine staatliche Altersrente für Männer und Frauen über fünfundsechzig Jahren. Der Bevölkerungszuwachs zu dieser Zeit ist enorm: Zu Beginn des 20. Jahrhunderts leben bereits knapp eine Million Menschen in Neuseeland, fast die Hälfte von Ihnen auf der Nordinsel. Im Jahre 1907 erhält Neuseeland von England den Status eines Dominions und ist damit selbstständig in seinen Entscheidungen. Damit wurde der Kolonialstatus überwunden. Im ersten Weltkrieg beteiligt sich Neuseeland an Kämpfen auf der ganzen Welt. So kämpfen neuseeländische Truppen z. B. 1914 gegen die deutschen Kolonialherren auf Samoa an. Die große Zahl der Gefallenen trifft die Nation sowohl demographisch als auch ökonomisch schwer. Nach Ende des Krieges erhält Neuseeland gemeinsam mit Australien und Großbritannien vom Völkerbund das Mandat über West-Samoa und Nauru.

Die Weltwirtschaftskrise 1929 trifft Neuseeland schwer. Auch in Folge der schlechten Wirtschaftslage gelangt 1935 erstmals die Labour Party an die Macht. Der neuen Regierung unter Premierminister M.J. Savage gelingt es, in den ländlichen Gebieten wieder für mehr Wohlstand zu sorgen. Die Entwicklung der Industrie wird verstärkt vorangetrieben und vermehrt öffentliche Aufträge erteilt. Where Britain stands, we stand. Mit diesen Worten erklärt Neuseeland 1939 Hitler-Deutschland den Krieg und tritt in den zweiten Weltkrieg ein. Neuseeländische Soldaten kämpfen in Griechenland, Italien sowie im pazifischen Raum. Nach Ende des Krieges unterschreibt Neuseeland 1947 im Statut von Westminster die Unabhängigkeitserklärung von England. 1951 unterzeichnen Neuseeland, Australien und die USA den ANZUS-Pakt, ein militärisches Verteidigungsbündnis zur Stabilisierung der Südpazifikregion. 1959 unterzeichnet Neuseeland gemeinsam mit anderen Ländern den Antarktic-Vertrag zum Schutz des Eiskontinentes. Nach dem Zweiten Weltkrieg dominieren zwei große Parteien die neuseeländische Politik: die National Party und die Labour Party. Die politischen Unterschiede sind unbedeutend. Im so genannten "Kiwi- Paradies", dem "Garten Großbritanniens", entwickelt sich ein ökonomischer Sozialismus, der fast alle Wirtschaftsbereiche staatlicher Kontrolle unterwirft. Subventionen, Zollschranken und Devisenbewirtschaftung bewahren Neuseeland vor lästiger Auslandskonkurrenz und schaffen künstlich einen Lebensstandard der Superlative, der in den 50er-Jahren nur noch von der Schweiz übertroffen wird.

Von 1949 - 1957 und 1960 - 1972 löst die National Party die Labour Party an der Regierung ab. Trotz heftiger Proteste in der Bevölkerung schickt sie von 1965 bis 1972 neuseeländische Truppen an Seiten der USA in den Vietnamkrieg. Anschließend bemüht sich die Regierung 1972 um diplomatische Beziehungen zur Volksrepublik China und protestiert erstmals gegen die französischen Atomversuche auf dem Mururoa-Atoll. In Folge des Beitritts Großbritanniens zur Europäischen Gemeinschaft kommt es ab 1973 in Neuseeland zu einer schweren Wirtschaftskrise. Die National Party, die ab 1975 unter der Führung von R. Muldoon die Regierung stellt, bemüht sich Fortschritte vor allem im Industriesektor und im energiepolitischen Bereich zu erzielen. 1983 tritt ein Abkommen zwischen Neuseeland und Australien über eine bis 1988 durchzuführende Bildung eines gemeinsamen Marktes in Kraft. Aus der Wahl von 1984 geht die Labour Party als Gewinner hervor. Ihr Führer David Lange wird neuer Premierminister. 1986 erklärt sich Neuseeland zur atomwaffenfreien Zone und wird in Folge davon aus dem ANZUS-Pakt mit Australien und den USA ausgeschlossen. Bei einem gewaltigen Börsencrash im Jahre 1987 verlieren die Neuseeländer - unter ihnen viele Kleinanleger - mehrere 100 Millionen Dollar. Die Wahlen im selben Jahr gewinnt wieder die Labour Party.

