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Von A wie Ägypten bis Z wie Zypern: Wissenswertes und Tipps für Reisende in die Länder dieser Erde !

 

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Irland [Teil 1]

Allgemeine Landesdaten zu Großbritannien

Offizieller Name: United Kingdom of Great Britain and Northern Ireland

Fläche: 244.101 km² (England: 130.410 km², Schottland: 78.789 km², Wales: 20.758 km², Nordirland: 14.144 km².

Einwohnerzahl: 59.953.000 (2001)

Größte Städte: London (Hauptstadt) - 6,4 Mio, Manchester - 1,7 Mio, Birmingham - 1,4 Mio, Liverpool - 1,0 Mio, Glasgow - 730.000 Einwohner.

Offizielle Landessprache: Englisch.

Bevölkerungsgruppen: Weiße 93,2 %, Schwarze 1,8 %, Inder 1,7 %, Pakistani 1,2 %, Bangladeshi 0,5 %, Chinesen 0,2 %, Andere 1,4 % (1998).

Religion: Anglikaner 56,8 %, Katholiken 13,1 %, Nicht-Religiöse 8,8 %, Anhänger der presbyterianischen Church of Scottland 7,0 %, Methodisten 4,3 %, andere christliche Religionsgemeinschaften 5,7 %, Muslime 1,4 %, Juden 0,8 %, Hindus 0,7 %, Sikh 0,4 %, Andere 1,0 % (1995).

Lebenserwartung: Männer - 74,9, Frauen - 79,8 (1999).

Auskunft

Irische Fremdenverkehrszentrale
Untermainanlage 7, 60329 Frankfurt, Tel.: 069 92318550, Fax: 92318588. Kostenloses Informationsmaterial zu Sport, Wandern und Naturerleben.

Österreich: Bord Fáilte, Libellenweg 1, 1140 Wien, Tel.: 01 9141351, Fax: 9113765

Für jüngere Leute, die auf eigene Faust nach Irland reisen: Gaeltacht-Reisen, Schwarzer Weg 25, 47447 Moers, Tel.: 02841 930111, Fax: 30665

Besonderheiten

Umgangsformen

Der traditionelle irische Gruß lautet: Céad míle fáilte. Wörtlich übersetzt bedeutet das: “Hunderttausend Grüße”. Vorwiegend benutzt man jedoch die geläufigen englischen Begrüßungsformen, wie “Hello” und “How are you?”. Der typische gälische Gruß ist: Dia dhuit. Das bedeutet so viel wie: “Gott mit dir”. Zum Abschied sagt man: Slán (“Gehe sicher”) oder Slán agus beannacht. Bei der Begrüßung schüttelt man sich kräftig die Hand. Vor einem Besuch ist es üblich, sich telefonisch anzukündigen, auch wenn man einen guten Bekannten aufsuchen will.

Weltkulturerbe

Archäologisches Ensemble Bend of the Boyne; Felseninsel Skellig Michael mit frühmittelalterlicher Klostersiedlung.

Behinderte

 

Maße und Gewichte

Trotz der Umstellung auf das Dezimalsystem stößt man immer wieder auf folgende Maße und Gewichte:

1 foot (12 inches): 30,5 cm
1 gallon (8 pints): 4,48 l
1 inch: 2,54 cm
1 mile: 1,609 km
1 pint: 0,56 l
1 pound: 453 g
1 stone (14 pound): 6,34 kg
1 yard (3 feet): 91,4 cm

Feiertage

1. Januar = Neujahr
18. März = St. Patrick's Day
01. April = Ostermontag
6. Mai = Mai-Feiertag
3. Juni = Juni-Feiertag
5. August = August-Feiertag
28. Oktober =Oktober-Feiertag
25. Dezember = Weihnachten
26. Dezember = Weihnachten
Good Friday (Karfreitag) ist kein offizieller Feiertag, jedoch sind alle Banken und die meisten Geschäfte geschlossen.

