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Auskunft |
Republik Kenia (Embassy of the Republic of Kenya)
Botschaft
Markgrafenstraße 63
10969 Berlin
Tel.: 030 259266-0
Fax: 030 259266-50
Sprechzeit: Mo - Fr von 9.00 - 13.00 Uhr.
Kenya Tourist Office
Bleicher Weg, 30, 8039 Zürich, Tel.: 01 2022244, Fax: 2022256
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Besonderheiten |
Sprache
Die Landessprache ist Suaheli. Englisch gilt als Geschäftssprache
und wird in allen Hotels verstanden und gesprochen. Deutsch
sprachiges Personal ist selten.
Verhaltensregeln
Umgangsformen
Infolge der ethnischen Vielfalt im Land gibt es eine Vielzahl
unterschiedlicher Begrüßungsformen, doch werden Händedruck
und Begrüßung in englischer Sprache landesweit akzeptiert.
In Kiswahili lautet die üblichste Grußformel Hujambo, Habari
gani? (wörtlich: “Geht es gut? Gibt es Neuigkeiten?”), auf
die in der Regel die Antwort Sijambo (“Mir geht es gut”) erfolgt.
In den Küstenstädten grüßen sich die Menschen häufig mit einem
lässigen Hujambo! Der Begrüßung folgen oft langwierige Erkundigungen
über das Wohlergehen der Familie, Diskussionen über das Wetter
oder Erklärungen, wo man gerade herkommt. Zum Abschied sagen
Kenianer unter Umständen Tuta onana (“Wir sehen uns noch”)
oder, wenn es bereits Abend ist, Lala salama (“Friedlichen
Schlaf!”). Es gilt traditionsgemäß als unhöflich und unangebracht,
eine ältere Person zu berühren oder seine Zuneigung zum Partner
öffentlich zu zeigen, obwohl in Nairobi gegenseitige Beweise
der Zuneigung und Sympathie mittlerweile üblich sind. Unter
Männern (nicht jedoch zwischen Männern und Frauen) war es
immer schon normal, beim Gehen und Reden einander an den Händen
zu fassen. Augenkontakt ist besonders wichtig, um den Eindruck
der Vertrauenswürdigkeit zu vermitteln.
Familienangehörige und Freunde besuchen einander häufig ohne
vorherige Anmeldung; besonders der Sonntag ist für das Abstatten
solcher Besuche beliebt. Kenianer geben sich alle Mühe, es
ihren Gästen so angenehm und komfortabel wie nur möglich zu
machen, auch wenn sie selbst dabei zurückstehen müssen. Kommen
ausländische Gäste zu Besuch, freuen sich die Gastgeber immer
über ein Geschenk aus dem Ausland.
Handeln
Trinkwasser
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| Bilder |
Bilder
aus Kenia. |
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Diplomatische Vertretungen |
Republik Kenia (Embassy of the Republic of Kenya)
Botschaft
Markgrafenstraße 63
10969 Berlin
Tel.: 030 259266-0
Fax: 030 259266-50
Sprechzeit: Mo - Fr von 9.00 - 13.00 Uhr.
Deutsche Botschaft
Williamson House, 4 th Ngong Avenue, P. O. B. 30180, Nairobi,,
Tel.: 02 712527 und 719386, Fax: 714886, Di, Do, Fr 7.30 -
14.00 Uhr, Mo, Mi 7.30 - 13.00 Uhr.
Deutsches Honorarkonsulat
Palli House, Nyerere Av., Mombasa, Tel.: 011 314732 und 228781,
Fax: 314504.
Österreichische Botschaft
City House, Wabera Street, P. O. B. 30560, Nairobi, Tel.:
02 228281/83, Fax: 331792.
Schweizerische Botschaft
International House, Mama Ngina Street, P. O. B. 30752, Nairobi,
Tel.: 02 214660 und 228735/6.
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Einreise und Ausreise |
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Familienstruktur |
In der Regel heiraten in Kenia Männer und Frauen zwischen dem
18. und dem 24. Lebensjahr. Der Brauch des Brautgelds, das eine
Art Entschädigungszahlung in Form von einer Summe Geldes oder
einer Anzahl von Nutztieren von der Familie des Bräutigams an
die der Braut darstellt, ist auch heute noch weit verbreitet.
Die meisten jungen Leute wählen ihre zukünftigen Ehepartner
eigenständig aus, wobei die Details der eigentlichen Eheschließung
immer noch weitgehend von den Familien ausgearbeitet werden.
