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Allgemeine Landesdaten |
Offizieller Name: Antigua and Barbuda
Fläche: 442 km²
Einwohnerzahl: 71.500 (2001)
Hauptstadt: St. John's (35.635 Einwohner).
Offizielle Landessprache: Englisch.
Bevölkerungsgruppen: Schwarze 91,3 %, Mulatten 3,7
%, Weiße 2,4 %, Sonstige 2,6 % (1994).
Religion: Protestanten 73,7 %, Römisch-Katholisch
10,8 %, Zeugen Jehovas 1,2 %, Rastafarier 0,8 %, Andere bzw.
religionslos 13,5 % (1991).
Lebenserwartung: Männer - 68,2, Frauen - 72,8 (2000).
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Auskunft |
Fremdenverkehrsamt von Antigua und Barbuda:
Thomasstraße 11,
D-61348 Bad Homburg
Tel.: (06172) 2 15 04. Fax: (06172) 2 15 13.
E-Mail: antigua-barbuda@karibik.org
Internet: www.karibik.de/antigua-barbuda
MoFr 09.0018.00 Uhr
Antigua Department of Tourism:
Lower Nevis Street and Friendly Alley, PO Box 363, St. John's,
Antigua Tel.: 463 01 25, 462 04 80. Fax: 462 24 83. E-Mail:
info@antigua-barbuda.org
Internet: www.antigua-barbuda.com
oder www.interknowledge.com/antigua-barbuda
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Besonderheiten |
Sprache
Amtssprache ist Englisch, während Umgangssprache ein
auf Englisch basierendes Patois ist.
Umgangsformen
Die Bewohner Antiguas und Barbudas grüßen sich generell
informell. How are you? (“Wie geht es Ihnen/dir?”) oder Hi
sind gebräuchlich, doch gute Freunde verwenden auch What's
up? (“Was gibt's?”) oder How you do? (“Wie geht's?”) und Alright?
(“Alles in Ordnung?”). Die Antwort auf Alright? ist Okay,
Okay. Das übliche Good morning (“Guten Morgen”), Good day
(“Guten Tag”), Good evening (“Guten Abend”) und Good night
(“Gute Nacht”) werden zu den gegebenen Tageszeiten gesagt.
Die Insulaner möchten nicht, dass ihr Name in der Öffentlichkeit
ausgesprochen wird, deswegen wird häufig ein diskretes psst
benutzt, um die Aufmerksamkeit eines anderen zu erwecken.
Unter Freunden erfüllt auch ein schnelles hey oder yo diesen
Zweck. Die meisten Bewohner Antiguas und Barbudas sprechen
ihre Freunde mit Vornamen an. Der Arbeitgeber bzw. die Arbeitgeberin
wird mit Anrede z. B. Mr, Mrs, oder Miss angesprochen (“Herr”,
“Frau” und “Fräulein”). Auch formelle Gespräche (z. B. zwischen
Kunde und Verkäufer) spielen sich auf dieser Ebene ab. Kinder
und junge Menschen sprechen ältere Bekannte und Familienmitglieder
mit Aunt, und Uncle, (“Tante” und “Onkel”) an oder mit dem
jeweiligen Verwandtschaftsgrad. Meistens besucht man sich
am Wochenende oder nach der Arbeit. Viele Konversationen entstehen
durch eine zufällige Begegnung. So treffen sich Männer z.
B. beim Ausbessern der Netze und Frauen beim Wäschewaschen.
Nachbarn unterhalten sich oft während sie das Essen zubereiten.
Will man jemanden besuchen, so geht man an das Tor und ruft
Inside! (“Hallo, dadrin!”). Der Bewohner kommt dann heraus,
um die Person zu begrüßen und es kommt vor, dass man während
des ganzen Besuchs auf der Terrasse sitzen bleibt. Freunde
und Verwandte werden häufig hereingebeten. Besucher bringen
oft frische Früchte aus dem eigenen Garten mit.
