Willi's Reiseseite - Reiseromane, CD-ROMs, Reiseberichte, Bilder

AnzeigeExpedia.de - Reisen. Wie, wann, wohin du willst.

 

Von A wie Ägypten bis Z wie Zypern: Wissenswertes und Tipps für Reisende in die Länder dieser Erde !

 

Willis Reiseseite TopReiseInfos TopReiseBilder Reisewarnungen Reisebüro

 

werbungSprachreisen mit carpe diem

Australien [Teil 1]

Allgemeine Landesdaten

Offizieller Name: Commonwealth of Australia

Fläche: 7.682.300 km²

Einwohnerzahl: 19.358.000 (2001)

Größte Städte: Sydney - 3,7 Mio, Melbourne - 3 Mio, Brisbane - 1,3 Mio, Perth - 1,2 Mio, Adelaide - 1 Mio, Newcastle - 429.000, Canberra (Hauptstadt) - 310.000 Einwohner.

Offizielle Landessprache: Englisch.

Bevölkerungsgruppen: Australier europäischer Herkunft 91,4 %, Asiaten 6,4 %, Aboriginals 1,5 %, Andere 0,7 % (1999).

Religion: Christen 70,9 %, Muslime 1,1 %, Buddhisten 1,1 %, Juden 0,4 %, Hindus 0,4 %, konfessionslos 16,6 %, Andere 9,5 % (1996).

Lebenserwartung: Männer - 76,0, Frauen - 81,0 (2000).

Auskunft

Australian Tourist Commision (ATC)
c/o Adam & Partner GmbH
Weserstr. 4
60329 Frankfurt/Main
Tel.: 069 237911
Fax: 069 233199
E-Mail: team@adam-partner.de
Internet: www.australia.com

Besonderheiten

Umgangsformen

In Australien begrüßen sich Freunde untereinander mit einem lässigen Hi oder G'day (“Guten Tag”) und schütteln einander die Hand. Eine förmlichere Begrüßung ist das Hello, how are you? (“Wie geht es Ihnen?”). Die meisten Leute sprechen sich üblicherweise mit dem Vornamen an, selbst wenn man sich zum ersten Mal begegnet. Australier treffen sich gern privat in fröhlicher Runde und veranstalten mit Vorliebe Grillfeste. Gastgeber empfangen ihre Gäste immer herzlich und verhalten sich stets ungezwungen.

Einwanderung 

Australien gilt nach wie vor als klassisches Einwanderungsland, auch wenn neue Staatsbürger nur beschränkt aufgenommen werden. Auskünfte bekommt man über die Einwanderungsbedingungen bei den Botschaften Australiens.

Outback

Als Outback bezeichnen Australier Regionen, die fernab der Zivilisation liegen. Es umfasst beinahe drei Viertel der Fläche Australiens und erstreckt sich hauptsächlich über das Northern Territory und Western Australia sowie Teile von Queensland. Die unterschiedlichsten Landschaftsformationen und Klimazonen sind unter diesen Begriff zu subsumieren. Weite Gebiete des extrem trockenen Outbacks Westaustraliens, wo manchmal jahrelang kein Regen fällt und im Sommer Temperaturen über 50 °C herrschen, sind völlig unzugänglich. Das Outback von Queensland hingegen ist unberührter tropischer Regenwald. Touristisch gut erschlossen sind die Regenwälder des Top End, der Kakadu National Park sowie die Wüsten des Red Centre mit dem Uluru-Kata Tjuta National Park, in dessen Zentrum der berühmte Monolith Uluru, auch Ayers Rock genannt, steht; bekannt sind auch die Karlu Karlu (Devil's Marbles).

Beim Aufbruch in die Wildnis Australiens sollten bestimmte Grundregeln beachtet werden:

1. Führen Sie stets reichlich Wasser mit sich. 2. Bei Touren durch die Nationalparks abseits der gängigen Routen sollten vor Beginn die Ranger informiert werden. 3. Fahren Sie auf den Pisten nur mit Allrad angetriebenen Fahrzeugen, da vor allem in der Regenzeit im tropischen Norden viele davon unpassierbar und selbst asphaltierte Straßen mitunter tagelang überflutet sind. 4. Bei Autopannen sollten Sie unbedingt in der Nähe des Autos ausharren und auf gar keinen Fall ziellos loslaufen, denn das Auto wird aus der Luft im Notfall schneller gefunden, zudem sparen Sie Kraft und haben Schatten. 5. Wanderungen sollten nur mit kräftigen Stiefel angetreten werden und dies schon allein aus einem Grund: wegen der vielen Schlangen. 6. Darüber hinaus ist eine ausreichende Kopfbedeckung in Anbetracht der starken Sonne dringend zu empfehlen.