Die typische Familienform ist traditionsgemäß die Großfamilie,
wobei die Familienverbände in den städtischen Gebieten eher
kleiner und häufiger mit modernen Kernfamilien vergleichbar
sind. In der Regel werden die Eltern ab einem gewissen Alter
von dem jüngsten erwachsenen Sohn der Familie gepflegt und umsorgt.
Es ist durchaus üblich, Tanten mütterlicherseits als Mamdogo
(“Mutter”) und Onkel der väterlichen Linie als a Ami (“Vater”)
zu bezeichnen. Die meisten Haushalte sind immer noch sehr männerorientiert.
Mittlerweile stellen jedoch Frauen 46,1 Prozent der Erwerbstätigen
(1998) aller Erwerbstätigen, ein Drittel aller Fachhochschul-
und Universitätsstudenten sowie bis zu einer Hälfte aller Universitätsabsolventen.
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Flora & Fauna |
Westlich des Hochlands senkt sich das Grasland zum Ufer des
Viktoriasees ab. Große Gebiete sind als Wildreservate ausgewiesen,
zu nennen sind in erster Linie der Nairobi- und der Tsavo-Nationalpark.
Dennoch bleibt die illegale Elfenbeinjagd eine Bedrohung für
den Wildbestand, besonders in der Nähe zum Nachbarstaat Somalia.
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Flüge |
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Fotografieren |
| Tipps zum Fotografieren: |
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Licht
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Licht ist für den Fotografen das primäre Gestaltungsmittel.
Ideale Bedingungen hat man am frühen Morgen, wenn das Licht weich ist und
Mitteltöne gut herausgearbeitet werden können. Die grelle Mittagssonne wirft
harte Schatten und ist daher problematisch. Demgegenüber eröffnet das
modulierende Abendlicht interessante Perspektiven. Dann nämlich erscheinen
die Farben satt, während die Schatten lang und weich fallen.
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Schnappschüsse
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Spontaneität ist zwar beim Fotografieren gut, Planung
ist jedoch besser – insbesondere wenn die Kamera etwas langsam ist. Damit
Sie den entscheidenden Moment nicht verpassen, sollten Sie Ihre Kamera vorher
weitgehend manuell eingestellt haben. Anhand eines fiktiven Punktes lässt
sich die Entfernung abschätzen und die Belichtungswerte vorab ermitteln.
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Geld |
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Geografie |
Die Küstenniederung ist im Süden schmal, verbreitert sich aber
nordwestlich zur somalischen Grenze. Dahinter steigt die Nyika-Hochebene
an. Das vulkanische Hochland im Westen ist durch den Nord-Süd-Schnitt
des Ostafrikanischen Grabens zweigeteilt. Auf der Westseite
erstrecken sich der Mau- und der Elgeyo-Abbruch von der tansanischen
Grenze im Süden bis zu den Cherangany-Hügeln in der Nähe des
Mount Elgon an der ugandischen Grenze. Östlich des Ostafrikanischen
Grabens erheben sich der Laikipia-Abbruch und das Aberdare-Gebirge
mit der Hauptstadt Nairobi an dessen Südende. Östlich des Aberdare-Gebirges
erhebt sich der höchste Berg Kenias. Die zwei größten Flüsse,
der Tana und der Galana, fließen südostwärts aus dem Hochland
durch die Nyika-Ebene.
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Geschichte |
Auf der Berliner Konferenz 1885 teilten die europäischen
Mächte Ostafrika unter sich auf; die Briten weiteten ihren
Einfluss 1895 zum "Protektorat Ostafrika" aus. 1920 wurde
Kenia britische Kronkolonie. 1952 kam es zum Mau-Mau-Aufstand,
der am Ende in die Unabhängigkeit führte. Bis 1980 erlebte
Kenia ein kontinuierliches Wirtschaftswachstum. Innenpolitisch
war das Land bereits seit 1969 de facto zum Einparteienstaat
geworden. Jomo Jenyatta, der Held des Unabhängigkeitskampfes,
verbot die einzige Oppositionspartei. Nach Kenyattas Tod1978
übernahm Daniel arap Moi die Regierung. Die Ermordung von
Außenminister Ouko 1990 unter mutmaßlicher Beteiligung von
Moi-Vertrauten und die Verhaftung von Regimekritikern führten
zu finanziellen Sanktionen des Auslands. Die Wahl 1992 brachte
der Opposition nach Wiedereinführung des Mehrparteiensystems
1991 zwar 46 % der Sitze, die Macht aber behielt Moi, der
auch Ende 1997 unter chaotischen Umständen noch einmal zum
Präsidenten gewählt wurde und schon im Februar 1998 wegen
oppositionelle Proteste die Arbeit des Parlaments für "unbestimmte
Zeit" unterbrechen ließ.
