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Auskunft |
Für Deutschland, Österreich und die Schweiz
Kubanisches Fremdenverkehrsbüro
An der Hauptwache 7
60313 Frankfurt am Main,
Tel.: 069 288322 und 288323, Fax: 069 296664
www.cubainfo.de
www.cubatravel.cu.
Infotur
Als offizielle Informationsstellen auf Kuba gibt es bislang
nur die Infotur-Büros in Havanna:
- Calle Obispo e/Habana y Compostela
- Calle Obispo esq. a San Ignacio
- Calle Obispo esq. a Bernaza
- Kreuzfahrtterminal
Tel.: für alle: 07 333333
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Besonderheiten |
Umgangsformen
Männer begrüßen sich untereinander per Handschlag und mit
einem ¿Qué tal? (Wie geht’s?“). Wenn sie zu Bekannten nach
Hause eingeladen werden oder eine ganze Gruppe begrüßen, geben
sie oft jedem Einzelnen die Hand. Unter befreundeten Frauen
ist der Wangenkuss als Begrüßung üblich. Bei der jüngeren
Generation kommt diese Begrüßungsform auch zwischen befreundeten
Männern und Frauen vor. Übliche Grußfloskeln sind ¡Buenos
días! (Guten Morgen/Guten Tag!“ – am Morgen und frühen Nachmittag),
¡Buenas tardes! (Guten Tag!“ – am späten Nachmittag oder frühen
Abend), ¡Buenas noches! (Guten Abend!“, Gute Nacht!“) und
¡Adios! (Auf Wiedersehen!“). ¡Adios! sagt man auch oft, wenn
man jemanden auf der Straße trifft. Beim Abschied ist der
Ausdruck ¡Hasta luego! (Bis dann!“) üblich.
Rum und Zigarren
Trinkwasser
Cabarets
Hemingway
Kulturschätze
Weltkulturerbe
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Diplomatische Vertretungen |
Botschaften der Republik Kuba
in Deutschland:
Stavangerstrasse 20, D-10439 Berlin, Tel.: +49 (0) 30 91611811.
in Österreich:
Himmelhofgasse 40 a-c, 1130 Wien, Tel.: 01 87721590 und 8765223,
Fax: 8777703.
in der Schweiz:
Gesellschaftstrasse 8, 3012 Bern, Tel.: 031 3022111, Fax: 3029
30.
Botschaften auf Kuba
Deutsche Botschaft
Calle B Nr. 652 e/ Calle 11 y Calle 13, Vedado, Ciudad de
la Habana, Tel.: 07 332539, 332569, 332460, Fax: 331586.
Österreichische Botschaft
Calle 4 Nr. 101 esq. Calle 1a, Miramar, Ciudad de la Habana,
Tel.: 07 242394 und 242825, Fax: 241235.
Schweizer Botschaft
5a Avenidass2005 e/ Calle 20 y Calle 22, Ciudad de la Habana,
Tel.: 07 242611, Fax: 241148
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Reisen - Buchen - Mietwagen - Hotelbewertung
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Einreise und Ausreise |
Homepage
der Botschaft Kubas.
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Familienstruktur |
Die meisten Kubaner heiraten zwischen ihrem 20. und 30. Lebensjahr.
Häufig wird die Ehe standesamtlich geschlossen, doch eine wachsende
Zahl junger Kubaner lässt sich auch kirchlich trauen. Die Hochzeitsfeierlichkeiten
beschränken sich üblicherweise auf eine kleine Familienfeier
im Anschluss an die Trauung. In den meisten Fällen wohnen die
jungen Eheleute zunächst bei einem der Elternpaare, bis sie
ein eigenes Heim gefunden haben, denn in Kuba ist der Wohnraum
knapp. 38,9 Prozent der Erwerbstätigen und mehr als die Hälfte
der qualifizierten Arbeitnehmer sind Frauen. Nicht wenige Frauen
bekleiden Ämter in Verwaltung und Politik. Doch sie sind auch
immer noch für die meisten Aufgaben im Haushalt und für die
Kindererziehung verantwortlich, obwohl die Männer der jüngeren
Generation mittlerweile auch diese Pflichten übernehmen. Während
die Eltern arbeiten, werden die Kinder im Alter zwischen sechs
Monaten und fünf Jahren in staatlich geführten Kindertagesstätten
versorgt.