Sonne 

Da die Sonneneinstrahlung in Australien extrem hoch ist, sollte man nicht nur am Strand und im Outback, sondern eigentlich überall Sonnenschutzmittel mit hohem Lichtschutzfaktor sowie eine ausreichende Kopfbedeckung benutzen.

Weltkulturerbe

Großes Barriere-Riff, Nationalpark Kakadu, Seengebiet von Willandra, Nationalparks von West-Tasmanien, Lord-Howe-Inselgruppe, Nationalpark Uhuru, Schutzgebiete des gemäßigten und subtropischen Regenwaldes im mittleren Osten Australien, Nationalpark Wet Tropics in Queensland, Naturpark Shark Bay, Fraser-Insel, Fossilienlagerstätte Riversleigh, Heard- und McDonald-Inseln, Marquarie-Insel, Greater Blue Mountains.

Diplomatische Vertretungen

Deutsche Botschaft

119 Empire Court, Canberra-Yarralumla,
Tel.: 02 62701911 Deutsches Generalkonsulat
480 Punt Rd, South Yarra, Melbourne, Vic 3141,
Tel.: 03 98286888 Deutsches Generalkonsulat
13 Trelawney St., Woollahra, Sydney, NSW 2025,
Tel.: 02 93287733 Österreichische Botschaft
12 Talbot St., Canberra-Forest,
Tel.: 02 62951376 Österreichisches Generalkonsulat
107 Wellington St., Windsor, Melbourne, Vic 3143,
Tel.: 03 95336900 Schweizer Botschaft
7 Melbourne Av., Canberra-Forrest,
Tel.: 02 62733977 Schweizer Generalkonsulat
420 St. Kildar Rd., Melbourne, Vic 3004
Tel.: 03 98672266

Reisen - Buchen - Mietwagen - Hotelbewertung

  • Pauschalreisen: Hier finden Sie die günstigsten Reiseangebote für die Zielregion.
  • Mietwagen: Hier werden mittels unseres innovativen Mietwagen-Preisvergleichstools die günstigsten Mietwagen angezeigt.
  • Hotels: Hier finden Sie die günstigsten Hotels in der Zielregion.
  • Hotelbewertung: Hier finden Sie Hotelbewertungen von Urlaubern für Urlauber zu Hotels aus der Zielregion.
Einreise und Ausreise

Die Flugzeit nach Down under beträgt je nach Route und Zwischenstopps zwischen 21 und 25 Stunden; dabei ist die Route über Asien kürzer ist als jene über Amerika. Bei der Ankunft - eine Parallelität zu Neuseeland - dürfen die Passagiere das Flugzeug nicht eher verlassen, bis sie von einem Insektenspray eingesprüht worden sind.

Deutsche Staatsangehörige benötigen für die Einreise ein Visum, das vor Reiseantritt eingeholt werden muss. Für sie und Staatsangehörige bestimmter weiterer Staaten wird das Visum in Form einer sogenannten elektronischen Einreiseerlaubnis (ETA) erteilt. Die ETA ist eine bei den Grenzübergängen und anderen Stellen elektronisch gespeicherte Erlaubnis für Kurzreisen nach Australien. Sie tritt an die Stelle eines vor der Reise einzuholenden Visumaufklebers oder Stempels im Reisepass. Die ETA wird regelmäßig bei Buchung einer Australienreise durch das Reisebüro beantragt. Bei touristischen Reisen fallen hierfür von australischer Seite keine Gebühren an, jedoch kann das Reisebüro eine Bearbeitungsgebühr verlangen. Bei direkter Online-Beantragung durch den Reisenden werden von australischer Seite Gebühren erhoben. Ebenso ist eine ETA für Geschäftsreisen gebührenpflichtig Die ETA ist 12 Monate gültig und berechtigt zu einem Aufenthalt von maximal 3 Monaten in Australien.
Australien erkennt deutsche Kinderausweise sowie die Eintragung von Kindern in den elterlichen Reisepass an. Der Reisepass beziehungsweise der Kinderausweis muss mindestens für die gesamte Dauer des geplanten Aufenthalts in Australien gültig sein.

