Auskunft
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Königlich
Nepalesische Botschaft
Guerickestraße 27
10587 Berlin-Charlottenburg
Tel.: 030 34359920-22
Fax: 030 34359906
oder per E-Mail
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Besonderheiten
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Umgangsformen
Namaste ist die traditionelle Begrüßungsformel in Nepal,
wobei man seine Handflächen mit den Fingern nach oben wie
zum Gebet aneinander legt, dann auf Brust- oder Kinnhöhe hebt
und "Namaste" bzw. "Namaskar" zu höher stehenden Personen
sagt. Erwachsene benutzen diesen Gruß nicht Kindern gegenüber.
In zwanglosen Situationen kann auch nur die rechte Hand erhoben
und Salaam gesagt werden, was sowohl für die Begrüßung als
auch für den Abschied gilt. Nepalesen reichen sich in der
Regel nicht die Hand. Bei offiziellen Zusammenkünften kann
es vorkommen, dass der Gast zum Empfang mit der Mala, einer
Blumengirlande, geschmückt wird; anstelle der Mala verwenden
einigen buddhistische Gemeinden den Khadass, einen weißen
Baumwollschal. Die Erwähnung von Titeln oder das Suffix -jee
(oder -jye) bringt in Verbindung mit dem Familiennamen den
empfundenen Respekt zum Ausdruck. Gästen wird vorab gesüßter
Tee mit Milch angeboten, den der Gast aber erst nach mehrmaliger
Aufforderung annehmen soll. Beim Betreten einer Wohnung, was
in gleichem Maße auch für hinduistische Tempel oder Moscheen
gilt, entledigt man sich zunächst seiner Schuhe. Mit der rechten
Hand isst man und nimmt oder überreicht Gegenstände. Während
im Süden des Landen Männer und Frauen bei Zusammenkünften
normalerweise unter sich bleiben, wird die Geschlechtertrennung
im Norden weniger streng gehandhabt. Die Nepalesen sind überaus
höfliche Menschen, die normalerweise sogar um Erlaubnis fragen,
ehe sie sich verabschieden. Berührungen in der Öffentlichkeit
sowohl zwischen Männern als auch zwischen Frauen wird man
nicht beobachten können, ja selbst verheiratete Paare zeigen
ihre Zuneigung nie offen, sondern sparen sich Zärtlichkeiten
für zu Hause auf. Gegenseitige Besuche sind für die gastfreundlichen
Nepalesen eine wichtige soziale Komponente, selbst wer unangemeldet
erscheint, wird stets willkommen geheißen. dassdie Hindus
glauben, dass Respekt und Freundlichkeit, mit der sie Fremden
entgegentreten, sich positiv auf ihr nächstes Leben auswirken,
wenden sie sich niemals von Hilfsbedürftigen ab.
Verhalten im Gastland
dassder Reisende für kurze Zeit Gast in einem Land mit einer
völlig anderen Kultur ist, muten manche Sitten und Gebräuche
vielleicht fremd und gewöhnungsbedürftig an. Man sollte sich
auch davor hüten, diese Fremdartigkeit in irgendeiner Weise
zu bewerten. Toleranz und Anpassungsfähigkeit gilt für beide
Seiten. Je bescheidener und diskreter man auftritt, desto
intensiver kann man sehen und erleben. Die meisten Menschen
in Ladakh z. B. sind offen und freundlich, und wenn sie das
Gefühl haben, dass der Gast ein echtes Interesse an ihrem
Leben zeigt, kann man von Ihnen sehr viel erfahren. Tragen
Sie keine kurzen Hosen, denn für die Menschen dort ist das
etwa so, als liefe man in Unterwäsche herum! Bitte beachten
Sie vor allem die religiöse Würde der Menschen bei Klosterbesuchen,
auf heiligen Plätzen und dgl. Falls Sie einen Tempel oder
eine Stupa besuchen, so benutzen Sie die Wege im Tempel bzw.
um die Stupa herum im Uhrzeigersinn. Gläubige sind der Auffassung,
dass die umgekehrte Richtung Unglück bringen soll. Unterstützen
Sie auf gar keinen Fall die Bettelei der Kinder, wie sie hauptsächlich
in Kathmandu vorkommt, dassschnell das Betteln zur Haupteinnahmequelle
für sie wird.