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Flora & Fauna |
Große Teile des Urwaldes wurden seit der europäischen Kolonialisierung
für den Schiffsbau sowie für die Anlage von Zuckerrohr- und
Kaffeeplantagen abgeholzt. Dennoch gilt Kuba als grüne Insel,
denn die Vegetation ist üppig und mit etwa 8000 Pflanzenarten
auch für karibische Verhältnisse sehr vielfältig. Unter der
Regierung von Fidel Castro hat zudem ein großes Wiederaufforstungsprogramm
begonnen. In den Mangroven auf der Zapata-Halbinsel und an
den Nordhängen der Sierra Maestra blieb bis heute die ursprüngliche
Vegetation erhalten. Die Ebenen im Landesinneren werden von
der bis zu 40 m hohen Königspalme dominiert. Die Palma Real
ziert heute das Wappen Kubas. Unter den rund 300 Palmenarten
der Insel ist die seltene endemische Korkpalme hervorzuheben,
die vor allem im Tal von Vinales 30 km nördlich von Pinar
del Rio wächst: Forscher gehen davon aus, dass diese Palmenart
bereits 100 Mio. Jahre alt ist.
Die Fauna Kubas ist ebenfalls artenreich. Eine Besonderheit
sind die Seekühe, die zur Familie der Manatis gehören. Sie
können bis zu 4,5 m lang werden und leben vereinzelt noch
auf der Halbinsel Zapata. Dort werden auf staatlichen Tierfarmen
auch Echte Krokodile gezüchtet, deren wild lebende Artgenossen
ähnlich wie die Riesenschildkröten wegen ihres zarten, wohlschmeckenden
Fleisches auf Kuba längst ausgestorben sind. Neben diesen
Reptilien kommen hier u.a. Kaimane, Leguane und 14 Schlangenarten
vor. Von den ca. 300 Vogelarten sind der winzige Hummelkolibri
und der kubanische Papagei vom Aussterben bedroht. Der Kuba-Trogon
ist ebenso nur auf Kuba zu finden wie der Aura Tinosa, ein
schwarzer Geier mit rotem Kopf.
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Flüge |
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Fotografieren |
| Tipps zum Fotografieren: |
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Licht
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Licht ist für den Fotografen das primäre Gestaltungsmittel.
Ideale Bedingungen hat man am frühen Morgen, wenn das Licht weich ist und
Mitteltöne gut herausgearbeitet werden können. Die grelle Mittagssonne wirft
harte Schatten und ist daher problematisch. Demgegenüber eröffnet das
modulierende Abendlicht interessante Perspektiven. Dann nämlich erscheinen
die Farben satt, während die Schatten lang und weich fallen.
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Schnappschüsse
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Spontaneität ist zwar beim Fotografieren gut, Planung
ist jedoch besser – insbesondere wenn die Kamera etwas langsam ist. Damit
Sie den entscheidenden Moment nicht verpassen, sollten Sie Ihre Kamera vorher
weitgehend manuell eingestellt haben. Anhand eines fiktiven Punktes lässt
sich die Entfernung abschätzen und die Belichtungswerte vorab ermitteln.
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Geld |
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Geografie |
Die Hauptinsel besteht aus weiten Tiefebenen, die von drei Gebirgen
durchzogen werden.. Das größte Gebirge im Osten umfasst die
Sierra Maestra an der Südostküste, mit dem höchsten Gipfel,
dem Pico Turquino. Die etwas niedrigere Zentralbergkette zieht
sich östlich von Cienfuegos quer durch die Insel und die Sierra
de Los Organos verläuft nordwestlich hinter Havanna über den
Westteil des Landes. Mangroven, Strände und Korallenriffe säumen
die zerklüfteten Küsten.
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Geschichte |
Nach der Besitznahme Kubas durch die Spanier 1511 wurde Havanna
zum bedeutendsten Handelshafen für das neu entdeckte Amerika.
Im Landesinneren legten weiße Siedler Zucker- und Tabakplantagen
an, für die afrikanische Sklaven importiert wurden. Mehrere,
vor allem von Kreolen getragene, Aufstände gegen das Mutterland
(1868 - 1878) schlugen fehl. Erst die Intervention der USA
verhalf den Rebellen unter Führung von Jose Marti zum Sieg.
Der spanisch-amerikanische Krieg 1898, ausgelöst durch die
Explosion des zum Schutz von US-Bürgern vor Havanna ankernden
Kriegsschiffes "Maine, endete im Frieden von Paris mit Spaniens
Verlust seiner letzten wichtigen Kolonie. Die Explosion des
Schiffes war wahrscheinlich nicht auf Sabotage zurückzuführen,
sondern auf eine Ansammlung explosiver Gase im Kesselraum.
Nach 3 Jahren unter US-Militärbesetzung wurde Kuba 1902
selbständig, Guantanamo als Marinestützpunkt an die USA verpachtet.
Sein (bis 1934) verbrieftes Interventionsrecht nahm Washington
zur Niederschlagung von Unruhen 1906 und 1912 wahr. Als das
Regime von General Gerardo Machado seit 1925 autoritären Charakter
annahm, wurde er 1933 durch einen Militärputsch unter Führung
von Sergeant Fulgencio Bastita gestürzt. Nach mehrjährigen
innenpolitischen Wirren als Folge der Weltwirtschaftskrise
wurde Batista 1940 offiziell für 4 Jahre zum Präsidenten gewählt.
