Israel
| Allgemeine Landesdaten | Offizieller Name: Medinat Yisra'el (Hebräisch); Isra'il (Arabisch). |
| Auskunft | Staatliches Israelische Verkehrsbüros |
| Besonderheiten | Umgangsformen Die gebräuchliche Formel für Begrüßung und Abschied ist Shalom, was so viel wie “Friede”, bedeutet. Darauf folgt meist Ma Nishma? (“Was gibt's Neues?”), Ma Inyanim? (“Was ist los?”) oder das formellere Ma Shlomcha? (“Wie geht es?”). Spricht man eine Frau an, muss der letzte Satz Ma Shlomech? heißen. Nachdem man einander bekannt gemacht wurde, verwendet man für die Anrede einer anderen Person fast immer den Vornamen. Das gilt u. a. auch beim Militär und zwischen Schulkindern und ihren Lehrern. Die Begrüßungen sind informell, man schüttelt sich die Hände. Gute Freunde klopfen sich zur Begrüßung einander auch oftmals auf die Schulter. Frauen küssen sich ein- oder zweimal auf die Wangen. Die Achtung vor dem Alter ist äußerst wichtig. Oftmals kommen Besucher unangekündigt auf einen Sprung vorbei oder rufen an, um ein Treffen zu vereinbaren. Häufig werden Einladungen zum Abendessen ausgesprochen, meistens für Freitagabend oder Samstagnachmittag. Gäste bringen in der Regel ein kleines Geschenk mit. Außerdem gehen Israelis abends gern zu Unterhaltungen oder Diskussionen in Cafés. Weltkulturerbe Altstadt und Stadtmauern von Jerusalem, Befestigte Hafenstadt Akko, Archäologische Stätten von Masadass. Sprachen Die wieder belebte Sprache der Bibel, Hebräisch, ist zusammen mit dem Arabischen die offizielle Landessprache Israels. Englisch ist die am weitesten verbreitete Zweitsprache und gilt an Schulen als Pflichtfach. Folgende Sprachen sind ebenfalls weit verbreitet: Deutsch, Französisch, Jiddisch, Polnisch, Russisch, Spanisch und Ungarisch. Zugvögel Jedes Jahr im März/April und im Oktober/November wird Israel zu einer wichtigen Transitstation für Zugvögel. Schöne Beobachtungsorte für dieses Ereignis sind in Galiläa, der Hula-Naturpark, und am Roten Meer. Informationen: International Birdwatching Center, Elat Tel. 07 / 637 42 76. |
| Einreise und Ausreise | Für die Einreise nach Israel benötigen Sie einen gültigen Reisepass, den Sie nach der Ankunft mit dem Einreiseformular vorweisen müssen. Wenn Sie keinen Stempel in Ihrem Pass haben wollen, sollten Sie dies den Beamten frühzeitig sagen. Ein Visum ist für Österreicher und Schweizer nicht notwendig, jedoch für Deutsche, die vor 1928 geboren wurden. Vorläufig ist Touristen eine Aufenthaltsdauer von drei Monaten gestattet. In allen großen Städten bei den District Offices o the Ministry of the Interior können Sie aber leicht und ohne Probleme eine Aufenthaltsverlängerung bis zu einem Jahr bekommen. Um von Israel nach Jordanien zu gelangen, müssen Sie einen der drei Grenzübergänge wählen: Südlich des Sees Genezareth am Jordan River Crossing: So-Do 6.30-22, Fr und Sa 8-20 Uhr; bei Jericho an der Allenby Bridge: So-Do 8-24, Fr und Sa 8-15 Uhr; bei Elat am Arava Crossing: So bis Do 6.30-22, Fr und Sa 8-20 Uhr. In Israel oder Jordanien zugelassenen Fahrzeugen, auch Mietwagen, ist es nicht gestattet die Grenze zu passieren. Die Grenzen von und nach Ägypten sind je nach politischer Situation leichter oder schwerer zu passieren. Sie benötigen einen gültigen Reiseausweis, um vom ägyptischen Rafiah bei Gaza oder bei Taba südlich von Elat einreisen zu können. Außer an hohen israelischen Feiertagen sind diese beiden Grenzen durchgehend geöffnet. Wer von Israel über Taba in den ägyptischen Sinai fahren möchte, bekommt im ägyptischen Generalkonsulat in Elat ein einwöchiges Visum ausgestellt, das nur für den Sinai gilt. Die Ausreise muss dann wieder über Taba erfolgen. Für die Einreise nach Ägypten benötigen Sie ansonsten ein Visum, das Ihnen von ägyptischen Botschaften ausgestellt wird. In einem privaten Fahrzeug können Sie die Grenze passieren, mit einem Mietwagen ist dies nicht möglich.