Höhenanpassung
Mangelnde Akklimatisation kann zur Höhenkrankheit führen.
Am Anfang hat man in der Regel starke Kopfschmerzen, die von
Übelkeit begleitet werden, später kommen Herzbeschwerden,
Krämpfe und Atemnot hinzu. Bei schweren Fällen helfen keine
Medikamente, sondern nur Ruhe, bis sich der Körper an die
ungewohnte Höhe angepasst hat. Trinken sie sehr viel. Bei
leichten Problemen hilft Aspirin ganz gut, da es das Blut
verdünnt.
Verständigung/Landessprache
In Ladakh wird neben vielen lokalen Dialekten hauptsächlich
Nepali gesprochen. Darüber hinaus beherrschen erstaunlich
viele Menschen auch etwas Englisch! Des Weiteren kann man
zur Not mit Gesten und Zeichensprache eine Menge ausdrücken!
Weltkulturerbe
Tal von Katmandu; Nationalpark Sagarmatha; Königlicher Nationalpark
Chitwan; Lumbini (Geburtsort von Buddha).
Feste & Feiertage
Informieren Sie sich über die zahlreichen Feiertage des laufenden
nepalischen Jahres, das jeweils Mitte April (13. oder 14.)
beginnt. Man schreibt in Nepal derzeit das Jahr 2059, das
Jahr 2060 beginnt am 14. 04. 2003. Die kulturellen Festtage
verschieben sich alljährlich, dasssie nach dem Mondkalender
bestimmt werden. Dasain ist das größte Fest der Hindus in
Nepal, das im September/Oktober gefeiert wird. dassdie staatliche
Elite Nepal zum Hindustaat erklärt hat, wird das öffentliche
Leben während des Festes für nahezu zwei Wochen lahmgelegt.
Andere, nicht-hinduistische Völker Nepals haben gewisse Identifikationsprobleme
mit diesem Fest. Ein weiteres sehr volkstümliches Fest ist
im Februar/März das Farbenfest Holi oder Phagu, das ebenfalls
auf eine alte Tradition zurückblicken kann. Etwa um die gleiche
Zeit feiert die Hinduwelt Shivaratri, die Nacht des Shiva,
zu der viele Gläubige aus Indien ins Heiligtum Pashupatinath
pilgern. Ebenfalls im Februar feiern die Buddhisten des Landes
Losar, das tibetische Neujahrsfest, wobei die Tamang Losar
zumeist etwas früher feiern. Das staatliche Neujahr (13. oder
14. April) wird indes nur wenig beachtet. Interessanter ist
da schon Ghodejatra, das traditionelle Pferderennen, das kurz
zuvor in der Hauptstadt stattfindet.
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Diplomatische Vertretungen
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Botschaft des Königreiches Nepal
Guerickestraße 27 (2. Stock)
10587 Berlin-Charlottenburg
Tel.: 030 34359920-22
Fax: 030 34359906
(auch zuständig für Österreich und die Schweiz)
Deutsche Vertretung im Land Deutsche Botschaft
Gyaneshwar, Kathmandu
Tel.: 00977 1 412786 / 416527 / 416832 / 416655
Fax: 00977 1 416899
E-Mail: gerembnp@mos.com.np
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Einreise und Ausreise
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Für Nepal sind sowohl ein gültiger Reisepass, gültig mindestens
sechs Monate ab Einreise, als auch ein Visum erforderlich.
Letzteres erhält man ohne Probleme bei der Einreise. Es kostet
zurzeit 30 US-$ bei einem Aufenthalt von bis zu sechzig Tagen
bzw. 90 US-$ bei mehrmaliger Wiedereinreise. Kinder unter
zehn Jahren brauchen keine Visagebühren zu zahlen. Reisende
unter achtzehn Jahren, benötigen die Erlaubnis beider Elternteile.
Bitte reichen Sie den Visumsantrag nicht früher als sechs
Monate vor Reiseantritt ein, da sonst das Visum noch vor der
Reise ungültig wird. Denken Sie daran, zwei Passfotos mitzunehmen,
die nach der Landung bereitgehalten werden müssen. Reisepass
mit Visum müssen ständig griffbereit sein. Reisen Sie über
Indien nach Nepal ein mit einer Übernachtung in Delhi, so
benötigen sie ebenfalls ein Visum für Indien, das sie vor
der Abreise besorgen müssen.
