CanadassTourism Program
Postfach 20 02 47
D - 63 469 Maintal
Tel.: 01805 5262 32
Fax: 06181 497558,
aus Österreich 0049 6181 / 45178, Fax: 497558
Hier erhält man auch allgemeine Broschüren, eine Liste
der Kanada-Reiseveranstalter und Informationsmaterial zu einzelnen
Provinzen.
E-Mail: canadass-info@t-online.de.
In der Schweiz
Canadian Tourism Commission
Mo - Fr 10.00 - 12.00 und 14.00 - 16.00 Uhr, Tel.: 062 3964151,
Fax: 3880819, E-Mail: ctc-landair@bluewin.ch.
In Kanada findet man in jeder Stadt Info Centres.
Besonderheiten
Umgangsformen
Wenn sich Leute zum ersten Mal treffen, gibt man sich die
Hand. Ansonsten genügt ein Wink mit der Hand oder ein kurzes
Nicken mit dem Kopf, um Hello zu sagen. In den französischsprachigen
Regionen begrüßt man sich, indem sich gute Bekannte umarmen
und Wangenküsse austauschen. Die Menschen begrüßen sich hier
mit Bonjour anstatt Hello. Im Allgemeinen gilt es als höflich,
Besuche anzukündigen. Bei Einladungen zum Abendessen bringen
die Gäste oft ein kleines Geschenk mit, wie z. B. Blumen oder
eine Flasche Wein.
Weltkulturerbe
Historischer Nationalpark (Wikinger-Siedlung) "L'Anse aux
Meadows"; Nationalpark Nahanni; Dinosaurier-Provinzpark; Nationalparks
Kluane, Wrangell-Saint-Elias (mit amerikanischen Teil) und
Provinzpark Tatshenshini-Alsek; Anthony-Insel; Abgrund der
zu Tode gestürzten Bisons ("Head Smashed-in Bison Jump"; Nationalpark
Wood Buffalo; National- und Provenzialparks in den kanadischen
Rocky Mountains; Historischer Bereich von Quebec; Nationalpark
Gros Morne; Altstadt von Lunenburg; Friedenspark Waterton
Naturpark und Glacier Naturpark (USA); Paläntologischer Park
auf Miguasha.
Schweizer Botschaft
Mo - Fr 9.00 - 12.00 Uhr, 5 Marlborough Av., Ottawa, ON K1N
8E6, Tel.: 613 235 1837, Fax: 563 1394.
Bei Passverlust und in Notfällen können Sie sich auch an
die Generalkonsulate in Montréal, Toronto oder Vancouver wenden.
Einreise und Ausreise
Einreise mit dem Pkw
Familienstruktur
Die Scheidungsrate in Kanadaliegt bei 43 Prozent. Es ist üblich,
dass beide Eltern berufstätig sind. In kleineren Städten und
ländlichen Gebieten besitzen viele Kanadier (62 Prozent) ein
eigenes Haus.
Flora & Fauna
Die nördliche Baumgrenze verläuft von der Ostküste Labradors
über die Ungava-Halbinsel Richtung Süden entlang des Ostufers
der Hudsonbai und setzt sich anschließend schlangenlinienförmig
Richtung Nordwesten zum Unterlauf des Mackenzie und weiter
nach Alaska fort. Nördlich der Baumgrenze gibt es kaum oder
gar keinen fruchtbaren Boden. Daher ist der Großteil dieser
Landfläche auch als Tundra (Barren Grounds) bekannt. Die Vegetation
der vom Nordpol am weitesten entfernten Tundragebiete besteht
aus niedrigem Buschwerk, Gräsern und Riedgras. Die nördlichsten
Gebiete sind noch nicht einmal zu einem Zehntel mit den für
die Polarwüste typischen Moosen bedeckt. Südlich der Baumgrenze,
über den gesamten Norden Kanadas von Alaska bis Neufundland,
schließt sich eines der größten Nadelwaldgebiete der Welt
an. Im Osten, von den Großen Seen bis zu den Küsten, wachsen
hauptsächlich Mischwälder mit Zuckerahornbäumen, Buchen, Birken,
Kiefern und Hemlocktannen. Die Tiefebenen im äußersten Süden
sind jedoch mit reinen Laubwäldern bedeckt: hier gedeihen
neben Hickorybäumen, Eichen und Ulmen Kastanien, Ahorn- und
Walnussbäume. In den westlichen Berggebieten sind die gemeine
Fichte, Douglasfichte und Lodgepole-Kiefer am weitesten verbreitet,
in Hochebenen wachsen außerdem Zitterpappel und Gelbkiefer.