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| Familienstruktur | Je nach kulturellem Hintergrund unterscheiden sich die Hochzeitsgepflogenheiten. Im Judentum sind Hochzeiten ein wichtiges gesellschaftliches Ereignis. Meist sind sie mit großen Feiern verbunden, bei denen bis in die späten Nachtstunden getanzt und gesungen wird. Es ist Tradition, dass der Bräutigam während der Trauungszeremonie ein Glas zertritt. Dies soll an die zweite Zerstörung der Tempelanlage durch die Römer, 70 n. Chr., erinnern. Heutzutage folgt auch die Braut häufig dieser Sitte. Der Ketubah ist der jüdische Ehevertrag. Er wird von Mann und Frau unterzeichnet. In der Regel sind die Eltern in die Planung der Hochzeitsfeierlichkeiten einbezogen. In Israel gibt es keine standesamtliche Eheschließung. Die Ehe muss vor einem Vertreter der Religion geschlossen werden. Für die Eheschließung sind bei den Juden Rabbiner, bei den Muslimen der Khadi und bei den Christen die entsprechenden Geistlichen zuständig. Für familiäre Angelegenheiten und Streitigkeiten, z. B. Scheidungen, sind verschiedene religiöse Gerichte zuständig. Jeder Religion wird das Recht zugestanden, derartige Probleme nach ihren Gebräuchen zu regeln. Die Bindungen zwischen israelischen Eltern und ihren Kindern sind sehr stark, auch wenn diese bereits das Erwachsenenalter erreicht haben. Die Eltern sorgen sich sehr um die Absicherung der Zukunft ihrer Kinder. Wenn sie verheiratet sind, suchen sich die Kinder oft einen Wohnort in der Nähe ihrer Eltern und umsorgen sie im Alter. An Feiertagen oder zu großen Festen versammelt sich die Familie. Im Allgemeinen ist der Vater das Familienoberhaupt. Frauen besitzen jedoch wesentlichen Einfluss und Entscheidungsgewalt bei Familienangelegenheiten. Viele Frauen gehen einem Beruf nach. Die meisten Einwohner Israels wohnen in Apartments oder Häusern in urbanen Gegenden. Sieben bis acht Prozent leben jedoch entweder in einem Kibbuz oder einem Moshav. In einem Kibbuz teilen sich Familien Land, Arbeit, Essen und Geräte. Die Arbeit beschränkt sich auf die Bereiche Landwirtschaft und Technologie. Ein Moshav hingegen ist eine Art kleiner Dorfgemeinschaft von etwa 100 Familien, die gemeinsam für ihr Auskommen sorgen. |
| Flora & Fauna | Über die Jahrhunderte wurde der größte Teil der immergrünen Wälder gerodet; es erfolgt jedoch eine umfangreicher Aufforstung mit Nadelgehölzen, Eukalyptus- und Zitrusbäumen. Gesträuch, einschließlich des mediterranen Maquis, ist die Hauptvegetationsform in den Bergen der Mitte. Naturschutzgebiete sichern die Artenvielfalt der Tierwelt. |
| Fotografieren | Fotografieren Sie bitte keine militärischen Anlagen. Tipps zum Fotografieren: |
| Geld | Die offizielle Währung Israels ist der neue Israelische Schekel (NIS) (Pluralform: Schkalim). Ein Schekel setzt sich aus 100 Agorot (Einzahl: Agura) zusammen. Sie können eine unbegrenzte Menge Geld in lokaler oder ausländischer Währung einführen, entweder in bar, als Reiseschecks, Akkreditiv oder Obligationen des Staates Israel. Einen Geldwechsel können Sie in jeder Bank und in den meisten Hotels vornehmen. Sie können aber auch Einkäufe und Dienstleistungen in frei tauschbaren Währungen bezahlen. Die Begünstigten sind jedoch nicht verpflichtet ihren Lohn in ausländischer Währung anzunehmen. Wenn man mit Fremdwährung bezahlt, muss man auf bestimmte