Kathmandus Tribhuvan Airport ist recht klein und übersichtlich.
Wer noch kein Visum besitzt, kann an einem gut ausgeschilderten
Schalter ein 30-Tage-Visum ausstellen lassen. Unmittelbar
in Nähe der Pass- und Zollkontrolle befindet sich ein weiteren
Schalter, an dem man Zimmer der etwas teureren und gutbesuchten
Hotels reservieren lassen kann. Wer preisgünstigere Unterkünfte
vorzieht, sollte sich direkt in der Stadt danach umsehen.
Ebenfalls hinter dem Zollschalter in der Ankunftshalle besteht
die Möglichkeit, Geld in Landeswährung umzutauschen. Draußen
warten dann schon eine Vielzahl Taxis, deren Fahrer einen
regelrecht überfallen. Bedenken Sie, dass eine Fahrt vom Flughafen
in die Stadt nicht mehr als 80 Rupie kosten sollte. Sparsame
können den städtischen Bus nehmen, der für 1-2 Rupien vom
Flugplatz zum Ratnapark fährt. Viele Fahrer sind allerdings
gleichzeitig Schlepper, die ihnen ein Unterkunft andrehen
wollen, von denen sie eine Provision kassieren .
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Familienstruktur
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Die Hochzeitsbräuche sind von Kaste zu Kaste unterschiedlich.
Traditionell werden nach wie vor Eheschließung und Partnerwahl
von den jeweiligen Eltern arrangiert, auch wenn gelegentlich
die Zustimmung der Ehepartner eingeholt wird. Die Ehe gilt
als heilige, gottgegebene und über den Tod hinausreichende
Institution. Scheidungen sind demzufolge in Nepal höchst selten.
Keuschheit - Sat oder auch Satitwa, wie es in den Städten
heißt - ist in Nepal die höchste Tugend, die eine Frau in
die Ehe mitbringen kann. Nachdem die langwierige, komplizierte
Hochzeitszeremonie beendet ist, folgen ausgelassene und opulente
Festlichkeiten, die nicht selten bis zu drei Tage andauern.
In der Region Tarai etwa, im Süden des Landes, bringt die
Braut immer noch eine Mitgift mit in die Ehe.
Auf dem Land ist es üblich, dass die Frauen schon vor Vollendung
ihres 18. Lebensjahres verheiratet werden. Sie ziehen dann
in die Familie des Ehegatten. Grundsätzlich stehen die Interessen
der Familie immer über denen des Einzelnen, wobei ältere Familienmitglieder
als Autoritäten respektiert und im Alter von den Jüngeren
versorgt werden. Dennoch haben sich im Laufe der Zeit Veränderungen
eingestellt. Insbesondere in sog. höheren Kreisen gründen
die Söhne immer häufiger mit ihren Ehefrauen eigene Haushalte.
Nach wie vor genießen Frauen in der vom Hinduismus geprägten
Gesellschaft bei weitem nicht die selben Rechte wie die Männer.
Ihre Aufgabe beschränkt sich auf den Haushalt und die Bestellung
der Felder; in den Städten arbeiten sie häufig auch außer
Haus. Während der Großteil der Familien in ländlichen Gegenden
in einfachen zweistöckigen Häusern aus Stein und Lehm mit
wenigen kleinen Fenstern lebt, wobei das obere Stockwerk zur
Lagerung von Nahrungsmitteln dient, sind die Häuser der Städter
aus Backstein, Stein oder Stahlbeton erbaut. In einigen Mietshäusern
teilen sich die einzelnen Parteien Wasseranschluss, Toilette
und Badezimmer.
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Flora & Fauna
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Mehr als die Hälfte Nepals ist noch von Wäldern bedeckt,
auch wenn der Raubbau am Waldbestand langsam katastrophale
Folgen zeigt - und das nicht nur in Nepal selbst, auch für
Indien und Bangladesh zeigen sich die Auswirkungen, wo ungehindertes
Schmelzwasser immer wieder zu Überschwemmungen führt. Die
ursprünglichen Monsunwälder und Grasflächen der Tarai-Ebene
sind nur noch in Resten erhalten. Akazien- und Ahornwäldern
wachsen im Churia, Kiefern, Eichen und Rhododendren im Mahabharat
sowie in den niedrigeren Langen des Himalaja.