Hinweis: Zu beachten ist, dass bei einem Zwischenaufenthalt in einem asiatischen Land oft eine Mindestgültigkeit des Passes von sechs Monaten vorgeschrieben ist.

Quelle: Auswärtiges Amt

Ausreisegebühr: Jeder Passagier ab zwölf Jahren muss bei der Ausreise eine Gebühr (departure tax) von 27 A$ bezahlen, die über den Flugschein verrechnet wird.

Last minute hotel reservation!

In Australien gelten - nicht ohne Grund - strenge Quarantänebestimmungen! Meldepflicht herrscht für lebende Tiere und Pflanzen, aber insbesondere auch für Nahrungsmittel. Am Flughafen finden Sie daher große Tonnen zur Entsorgung von mitgebrachten Lebensmitteln und entsprechende Hinweisschilder. Kontrolliert wird, während Sie auf Ihr Gepäck warten, von einem Beamten mit Schnüffelhund. Auf Inlandflügen gelten diese Restriktionen ebenfalls, vor allem für Obst.

Visa erteilen in Ihrem Heimatland folgende Stellen:

Australische Botschaft in Bonn
Godesberger Allee 105, 53175 Bonn,
Tel.: 022881030, Fax: 37 18 53

Australische Botschaft in Wien
Mattiellistr. 2, 1040 Wien,
Tel.: 01 5128580, Fax: 5132908

Info-Telefon in der Schweiz
Tel.: 033 8230953


Familienstruktur Die durchschnittliche australische Familie weist zwei oder drei Kinder auf. Das Familienleben ist dem Westeuropas und Nordamerikas sehr ähnlich, auch hier sind viele Mütter berufstätig. In Australien sind Frauen den Männern gegenüber offiziell gleichberechtigt. Sie verfügen über eine gleichwertige Bildung, erhalten fast gleiche Gehälter und nehmen im privaten und öffentlichen Sektor wichtige Führungspositionen ein. Frauen stellen beinahe die Hälfte der landesweiten Erwerbstätigen. Viele Paare leben vor der Ehe zusammen oder entschließen sich zu einem gemeinsamen Leben ohne Trauschein. Außerdem ist ein Anstieg der Alleinerziehenden mit Kind zu verzeichnen. Frauen heiraten durchschnittlich im Alter von 23 Jahren und Männer mit 25 Jahren. Kirchliche Trauungen erfreuen sich noch immer großer Beliebtheit.
Flora & Fauna

Es wird angenommen, dass vor der europäischen Besiedlung rund ein Viertel Australiens von Wald bzw. Busch bedeckt war. Heute, nach der Umwandlung großer Waldgebiete in landwirtschaftliche Nutzflächen, sind es rund 12 %. Die meisten der großen Wälder liegen im Osten Australiens. An der Ostküste von Queensland gibt es tropischen Regenwald. Die Nordküste wird von Mangroven gesäumt. In den subtropischen und gemäßigten Gebieten bestimmen immergrüne oder Laub abwerfende Trockenwälder die Vegetation. Artenreiche Laub- und Mischwälder aus Eichen, Eschen, Zedern, Birken und Kiefern sowie Lorbeergewächsen gedeihen in den Küstenebenen im Osten. Die höheren Lagen der Great Dividing Range sind von ausgedehnten Nadelwäldern bedeckt. Rund 22 000 Pflanzenarten sind endemisch: sie haben sich nur in Australien entwickelt. Unter den typischen Pflanzen des Kontinents sind an erster Stelle die jeweils rund 600 Arten des Eukalyptus und der Akazie zu nennen. Viele Wälder bestehen aus Pflanzen dieser beiden Gattungen. Weitere Besonderheiten der australischen Flora sind die Flaschen- und die Grasbäume.

Während des Mesozoikums, das vor etwa 65 Mio. Jahren zu Ende ging, brach der Urkontinent Gondwana auseinander und teilte sich in Südamerika, Afrika, Vorderindien, Australien und Antarktis. Bis zur Ankunft der Europäer im 17./18. Jahrhundert hat sich Australiens Flora und Fauna im Wesentlichen eigenständig entwickelt. Zu dieser Australischen Region genannten biologischen Sonderzone gehören neben dem eigentlichen Australien und Tasmanien noch Neuguinea, Neuseeland und die pazifischen Inseln im Osten Australiens. Ostindonesien bildet den Übergangsraum zur eurasischen Region.

