Philippinen
| Auskunft | Philippinisches Fremdenverkehrsamt |
| Diplomatische Vertretungen | Botschaft der Philippinen |
| Flora & Fauna | Auf den Philippinen gibt es über 5.000 verschiedene Tier- und unzählige Insektenarten, sowie 14.000 verschiedene Pflanzen. Darunter sind auch Wasserbüffel (Carabo), Papageien, Flughörnchen, Delfine, Krokodile, Schlangen, Koboldmaki, Manabo, Schildkröten, Echsen und andere. Angeblich ist die philippinische Tierwelt der indonesischen sehr ähnlich, da in der Vergangenheit viele malaiische Einwanderer Tiere aus Indonesien mitbrachten. Es gibt auf der philippinischen Insel Calauit seit 1976 unter anderem auch ein Naturreservat mit 70 Giraffen und zahlreichen anderen afrikanischen Tieren wie Zebras oder Impalas. Die Insel gehört zu Palawan und man kann sich dort wie in Afrika auf "Safari" begeben. |
| Fotografieren | Tipps zum Fotografieren: |
| Geografie | Die Philippinen bestehen aus 7.107 Inseln, von denen jedoch nur etwa 2.000 bewohnt sind. Nur 11 Inseln haben eine Fläche von mehr als 2.500 km², die größten sind Luzon, Mindanao, Samar, Negros, Mindoro, Panay und Palawan; nur 1.000 sind größer als 1 km². Der Archipel wird in drei Inselgruppen unterteilt: Luzon mit der Insel Luzon, die Visayas, u. a. mit den Inseln Palawan, Negros, Cebu, Leyte, Samar, Masbate und Bohol und als dritte Gruppe Mindanao, u. a. bestehend aus der Insel Mindanao, Basilan und dem Sulu-Archipel mit der Insel Jolo. Im Kern sind die Inseln die Spitzen über den Meeresspiegel aufragender submariner Gebirgsketten an der Grenze zweier Kontinentalplatten, der Philippinischen und der Eurasischen. Großräumig gesehen sind die Philippinen Teil des Pazifischen Feuerrings mit Erdbeben und Vulkanismus als häufigen Begleiterscheinungen dieser Lage an der Plattengrenze. Es gibt derzeit etwa 20 aktive Vulkane, von denen der Pinatubo und der Mayon - beide auf Luzon gelegen - in den letzten Jahren besondere Aktivität zeigten. Östlich der Inselgruppe verläuft der Philippinengraben, mit bis zu -10.540 m einer der größten Tiefseegräben der Erde. Als Folge von Seebeben können riesige Flutwellen, die Tsunamis, entstehen. |
| Geschichte | Seit prähistorischer Zeit bewohnen Negritos oder auch Aetas genannt, als ursprünglichste Bevölkerung die Philippinen. Um 25.000 v. Chr., zu einer Zeit als die Einwanderung noch über Landbrücken möglich war, wanderten austronesische Stämme ins Land. Ab ca. 2000 v. Chr kamen die ersten ethnischen Malaien von Indonesien (Java, Sulawesi,Sumatra) und Malaysia nach Mindanao und den Sulu-Inseln und breiteten sich im Laufe der Jahrhunderte über die gesamten Philippinen aus. 1380 fasste der Islam auf den südlichen Philippinen Fuß, es entstanden verschiedene Sultanate, darunter das einflussreiche Sultanat von Jolo. Um 1500 erreichte er Luzón. Um 1530 wird May Nilad gegründet. Die Gegend war bereits seit Jahrhunderten besiedelt, doch erst die Rajahs gaben dem Ort einen Namen. Als die Spanier 1565 die Philippinen als ihre Kolonie beanspruchten, waren bereits weite Teile der Philippinen durch malaiische Rajahs islamisiert. Allerdings vermittelten diese eine tolerante Form des Islams. Animistische Praktiken waren auch bei islamisierten Filipinos verbreitet. May Nilad (das spätere Manila) war ein muslimisches Dorf mit etwa 10.000 Einwohnern als die Spanier es 1571 eroberten. Sie zwangen den muslimischen Rajah Sulayman zum Katholizismus zu konvertieren. Zwei weitere Rajahs von May Nilad, Rajah Lakandula und Rajah Matanda konvertierten unter dem Druck der Spanier ebenfalls zum Christentum. Den Spaniern gelang es schnell auch die muslimische Bevölkerung zum Christentum zu bekehren, da der Islam in der Gesellschaft noch nicht gefestigt war. 100 Jahre später war der Islam meist auf die südlichen Philippínen beschränkt. Die Moslems, von den Spaniern Moros genannt, konnten im Süden von den Kolonialherrren jedoch nie völlig unterworfen werden. Nach Meinung von philippinischen Historikern wären die Philippinen, ohne die Ankunft der Spanier Mitte des 16. Jahrhunderts, vollständig islamisiert worden, wie es heute in Indonesien oder Malaysia der Fall ist. |
| Küche | Essen |
| Kultur | Die philippinische Mythologie ist eine Sammlung von Geschichten über magische Wesen und Geschöpfe. Trotz starker Verwestlichung und Christianisierung glauben viele Philippiner immer noch an die Existenz solcher Wesen, besonders in den Provinzen. Es gibt auch Berichte von Sichtungen, die aber oft unbestätigt blieben. Da das Land aus vielen Inseln besteht und von vielen ethnischen Gruppen bewohnt wird, ist die philippinische Mythologie sehr zersplittert. Es gibt jedoch Gemeinsamkeiten unter diesen Gruppen wie den Glauben an Himmel (Kaluwalhatian oder Kalangitan), Hölle (Kasanaan) und die menschliche Seele (kaluluwa). |
| Netzspannung | In Manila 220 Volt, 60 Hz (zum Teil auch 110 Volt, 60 Hz), oft unterbrochene Stromversorgung. In kleineren Städten meist nur Generatorstrom in den Abendstunden. Amerikanische Blattstecker; Adapter sollte mitgeführt werden. |
| Öffnungszeiten | Öffentliche und private Öffnungszeiten: Mo- Fr entweder von 8.00-17.00 Uhr oder von 9.00-18.00 Uhr. Banken: Mo-Fr von 9.00-15.00 Uhr. Post: Mo-Fr von 8.00-17.00 Uhr, Sa von 8.00-12.00 Uhr. |
| Reisezeit | Das Klima ist tropisch. Man unterscheidet die Regenzeit (Juni bis November), die kühle Trockenzeit (Dezember bis Februar) und die heiße Trockenzeit (März bis Mai). Die Temperaturen liegen bei ca. 25 bis 40 °C. |
| Sicherheit | Aktuelle Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amtes. |
| Sport |
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| Telefon | Die Vorwahl für die Philippinen ist 0063. Von den Philippinen nach Deutschland 0049 vorwählen, nach Österreich die 0043 und in die Schweiz 0041, danach die Ortskennzahl ohne die erste 0. |
| Wetter | Das aktuelle Wetter auf den Philippinen. |
| Zeit | Mitteleuropäische Zeit (MEZ) + 7 Std. (während der europäischen Sommerzeit + 6 Std.). |
| Pinnwand | Sehenswürdigkeiten |