In der Tarai-Ebene sind Tiger, Leoparden, Panther und das
seltene indische Panzernashorn beheimatet. Oberhalb der Baumgrenze
leben Wildschafe und Ziegen, Schneeleoparden, Moschusochsen,
Yaks und der buntgefiederte Blutfasan, das nationale Symbol
Nepals.
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Flüge |
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und zuverlässig!
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Fotografieren
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Das oberste Gebot beim Fotografieren von Menschen in Nepal
heißt: Zurückhaltung! Die Kamera, wie eine Waffe eingesetzt,
verhindert gewiss jeglichen Kontakt und schafft obendrein
ein ungutes Klima! Menschen sollten daher niemals ohne ihr
Einverständnis abgelichtet werden! Darüber hinaus ist Nepal
ein Paradies für jeden Fotografen. Es gibt herrliche Landschaften
und Bauten, eine klare Sicht und ein unglaublich intensives
Licht!
| Tipps zum Fotografieren: |
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Licht
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Licht ist für den Fotografen das primäre Gestaltungsmittel.
Ideale Bedingungen hat man am frühen Morgen, wenn das Licht weich ist und
Mitteltöne gut herausgearbeitet werden können. Die grelle Mittagssonne wirft
harte Schatten und ist daher problematisch. Demgegenüber eröffnet das
modulierende Abendlicht interessante Perspektiven. Dann nämlich erscheinen
die Farben satt, während die Schatten lang und weich fallen.
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Schnappschüsse
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Spontaneität ist zwar beim Fotografieren gut, Planung
ist jedoch besser – insbesondere wenn die Kamera etwas langsam ist. Damit
Sie den entscheidenden Moment nicht verpassen, sollten Sie Ihre Kamera vorher
weitgehend manuell eingestellt haben. Anhand eines fiktiven Punktes lässt
sich die Entfernung abschätzen und die Belichtungswerte vorab ermitteln.
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Geld
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Landeswährung ist die Rupie, 1 Rupie = 100 Paisa. Ein- und
Ausfuhr nepalesischer Rupien sind verboten. Dagegen können
ausländische Währungen unbegrenzt in Rupien umgetauscht werden,
während die nepalesische Rupie nicht frei konvertierbar ist.
Geld und Papiere sollten gut und sicher, am besten in einer
Geldbinde um den Bauch oder im Brustbeutel, aufbewahrt werden.
Beim offiziellen Umtausch in der Bank oder bei einem lizensierten
Geldwechsler erhält man eine Quittung, die man unbedingt aufbewahren
sollte. Zum einen braucht man sie beim Rücktausch, zum anderen
fragen bisweilen die Zollbeamten danach. Euroschecks werden
kaum akzeptiert, besser sind gut gestückelte Travellerschecks
in US-$. Kreditkarten werden in größeren Hotels und manchen
Geschäften akzeptiert, Tendenz steigend. Mit Kreditkarten
kann man auch bei der Nepal Grindlays Bank im Touristenviertel
Thamel in Kathmandu Rupien bekommen.
Banken: Banken sind montags
bis freitags von 9 bis 15.30 Uhr geöffnet. Nepal Bank Ltd.,
New Road (Tel.: 221185) und Kantipath (Tel.: 227375); Rastriya
Baniji Bank, Bishal Bazar (Tel.: 228335); Nepal Bangladesh
Bank, Kamaladi (Tel.: 258313) and New Road (Tel.: 217541), Nepal
Grindlays Bank, Thamel (Tel.: 260440); Himalayan Bank, Thamel
(Tel.: 227749) and Bishal Bazar (Tel.: 224787); Nepal Arab Bank,
Kantipath (Tel.: 227181); Nepal SBI Bank, Durbar Marg (Tel.:
225362); Everest Bank, New Baneshwor (Tel.: 214878); Nepal
Indosuez Bank, Durbar Marg (Tel.: 228229); Nepal Sri Lanka
Merchant Bank, Bag Bazaar (Tel.: 227555), and the Bank of Kathmandu,
Kamaladi (Tel.: 414541).
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