Die Beuteltiere haben in Australien nicht nur eine besondere Artenvielfalt entwickelt, sondern waren bis zum 18. Jahrhundert auch die einzigen Säugetiere des Kontinents. Bis heute sind rund 250 Arten bekannt. Typisches Merkmal dieser Unterklasse der Säugetiere ist, dass der Nachwuchs nicht durch eine Plazenta in der Gebärmutter ernährt wird, sondern sehr früh zur Welt kommt und sich in einem beutelähnlichen Hautsack des Muttertieres, in dem sich auch die Zitzen befinden, entwickelt. Känguru und Koala sind die wohl bekanntesten Beuteltiere Australiens. Es gibt mehr als 50 Känguruarten, die sich stark voneinander unterscheiden. Zu den Großkängurus gehören das Graue und das Rote Riesenkänguru, die bis zu 2 m groß werden können. Sie sind in der Lage, 10 m weit und 3 m hoch zu springen. Etwa so groß wie ein Kaninchen sind die Wallabys, die auch als Kängururatten bezeichnet werden. Das Baumkänguru lebt zwar auch überwiegend auf dem Boden, übernachtet aber in Eukalypten. Die Eukalyptuswälder sind auch das Lebensgebiet der Koalas. Im Gegensatz zu den Kängurus gehören Koalas zu den gefährdeten Tierarten, dassdie Fläche der Eukalyptuswälder schrumpft. Koalas leben ausschließlich von den Blättern bestimmter Eukalypten - und riechen entsprechend stark danach. Sie sind ausgesprochen träge und schlafen manchmal länger als 40 Stunden an einem Stück. Weitere bekannte Beuteltiere sind die Wombats, die großen Nagetieren ähneln. Der Haarnasenwombat wird bis zu 70 cm lang, der Nachtnasenwombat erreicht bis zu 1m. Die meisten Raubbeutler sind entweder ausgestorben oder ausgerottet. Vor mehreren Millionen Jahren gab es Säbelzahnbeutler und Löwenbeutler. Der letzte frei lebende Beutelwolf wurde 1930 erschlagen; das letzte Exemplar dieser Art starb 1936 in einem Zoo. Nur noch auf Tasmanien kommt der Beutelteufel vor, eine rund 80 cm lange, sehr stämmige Raubtierart, die sich überwiegend von Schlangen und Vögeln, aber auch von Aas, ernährt. In Australien selbst wurde er ausgerottet, zum einen durch den Menschen, zum anderen durch die sich stark vermehrenden Dingos, die australischen Wildhunde. Kloakentiere sind eine evolutionäre Besonderheit Australiens. Es sind die einzigen Säugetiere, die Eier legen. Der Name dieser Ordnung leitet sich vom Kloake genannten Endabschnitt des Enddarms ab, in den - wie auch bei Vögeln und Kriechtieren - der Ausführgang der Geschlechtsorgane mündet. Die Familien der Schnabeltiere und der Ameisen- oder Schnabeligel sind die einzigen Vertreter dieser Unterklasse.

Weitere Besonderheiten der australischen Tierwelt sind z. B. der Leiervogel, der wie viele der in Australien lebenden Echten Papageien ein hervorragender Imitator ist, und der Kookaburra: dieser Vogel wird wegen seines charakteristischen Rufs auch als "Lachender Hans" bezeichnet. In den Sumpfgebieten des Nordens und in Brackgewässern lebt das Leistenkrokodil, eine der drei Salzwasserkrokodilarten. Nicht selten schwimmt es große Strecken im Meer. Es wird bis zu 6 m lang und ist wegen seiner Aggressivität gefürchtet. In den Wüstengebieten des Outbacks lebt der Wüstenteufel, eine Agamenart, dessen Körper mit bunt gefärbten Hautauswüchsen bedeckt ist, die wie Dornen aussehen. Nur im Bundesstaat Victoria im Südosten Australiens kommt der Riesenwurm vor - er ist mit einer Länge von bis zu 3,5 m der größte Erdwurm der Erde. In den Gewässern Ostaustraliens lebt der Australische Lungenfisch, der wie der Amerikanische und der Afrikanische Lungenfisch aus der Luft Sauerstoff bezieht, im Gegensatz zu seinen Verwandten aber auch in der Lage ist, seinen Sauerstoffbedarf aus Wasser zu decken. Mit den Europäern kamen ab 1788 Tiere der eurasischen Region nach Australien. Dadurch wurde das ökologische Gefüge erheblich gestört. Pferde, Ratten, Rotfüchse, Altweltkamele, Wasserbüffel und besonders Kaninchen vermehrten sich sehr stark, dasssie kaum natürliche Feinde hatten und wurden zu Futterkonkurrenten der einheimischen Tiere. Bis heute hat Australien mit den damit verbundenen Probleme zu kämpfen, die kaum zu lösen sind. 1951 z. B. wurden Myxoviren ausgebracht, die bei Kaninchen die tödlich verlaufende Myxomatose, eine Blutkrankheit, hervorrufen. 20 Jahre lang nahm die Zahl der Kaninchen ab - dann setzte bei den Tieren eine Immunisierung ein.