Dienstleistungen und Einkäufe keine Mehrwertsteuer zahlen. Mit bekannten Kreditkarten, wie American Express, Visa, Master/Access/Eurocard oder Diners Club, werden Sie fast überall bezahlen können. Mit einer Visa oder Mastercard/Access/Eurocard sowie einer EC-Karte haben Sie die Möglichkeit in Banken an den Schaltern für Fremdwährung, oder auch bei bestimmten Bankautomaten, Geld in lokaler oder ausländischer Währung abzuheben. Die meisten Banken haben sonntags – donnerstags von 8.30 – 12 Uhr geöffnet, sowie sonntags, dienstags und donnerstags von 16 – 18 Uhr. An Tagen, auf die ein jüdischer Feiertag folgt, haben die Banken von 8.30 – 12 Uhr geöffnet. |
| Geografie | Israel lässt sich in vier Landschaftsgebiete gliedern: den fruchtbaren, dicht besiedelten Streifen der Ebenen an der Mittelmeerküste; das in der Mitte liegende Gebirgsland, das sich von Galiläa im Norden bis Judäa im Zentrum erstreckt; das Große Grabental, das entlang der Ostgrenze zum Golf von Akaba hin verläuft und die Negevwüste im Süden. Der Jordan fließt nach Süden, das Grabental entlang, in das Tote Meer. |
| Geschichte | Palästina, seit Jahrhunderten von Arabern bevölkert, wurde im 16. Jh. Teil des osmanischen Reichs. Während des Ersten Weltkriegs rebellierten die Araber gegen die osmanischer Herrschaft. 1917/18 besetzten britische Truppen Palästina und warfen mithilfe der Araber die Türken aus dem Heiligen Land. Am 2. November 1917 erklärte der britische Außenminister Arthur Balfour die Unterstützung Großbritanniens für die "Errichtung einer nationalen Heimstätte für das jüdische Volk in Palästina". 1922 erhielt das vereinigte Königreich das Völkerbundmandat über das "Territorium Palästina". Aufgrund von Pogromen, insbesondere in Osteuropa, wanderten viele Juden nach Palästina ein, dessen Bevölkerung 1919/20 überwiegend arabisch war. Zwischen der jüdischen Minderheit und der arabischen Mehrheit kam es immer wieder zu gewaltsamen Auseinandersetzungen. |
| Gesundheit | In Israel ist eine hervorragende medizinische Versorgung gewährleistet. Magen David Adom (Roter-David-Stern) unterhält rund um die Uhr einen ärztlichen Notfalldienst, der landesweit unter der Telefonnummer 101 zu erreichen ist. Sie können sich darauf verlassen, dass alle Ärte Englisch sprechen können. In den Tageszeitungen werden Sie Dienstpläne und Adressen der Notfallkrankenhäuser, Zahnkliniken und Apotheken vorfinden. Von Ausländern wird erwartet, dass sie Rechnungen direkt bar oder mit der Kreditkarte begleichen. Empfehlenswert ist daher ein Abschluss einer Auslandskrankenversicherung. |
| Internet | Ben-Gurion University of the Negev, Beersheva The Technion - Israel Institute of Technology, Haifa |
| Kleidung und Reisegepäck | Es kann je nach Region zu Klima- und Temperaturunterschieden kommen. Der Winter im Norden kann regnerisch und kalt sein, manchmal fällt in Jerusalem sogar Schnee. Im Süden herrscht im ganzen Jahr Badewetter und im Sommer kann es dort sehr heiß werden. |
