Für jüngere Leute, die auf eigene Faust nach Irland reisen:
Gaeltacht-Reisen, Schwarzer Weg 25, 47447 Moers, Tel.: 02841
930111, Fax: 30665
Besonderheiten
Umgangsformen
Der traditionelle irische Gruß lautet: Céad míle fáilte.
Wörtlich übersetzt bedeutet das: “Hunderttausend Grüße”. Vorwiegend
benutzt man jedoch die geläufigen englischen Begrüßungsformen,
wie “Hello” und “How are you?”. Der typische gälische Gruß
ist: Dia dhuit. Das bedeutet so viel wie: “Gott mit dir”.
Zum Abschied sagt man: Slán (“Gehe sicher”) oder Slán agus
beannacht. Bei der Begrüßung schüttelt man sich kräftig die
Hand. Vor einem Besuch ist es üblich, sich telefonisch anzukündigen,
auch wenn man einen guten Bekannten aufsuchen will.
Weltkulturerbe
Archäologisches Ensemble Bend of the Boyne; Felseninsel
Skellig Michael mit frühmittelalterlicher Klostersiedlung.
Behinderte
Maße und Gewichte
Trotz der Umstellung auf das Dezimalsystem stößt man immer
wieder auf folgende Maße und Gewichte:
1 foot (12 inches): 30,5 cm
1 gallon (8 pints): 4,48 l
1 inch: 2,54 cm
1 mile: 1,609 km
1 pint: 0,56 l
1 pound: 453 g
1 stone (14 pound): 6,34 kg
1 yard (3 feet): 91,4 cm
Feiertage
1. Januar = Neujahr
18. März = St. Patrick's Day
01. April = Ostermontag
6. Mai = Mai-Feiertag
3. Juni = Juni-Feiertag
5. August = August-Feiertag
28. Oktober =Oktober-Feiertag
25. Dezember = Weihnachten
26. Dezember = Weihnachten
Good Friday (Karfreitag) ist kein offizieller Feiertag, jedoch
sind alle Banken und die meisten Geschäfte geschlossen.
Haustiere
Reisen - Buchen - Mietwagen - Hotelbewertung
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Diplomatische Vertretungen
Deutsche Botschaft in Irland
31, Trimleston Avenue, Booterstown, Co. Dublin, Tel.: 01 2693011,
Fax: 2693946
Österreichische Botschaft in Irland
93, Ailesbury Road, Dublin 4, Tel.: 01 2694577, Fax: 2830860
Schweizer Botschaft in Irland
6, Ailesbury Road, Dublin 4, Tel.: 01 2186302, Fax: 2186383
Einreise und Ausreise
Es reicht der gültige Reisepass oder Personalausweis.
Familienstruktur
Nach dem Gesetz wird das heiratsfähige Alter mit 16 Jahren erreicht.
Tatsächlich heiraten Iren aber meist erst ab Mitte 20. Die meisten
Ehen werden in Kirchen geschlossen, nur ein geringer Prozentsatz
in Standesämtern. In Dublin und anderen Städten haben sich Frauen
mittlerweile auf dem Arbeitsmarkt durchgesetzt. Sie machen etwa
33,9 Prozent der Erwerbstätigen (1998) aus. Ihre Löhne und Gehälter
sind noch niedriger als die der Männer. Zweimal hintereinander
haben die Iren Frauen zum Präsidenten des Landes gewählt.
Flora & Fauna
An der Westküste, wo der Boden weniger fruchtbar ist, dominieren
Heide- und Buschvegetation. Üppiges Grasland bedeckt einen
Großteil der Insel, doch die Vegetation ist nicht so vielfältig
wie in Großbritannien, zumal Irland noch ärmer an Bäumen ist.
Weniger als 5 % des Territoriums sind bewaldet, eine Aufforstung
findet kaum statt. Torfmoore, in denen seltene Pflanzen gedeihen,
bedeckten große Gebiete Mittelirlands. Torf wurde lange Zeit
als Heizmaterial für Haushalte abgebaut. Nun droht den Mooren
Gefahr, dassTorf auch als Brennstoff in Kraftwerken eingesetzt
und als Gartenbausubstrat exportiert wird.
Am Ende der letzten Eiszeit gelangten Tiere und Pflanzen,
die auf dem europäischen Festland verbreitet waren, nach Irland.
Doch viele auch in Großbritannien vorkommende Tiere wie z.
B. Wiesel, der Maulwurf und Schlangen gibt es nicht auf der
Insel, die vor etwa 11.000 Jahren durch die Gletscherschmelze
und den Anstieg des Meeresspiegels von den britischen Inseln
abgetrennt wurde. Der Überlieferung zufolge hat St. Patrick,
der Schutzheilige der Iren, die Schlangen von der Insel verbannt.