Flüge Unser Partner: Linienflüge weltweit
Diese Datenbank zeigt Ihnen, wie Sie von New York nach Berlin kommen oder von Singapur nach Buenos Aires. Sie zeigt Flugabfrage, Tarifauswahl, Verfügbarkeit, Flugplan. Natürlich können Sie reservieren und buchen. Alles ganz bequem und zuverlässig!

Fotografieren

 

Es empfiehlt sich dringend, Filme (wenn Sie noch nicht über eine digitale Kamera verfügen) und Videofilme daheim zu kaufen, da sie in Australien erheblich teuerer sind. Papierabzüge von Farbfilmen werden in allen Städten zügig entwickelt.
Beim Fotografieren sollten Sie stets die Privatssphäre der Menschen respektieren.

Tipps zum Fotografieren:
 

Licht

Licht ist für den Fotografen das primäre Gestaltungsmittel. Ideale Bedingungen hat man am frühen Morgen, wenn das Licht weich ist und Mitteltöne gut herausgearbeitet werden können. Die grelle Mittagssonne wirft harte Schatten und ist daher problematisch. Demgegenüber eröffnet das modulierende Abendlicht interessante Perspektiven. Dann nämlich erscheinen die Farben satt, während die Schatten lang und weich fallen.

Schnappschüsse

Spontaneität ist zwar beim Fotografieren gut, Planung ist jedoch besser – insbesondere wenn die Kamera etwas langsam ist. Damit Sie den entscheidenden Moment nicht verpassen, sollten Sie Ihre Kamera vorher weitgehend manuell eingestellt haben. Anhand eines fiktiven Punktes lässt sich die Entfernung abschätzen und die Belichtungswerte vorab ermitteln.

 

Unser Partner
Digitalbilder auf echtes Fotopapier? Kein Problem, unser Fotolabor entwickelt von 9 x 13 cm bis 50 x 75 cm. Schnell bequem per Post.
Geld

Kreditkarten - insbesondere Visa- und Mastercard - dürften inzwischen selbst in den entlegenen Gebieten akzeptiert werden. Nichtsdestotrotz sollten Sie im Outback immer auch etwas Bargeld mit sich führen. Besitzer von EC-Karten mit dem Maestro-Zeichen können seit 1998 an Geldautomaten Bargeld abheben, sofern auf dem Gerät ebenfalls dieses Logo zu finden ist. Die Australia National Bank hat in der Vergangenheit für die Abhebung keine Spesen (Funktionswahl "Cheque-Account") berechnet. Bewährt haben sich darüber hinaus in Australdollar ausgestellte Reiseschecks. Euroschecks kann man getrost zu Hause lassen.

Das Leben in Australien ist etwa gleich teuer wie in Mitteleuropa, im Hinterland kann das Preisniveau aufgrund der langen Transportwege mitunter etwa höher sein. Australien hat im Juli 2000 die Mehrwertsteuer eingeführt, die sich Ausländer sich bei der Abreise rückerstatten lassen können, wenn sie innerhalb der letzten dreißig Tage Güter im Wert von mehr als 300 AUS gekauft haben und diese bei der Ausreise im Handgepäck mitführen (sofern für die Waren Rechnungen mit ausgewiesener MwSt. vorgelegt werden, in der die Steuer ausgewiesen ist). Bis zum Betrag von 200 AUS erfolgt die Rückerstattung dann vor Ort.