| Küche | Israels Speiseplan ist durch die zahlreichen kulturellen Einflüsse sehr vielfältig. Beliebte Gerichte sind beispielsweise: Kebab (Fleisch und Gemüse am Spieß) – russischer Borschtsch (Suppe aus roten Rüben) – Falafel (Klößchen aus frittiertem Kichererbsenteig, serviert mit Fladenbrot) – Burékas (Teigtaschen, die mit Käse und Spinat gefüllt sind) – Tshulnt (traditioneller Bohneneintopf) – Gefilte Fish (Gericht aus gebackenem oder gegartem Fisch). Gefilte Fish wurde von europäischen Juden eingeführt. Man isst es gerne am Sabbat, da es bereits am Vortag vorbereitet und kalt serviert werden kann. Gerne isst man in Israel Salate, die mit Olivenöl, Zitronensaft und Gewürzen verfeinert werden. Weiterhin kommt häufig Fisch und Huhn auf den Tisch, da es nicht so teuer ist wie Rindfleisch. Gemüse und Obst hat Israel im Überfluss. Zu fast jeder Mahlzeit gibt es einen Obstsaft. Sehr beliebt sind auch Milchprodukte, wie Frischkäse und Joghurt. Es gibt ein Gebot, an das sich sowohl orthodoxe als auch einige konservative und reformierte Juden halten: Iss nur, was „koscher“ ist. Das wären beispielsweise Wiederkäuer mit gespaltenen Hufen, wie Kühe und Schafe. Schweine gehören nicht dazu. Gegessen werden Fische mit Schuppen und Flossen, allerdings keine Schalentiere. Für die Schlachtung jener Tiere gibt es ganz bestimmte Regeln. Des Weiteren dürfen die Gläubigen keine Milchprodukte zusammen mit Fleisch essen oder kochen. Muslime essen kein Fleisch vom Schwein und trinken keinen Alkohol. Das Frühstück in Israel ist eher leicht, wie auch das Mittagessen, dass außer freitags immer am frühen Nachmittag eingenommen wird. Für ein gemeinsames Essen haben die meisten Familienmitglieder keine Zeit. Jedoch trifft man sich jeden Freitagsabend und am Sabbat um gemeinsam zu essen und einen heiteren Abend zu verbringen. |
| Kultur | Entstanden ist die jüdische Kultur in Palästina. Während der Zeit der Diaspora hat sie sich außerhalb Israels weiterentwickelt. In fast allen Länder der Welt, vor allem in Europa und Amerika, leben und lebten Anhänger des Judentums, die andere Kulturkreise maßgeblich mitgeprägt haben. |
| Medien | ZeitungenAußer der Tageszeitung „Jerusalem Post“ und der Wochenzeitung „Jerusalem Report“, die auf Englisch erscheinen, werden alle anderen Zeitungen in hebräisch veröffentlicht. Weiterhingibt es die deutschsprachigen "Israel Nachrichten", eine Art landsmannschaftliches Vereinsorgan der aus Deutschland emigrierten Juden. |
| Netzspannung | 220 Volt Wechselstrom. Die Steckdosen sind uneinheitlich, Zwischenstecker erforderlich. |
| Notruf | Polizei: 100 |
| Öffnungszeiten | Die meisten Geschäfte haben täglich, Sonntag bis Donnerstag, von 9.00 bis 19.00 Uhr geöffnet; einige schließen jedoch von 13.00 bis 16.00 Uhr. Freitags und an den Tagen vor den jüdischen Feiertagen schließen die Geschäfte am frühen Nachmittag. Einige muslimische Geschäfte sind freitags, von Christen geführte Geschäfte sind sonntags geschlossen. |
| Post | Israelische Postämter sind leicht am weißen Hirsch auf rotem Grund zu erkennen. |
| Reisezeit | Das Klima in Israel schwankt zwischen gemäßigt und tropisch. Im Bergland ist es immer etwas kühler und trockener, aber in den anderen Teilen des Landes gibt es lange und wolkenlose Sommer. Während im Winter in Jerusalem schon mal Schnee fallen kann, ist es an der Mittelmeerküste immer noch mild. Am Toten Meer und in der Jordansenke ist es im Sommer immer sehr heiß, in den restlichen Monaten frühlingshaft. Der Negev hat ganzjährig halbtrockene Verhältnisse. Eine empfehlenswerte Reisezeit ist der Frühling, da Israel blüht und es überall grün ist. Bei Temperaturen, die im März und Mai schon auf 25 °C klettern, kann man auch schon baden gehen.