Feiertage
Neujahrstag, Karfreitag, Ostermontag, Tag der Arbeit (Montag
nach dem 1. Mai), Pfingstmontag, Caricom-Tag (1. Montag im
Juli), Karneval (1. Montag und 1. Dienstag im August), Unabhängigkeitstag
(1. November), Weihnachten (25. und 26. Dezember)
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Diplomatische Vertretungen |
Honorargeneralkonsulat von Antigua und Barbuda: (ohne Visumerteilung)
Van-der-Smissen-Straße 2
D-22767 Hamburg
Tel.: 040 38998911
Fax: 040 38998990
Publikumsverkehr nach Vereinbarung
Honorarkonsulat ohne Visumerteilung in Bad Homburg. Antigua
and Barbuda High Commission:
15 Thayer Street
GB-London W1U 3JT
Tel.: 020 74867073/75
Fax: 020 74869970
E-Mail: Ronald@antiguahc.sonnet.co.uk
Internet: www.antigua-Barbuda.com
Mo-Fr 09.30-12.30 und 13.30-15.00 Uhr (Publikumsverkehr);
9.00-17.30 (Tel.: Anfragen); (auch für die Bundesrepublik Deutschland,
Österreich und die Schweiz zuständig)
Honorarkonsulat der Bundesrepublik Deutschland:
Ocean View, Hodges Bay
PO Box 1259 St. Johns
Tel.: 4623174
Fax: 4623496
Österreich und die Schweiz unterhalten keine Vertretungen
in Antigua und Barbuda, zuständig ist die jeweilige Botschaft
in Caracas (s. Venezuela).
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Einreise und Ausreise |
Deutsche, Österreicher, Schweizer und Liechtensteiner benötigen
kein Visum, sondern nur einen gültigen Reisepass, der noch mindestens
sechs Monate nach Reiseende gültig sein muss, sowie ein Weiter-
oder Rückflugticket. Bei Ausreise ist eine Gebühr in Höhe von
20 US-$ oder 50 EC-$ pro Person zu zahlen. |
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Familienstruktur |
Die Großfamilie ist auf den Inseln das Herz der Gesellschaft.
Oft ziehen Großeltern, Tanten und Onkel Kinder auf, deren Eltern
aus wirtschaftlichen Gründen in ein anderes Land gezogen sind.
Die Familien sind groß und der Wohnraum wird häufig von mehreren
Kernfamilien geteilt. Kinder haben in der Gesellschaft einen
hohen Stellenwert und ein Kind zu zeugen oder zur Welt zu bringen,
wird mit großer Anerkennung belohnt. Üblicherweise wohnt ein
Kind mit beiden Elternteilen zusammen, doch ist es auch nicht
ungewöhnlich, dass eine junge, unverheiratete Frau Kinder hat
und mit diesen bei ihren Eltern wohnt. In solchen Fällen unterstützt
der Vater Mutter und Kind finanziell, und beide Familien sehen
es gerne, wenn er sich um das Kind kümmert. Halbgeschwister
leben bei der Mutter und Frauen sind oft die Familienoberhäupter.
Männer haben mitunter Kinder mit verschiedenen Frauen und bleiben
unverheiratet. Einige Frauen bevorzugen es, allein erziehend
zu sein. |
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Flora & Fauna |
Der ursprüngliche Waldbestand auf Antigua wurde während der
Kolonialzeit weitgehend zugunsten der Anlage von Tabak- und
später von Zuckerrohrplantagen gerodet. Die Insel leidet an
einer starken Versteppung. Ihre Vegetation ist daher artenarm.
Einen wesentlich größeren Baumbestand besitzt Barbuda mit seinen
Mangroven und Buschwäldern. Auch die Tierwelt Antiguas ist für
tropische Verhältnisse wenig artenreich. Zu den wild lebenden
größeren Säugetieren gehören von den Europäern eingeführte Esel
und Mungos. Mehr als hundertfünfzig Vogelarten wurden auf
Antigua und Barbuda gezählt. Die meisten von ihnen nisten im
Vogelreservat in den Mangroven von Barbuda. |
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Flüge |
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Fotografieren
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Bitte denken Sie daran, dass Sie die Privatsphäre und die
Gefühle anderer Personen verletzen können, wenn Sie Einheimische
ohne Erlaubnis fotografieren oder filmen. Einige lehnen dies
ab. Sprechen Sie daher vorher mit ihnen, um eventuelle Probleme
schon von vornherein zu vermeiden.
| Tipps zum Fotografieren: |
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Licht
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Licht ist für den Fotografen das primäre Gestaltungsmittel.
Ideale Bedingungen hat man am frühen Morgen, wenn das Licht weich ist und
Mitteltöne gut herausgearbeitet werden können. Die grelle Mittagssonne wirft
harte Schatten und ist daher problematisch. Demgegenüber eröffnet das
modulierende Abendlicht interessante Perspektiven. Dann nämlich erscheinen
die Farben satt, während die Schatten lang und weich fallen.