1952 ergriff er kurz vor den Wahlen durch einen unblutigen
Putsch die Macht, die er mit Duldung der USA diktatorisch
ausbaute. Ein gescheiterter Überfall von jungen Oppositionellen
auf die Moncadass-Kaserne der Stadt Santiago endete 1953 mit
der Inhaftierung des Anführers Fidel Castro. Durch eine Amnestie
kam er 1955 wieder frei und ging ins Exil nach Mexiko, wo
er die revolutionäre "Bewegung 26. Juli" (benannt nach dem
Überfall-Datum) gründete. Seine Landung mit der Jacht "Granma"
in Kuba 1956 führte zunächst zur fast völligen Vernichtung
seiner bewaffneten Einheit durch Bastitas Truppen; nur 12
von 81 Kampfgefährten blieben ihm erhalten. Doch 2 Jahre Guerillakrieg
in der Sierra Maestra machten ihn für die verarmten Massen
zum Revolutionshelden und ließen seine Streitmacht auf mehrere
tausend Mitglieder anwachsen. 1959 flüchtete Bastita in die
USA, Castro zog als gefeierte Sieger in Havanna ein.
Schon 1960 kam es zu ersten Spannung zwischen den USA und
dem anfangs eher nationalistisch, schon bald aber marxistisch
orientierten Castro-Regime. Die Beschlagnahme von USA-Besitz
beantwortete Washington mit einer Wirtschaftsblockade. Der
gescheiterte, vom US-Geheimdienst CIA, organisierte Invasionsversuch
in der Schweinebucht 1961 führte zu einer noch stärkeren Anbindung
an den Ostblock. Die Installation atomarer Mittelstreckenraketen
auf Kuba durch die Sowjetunion 1961 brachte die beiden Supermächte
an den Rand eines Krieges; eine von den USA verhängte Seeblockade
veranlasste die Sowjetunion zur Entfernung der Waffen. Das
Nachgeben glichen die Sowjets durch verstärkte Wirtschaftshilfe
für Kuba und dessen Integration in den Wirtschaftspakt RGW
aus (1972). Die UdSSR kaufte kubanischen Zucker zu subventionierten
Preisen und lieferte dafür Öl. Der Versuch, das kubanische
Modell nach Lateinamerika zu exportieren, endete 1967 mit
der Erschießung des Revolutionärs Che Guevara durch Sicherheitskräfte
in Bolivien.
Von 1975 an kämpften kubanische Einheiten im angolanischen
Bürgerkrieg auf Seiten der marxistischen MPLA- Regierung bis
1991. Innenpolitisch festigte Castro durch eine neue Verfassung
1976 seine Position. Die Kommunistische Partei sicherte ihre
Macht durch ein flächendeckendes Informantennetz von "Komitees
zur Verteidigung der Revolution" und Territorialmilizen mit
mehr als 5 Millionen Mitgliedern. Castro vereinigt in seiner
Person das Oberkommando über mehr als 250.000 Soldaten, den
Vorsitz der Partei, des Staats- und des Ministerrats. Die
Unterdrückung jeglicher Opposition und wirtschaftliche Schwierigkeiten
führten mehrfach zu Massenfluchten in ausländische Botschaften
oder per Schiff in die USA.
Auch nach dem Zusammenbruch des Ostblocks und dem Ende sowjetischer
Subventionen 1990 hielt Castro am System zentralistischer
Planwirtschaft fest. Unerwähnt sein sollte nicht das Wirtschaftsembargo
der USA sein, welches seit mehr als 40 Jahren gilt und zur
Verschlechterung der wirtschaftlichen Situation maßgeblich
mit Schuld ist. Das Provinzgericht von Havanna hat die USA
wegen des 40-jährigen Wirtschaftsembargos zu Schadenersatz
in Höhe von 121 Milliarden US-$ verurteilt. Mit dem am 06.
Mai 2000 bekannt gegebenen Urteil sollten "die durch 40 Jahre
Blockade, Wirtschaftskrieg und Aggressionen verursachten Schäden"
abgegolten werden, hieß es. Das US-Repräsentantenhaus hat
sich am 26.07.2001 mit 240 gegen 186 Stimmen dafür ausgesprochen,
die Reisebeschränkungen für US-Bürger nach Kuba aufzuheben.
Bislang drohen US-Bürgern, die ohne Sondergenehmigung des
Finanzministeriums nach Kuba reisen, Geld- oder sogar Haftstrafen.
Präsident George W. Bush erklärte am Donnerstag, er lehne
jede Art von Reiseerleichterungen ab. In Havanna demonstrierten
am 27.07.2001 mehr als eine Million Kubaner für die völlige
Aufhebung der US-Wirtschaftsblockade.
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Gesundheit |
Gesundheitsprophylaxe
Kuba
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