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| Sicherheit | Aktuelle Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amtes. Im Heiligen Land legt man sehr großen Wert auf Sicherheit. Deshalb gibt es auch viele Sicherheitskontrollen, wie die strengen Gepäckkontrollen an Abreiseflughäfen und dem geheimdienstähnlichen Aushorschen auf dem Ben-Gurion-Flughafen in Tel Aviv. In der Regel müssen Sie sich vor dem Betreten eines öffentlichen Gebäudes einer Leibesvisitation unterziehen und auch Ihre Taschen werden kontrolliert. |
| Sport | WandernDie Society for the Protection of Nature in Israel, SPNI, bietet ein- oder mehrtägige Wanderungen an, oft auch in besonders schöne und entlegene Gebiete, wie nach Galiläa, zum Toten Meer oder zum Negev.Infos über: SPNI So-Do 9-14, Fr 8-13 Uhr, Hashfela St. 4, Tel Aviv, Tel. 03 / 638 86 96, Fax 687 76 95
TauchenIsrael ist mit seinem mildem Klima, dem kristallklaren Wasser des Mittelmeeres und des Roten Meeres und den dort vorzufindenden Korallenriffen und prächtigen Unterwasserlandschaften ein Paradies für Taucher. Sie können eine große Vielfalt an Taucherlebnissen genießen, wie Unterwasserfotografie, Grotten- und Höhlentauchen sowie archäologisches Tauchen. Um Tauchausflüge auf eigene Faust zu unternehmen, müssen Sie im Besitz der Zwei-Sterne-Lizenz sein. Ansonsten können Sie in einem Taucherkurs auf Erlebnisreise gehen. Für das Mittelmeer gibt es zwei gute und empfehlenswerte Tauchsaisons. Der Herbst (September - Dezember) und das Frühjahr (März - Mai) bieten optimale Bedingungen für das Tauchen. An einem schönen Tag und bei ruhigem Wasser kann man bis zu durchschnittlich 10 m weit sehen. Die Wassertemperaturen liegen im Februar bei 16°C und im August bei 29°C. Die Gezeiten stellen beim Tauchen kein Problem dar, da der Spielraum bei lediglich 40 cm liegt. Der Golf von Elat ist ein Unterwasser-Naturschutzgebiet, das mit besonders interessanten Korallen lockt. In diesem großartigen Tauchzentrum kann das ganze Jahr über getaucht werden. In dieser Gegend gibt es in der Regel keine Probleme mit hohen Wellen, Meeresströmungen oder Gezeiten. In diesem Tauchterritorium beträgt die Sichweite sogar 15 – 40 m und bei sehr guten Bedingungen noch weiter. Die Wassertemperaturen liegen im Februar bei 21°C und im August bei 27°C. |
| Telefon | Auskunft: 144 Israel: 00972 Ländervorwahlen: |
| Trinkgeld | Zimmermädchen sollte man für guten Service mit einem Trinkgeld von etwa 3 € belohnen, im Restaurant sollte man 10 – 15% der Rechnung zusätzlich als Trinkgeld geben. Gepäckträger sind auf Trinkgeld angewiesen, da sie davon leben müssen. Geben Sie bei längeren Wegen pro Gepäckstück etwa 1 US-$.
