| Allgemeine
Landesdaten |
Offizieller Name: Koninkrijk Belgie
Fläche: 30.518 km²
Einwohnerzahl: 10.268.000 (2001)
Größte Städte: Brüssel (Hauptstadt) - 1,3 Mio, Antwerpen
- 668.000, Liège - 485.000, Charleroi - 295.000, Gent - 251.000,
Brügge - 117.000, Namur - 104.000 Einwohner.
Offizielle Landessprache: Niederländisch, Französisch,
Deutsch.
Bevölkerungsgruppen: Belgier (Flamen, Wallonen) 91,0
%, Italiener 2,4 %, Marokkaner 1,4 %, Franzosen 0,9 %, Türken
0,8 %, Niederländer 0,6 %, Andere 2,9 %.
Religion: Katholiken 87,9 %, Muslime 2,5 %, Juden
0,3 %, Konfessionslose und Andere 9,3 % (1995).
Lebenserwartung: Männer - 74,5, Frauen - 81,3 (2000).
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Auskunft |
Belgisches Verkehrsamt
Cäcilienstr. 46
50667 Köln
Tel.: 0221 27759-0
Fax: 0221 27759-100.
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Besonderheiten |
Umgangsformen
In Belgien begrüßt man sich normalerweise mit Händedruck.
Die anschließenden Begrüßungsworte hängen von der jeweiligen
Region ab. Die häufigsten flämischen Formeln sind Hallo und
das förmlichere goeden dag (guten Tag“). Die französischen
Entsprechungen lauten Salut (Hallo“) und Bonjour (guten Tag“).
Begrüßungen auf Englisch oder Deutsch können in Brüssel und
anderen Städten angebracht sein. Mit dem Vornamen sprechen
sich nur Freunde und Verwandte an, ansonsten verwendet man
den Nachnamen mit der entsprechenden persönlichen Anrede (z.
B. Herr oder Frau). Beim Verabschieden in kleiner Runde gibt
man jedem Einzelnen die Hand. Belgier laden gern Verwandte
und gute Freunde zu sich nach Hause ein, während man sich
mit anderen Bekannten in Cafés, Bistros und Restaurants trifft.
Gäste achten auf Pünktlichkeit und überreichen dem Gastgeber
oft ein kleines Geschenk.
Sprache
Niederländisch (Flämisch), Französisch und Deutsch; Letzteres
vorwiegend in der Region Eupen.
Weltkulturerbe
Feiertage
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Diplomatische Vertretungen |
Deutsche Botschaft
Avenue de Tervueren 190
B-1150 Brüssel
Tel.: 00322 7741911
Fax: 00322 7723692
zreg@bruedip.auswaertiges-amt.de.
Belgische Botschaft
Jägerstraße 52-53
10117 Berlin
Tel.: 030 20642-0
Fax: 030 20642-200
Sprechzeiten: Mo–Fr von 09.00–12.30, 13.30–17.00 Uhr
Konsularabteilung: Mo–Fr von 09.00–12.00, 14.00–16.00 Uhr
Berlin@diplobel.org.
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Einreise und Ausreise |
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Familienstruktur |
Viele Belgier sind vor der Hochzeit lange Zeit verlobt oder
leben zusammen, ein großer Teil wählt auch die nichteheliche
Gemeinschaft. Zusätzlich zur standesamtlichen Trauung entscheiden
sich viele Brautpaare für eine kirchliche Heirat. Die durchschnittliche
belgische Familie besteht meist aus berufstätigen Eltern mit
zwei Kindern. Oft werden die häuslichen Pflichten zwar von beiden
Partnern wahrgenommen, dennoch herrscht noch immer die Einstellung
vor, dass in erster Linie die Frau für Haushalt und Kindererziehung
verantwortlich ist. Früher wohnten in Flandern verheiratete
Kinder oft mit ihren Eltern zusammen. Dies trifft heute in Ausnahmefällen
nur noch für ländliche Regionen zu, wenn familieneigenes Ackerland
gemeinsam bewirtschaftet wird. Auch in Wallonien war es durchaus
üblich, dass sich eine Großfamilie ein großes, gemeinsames Haus
teilte. Aber auch hier hat sich der Trend zur Kleinfamilie entwickelt.
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Flora & Fauna |
Die Hälfte des Waldbestandes wurde für die landwirtschaftliche
Nutzung gerodet; von den ursprünglichen Mischwäldern sind nur
noch einige kleinere Eichen- und Buchenwälder übrig geblieben.
Die größten zusammenhängenden Waldgebiete (Buchen, Eichen und
Ahorn) liegen in den Ardennen. Heideland ist typisch für die
Sand- und Kiesgebiete des Nordostens. Strandhafer und andere
Gräser wachsen auf den Dünen an der Küste. In den Tiefmooren
des Hohen Venns wurde ein Naturschutzgebiet angelegt, in dem
Schwarz-, Rotwild Wildkatzen, Spechte und Eulen leben.
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Flüge |
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Fotografieren
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Fotografieren Sie nach Lust und Laune.
| Tipps zum Fotografieren: |
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Licht
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Licht ist für den Fotografen das primäre Gestaltungsmittel.
Ideale Bedingungen hat man am frühen Morgen, wenn das Licht weich ist und
Mitteltöne gut herausgearbeitet werden können. Die grelle Mittagssonne wirft
harte Schatten und ist daher problematisch. Demgegenüber eröffnet das
modulierende Abendlicht interessante Perspektiven. Dann nämlich erscheinen
die Farben satt, während die Schatten lang und weich fallen.