An der niederschlagsreichen Pazifikküste gibt es äußerst eindrucksvolle
Wälder mit dichten, turmhohen Douglasfichten, westlichen Rot-Zedern
und Hemlocktannen. Das Prärieland ist zu trocken, um mehr
als vereinzelte Baumgruppen hervorzubringen. Vom ursprünglich
weiten, hügeligen Grasland ist heute nur noch wenig übrig.
Die fruchtbare schwarze Erde wurde umgepflügt und in den heute
berühmten Weizengürtel Kanadas umgewandelt.
Die arktischen Gewässer bieten Nahrung für Wale, Walrosse,
Seehunde und für den halbaquatilen Polarbären. In der Tundra
gibt es Moschusochsen, Karibus, Wölfe, Polarfüchse und Lemminge;
auch viele Zugvögel verbringen hier den Sommer, darunter Alke,
Enten, Möwen, Seeschwalben und andere Seevögel. Die Wälder
im Norden sind ein idealer Lebensraum für Karibus und Elche,
Luchse, Schwarz – und Braunbären, Biber, Marder, Bisamratten,
Nerze sind auch heute noch weitgehend Grundlage des Pelzhandels.
Weiter im Süden findet man viele Wapitis, während es in dichter
besiedelten Landstrichen vor allem kleinere Säugetiere, wie
graue und rote Eich-, Backenhörnchen, Wiesel und Otter gibt.
Zur artenreichen und gesangsstarken Vogelwelt zählen der Cardinal,
der Waldsänger, der Baltimore-Pirol und die Spott-Drossel.
In den Präriegebieten leben kleinere Tiere, wie Präriehasen,
Taschenratten und das spitzschwänzige Raufußhuhn sowie die
letzten Bisons und Pronghornantilopen. In den westlichen Bergen
gibt es sehr gut angepasste Tierarten wie das Bighorn-Schaf
und die Bergziege.
Flüge
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Singapur nach Buenos Aires. Sie zeigt Flugabfrage, Tarifauswahl, Verfügbarkeit,
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und zuverlässig!
Fotografieren
Fotografieren Sie nach Lust und Laune.
Tipps zum Fotografieren:
Licht
Licht ist für den Fotografen das primäre Gestaltungsmittel.
Ideale Bedingungen hat man am frühen Morgen, wenn das Licht weich ist und
Mitteltöne gut herausgearbeitet werden können. Die grelle Mittagssonne wirft
harte Schatten und ist daher problematisch. Demgegenüber eröffnet das
modulierende Abendlicht interessante Perspektiven. Dann nämlich erscheinen
die Farben satt, während die Schatten lang und weich fallen.
Schnappschüsse
Spontaneität ist zwar beim Fotografieren gut, Planung
ist jedoch besser – insbesondere wenn die Kamera etwas langsam ist. Damit
Sie den entscheidenden Moment nicht verpassen, sollten Sie Ihre Kamera vorher
weitgehend manuell eingestellt haben. Anhand eines fiktiven Punktes lässt
sich die Entfernung abschätzen und die Belichtungswerte vorab ermitteln.