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| Unterkünfte | HotelsIn Israel stehen Ihnen über 300 Hotels zur Verfügung, die von kleinen und einfachen Hotels bis zu luxuriösen Fünf-Sterne-Hotels reichen und je nach Standard und Saison in verschiedenen Preisklassen liegen. Die Preise sind immer in US-Dollar angegeben, enthalten aber noch nicht das übliche Trinkgeld von etwa 15%. Viele der großen Hotels verfügen über Sitzungssäle und auch audiovisuelle Medien, Fax und Telex, Übersetzungs- und technischer Service sowie größere Flächen für Ausstellungen sind vorhanden. Weiterhin bieten viele Hotels Tagungs- und Konferenzräume an, die Sie kostenlos nutzen können, wenn eine ausreichende Anzahl der Teilnehmer selbst im Hotel untergebracht ist. In manchen Fällen bietet das Hotel Empfänge für Tagungsteilnehmer und deren Begleitung auf Kosten des Hauses an. Es können auch Folkloreabende, Empfänge in besonderer Umgebung und preiswerteren oder freien Eintritt zu berühmten Sehenswürdigkeiten von Stadtabgeordneten organisiert werden. Manchmal können jene weiterhin spezielle Einkaufszeiten arrangieren. In neueren Hotels sind Einrichtungen für Kongresse und Tagungen vorgesehen, um der Bedeutung der in Israel abgehaltenen Kongresse gerecht zu werden und den Anforderungen der International Association of Professional Congress Organizers, IACPO, zu entsprechen. Jugendherbergen In Israel werden Sie etwa 30 staatliche Jugendherbergen vorfinden, die sich in dem Israelischen Jugendherbergswerk, Agudat Ahsaniot HaNoar, zusammengeschlossen haben. Allein in Jerusalem befinden sich 6 dieser Unterkunftsmöglichkeiten. Eine Übernachtung inklusive Frühstück und Bettzeug wird Sie zwischen 8 und 12 US-$ kosten, ein Doppelzimmer etwa 50 US-$. Es ist keine Altersbegrenzung vorgeschrieben. Ein Jugenherbergsausweis ist nicht erforderlich, verhilft aber zu einem Preisnachlass. Die staatlichen Jugendherbergen sind in der Regel tagsüber geschlossen. Weiterhin gibt es noch sogenannte „Youth Hostels“, private Herbergen, in denen Sie auch eine Übernachtungsmöglichkeit finden können. Hostels" nennen. Ein Verzeichnis der staatlichen Jugendherbergen ist erhältlich beimDeutschen Jugendherbergswerk, Bismarckstr. 8, 32756 Detmold, Tel. 052 31 / 740 10.
Anmeldungen in Israel: Israel Youth Hostels Association, International Convention Center, P.O.B. 6001, 91060 Jerusalem, Shazar St. 1, Tel. 02 / 655 84 00, Fax 655 84 31.
Der Verband der israelischen Jugendherbergen bietet einwöchige Rundreisen an. Informationen erteilt: Isracontact, Landfurt 61, 34414 Warburg, Tel. 056 41 / 12 22, Fax 34 33.
Kibbuz-Gästehäuser 30 Kibbuzim unterhalten Hotels, zumeist Bungalowanlagen, die in schöner Umgebung angesiedelt sind. Sie sind in ihrer Ausstattung vergleichbar mit guten Mittelklassehotels.
KurenDas Gebiet rund um das Tote Meer entwickelte sich aufgrund der gesundheitsfördernden Eigenschaften zu einer Hochburg für Kurkliniken und Wellness-Hotels. Das Wasser des Toten Meers heilt aufgrund seines hohen Magnesium-, Brom-, Jod- und Kaliumchloridgehalts. Erfreulich für Allergiker ist, dass am Rand der Judäischen Wüste die Luft pollenfrei ist. Diese Region ist mit 390 m unter NN, der am tiefsten gelegene Ort der Erde. Aufgrund dieser geografischen Lage ist die Luft dort weiterhin sehr sauerstoffreich und dicht, was das Durchdringen von schädlichen UV-Strahlen erheblich verringert. Camping Die etwa ein Dutzend Campingplätze Israel sind an landschaftlichen schönen Stellen oder in der Nähe bedeutender historischer Orte gelegen. Reservierung und Auskunft bei: Israel Camping Association, Meshek 112, 50297 Mishmar Ha Shiva, Tel. 03 / 960 45 24, Fax 960 47 12.