Haustiere

 

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Diplomatische Vertretungen Deutsche Botschaft in Irland
31, Trimleston Avenue, Booterstown, Co. Dublin, Tel.: 01 2693011, Fax: 2693946
Österreichische Botschaft in Irland
93, Ailesbury Road, Dublin 4, Tel.: 01 2694577, Fax: 2830860
Schweizer Botschaft in Irland
6, Ailesbury Road, Dublin 4, Tel.: 01 2186302, Fax: 2186383
Einreise und Ausreise Es reicht der gültige Reisepass oder Personalausweis.
Familienstruktur Nach dem Gesetz wird das heiratsfähige Alter mit 16 Jahren erreicht. Tatsächlich heiraten Iren aber meist erst ab Mitte 20. Die meisten Ehen werden in Kirchen geschlossen, nur ein geringer Prozentsatz in Standesämtern. In Dublin und anderen Städten haben sich Frauen mittlerweile auf dem Arbeitsmarkt durchgesetzt. Sie machen etwa 33,9 Prozent der Erwerbstätigen (1998) aus. Ihre Löhne und Gehälter sind noch niedriger als die der Männer. Zweimal hintereinander haben die Iren Frauen zum Präsidenten des Landes gewählt.
Flora & Fauna

An der Westküste, wo der Boden weniger fruchtbar ist, dominieren Heide- und Buschvegetation. Üppiges Grasland bedeckt einen Großteil der Insel, doch die Vegetation ist nicht so vielfältig wie in Großbritannien, zumal Irland noch ärmer an Bäumen ist. Weniger als 5 % des Territoriums sind bewaldet, eine Aufforstung findet kaum statt. Torfmoore, in denen seltene Pflanzen gedeihen, bedeckten große Gebiete Mittelirlands. Torf wurde lange Zeit als Heizmaterial für Haushalte abgebaut. Nun droht den Mooren Gefahr, dassTorf auch als Brennstoff in Kraftwerken eingesetzt und als Gartenbausubstrat exportiert wird.

Am Ende der letzten Eiszeit gelangten Tiere und Pflanzen, die auf dem europäischen Festland verbreitet waren, nach Irland. Doch viele auch in Großbritannien vorkommende Tiere wie z. B. Wiesel, der Maulwurf und Schlangen gibt es nicht auf der Insel, die vor etwa 11.000 Jahren durch die Gletscherschmelze und den Anstieg des Meeresspiegels von den britischen Inseln abgetrennt wurde. Der Überlieferung zufolge hat St. Patrick, der Schutzheilige der Iren, die Schlangen von der Insel verbannt.

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Fotografieren

Fotografieren Sie nach Lust und Laune das grüne Land und den Regen.

Tipps zum Fotografieren:
 

Licht

Licht ist für den Fotografen das primäre Gestaltungsmittel. Ideale Bedingungen hat man am frühen Morgen, wenn das Licht weich ist und Mitteltöne gut herausgearbeitet werden können. Die grelle Mittagssonne wirft harte Schatten und ist daher problematisch. Demgegenüber eröffnet das modulierende Abendlicht interessante Perspektiven. Dann nämlich erscheinen die Farben satt, während die Schatten lang und weich fallen.

Schnappschüsse

Spontaneität ist zwar beim Fotografieren gut, Planung ist jedoch besser – insbesondere wenn die Kamera etwas langsam ist. Damit Sie den entscheidenden Moment nicht verpassen, sollten Sie Ihre Kamera vorher weitgehend manuell eingestellt haben. Anhand eines fiktiven Punktes lässt sich die Entfernung abschätzen und die Belichtungswerte vorab ermitteln.
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Geografie Die baumarme üppige Weidelandschaft ist ein unverwechselbares Charakteristikum, das dem Land die Bezeichnung "Grüne Insel" eingebracht hat. Irland ist eingerahmt von einer schroffen Felsenküste, die sich ins Landesinnere zu einer Tiefebene abflacht - weniger als ein Sechstel des Landes ist über 200 m hoch. Hügel und sanfte Bergketten ragen über den geschichteten Kalksteingrund; die Eiszeitgletscher hinterließen fruchtbare, mit Findlingen übersäte Lehmböden. Häufig finden sich kleinere Seen und Sumpfgebiete. Die größten Flüsse - Liffey, Blackwater, Clare und Shanon - sind breit und fließen träge. Kürzere, schneller strömende Flüsse ergießen sich von den Hochlandrändern ins Meer. Die längsten Bergketten sind die granitenen Wicklow Mountains im Osten und die Macgillycuddy's Reeks im äußersten Südwesten. Am stärksten zergliedert ist die Westküste, die viele eindrucksvolle Felsformationen aufweist. Im Südwesten laufen die Berge in einer Reihe von breiten Halbinseln aus, die durch tiefe Buchten wie die Dingle Bay oder die Bantry Bay voneinander getrennt sind.
Geschichte