Kanadalässt sich in mehrere geographische Gebiete einteilen,
von denen der so genannte Kanadische Schild der Größte ist
und fast die Hälfte des Landes bedeckt. Die geologischen Formationen
und Gebirge dieses kesselförmigen Gebiets, in dessen Mitte
die Hudson-Bai liegt, entstanden vor langer Zeit durch tektonische
Bewegungen. Der kanadische Schild reicht vom St.-Lorenz-Golf
im Osten bis zu den Ebenen des Großen Bären- und des Großen
Sklavensees im Nordwesten. Südöstlich des kanadischen Schilds
liegt die Tiefebene der Großen Seen und des St.-Lorenz-Stromes,
die sich über den Süden der Provinz Ontario und den Südwesten
der Provinz Quebec erstreckt. Dieses sehr viel kleinere Gebiet
ist der am dichtesten bevölkerte Teil Kanadas. Rund um die
sanft auslaufenden Hügel der Bruce-Halbinsel liegen der Huronsee
und die Georgianbai, der Eriesee und der Ontariosee. Durch
das Hügelland verläuft die Niagara-Schichtstufe, über die
die Niagarafälle in die Tiefe stürzen. Die Ebene von Ontario
bis zum Nordosten der Schichtstufe ist eine alte, mit vielen
Moränen durchzogene Gletscherebene. Weiter im Nordosten liegt
die Talebene von Ottawa und des südlichen Quebecs. Östlich
von Quebec befindet sich die Apalachenregion Kanadas, zu der
die Provinzen am Atlantik, New Brunswick, die Prinz-Eduard-Insel,
Neuschottland und die Insel Neufundland gehören. Die einst
durch tektonische Bewegungen aufgefalteten, stark zerklüfteten
Berge sind durch Wettereinflüsse und Gletscher stark verwittert.
Zu den höchsten Bergketten gehören die Notre-Dame-Berge im
Nordosten von Quebec und die Long-Range-Bergkette auf Neufundland.
Südwestlich des Schilds und der Hudsonbai befindet sich die
Große Ebene - ein riesiges, dreieckiges, etwa ein Fünftel
der Landesfläche bedeckendes Flachlandgebiet. Die Manitoba-Ebene
ist von einer Seenkette umgeben. Viele Seen sind Überreste
eines gewaltigen Sees, der während der letzten Eiszeit das
gesamte Gebiet bedeckte und eine tiefe Sedimentschicht hinterließ,
die heulte ausgezeichnetes Ackerland ist.
Im Westen erhebt sich das Land über die zerklüftete Kante
der Manitoba-Schichtstufe, hinter der sich die hügelige Hochebene
von Saskatchewan anschließt. Hier hat die reißende Schmelzwasserflut
der Eiszeitgletscher weite Flusstäler mit steilen Ufern in
der Landschaft gegraben. Weiter westlich hinterließen Gletscher
die raue, verwitterte Hochebene der Provinz Alberta. Im Westen
der Großen Ebene liegen die Kanadischen Kordilleren, die bis
an die Pazifikküste Kanadas reichen. Von Alaska über das Gebiet
des Yukon erstreckt sich eine etwa 800 km breite große Gebirgskette.
Das Küstengebirge bildet den westlichsten Kamm der Kordilleren.
Dahinter zieht sich im Norden der Ostkamm mit der Mackenzie-Gebirgskette
und den Rocky Mountains. Die Gipfel de relativ jungen Gebirges
sind teilweise über 2000 m hoch. Im Norden Kanadas, parallel
zur Westküste, liegt die noch höhere Gebirgskette der St.-Elias-Berge,
zu denen der höchste Berggipfel Kanadas, der fast 6.000 m
hohe Mount Logan, gehört. Das südwärts verlaufende Küstengebirge
wird von tiefen Fjorden oder Meeresbuchten durchbrochen. Die
Vancouverinsel und die Königin-Charlotte-Inseln sind die Gipfel
eines weiteren, parallel verlaufenden Gebirgszuges, der jedoch
unter dem Meeresspiegel liegt. Im Norden reicht der Kanadische
Schild bis in die Arktis. Im Nordwesten grenzt das weit weitläufige
Archipel der arktischen Inseln an das ewige Eis des Nordpolarmeeres.
Während das Meer das ganze Jahr über von einer mindestens
3 m dicken Eisschicht bedeckt ist, sind die Landgebiete zur
Hälfte eisfrei. Die im Nordwesten eher flachen Inseln werden
in Richtung der Ellesmereinsel im Nordosten und der Baffininsel
im Osten immer höher und bergiger. Die kahlen, felsigen Inseln
sind auch fast das ganze Jahr über mit Schnee und Eis bedeckt.
Große Gletschergebiete umgeben die Berggipfel.