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| Verkehrsmittel |
BusseBusse sind das billigste öffentliche Verkehrsmittel und werden daher viel genutzt. Die Busgesellschaft „Egged“ verbindet alle wichtigen Orte Israel miteinander. Auf den Hauptrouten verkehren die Busse täglich zwischen 5.30 und 24 Uhr, außer am Shabbat. „Egged“ ist auch Veranstalter für Tagesausflüge und Rundfahrten. An allen Egged-Busbahnhöfen können Sie Netzkarten (Israbus Pass) für das ganze Land (7 Tage: 59 US-$, 21 Tage: 115 US-$) und Informationen erhalten. United Tours unterhält eine im Pendelverkehr verkehrende Buslinie (Nr. 222) zwischen dem Flughafen Ben Gurion und Tel Aviv, die an allen großen Hotels in Tel Aviv sowie am El Air Terminal in der Arlosorov Straße hält. Die Endstation ist beim Dan Panorma Hotel. Mit diesem Bus können Sie stündlich von 4 – 24 Uhr fahren. Weitere Informationen erhalten Sie unter der Tel.-Nr. 03-6916256. Die Egged Busse fahren alle 15 Minuten vom Flughafen Ben Gurion nach Tel Aviv ab (5 - 22 Uhr) und alle 30 Minuten nach Jerusalem (6.30 - 22.10 Uhr). Weitere Informationen sindbeim Egged Informationszentrum (Tel: 03-6948888) erhältlich. Auto
Das Straßennetz in Israel ist gut ausgebaut und sehr dicht. Es besteht eine Anschnallpflicht. Die Höchstgeschwindigkeiten liegen innerorts bei 50 km/h, außerorts bei 80 km/h und auf Autobahnen bei 90 km/h. Die Promillegrenze ist auf 0,5 festgelegt. Die Straßen- und Hinweisschilder sind in der Regel dreisprachig, nämlich hebräisch, arabisch und englisch. An Bordsteinen, die blau-weiß markiert sind, ist Anhalten erlaubt. Die rot-weißen Bordsteinmarkierungen verbieten dies. Pannen- und Abschleppdienst leistet der israelische Automobilclub MEMSI Zentrale: Tel Aviv, Derekh Petach Tiqva 19, Tel. 692 29 61.
BahnFür Bahnreisen in Israel müssen Sie viel Zeit einplanen. Die meistbefahrene Strecke ist die zwischen Tel Aviv und Haifa. Informationen über das Streckennetz, die Fahrpläne und die Preise bekommen Sie bei: Israel Railways, Tel Aviv, Tel. 03 / 577 40 00; Haifa, Tel. 04 / 856 44 44. MietwagenMietwagen sind in Israel sehr begehrt. Daher sollten Sie schon vor Reiseantritt eine Reservierung vornehmen. Außerdem sind Mietwagen sehr teuer (ab 50 US-$ pro Tag). Niederlassungen am Flughafen in Tel Aviv erheben zusätzlich noch 20 bis 25 US-$ "airport tax".Wenden Sie sich daher an die preisgünstigere und sehr zuverlässige Alternative aus Deutschland und Österreich: holiday autos (München: Tel. 089 / 17 91 92 93, Fax 17 91 92 31; Wien: Tel. 01 / 292 92 34, Fax 292 92 35). Damit Sie in Israel einen Mietwagen führen dürfen, müssen Sie mindestens 12 Monate im Besitz des nationalen Führerscheins und 21 Jahre alt sein. Weiterhin brauchen Sie einen Pass und eine Kreditkarte (statt Kaution).