1989 löst Geoffrey Palmer - ebenfalls ein Mitglied der Labour Party - Lange als Premierminister ab. Bis Mitte der 90er-Jahre leidet Neuseeland unter einer anhaltenden Rezession. 1991 sind beinahe 14 % der Bevölkerung ohne Arbeit. 1995 führt die Wiederaufnahme der französischen Atomtests in Französisch-Polynesien zu massiven Protesten in Neuseeland. Die Wirtschaft des Landes stabilisiert sich zusehend, sodass 1996/97 die Arbeitslosenquote unter 6 % sinken kann und der Wechselkurs des Neuseeland-Dollars einen Höhenflug unternimmt. Der radikale Umbau der Wirtschaft seit Mitte der 80er-Jahre (u.a. durch massive Einsparungen im Sozialwesen) schafft den allerorten bewunderten "Modellfall Neuseeland". Die hohe Attraktivität als Einwanderungsland vor allem für Südostasien schürt bisweilen Ängste - trotz der 1995 erlassenen Gesetze für eine Zuwanderungsbeschränkung, die seit Ende 1996 Wirkung zeigen. Darüber hinaus ist das Minderheitenproblem der Maori ungelöst: Stark verarmt und kulturell benachteiligt leben viele in den Slums von Auckland. Ihr 1863 konfisziertes Land befindet sich noch überwiegend im Privatbesitz von Weißen.

Offiziell erheben die Maoris Anspruch auf einen Großteil des neuseeländischen Staatsgebietes. Das Angebot der Regierung, ihnen einen Schadenersatz in Höhe von 1 Mrd. NZ$ zu zahlen, lehnen sie ab. Den Nationalfeiertag am 6. Februar 1995 stören die Maori durch massive Demonstrationen, sodass seither am 6. Februar keine offiziellen Feiern mehr stattfinden. Nach anhaltenden Unruhen kommt es schließlich doch zu einem Abkommen zwischen Regierung und Maori über Neuansiedlungen in ehemaligen Maori-Gebieten. Der in Wellington von Königin Elizabeth II. unterzeichnete Vertrag regelt zunächst die Rückgabe von ca. 16.000 ha Land und sieht die Zahlung von 170 Mio. NZ$ vor. Neuseeland ist per Gesetz seit 1987 nuklearfreie Zone. Bereits 1973 hat Neuseeland beim Internationalen Gerichtshof gegen französische Atomtests im Südostpazifik geklagt; im September 1995 wird erneut Klage eingereicht. Nach dem am 10.12.1999 in der Hauptstadt Wellington veröffentlichten Endergebnis der Parlamentswahl vom 27.11. besitzt die Mitte-Links-Regierung in Neuseeland keine Mehrheit. Die Arbeiterpartei von Ministerpräsidentin Helen Clark kommt auf 49 und die mit ihr verbündete Allianz auf zehn der 120 Sitze (zusammen 59). Wider Erwarten übersprangen die Grünen, die erstmals an einer Parlamentswahl teilnahmen, die Fünfprozenthürde (7 Parlamentssitze).

Staats- und Regierungsform
Mehrparteiensystem, konstitutionelle Monarchie, ein gesetzgebendes Organ

Gesundheit

da es in Neuseeland weder Schlangen noch andere gefährliche Tiere gibt, können Aktivitäten in der freien Natur gefahrlos ausgeübt werden. Die öffentlichen und privaten medizinischen Einrichtungen und Krankenhäuser bieten einen hohen Behandlungsstandard und Service und entsprechen europäischen Maßstäben. Diese Dienstleistungen sind allerdings, außer im Falle eines Unfalls, nicht kostenlos erhältlich. Nach einem Unfall genießen auch Touristen kostenlose Behandlung (accident compensation). Eine zusätzliche Reisekrankenversicherung ist daher dringend zu empfehlen. Reisende, die eine größere Menge an Medikamenten mit sich führen müssen, sollten die jeweiligen ärztlichen Verschreibungen dabei haben, um etwaige Probleme beim Zoll zu vermeiden. Bestimmte Medikamente sind in Neuseeland nur auf Rezept erhältlich.

Trinkwasser: Alle Städte und kleineren Ortschaften Neuseelands werden mit Wasser von bester Qualität versorgt. Das Leitungswasser ist überall zum Trinken geeignet.

Impfungen sind zur Einreise in Neuseeland nicht erforderlich..