Bestechungsaffären und ethnische Konflikte beherrschen das
innenpolitische Klima, die Wirtschaft befindet sich auf Talfahrt.
Der ehemalige Oppositionsführer Wamwere warnte, das Land sei
"am Rand eines Bürgerkrieges". Im März kam es zu schweren
Studentenunruhen in Nairobi. Ausländer und Touristen leben
in Angst vor wachsender Kriminalität: 1998 wurden allein bis
April 4 Ausländer bei Überfällen ermordet, darunter ein Entwicklungshelfer
aus Deutschland.
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Gesundheit |
Krankenhäuser
Nairobi Hospital, Argwings Kodhek Road, Tel.: 02 722160/6
Aga Khan Platinum Jubilee Hospital, 3 rd Parklands Avenue
and Limuru Road, Tel.: 02 740000, 740015, 740729, 742531
Gertrude’s Garden - Kinderkrankenhaus, Muthaiga Road, Tel.:
02 763474.
Mombasa
Aga Khan Hospital, Vanga Road, Tel.: 011 312953/-5, 227710/-14
Coast Provincial General Hospital, Nähe Mama Ngina Drive,
Tel.: 011 314201- 9, 312191.
Impfschutz
Zurzeit ist kein Impfschutz vorgeschrieben. Ratsam ist jedoch
eine Malaria-rophylaxe. Erkundigen Sie sich bitte bei Ihrem
Hausarzt.
Hinweis: Bei Safaris nach Tansania oder bei einer Kilimandscharo-Besteigung
ist eine Gelbfieberimpfung vorgeschrieben!
Der Gesundheitsdienst des Auswärtigen Amts empfiehlt als
sinnvollen Impfschutz: Schutz gegen Tetanus, Diphtherie, Polio
und Hepatitis A, bei Langzeitaufenthalt über drei Monate auch
Hepatitis B-. Bei besonderer Exposition (Landaufenthalt, Jagd,
Jogging u.a.) kann Impfschutz gegen Tollwut und Typhus , evtl.
Meningokokkenmeningitis A und C sehr sinnvoll sein. Im persönlichen
Beratungsgespräch mit dem Tropenarzt bzw. dem Impfarzt mit
tropen- und reisemedizinischer Erfahrung wird die Entscheidung
getroffen. Eine gültige Gelbfieberimpfung ist für die Reise
sinnvoll, wenn Fahrten oder Aufenthalte außerhalb der Städte
durchgeführt werden. Sie wird verlangt bei Einreise aus einem
Gelbfiebergebiet heraus. HIV / Aids ist im Lande ein großes
Problem und eine große Gefahr für alle, die Infektionsrisiken
eingehen: Sexualkontakte, unsaubere Spritzen oder Kanülen
und Bluttransfusionen können ein erhebliches lebensgefährliches
Risiko bergen. Durch hygienisches Essen und Trinken (nur Abgekochtes,
nichts lau Aufgewärmtes) und konsequenten Mückenschutz (Repellentien,
Mückennetz, bedeckende Kleidung, Verhalten) können die meisten
zum Teil auch gefährlichen Durchfälle und viele Infektionserkrankungen
ganz vermieden werden. Dazu zählen auch das Denguefieber und
die Malaria. Medikamente zur Prophylaxe gegen Malaria sind
sehr sinnvoll, sie müssen im Beratungsgespräch vor der Reise
mit dem Tropenarzt individuell festgelegt werden: Lariam?
Andere? Nur "stand by"-Einnahme als Therapie? Alle diese Medikamente
sind verschreibungspflichtig! Für Touristen ist gerade in
Kenia das Malariarisiko besonders hoch! Zunehmend kommt es
auch im Hochland von Kenia, d.h. auch oberhalb von 1400 Metern
Höhe, zu Malariaerkrankungen, sodass auch hier mit einem intensiven
Malariarisiko gerechnet werden muss. Die medizinische Versorgung
im Lande ist mit Europa nicht zu vergleichen und ist vielfach
technisch, apparativ und/ oder hygienisch hoch problematisch.
Vielfach fehlen auch europäisch ausgebildete Englisch / Französisch
sprechende Ärzte. Ein ausreichender, dort gültiger Krankenversicherungsschutz
und eine zuverlässige Reiserückholversicherung sind dringend
empfohlen.
Quelle: http://www.auswaertiges-amt.de
Gesundheitsprophylaxe
Kenia
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