Flüge
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Fotografieren
Fotografieren Sie nach Lust und Laune das grüne Land und
den Regen.
Tipps zum Fotografieren:
Licht
Licht ist für den Fotografen das primäre Gestaltungsmittel.
Ideale Bedingungen hat man am frühen Morgen, wenn das Licht weich ist und
Mitteltöne gut herausgearbeitet werden können. Die grelle Mittagssonne wirft
harte Schatten und ist daher problematisch. Demgegenüber eröffnet das
modulierende Abendlicht interessante Perspektiven. Dann nämlich erscheinen
die Farben satt, während die Schatten lang und weich fallen.
Schnappschüsse
Spontaneität ist zwar beim Fotografieren gut, Planung
ist jedoch besser – insbesondere wenn die Kamera etwas langsam ist. Damit
Sie den entscheidenden Moment nicht verpassen, sollten Sie Ihre Kamera vorher
weitgehend manuell eingestellt haben. Anhand eines fiktiven Punktes lässt
sich die Entfernung abschätzen und die Belichtungswerte vorab ermitteln.
Die baumarme üppige Weidelandschaft ist ein unverwechselbares
Charakteristikum, das dem Land die Bezeichnung "Grüne Insel"
eingebracht hat. Irland ist eingerahmt von einer schroffen Felsenküste,
die sich ins Landesinnere zu einer Tiefebene abflacht - weniger
als ein Sechstel des Landes ist über 200 m hoch. Hügel und sanfte
Bergketten ragen über den geschichteten Kalksteingrund; die
Eiszeitgletscher hinterließen fruchtbare, mit Findlingen übersäte
Lehmböden. Häufig finden sich kleinere Seen und Sumpfgebiete.
Die größten Flüsse - Liffey, Blackwater, Clare und Shanon -
sind breit und fließen träge. Kürzere, schneller strömende Flüsse
ergießen sich von den Hochlandrändern ins Meer. Die längsten
Bergketten sind die granitenen Wicklow Mountains im Osten und
die Macgillycuddy's Reeks im äußersten Südwesten. Am stärksten
zergliedert ist die Westküste, die viele eindrucksvolle Felsformationen
aufweist. Im Südwesten laufen die Berge in einer Reihe von breiten
Halbinseln aus, die durch tiefe Buchten wie die Dingle Bay oder
die Bantry Bay voneinander getrennt sind.
Geschichte
Die frühere Missionierung der zerstrittenen keltischen Stammesfürsten
durch Hl. Patrick (5. Jh.) verwandelte Irland in ein friedliches
Eiland mit blühender Kultur und Bildung, dessen Missionare
nach Schottland, England und auf den Kontinent ausschwärmten.
Invasionen der Wikinger vom 8. bis 10. Jh. zerstörten den
Wohlstand und die Vorherrschaft der bedeutendsten Klöster.
Als König Brian Boru 1014 die Invasoren besiegte, war das
Land verarmt und isoliert. Mit der ersten Invasion durch Heinrich
II. von England (1171/72) begann die bis in die Gegenwart
reichende Konfrontation mit dem größeren Nachbarn. Nach Beendigung
der "Rosenkriege" (1485) begann Heinrich II. damit, die irische
Gesetzgebung und die Besetzung wichtiger Ämter an die Zustimmung
des englischen Königs zu binden.
1541 machte sich Heinrich VIII. zum König von Irland und
vergab irisches Land als Lehen der englischen Krone. Die Einführung
des protestantischen Glaubens scheiterte am hinhaltenden Widerstand
der streng katholischen Iren, worauf London eine massive Einwanderung
protestantischer Siedler aus England uns Schottland nach Ulster
(Nordirland) förderte. Für die Iren wurde der Katholizismus
zum religiösen und anti- englischen Bekenntnis zugleich, vor
allem nach der blutigen Niederschlagung eines Katholiken-
Aufstandes durch Oliver Cromwell (1649/50); allein während
des Massakers von Droghedasskamen Tausende von Iren ums Leben.
Es folgte eine Periode der Unterdrückung der Katholiken, die
Einschränkung ihrer Religionsfreiheit, Enteignung und Zwangsumsiedlung
hinnehmen mussten. Zeitweilig galt die Heilige Messe als Hochverrat.
1800 mussten die Iren sogar der Auflösung ihres Parlaments
zustimmen; 100 Abgeordnete, natürlich Protestanten, durften
in Westminster Platz nehmen. Die Staatskirchen wurden in der
Union mit Großbritannien vereinigt. Nach neuerlichen Unruhen
wurde zwar 1829 ein Gesetz zur Emanzipation der Katholiken
verabschiedet, aber das reichte den Iren nicht, die weiter
( bis 1869) ihren Zehnten an die anglikanische Staatskirche
zahlen mussten und zunehmend lauter nach Autonomie ("Home
Rule") verlangten. 1914 schließlich verabschiedete das Londoner
Parlament den "Home Rule Act". Die Verwirklichung der Autonomie
aber wurde zunächst einmal ausgesetzt- wegen des Ersten Weltkriegs
und weil die Protestanten in Ulster nicht bereit waren, sich
von den Katholiken in Dublin regieren zu lassen. Extrem militante
Nationalisten starteten daraufhin den Dubliner Oster- Aufstand
von 1916, der von den Briten brutal niedergeschlagen wurde.