TaxisTaxis gibt es in Israel genug. Die Taxigesellschaft Nesher unterhält einen Taxiservice zwischen Jerusalem und dem Flughafen Ben Gurion. Der Fahrpreis ist festgesetzt. Der Taxifahrer holt für ein Aufgeld Reisende und ihr Gespäck an jedem Ort in Jerusalem ab. Weitere Informationen: 02-6231231, 6253233, 6257227, 625332, Fax: 02-6241114. |
| Wetter | Das aktuelle Wetter in Israel. |
| Zoll |
Auf israelischen Flughäfen sowie beim Grenzübergang Rafiach gibt es beim Zoll zwei Ausgänge. Wenn man keine Waren mit einführt, kann man bei der Ankunft den grünen Ausgang benutzen. Wenn man allerdings Waren in Israel einführt, selbst wenn diese zollfrei sind, muss man den roten Ausgang benutzen und die Waren dort deklarieren. Folgende Waren müssen nicht deklariert werden: Persönliche Bekleidung, Schuhe und Toilettenartikel, wie sie normalerweise im Handgepäck mitgenommen werden. Alkoholische Getränke, wie 1l Spirituosen, 2l Wein pro Person. Diese Person muss mindestens 17 Jahre sein. 0,25 l Parfums, die Alkohol enthalten. 250 Zigaretten oder 250 g Tabak. Diese Person muss ebenfalls älter als 16 sein. Geschenke außer Parfums, Tabak oder ein Fernsehgerät, und die keinen Alkohol enthalten. Der Preis des Geschenks darf USD 200,- nicht überschreiten, wie vom Zoll an der Grenze der Einfuhr festgelegt und entsprechend der Preislisten des Zolls und nach Zufügung der nicht kumulativen Fracht- und Versicherungskosten und der Hafengebühren in Israel (nicht kumulativ, auch wenn dies von Personen gebracht wird, die zusammen reisen).Ein Geschenk mit höherem Wert wird mit vollem Satz besteuert. Weiterhin müssen Nahrungsmittel verschiedenster Art bis zu einem Gesamtgewicht von 3 kg nicht deklariert werden, außer ein einzelner Artikel wiegt mehr als 1 kg. Diese Zollbefreiung gilt für Einzelreisende einschließlich Minderjährige, wie auch für Personen, die mindestens 17 Jahre alt sind und mit ihren Familien ankommen. Folgende Artikel müssen bei dem roten Ausgang deklariert werden (Sie erfordern eine Hinterlegung für Zoll und Steuern. Bei Ihrer Abreise wird jene wieder zurückerstattet, wenn Sie diesen Artikel ausführen und deklarieren) : Videogeräte (CAM-Recorder, VCR), Computer, tragbare Werkzeuge, Taucherausrüstung etc. Der Wert der importierten Waren wird entsprechend der offiziellen Preisliste der Zollbehörden, bzw. des tatsächlichen Kaufpreises, bestimmt. Eine Deponierung kann durch Bankscheck, ausgestellt an die Zollbehörde, oder durch ausländische Kreditkarten von einer Summe bis zu USD 500 (zahlbar in israelischen Schekel) erfolgen. Verboten ist der Import von Pflanzen, Schusswaffen, Rohmaterialien und frischem Fleisch, außer im Voraus wurde Ihnen dazu eine Genehmigung ausgestellt. Der Reisende kann ein Kraftfahrzeug zum persönlichen Gebrauch einführen oder eines steuerfrei in Israel erwerben. Bedingung dafür ist, dass er es beim Verlassen des Landes wieder mit ausführt und zwar nicht später als ein Jahr, nachdem man es eingeführt oder erworben hat. Um diese Bewilligung zu erhalten, muss ein ausländischer Führerschein, eine für Israel gültige Versicherungspolice oder eine grüne Versicherungskarte (green card) vorgelegt werden. Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an die Zollabteilung (Department of Customs), 32 Agron Str., 91002 Jerusalem, Tel: 02-6703333, Fax: 02-6258602. |