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Schnappschüsse
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Spontaneität ist zwar beim Fotografieren gut, Planung
ist jedoch besser – insbesondere wenn die Kamera etwas langsam ist. Damit
Sie den entscheidenden Moment nicht verpassen, sollten Sie Ihre Kamera vorher
weitgehend manuell eingestellt haben. Anhand eines fiktiven Punktes lässt
sich die Entfernung abschätzen und die Belichtungswerte vorab ermitteln.
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Geld |
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Geografie |
Das zentrale Flusstal der Maas teilt die Landesfläche Belgiens
in zwei Hälften. Im Norden liegt das Flachland, während sich
nach Süden Hochländer erstrecken. Die kurze belgische Küstenlinie
ist der Küste der Niederlande mit ihren Stränden, die von
Sanddünen gesäumt werden und in Richtung der französischen
Grenze immer breiter werden, sehr ähnlich. Hinter den Dünen
liegt flaches Polderland, das bis zu 16 km breit ist. Dieses
tief liegende Gebiet war einst Marschland, das trockengelegt
wurde, wodurch die charakteristische Landschaft mit ihren
Deichen und Kanälen entstand. Die weiter im Inland gelegene
Flandrische Ebene wird von der Schelde und ihren Nebenflüssen
durchzogen.
Im Nordosten steigt das Land allmählich an und geht in Heide,
Grasland und Nadelwälder über. Weiter westlich bildet Zentralbelgien
ein tiefer gelegenes, fruchtbares lössbe4decktes Hügelland,
das sich im Süden bis auf etwa 200 m erhebt. Weiter südlich,
hinter der Famenne-Sambre-Furche, beginnen die Ardennen mit
ihren abgeflachten Gipfeln, die von den tiefen und bewaldeten
Flusstälern der Maas und ihren Nebenflüssen durchschnitten
werden. Im Osten, nahe der deutschen Grenze, liegen die Hochländer
des Hohen Venns (Hautes Fagnes) und der Botrange, die höchste
Erhebung Belgiens. Im äußersten Süden liegt das belgische
Lothringen, das geographisch dem angrenzenden französischen
Lothringen ähnlich ist.
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Geschichte |
Zwei Jahrtausende lang war Belgien Spielball und Zankapfel
der europäischen Mächte. 1648 wurden die nördlichen Niederlande
unabhängig, damit war in etwa die belgische Nordgrenze definiert.
1713 fielen nach dem Spanischen Erbfolgekrieg die - damals
spanischen - südlichen Niederlande an die österreichischen
Habsburger, damit wurde die Südgrenze zu Frankreich festgelegt.
Die erste Unabhängigkeitserklärung 1790 hatte wenig Erfolg:
Belgien wurde von 1794 bis 1815 von den Franzosen besetzt.
1815 erfolgte der Zusammenschluss mit den Niederlanden zum
"Königreich der Niederlande" mit starker konfessioneller Spaltung.
Septemberrevolution 1830 und nachfolgende Unabhängigkeitserklärung
des belgischen Landesteiles mit Segen der Großmächte und Neutralitätsverpflichtung,
die von Deutschland in beiden Weltkriegen grob verletzt wurde.
Die Privatkolonie des belgischen Königs Kongo wurde von 1908
an staatlich verwaltet.
Nach Anlehnung an Frankreich ab 1936 erneut Neutralitätspolitik,
innenpolitische Schwächung durch Sprachenstreit und wechselnde
Koalitionsregierungen, Aufkommen von Bewegungen mit faschistoiden
Zügen. 1940 von deutschen Truppen besetzt, 1944 von den Alliierten
befreit. Aufgabe der Neutralität 1945 und engste Integration
in die Westbündnisse. 1960 Verlust der Kolonie Belgisch-Kongo.
Seitdem mehrfach Wirtschafts- und Strukturkrisen sowie verschärfter
Sprachenstreit, der 1992/93 zur Verfassungsänderung und starker
Regionalisierung des Landes führte. Die Streitigkeiten zwischen
Wallonen und Flamen um die föderale Staatsform gehen weiter.
Separatisten und Ausländerfeinde sind seit Anfang der 90er-Jahre
in Flandern stark aufgekommen. Gefährlicher für den Staat
ist der Verlust des Vertrauens der Menschen in die Obrigkeit
nach der schleppenden Untersuchung der Skandale um die Kinderschänderbande
von Marc Dutroux. Hinzu kommen Justizskandale und Wirtschafts-
sowie parteipolitische Mord- und Korruptionsaffären.
Problematisch ist auch die hohe Verschuldung, die allerdings
im Gegensatz zu vielen größeren EU-Ländern seit Jahren aber
deutlich abnimmt. Liberale, Sozialisten und Grüne verständigten
sich am 7. 7. 1999 in Brüssel auf ein Regierungsprogramm.
Der designierte liberale Ministerpräsident Guy Verhofstadt
wurde am 12. 7. 1999 von König Albert II. vereidigt. Aus der
Parlamentswahl vom 13. 6. 1999 waren die Liberalen mit 23
der 71 Sitze erstmals als stärkste Kraft hervorgegangen. Die
neue Ampelkoalition plant u.a. die Senkung der Einkommensteuer
und zum Ausgleich den Verkauf von Staatsbetrieben. Zum ersten
Mal seit über 40 Jahren sind die Christsozialen des bisherigen
Regierungschefs Jean-Luc Dehaene nicht mehr an der Macht.
Ihre Wahlniederlage (22 Sitze, –7 Mandate) wurde u.a. als
Reaktion der Bevölkerung auf den Skandal um dioxinverseuchte
Lebensmittel gedeutet.
Staats- und Regierungsform
Mehrparteiensystem, konstitutionelle Monarchie, zwei gesetzgebende
Organe
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Gesundheit |
Impfung
Gesundheitsprophylaxe
Belgien
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