Nach einer Phase blutiger Partisanenkriege - 1919 wählten
die Iren den Freiheitskämpfer Eamon de Valera zum Präsidenten
einer noch gar nicht existierenden Republik Irland - machte
1920 der "Government of Ireland Act" 6 der 9 Ulster-Grafschaften
zum Bestandteil des britischen Königreichs- mit einem eigenen
Parlament in Belfast. Irland lehnte einen ähnlichen Status
ab und trennte sich von Großbritannien. Durch den "Irish Free
State Act" vom 11. Dezember 1922 wurde das Land zum Freistaat
("Dominion") innerhalb des britischen Commonwealth. Die Abtrennung
des Nordens schuf den Iren ein politisches Dauerproblem, das
schon 1922/23 zum Bürgerkrieg führte. Großbritanniens Herrschaft
über Ulster und der ungebrochene Wille der Iren, das Land
wieder zu vereinigen, zogen einen Handelskonflikt nach sich.
Doch mit der neuen irischen Verfassung von 1937 kam es zum
Ausgleich zwischen Großbritannien und dem irischen Freistaat
(Eire) und zur vollen Unabhängigkeit Irlands. Im Zweiten Weltkrieg
blieb das Land neutral. 1949 Proklamation der Republik Irland,
Austritt aus dem Commonwealth und Verschärfung der Spannungen
mit Ulster bis zum Beginn einer Konsultationspolitik (1965).
Freihandelsabkommen mit Großbritannien 1965; von 1969 an Eskalation
organisierter Gewalt und massiver Einsatz britischer Truppen
in Nordirland, zunehmender IRA- Terror und wirtschaftlicher
Niedergang.
Nach Beitritt zur EG (1973) wurde Irland Fördergebiet, lockte
Investoren mit lukrativen Sonderbedingungen und entwickelte
sich in den 90er-Jahren fast unbemerkt vom einstigen "Armenhaus"
zum Musterland für Aufschwung und Konsolidierung. Seit dem
Nordirland- Abkommen zwischen Dublin und London vom November
1985 verbesserte sich die Aussicht auf Einigung mit England.
Erste Gewaltverzichtserklärungen nordischer Untergrundorganisationen
1994 ermöglichten die Intensivierung eines nach wie vor komplizierten
Dialogs und setzten die bis dahin verweigerten Gespräche mit
Großbritannien in Gang. Am Karfreitag 1998 einigten sich Irland,
Nordirland und Großbritannien unter Vermittlung des ehemaligen
US- Senators George Mitchell auf ein Abkommen zur Beendigung
des Nordirland- Konflikts. Damit verzichtete Dublin praktisch
auf eine Wiedervereinigung der Insel. In einer Volksabstimmung
billigten 94,4 % der Iren die Vereinbarung (Zustimmung in
Nordirland: 71,1 %). Das Dauerproblem Nordirland verlangt
auch in Zukunft eine geschickte Balance im Umgang mit IRA-
Leuten im Lande und den Beziehungen zu Großbritannien. Daneben
beschäftigt die Gesellschaft auch die Stellung der katholischen
Kirche. Die zivile Ehescheidung wurde erst im November 1995
per Volksbescheid erlaubt. Der neue Verfassungsartikel trat
im Februar 1997 in Kraft. Noch 1986 war ein solcher Volksentscheid
ebenso gescheitert wie 1983 eine Lockerung des strengen Abtreibungsverbots,
das nach wie vor in der Verfassung verankert ist. Seit 1997
ist Patrick Ahern Ministerpräsident Irlands.
Staats- und Regierungsform
Mehrparteiensystem, konstitutionelle Monarchie, zwei gesetzgebende
Organe
Alle Angaben und Informationen ohne Gewähr!
Ein ganz besonderer Dank geht an die Schüler und Lehrer
der Oberschule an der Marzahner Promenade in Berlin, die
uns freundlicherweise Informationen aus ihrem privaten Projekt
»Erdkunde-Online« insbesondere zu den Themen
Umgangsformen, Familienstruktur, Flora & Faune, Geografie
und Geschichte überlassen haben.
Hinweis: Während der Aktualisierungsphase,
die eine gewisse Zeit dauern wird, können die gewünschten
Infos ab 20. Januar 2006 per E-Mail angefordert werden.