Geschichte
Im Jahre 1497 erkundete John Cabot Kanadas atlantische Küste
für die britische Admiralität. 1534 jedoch reklamierte Jaques
Cartier das neuentdeckte Land für Frankreich. 1604 siedelten
die ersten Franzosen an der Ostküste und nannten das Land
Acadia. Ab 1627 betrieb eine "Neufrankreich-Gesellschaft"
die weitere Erschließung des Landes. Das führte zum Dauerkonflikt
mit England. Im Wettlauf um Territorien übernahm die französische
Krone 1663 die Verwaltung von "Neufrankreich". Im Gegenzug
reklamierte England Neufundland für sich und gründete 1670
die handelsmonopolitische "Hudson's Bay Company"; sie beanspruchte
alle Gebiete, deren Gewässer in die Hudson Bay mündeten. Seit
Beginn des 18. Jahrhunderts kämpften England und Frankreich
auf kanadischem Boden gegeneinander. Die Franzosen mussten
1713 Acadia räumen und nach der Eroberung Quebecs durch die
Engländer ganz Kanadaräumen.
England sicherte den Franzosen Religionsfreiheit und Tolerierung
der französischen Sprache zu. Um Begehrlichkeiten der Vereinigten
Staaten zu wehren, wurde 1818 der 49. Breitengrad - mit nur
geringen Abweichungen - als Grenze zu den USA festgelegt.
1867 wurde eine Konföderation "Dominion of Canadass" der bisherigen
Provinzen geschlossen und die Aufnahme weiterer Provinzen
vorgesehen. Bereits Ende des 19. Jahrhunderts begann der wirtschaftliche
Aufschwung. 1885 wurde die transkontinentale Eisenbahn vollendet.
Der Abbau der reichen Rohstoffvorkommen begann. In diese Zeit
fällt der Goldrausch von Klondike. Im Ersten Weltkrieg kämpften
kanadische Truppen auf alliierter Seite. Kanadabekam dafür
einen Platz am Versailler Tisch der Sieger. Erst 1931 gewährte
Großbritannien mit dem "Statut von Westminster" der einstigen
Kolonie Unabhängigkeit. Doch die britische Krone blieb weiter
Souverän des Landes, repräsentiert durch einen Generalgouverneur.
Kanadaspielte auch im 2. Weltkrieg auf alliierter Seite eine
wichtige Rolle und gehörte danach zu den Gründungsmitgliedern
der NATO. Seit den 60er-Jahren kämpft die Nation mit inneren
Schwierigkeiten. Zwar erhielt die französischsprachige Minderheit
bereits 1969 Sonderrechte , dennoch verlangt sie immer wieder
die Unabhängigkeit Quebecs oder zumindest einen Sonderstatus.
In Referenden in den 90er-Jahren wurde dies zweimal nur sehr
knapp abgelehnt.
Seit 1982 ist Kanadadurch ein "Verfassungsgesetz" staatsrechtlich
von Großbritannien unabhängig. 1988 wurde mit den USA eine
Freihandelszone vereinbart und 1994 unter Einschluss Mexikos
zur NAFTA erweitert. Die Beziehungen zu den USA sind durch
einen jahrelangen "Lachskrieg" um Fangquoten an der Atlantikküste
belastet. Ein Schatten fiel auf die bei UNO-Einsätzen engagierten
und bewährten kanadischen Streitkräfte, seit Übergriffe, Folterungen
und Tötungen durch Soldaten eines 1993 und 1993 in Somalia
stationierten kanadischen Luftlanderegiment bekannt wurden,
welches inzwischen aufgelöst wurde.
Gesundheit
Die ärztliche Versorgung ist sehr gut, jedoch teuer. Ratschlag:
Schließen Sie unbedingt eine Auslandskrankenversicherung ab!
Medikamente gibt es in pharmacy und drugstore.
Alle Angaben und Informationen ohne Gewähr!
Ein ganz besonderer Dank geht an die Schüler und Lehrer
der Oberschule an der Marzahner Promenade in Berlin, die
uns freundlicherweise Informationen aus ihrem privaten Projekt
»Erdkunde-Online« insbesondere zu den Themen
Umgangsformen, Familienstruktur, Flora & Faune, Geografie
und Geschichte überlassen haben.
Hinweis: Während der Aktualisierungsphase,
die eine gewisse Zeit dauern wird, können die gewünschten
Infos ab 20. Januar 2006 per E-Mail angefordert werden.