Die frühere Missionierung der zerstrittenen keltischen Stammesfürsten durch Hl. Patrick (5. Jh.) verwandelte Irland in ein friedliches Eiland mit blühender Kultur und Bildung, dessen Missionare nach Schottland, England und auf den Kontinent ausschwärmten. Invasionen der Wikinger vom 8. bis 10. Jh. zerstörten den Wohlstand und die Vorherrschaft der bedeutendsten Klöster. Als König Brian Boru 1014 die Invasoren besiegte, war das Land verarmt und isoliert. Mit der ersten Invasion durch Heinrich II. von England (1171/72) begann die bis in die Gegenwart reichende Konfrontation mit dem größeren Nachbarn. Nach Beendigung der "Rosenkriege" (1485) begann Heinrich II. damit, die irische Gesetzgebung und die Besetzung wichtiger Ämter an die Zustimmung des englischen Königs zu binden.

1541 machte sich Heinrich VIII. zum König von Irland und vergab irisches Land als Lehen der englischen Krone. Die Einführung des protestantischen Glaubens scheiterte am hinhaltenden Widerstand der streng katholischen Iren, worauf London eine massive Einwanderung protestantischer Siedler aus England uns Schottland nach Ulster (Nordirland) förderte. Für die Iren wurde der Katholizismus zum religiösen und anti- englischen Bekenntnis zugleich, vor allem nach der blutigen Niederschlagung eines Katholiken- Aufstandes durch Oliver Cromwell (1649/50); allein während des Massakers von Droghedasskamen Tausende von Iren ums Leben. Es folgte eine Periode der Unterdrückung der Katholiken, die Einschränkung ihrer Religionsfreiheit, Enteignung und Zwangsumsiedlung hinnehmen mussten. Zeitweilig galt die Heilige Messe als Hochverrat. 1800 mussten die Iren sogar der Auflösung ihres Parlaments zustimmen; 100 Abgeordnete, natürlich Protestanten, durften in Westminster Platz nehmen. Die Staatskirchen wurden in der Union mit Großbritannien vereinigt. Nach neuerlichen Unruhen wurde zwar 1829 ein Gesetz zur Emanzipation der Katholiken verabschiedet, aber das reichte den Iren nicht, die weiter ( bis 1869) ihren Zehnten an die anglikanische Staatskirche zahlen mussten und zunehmend lauter nach Autonomie ("Home Rule") verlangten. 1914 schließlich verabschiedete das Londoner Parlament den "Home Rule Act". Die Verwirklichung der Autonomie aber wurde zunächst einmal ausgesetzt- wegen des Ersten Weltkriegs und weil die Protestanten in Ulster nicht bereit waren, sich von den Katholiken in Dublin regieren zu lassen. Extrem militante Nationalisten starteten daraufhin den Dubliner Oster- Aufstand von 1916, der von den Briten brutal niedergeschlagen wurde.

