| Allgemeine
Landesdaten |
Offizieller Name: Lýdhveldidh Island.
Fläche: 102.819 km²
Einwohnerzahl: 284.000 (2001)
Größte Stadt: Reykjavik (Hauptstadt) - 143.000 Einwohner.
Offizielle Landessprache: Isländisch.
Bevölkerungsgruppen: Isländer 94,7 %, Dänen 0,8 %,
Schweden 0,6 %, Amerikaner 0,5 %, Polen 0,5 %, Deutsche 0,3
%, Andere 0,3 % (1999).
Religion: Protestanten 92,3 %, Katholiken 1,5 %,
Andere 6,2 % (2000).
Lebenserwartung: Männer - 77,5, Frauen - 81,4 (1998-99).
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Auskunft |
Isländisches Fremdenverkehrsamt
City-Center Frankfurter Str. 181
D-63263 Neu-Isenburg
Tel.: 06102 254484
Fax: 06102 254570
E-Mail: info@icetourist.de
Internet: www.icetourist.de
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Besonderheiten |
Umgangsformen
In der Regel begrüßt man sich mit einem Händedruck und den
Worten Sæll (bei einem Mann) oder Sæl (bei einer Frau). Diese
Begrüßungsformel bedeutet so viel wie “Glück”. Eine ungezwungenere
Begrüßung, die besonders von Kindern gebraucht wird, ist Halló
(“Hallo”). Die Isländer sprechen sich ganz offiziell mit dem
Vornamen an, und sind auch im Telefonbuch unter diesem zu
finden. Der Nachname einer Frau setzt sich aus der Besitzform
des Vornamens ihres Vaters und dem Zusatz -dóttir (Tochter)
zusammen. Entsprechend wird der Name eines Mannes mit dem
Zusatz -son (Sohn) gebildet. Die Frauen ändern ihren Nachnamen
bei der Heirat nicht. Im Allgemeinen gibt es in Island keine
strengen Regeln zur Besuchsankündigung. Es ist üblich, sich
am Ende einer Mahlzeit oder auch nach einem Getränk bei den
Gastgebern mit einem Händedruck zu bedanken.
Nationalparks
Es gibt 3 Nationalparks in Island: Jökulsárgljúfur, Skaftafell
und Pingvellir. Auskünfte erteilt: The Nature Conservation
Council, Hverfisgata 26, Reykjavík.
Nordlichter
Rauchen
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Bilder |
Bilder
aus Island
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Diplomatische Vertretungen |
Deutsche Botschaft
Laufásvegur 31, 101 Reykjavík, Tel.: 551 95 35 od. 551 95
36.
Generalkonsulat der Republik Österreich
Austurstræti 17, 101 Reykjavík, Tel.: 552 40 16.
Konsulat der Schweiz
Laugarvegur 13, 101 Reykjavík, Tel.: 562 58 70.
Deutsche Konsulate
Akureyri, Svanur Eiríksson, Hofsbót 4, 3. Stock, Tel.: / Fax: 462 45 10
Isafjördur, Dr. Porsteinn Jóhannesson, Krankenhaus Isafjödur,
Tel.: 456 45 00, Fax: 456 45 22
Seydisfjördur, Adolf Gudmundsson, Austurvegi 18 - 20, Tel.:
472 14 02, Fax: 472 12 41
Vestmannaeyjar, Einar Valur Bjarnason, Túngata 5, Tel.: 481
15 30
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Einreise und Ausreise |
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Familienstruktur |
Der Staat erkennt eheähnliche Gemeinschaften als gültig an.
Die Familien sind in Island meist größer als die in Skandinavien.
Weil das Land so klein ist, sind persönliche Bindungen wichtig,
und die Familie spielt eine zentrale Rolle. So gab man lange
Zeit als Antwort auf die Frage “Was ist dein Volk?” den Namen
seiner Eltern an. Waren die Eltern nicht bekannt, so nannte
man deren Berufe oder die Namen der Großeltern. Mehr als 80
Prozent der isländischen Familien besitzen ein eigenes Haus.
Mit dem wachsenden Anteil von Frauen bei den Erwerbstätigen
ändert sich auch das traditionelle Familienbild. Nachdem das
Land 1980 seine erste Präsidentin wählte und 1983 die Partei
der Frauenallianz gegründet wurde, gibt es in Island ein besonderes
Interesse an Frauenfragen.
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Flora & Fauna |
Einst bedeckten Gehölze großflächig die Insel, die aber schon
von den frühen Siedlern gerodet wurden. Nur 1 % der Gesamtfläche
ist heute bewaldet. Die typische Vegetation ist durch Moose
und Flechten und wenige Sträucher bestimmt. Karges Grasland
findet sich nur in den Tälern und der Küstenniederung.
Das auf Island heimische Säugetier ist der Polarfuchs. Ratten
und Mäuse wurden von den Wikingern eingeschleppt; dazu kamen
Haustiere wie das stämmige Islandpony. Im 18. Jahrhundert
wurden auch Rentiere eingeführt: Erwähnenswert ist die artenreiche
Vogelwelt, besonders auf den Küstenfelsen und am Myvatntn-See
im Norden. Viele Zugvögel rasten hier auf ihrem langen Flug.
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Flüge |
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Fotografieren |
| Tipps zum Fotografieren: |
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Licht
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Licht ist für den Fotografen das primäre Gestaltungsmittel.
Ideale Bedingungen hat man am frühen Morgen, wenn das Licht weich ist und
Mitteltöne gut herausgearbeitet werden können. Die grelle Mittagssonne wirft
harte Schatten und ist daher problematisch. Demgegenüber eröffnet das
modulierende Abendlicht interessante Perspektiven. Dann nämlich erscheinen
die Farben satt, während die Schatten lang und weich fallen.