 

 

Geografie Der Inselkontinent Australien liegt zwischen dem Indischen Ozean, der Tasmansee und der Korallensee. Seine Landesfläche entspricht annähernd der der USA (ohne Alaska und Hawaii). Insgesamt hat der Kontinent zwar wenige Gebirge, doch gleichzeitig ist er der trockenste Erdteil; fast ein Drittel seiner Gesamtfläche nehmen Wüste und große Trockengebiete ein.
Geschichte

Der Kontinent wurde vermutlich vor über 50.000 Jahren von den südostasiatischen Vorfahren der Aborigines besiedelt. Im Zuge der Landnahme der Europäer wurden die Ureinwohner innerhalb von 100 Jahren von ca. 750.000 auf 70.000 dezimiert und in die kargen Gebiete Australiens gedrängt. Als erster namentlich bekannter Europäer entdeckte der Holländer William Jansz 1606 die Nordküste des Kontinents. 1770 wurde das Land durch James Cook für Großbritannien in Besitz genommen. Die ersten 900 Siedler - 700 Strafgefangene und ihre Bewacher - trafen 1788 ein und gründeten Port Jackson, die Keimzelle des heutigen Sydneys. Weitere Strafkolonien folgten, darunter Newcastle (1804) und Brisbane (1824). Um 1830 lebten in Australien ca. 58.000 Sträflinge, davon 50.000 Männer. Auch freie Siedler kamen ins Land und gründeten u.a. Melbourne (1835) und Adelaide (1836). Doch erst der Goldrausch von 1851 führte zur ersten großen Einwanderungswelle. Die Deportationen stellte Großbritannien 1868 ein; ca. 161.000 Sträflinge waren nach Australien verbracht worden. Bis 1859 entstanden die 6 heutigen Bundesstaaten, die sich zunehmend Selbstverwaltung erstritten.

Im Juli 1900 wurde eine bundeseinheitliche Verfassung von der Bevölkerung gebilligt und von Queen Viktoria von England gnädigst bewilligt. Am 1. Juli 1901 schlossen sich die australischen Kolonien zum "Australischen Staatenbund" zusammen. Zu dieser Zeit lebten rund 3.8 Millionen Australier überwiegend englischer und irischer Abstammung auf dem Kontinent. Im Ersten Weltkrieg an der Seite Großbritanniens verloren 60.000 Australier ihr Leben. Die Streitkräfte eroberten auf Neuguinea die deutschen Besitzungen. 1942 wurde der Australische Bundesstaat offiziell innen- und außenpolitisch vom Mutterland Großbritannien unabhängig. Die japanische Expansion im Zweiten Weltkrieg bedrohte auch Australien: 1942 bombardierte Nippons Luftwaffe die Stadt Darwin, Truppen des Kaiserreiches standen auf Neuguinea. Erst nach der Niederlage Japans in der Schlacht im Korallenmeer war mithilfe der USA das Gespenst einer Invasion Australiens gebannt. Seither unterhält der fünfte Kontinent enge Beziehungen zu den Nordamerikanern, unterstützte die USA in Korea, Vietnam und im Golfkrieg mit der Entsendung von Truppen. Seit Ende des 2. Weltkrieges ist Australien verstärkt Einwanderungsland: seine Einwohnerzahl hat sich mehr als verdoppelt.

1993 verkündete der damalige Premierminister Paul Keating nach seinem Staatsbesuch in Großbritannien das Ziel, Australien durch ein Referendum bis 2001 in eine Republik umzuwandeln. Der Wind insgesamt weht schärfer in Australien, nicht allein wegen der ungünstiger verlaufenden Konjunktur. Landauf, landab hetzt Pailine Hanson mit ihrer national-rassistischen "One Nation"-Partei gegen die zunehmende Einwanderung aus Asien, vor allem aber gegen den "Ausverkauf" des Landes an die Aborigines. Politische Beobachter befürchten einen Vormarsch der rechtsextremen: Hanson, die 1996 One Nation gründete, macht sich - bei einem geschätzten Wahlpotential von 20 % - erfolgreich die allgemeine Unsicherheit und den latenten Rassismus vieler Wähler zunutze und fordert u.a. die Lockerung des Waffengesetzes und die Abschaffung aller "Privilegien" für die rund 386.000 Ureinwohner. Der Streit um die Landrechte der Ureinwohner spaltet das Land. Der Oberste Gerichtshof hob 1992 die Rechtsfiktion auf, dass das Land bei der Ankunft der Europäer Niemandsland gewesen wäre. Damit wurden den Aborigines Zugangsrechte zu ihren religiösen Stätten und Anspruch auf Entschädigung eingeräumt. Doch unter der Regierung Howard mussten die Aborigines 1998 eine schwere Niederlage durch das Parlament hinnehmen: Canberra verabschiedete ein Gesetz, dass die teilweise Landrückgabe an die Urbevölkerung weiter begrenzte.