Nach einer Phase blutiger Partisanenkriege - 1919 wählten die Iren den Freiheitskämpfer Eamon de Valera zum Präsidenten einer noch gar nicht existierenden Republik Irland - machte 1920 der "Government of Ireland Act" 6 der 9 Ulster-Grafschaften zum Bestandteil des britischen Königreichs- mit einem eigenen Parlament in Belfast. Irland lehnte einen ähnlichen Status ab und trennte sich von Großbritannien. Durch den "Irish Free State Act" vom 11. Dezember 1922 wurde das Land zum Freistaat ("Dominion") innerhalb des britischen Commonwealth. Die Abtrennung des Nordens schuf den Iren ein politisches Dauerproblem, das schon 1922/23 zum Bürgerkrieg führte. Großbritanniens Herrschaft über Ulster und der ungebrochene Wille der Iren, das Land wieder zu vereinigen, zogen einen Handelskonflikt nach sich. Doch mit der neuen irischen Verfassung von 1937 kam es zum Ausgleich zwischen Großbritannien und dem irischen Freistaat (Eire) und zur vollen Unabhängigkeit Irlands. Im Zweiten Weltkrieg blieb das Land neutral. 1949 Proklamation der Republik Irland, Austritt aus dem Commonwealth und Verschärfung der Spannungen mit Ulster bis zum Beginn einer Konsultationspolitik (1965). Freihandelsabkommen mit Großbritannien 1965; von 1969 an Eskalation organisierter Gewalt und massiver Einsatz britischer Truppen in Nordirland, zunehmender IRA- Terror und wirtschaftlicher Niedergang.

Nach Beitritt zur EG (1973) wurde Irland Fördergebiet, lockte Investoren mit lukrativen Sonderbedingungen und entwickelte sich in den 90er-Jahren fast unbemerkt vom einstigen "Armenhaus" zum Musterland für Aufschwung und Konsolidierung. Seit dem Nordirland- Abkommen zwischen Dublin und London vom November 1985 verbesserte sich die Aussicht auf Einigung mit England. Erste Gewaltverzichtserklärungen nordischer Untergrundorganisationen 1994 ermöglichten die Intensivierung eines nach wie vor komplizierten Dialogs und setzten die bis dahin verweigerten Gespräche mit Großbritannien in Gang. Am Karfreitag 1998 einigten sich Irland, Nordirland und Großbritannien unter Vermittlung des ehemaligen US- Senators George Mitchell auf ein Abkommen zur Beendigung des Nordirland- Konflikts. Damit verzichtete Dublin praktisch auf eine Wiedervereinigung der Insel. In einer Volksabstimmung billigten 94,4 % der Iren die Vereinbarung (Zustimmung in Nordirland: 71,1 %). Das Dauerproblem Nordirland verlangt auch in Zukunft eine geschickte Balance im Umgang mit IRA- Leuten im Lande und den Beziehungen zu Großbritannien. Daneben beschäftigt die Gesellschaft auch die Stellung der katholischen Kirche. Die zivile Ehescheidung wurde erst im November 1995 per Volksbescheid erlaubt. Der neue Verfassungsartikel trat im Februar 1997 in Kraft. Noch 1986 war ein solcher Volksentscheid ebenso gescheitert wie 1983 eine Lockerung des strengen Abtreibungsverbots, das nach wie vor in der Verfassung verankert ist. Seit 1997 ist Patrick Ahern Ministerpräsident Irlands.

Staats- und Regierungsform
Mehrparteiensystem, konstitutionelle Monarchie, zwei gesetzgebende Organe

Gesundheit

 

Gesundheitsprophylaxe Irland

Fortsetzung ¬

 


 


Alle Angaben und Informationen ohne Gewähr! Ein ganz besonderer Dank geht an die Schüler und Lehrer der Oberschule an der Marzahner Promenade in Berlin, die uns freundlicherweise Informationen aus ihrem privaten Projekt »Erdkunde-Online« insbesondere zu den Themen Umgangsformen, Familienstruktur, Flora & Faune, Geografie und Geschichte überlassen haben.

Hinweis: Während der Aktualisierungsphase, die eine gewisse Zeit dauern wird, können die gewünschten Infos ab 20. Januar 2006 per E-Mail angefordert werden.

Update 01.12.2005 12:44



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