Gesundheitsprophylaxe Neuseeland

Internet

Cybercafés sind die einfachste und schnellste Art, auf Reisen nach Hause Kontakt aufzunehmen. Eine aktuelle Auflistung von Internet-Cafés und findet man HIER ! Darüber hinaus kann man seine E-Mails auch in den meisten Backpackers checken.

http://www.neuseeland.de
http://www.newzealand.de
http://www.neuseeland-info.de
http://www.purenz.com/int/indexde.cfm

Kleidung und Reisegepäck

Müßig zu erwähnen, dass die Jahreszeiten genau umgekehrt zu denen in Europa sind. Auf alle Fälle sollte man sich unbedingt für unerwartete Regenperioden rüsten und auch im Sommer Pullover oder Fleecejacke einstecken. Die Neuseeländer selbst bevorzugen sportlich legere Kleidung. Angesichts starker Sonnenstrahlung ist die passende Kopfbedeckung unverzichtbar.

September, Oktober, November - Frühling:
Die europäischen Bäume kriegen Blätter, überall beginnt es zu blühen, überall im Land werden Blumen- oder Blütenfeste gefeiert. Eine angenehme Jahreszeit zum Radfahren oder Wandern, wobei man beachten sollte, dass im Hochgebirge der Southern Alps der Frühling etwas später einsetzt und die Wanderwege erst ab Oktober wieder offen sind. Kleidung: Leichte Kleidung, jedoch nicht ohne wärmenden Pullover oder Fleecejacke, feste Schuhe und Regenjacke.

Dezember, Januar, Februar - Sommer:
dassder Sommer in Neuseeland sehr angenehm ist und es obendrein selten zu heiß wird, kann man alle möglichen Aktivitäten ausüben. In diese Zeit fallen auch die neuseeländischen Ferien, so dass man Hotels, Fähren, Mietwagen oder Wohnmobile vorbuchen sollte. Kleidung: Sommerkleidung mit Pullover, falls es abends etwas kühler werden sollte.

März, April, Mai - Herbst:
Das Wetter im März ist quasi noch wie im Sommer. Ab April bekommen dann die Tage die den Herbst auszeichnende klare und frische Qualität. Die ideale Zeit wiederum für Radtouren und Wanderungen, auch wenn der Winter im Hochgebirge etwas früher anfängt und viele Wanderwege schon ab Mitte April geschlossen sind. Kleidung: Leichte Kleidung mit einigen wärmeren Kleidungsstücken für den Übergang.

Juni, Juli, August - Winter:
Die Winter in Neuseeland ist mild. Die einheimischen Bäume behalten sogar ihr Laub und mit Ausnahme des Hochgebirges fällt so gut wie kein Schnee. Unterhalb von Auckland muss man gelegentlich mit Nachtfrösten rechnen, aber tagsüber kann es so mild und sonnig sein, dass man auf der Nordinsel und im Norden der Südinsel im Winter wandern kann, während in den Southern Alps Skisaison ist. Kleidung: Die Art von Kleidung, die man im europäischen Herbst tragen würde.

Was noch ins Gepäck gehört...

Hat man noch ein wenig Platz in seinem Gepäck, so könnte es eine gute Idee sein, z. B. eine gute Pfanne, eine gute Pfeffermühle und ein scharfes Messer mitzunehmen. Und Hygieneartikel und Tempotaschentücher, falls man sich nicht an die leicht zerfallenden neuseeländischen, australischen oder amerikanischen Produkte gewöhnen will. Trinken Sie gerne Kaffee, sollten Sie einfache Kaffeefilter mitbringen, dassdie meisten Neuseeländer dem weit verbreiteten Instant Kaffee zusprechen oder einen Kaffeeplunger benutzen. In den Cafés ist dennoch guter Kaffee zu bekommen, wenn man nicht gleich Cappuccino trinkt. Raucher sollten ihre Zigaretten besser aus Deutschland mitbringen, dassZigaretten, Zigarren und Tabak exorbitant teuer sind.

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Inseln u. a. Chatham-Inseln, Cook-Inseln
Fortsetzung ¬

 


 


Alle Angaben und Informationen ohne Gewähr! Ein ganz besonderer Dank geht an die Schüler und Lehrer der Oberschule an der Marzahner Promenade in Berlin, die uns freundlicherweise Informationen aus ihrem privaten Projekt »Erdkunde-Online« insbesondere zu den Themen Umgangsformen, Familienstruktur, Flora & Faune, Geografie und Geschichte überlassen haben.

Hinweis: Während der Aktualisierungsphase, die eine gewisse Zeit dauern wird, können die gewünschten Infos ab 20. Januar 2006 per E-Mail angefordert werden.

Update 02.12.2005 9:50



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