Das Simon-Wiesenthal-Zentrum hat Australien Mitte August 1999 aufgefordert, Nachforschungen über im Land untergetauchte Nationalsozialisten anzustellen. Australien sei ein Zufluchtsort für Mitverantwortliche des Judenmords im Dritten Reich gewesen. Mindestens 127 deutsche Wissenschaftler seien nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges nach Australien gebracht worden, darunter rund 50 Nazis. In einer Volksabstimmung am 6.11.1999 lehnten etwa 55 % der Australier die u.a. von der Labor-Opposition vorgeschlagene Verfassungsänderung zur Abschaffung der konstitutionellen Monarchie ab. Die britische Königin Elizabeth II. bleibt Australiens Staatsoberhaupt. Die australischen Wähler votierten mit klarer Mehrheit dagegen, dass ihr Staat zum 1.1.2001 in eine Republik umgewandelt wird.

Der fünfte Kontinent ist seit dem Zusammenschluss der ehemaligen Kolonien 1901 eine konstitutionelle Monarchie im Commonwealth. Der monarchistische Premierminister John Howard (60) begrüßte die Ablehnung des Referendums. Er hatte aktiv gegen die Verfassungsänderung gearbeitet, für die außer der oppositionellen Labor-Partei auch der konservative Medienmogul Rupert Murdoch geworben hatte. Oppositionsführer Kim Beazley machte Regierungschef Howard für das Scheitern des Referendums verantwortlich. Der zugrunde liegende Vorschlag, einen künftigen Präsidenten von beiden Häusern des Parlaments mit Zweidrittelmehrheit wählen zu lassen, wurde von der Mehrheit der Australier abgelehnt. Sie wollten nach Umfragen nicht länger Untertanen der britischen Königin sein, ihren Präsidenten aber selbst wählen können. Dieser Aspekt war nach Ansicht von Wahlforschern entscheidend für das Scheitern des Referendums. Oppositionsführer Beazley versprach, bei einem Wahlsieg seiner Partei ein weiteres Referendum anzusetzen.

Staats- und Regierungsform
Mehrparteiensystem, Bundesrepublik, zwei gesetzgebende Organe.

Gesundheit

Der Zustand des australischen Gesundheitswesens kann generell als gut bezeichnet werden. Jedoch sollte - unter Umständen auch in Notfällen - mit Wartezeiten für Behandlungen gerechnet werden. Aus Deutschland mitgebrachte Medikamente müssen deklariert werden. Über sonstige medizinische Vorbeugemaßnahmen, Verhaltensregeln, ansteckende Krankheiten und anderes sollten Reisende sich rechtzeitig vor Reiseantritt bei einem Arzt informieren.

Für eine Australienreise benötigen Sie keine besonderen Impfungen, vorausgesetzt, Sie haben sich innerhalb der letzten sechs Tage vor Ihrer Einreise nicht in einem Gelbfiebergebiet aufgehalten. Ein Schutz gegen Tetanus und Hepatitis ist dennoch durchaus sinnvoll. Nicht vergessen sollten

Gesundheitsprophylaxe in Australien.

Fortsetzung ¬

 


 


Alle Angaben und Informationen ohne Gewähr! Ein ganz besonderer Dank geht an die Schüler und Lehrer der Oberschule an der Marzahner Promenade in Berlin, die uns freundlicherweise Informationen aus ihrem privaten Projekt »Erdkunde-Online« insbesondere zu den Themen Umgangsformen, Familienstruktur, Flora & Faune, Geografie und Geschichte überlassen haben.

Hinweis: Während der Aktualisierungsphase, die eine gewisse Zeit dauern wird, können die gewünschten Infos ab 20. Januar 2006 per E-Mail angefordert werden.

Update 25.01.2006 11:05



©1999 – 2008 WH Schnitzler, Essen

Home Haftungsausschluss Impressum Willis Portal Lektorat und Korrektorat

HIER ANMELDUNG ZUM PARTNERPROGRAMM

Unser Partner: Traveltraincostarica-individuellReise versichernGepflegte LinksammlungWebauskunft

Ranking-Hits