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Schnappschüsse
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Spontaneität ist zwar beim Fotografieren gut, Planung
ist jedoch besser – insbesondere wenn die Kamera etwas langsam ist. Damit
Sie den entscheidenden Moment nicht verpassen, sollten Sie Ihre Kamera vorher
weitgehend manuell eingestellt haben. Anhand eines fiktiven Punktes lässt
sich die Entfernung abschätzen und die Belichtungswerte vorab ermitteln.
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Geld |
Der Eastern Caribbean Dollar (EC-$), die einheimische Währung,
ist an den US-$ gekoppelt (1 US-$ = 2,65 EC$). Die Mitnahme
von US-$-Reiseschecks, US-$- und DM-Noten bzw. Kreditkarten
(die gängigsten sind American Express, Diners, Mastercard
und Visa) ist empfehlenswert. Euroschecks werden indes nicht
akzeptiert.
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Geografie |
Antigua und Barbuda, inmitten des Karibischen Meeres mit
der Hauptstadt St. Johns, gehören zum nördlichen Teil der
Kleinen Antillen. Der selbstständige Inselstaat Antigua (dem
brit. Commonwealth angehörend) besteht aus der gleichnamigen
Hauptinsel und den kleinen Schwestern Barbuda und Redonda.
Die Inseln sind hügelig und vulkanischen Ursprungs, auf Korallenkalk
und vulkanischem Gestein wachsen vor allem Zuckerrohr und
tropische Regenwälder.
Wie eine Kette aus Perlen liegen die Kleinen Antillen zwischen
dem Nordatlantik und dem Karibischen Meer im grün, blau und
türkis glänzenden Wasser. Sie sind umgeben von unzähligen
Korallenriffen und nicht zuletzt aus diesem Grund ein Paradies
für Taucher. Der Traum von einsamen Buchten unter Palmen und
der Romantik eines karibischen Sonnenuntergangs wird zur Wirklichkeit.
Trotz all der Schönheit sind die Inseln vom Massentourismus
weitgehend verschont geblieben, also keine Angst vor überfüllten
oder verschmutzten Stränden und Hotels.
Der Waldbestand auf der flachen Insel Antigua wurde nahezu
völlig abgeholzt. In der Umgebung des Boggy Peak im Südwesten
der Insel kommt Vulkangestein vor. Die weiter nördlich gelegene,
überwiegend flache Koralleninsel Barbudabedeckt dichter Wald
und die winzige Insel Redonda im Südwesten ist steil und unbewohnt.
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Geschichte |
1632, 139 Jahre nachdem Antigua von Kolumbus entdeckt und
getauft worden war, brachten die Briten Sklaven aus Afrika
mit (von denen der Großteil der heutigen Inselbewohner abstammt)
auf die Insel und kolonialisierten von Antigua aus das benachbarte
Barbudaund bauten die am Nordrand der Kleinen Antillen gelegenen
Inseln zu einem ihrer wichtigsten Stützpunkte in der Karibik
aus. Erst 1854 wurde die Königliche Werft auf Antigua wieder
geschlossen. Die günstige strategische Lage nutzten auch die
USA, die auf Antigua im Zweiten Weltkrieg einen großen Flughafen
errichteten und auch heute noch zwei Militärstützpunkte unterhalten.
In den letzten Jahren bremste eine Reihe von Naturkatastrophen
- vor allem der Hurrikan Luis im September 1995 - den wirtschaftlichen
Aufschwung der Inseln, die auch mit einem alten innenpolitischem
Problem konfrontiert sind: wegen kultureller und politischer
Differenzen mit Antigua versucht eine starke Mehrheit der
Bewohner von Barbuda - bislang vergebens -, die politische
Einheit der beiden Inseln zu beenden.
Staatsform
Mehrparteiensystem, konstitutionelle Monarchie, zwei gesetzgebende
Organe
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Gesundheit |
Impfungen sind nicht notwendig, eine Reiseapotheke jedoch
wie auf jeder Reise empfehlenswert. Obwohl das Leitungswasser
nahezu Trinkwasserqualität besitzt, sollten es mit Vorsicht
genossen werden, da Darmerkrankungen drohen können. Das Gleiche
gilt für Eiswürfel. Vorsicht ist bei den sehr giftigen Seeigeln
und Machineel-Bäumen angebracht. Stellen Sie sich bei
Regen nie unter einem dieser Bäume, Sie riskieren anderenfalls
Hautverätzungen.
Ärzte aller Fachrichtungen sowie Krankenhäuser und Privatkliniken
sind dort vorhanden.
Gesundheitsprophylaxe
Antigua
Gesundheitsprophylaxe Barbuda
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