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Schnappschüsse
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Spontaneität ist zwar beim Fotografieren gut, Planung
ist jedoch besser – insbesondere wenn die Kamera etwas langsam ist. Damit
Sie den entscheidenden Moment nicht verpassen, sollten Sie Ihre Kamera vorher
weitgehend manuell eingestellt haben. Anhand eines fiktiven Punktes lässt
sich die Entfernung abschätzen und die Belichtungswerte vorab ermitteln.
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Geld |
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Geografie |
Erdgeschichtlich betrachtet ist Island sehr jung. Die Insel
entstand aus einer Serie vulkanischer Eruption auf der mittleren
Atlantikschwelle, der Nahtstelle zweier tektonischer Platten.
1973 musste die Insel Heimaey vor der Südküste Islands nach
dem Ausbruch des Vulkans Helgafell evakuiert werden. Sehr häufig
wird die Erdoberfläche erschüttert und in den vulkanisch aktiven
Gebieten gibt es heiße Springquellen; sehr bekannt sind die
Geysire von Südwestisland. Ähnliche Quellen gaben auch der Hauptstadt
Reykjavik ihren Namen: "Rauchende Bucht". Heute dienen sie der
Versorgung des Landes mit Heißwasser und Wärme. Die Mitte der
Insel wird von einem Plateau gebildet, das von einem Gletscher
bedeckt und von Bergen umgeben ist. Ein Zehntel des Gesamtterritoriums
liegt ständig unter Gletschern verborgen, deren größter der
Vatnajökull mit einer Ausbreitung von 8300 qkm ist. Die Bevölkerung
Islands lebt vorwiegend in der schmalen Küstenniederung um Reykjavik
im Südwesten der Insel. Im Norden graben sich schroffe Täler
tief in das Landesinnere.
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Geschichte |
Das Wetter ist meist unwirtlich auf der Insel am Nördlichen
Polarkreis; die von Gletschern bedeckte Fläche ist größer
als im Rest Europas; Erdbeben und Vulkanausbrüche sind keine
Seltenheit- wie etwa 1996 mit schmelzendem Gletschereis und
Aschefontänen. Sieht man von diesen Unbilden ab, lebt es sich
gut auf Island. Die Einwohner müssen nicht zum Militär (es
gibt keine isländischen Streitkräfte, nur ein NATO- Stützpunkt
mit 2500 US- Soldaten); das Gesundheits- und Sozialsystem
ist eines der fortschrittlichsten in Europa (fast 45 % des
Staatshaushalts werden dafür aufgewandt); kaum ein Isländer
muss in Armut leben; sogar die Umwelt ist kaum belastet, denn
Wasserkraftwerke und Geothermik produzieren nur wenig Schmutz.
So sind die Isländer denn auch zufrieden und von Natur aus
friedlich. Nur einen Punkt kennen sie keine Nachsicht: wenn
es um die Haupterwerbsquelle geht, von der fast das gesamte
Land lebt: den Fischfang. dasslegen sich schon mal die acht
Küstenschutzboote Islands mit der gesamten königlichen Marine
Großbritanniens an (Kabeljaukrieg von 1975), und das werden
in mehreren Schritten die Hoheitsgewässer auf 200 Seemeilen
erweitert. Den anderen Fischfangnationen behagt das keineswegs,
aber einen bewaffneten Konflikt mit Island will deswegen auch
niemand anfangen. Innenpolitisch dominieren Toleranz und Ausgleich.
Wer beispielsweise nicht der lutherischen Staatskirche angehört
und keine Kirchensteuern zahlt, muss einen ähnlich hohen Beitrag
an die Universität oder an einen Stipendienfonds entrichten.
Außer den amerikanischen Soldaten und einer Hand voll Flüchtlinge
gibt es kaum Ausländer auf der Insel. Landessprache ist Isländisch,
nahe verwandt mit dem Norwegischen. Doch fast jeder Einwohner
spricht auch Englisch, einmal weil das Fernsehen zu zwei Dritteln
englische und amerikanische Produktionen in Original mit Untertiteln
ausstrahlt, zum anderen wegen der guten Schulbildung: Es herrscht
Schulpflicht vom 6. bis zum 15. Lebensjahr, und auch die höheren
Schulen des Landes und die Universität von Reykjavik verzeichnen
hohe Einschulungs- bzw. Einschreibquoten. In entlegenen Gegenden
sorgen Wanderlehrer dafür, dass die Kinder eine gute Ausbildung
erhalten.
Einer der berühmtesten Isländer ist der Schriftsteller Halldór
Laxness. Für sein Lebenswerk wurde er 1955 mit dem Nobelpreis
für Literatur ausgezeichnet. Die Insel war der rechte Ort
für den Anfang vom Ende des Ost- West- Konflikts: 1986 trafen
sich Ronald Reagan und Michail Gorbatschow zum Gipfel in Reykjavik.
356 Software-Firmen, weltweit laut OECD pro Kopf die meisten
Computer- und Handynutzer, dazu eine wachsende Biotech-Branche
- Island ist mehr als Fisch und Geysire. Als der konservative
David Oddsson 1991 die Regierung übernahm, gehörten dem Staats
noch Industrien und Banken. Oddssen setzte auf Wettbewerb
und Finanzmärkte, senkte Steuern und verkaufte Unternehmen.
2004 soll Island schuldenfrei sein.
Staats- und Regierungsform
Mehrparteiensystem; Republik; ein gesetzgebendes Organ.
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Gesundheit |
Gesundheitsprophylaxe
Island
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