Ecuador
| Allgemeine Landesdaten | Offizieller Name: Republica del Ecuador Fläche: 272.045 km² Einwohnerzahl: 12.879.000 (2001) Größte Städte: Guayaquil - 1,5 Mio, Quito (Hauptstadt) - 1,1 Mio, Cuenca - 195.000, Ambato - 124.600 Einwohner. Offizielle Landessprache: Spanisch. Bevölkerungsgruppen: Indianer 40,0 %, Mestizen 40,0 %, Weiße 15,0 %, Schwarze 5,0 % (1989). Religion: Römisch-Katholisch 93,4 %, Andere 6,6 % (1995). Lebenserwartung: Männer - 68,3, Frauen - 74,0 (2000). |
| Auskunft | Fremdenverkehrsamt Ecuador |
| Besonderheiten | Vorsicht: Lassen Sie sich bei der Rückreise keine Päckchen oder Geschenke für "Freunde in Europa" andrehen. Nicht selten wurden so schon Touristen als Drogenkuriere missbraucht, und mussten saftige Strafen hinnehmen, als sie erwischt wurden. Falls sie mal nach dem Weg fragen müssen, verlassen Sie sich nicht gleich auf die erstbeste Antwort. Bevor ein echter Ecuadorianer zugibt, dass er etwas nicht wüsste, erzählt er lieber das Blaue vom Himmel herunter. Also, besser mehrere Personen fragen! "Oben ohne" oder FKK sind in diesem streng katholischen Land undenkbar. Sprachen Weltkulturerbe Galápagos Feiertage |
| Diplomatische Vertretungen | Deutsche Botschaft Botschaft von Ecuador |
| Einreise und Ausreise | Deutsche, Österreicher, und Schweizer müssen als Touristen bei der Einreise lediglich einen gültigen Reisepass und ein Rückflugticket vorweisen. Bei einer Aufenthaltsdauer von weniger als 90 Tagen ist kein Visum nötig. Achten Sie darauf, dass die Aufenthaltsdauer, die auf Ihrem Einreisestempel vermerkt wird, nicht die tatsächliche und gewünschte unterschreitet. |
| Flora & Fauna | Die Flora des Landes bietet mit über 20 000 Arten eine riesige Vielfalt. Tropischer Regenwald bedeckt eine große Fläche Ecuadors. Einen immergrünen und besonders artenreichen Regenwald findet man im Tiefland des Amazonas. In Lagen zwischen 1000 und 2000 m wäscht ein tropischer Bergwald. Ab 2000 m löst diesen ein tropischer Nebelwald. Diese Gebiete bieten einen riesigen Lebensraum für die große Vielfalt an Tierarten. Besonders hervorzuheben sind die in den Anden lebenden Bergtapire, Kondors, und Nordpudus, eine der kleinsten Hirscharten. In den Regenwäldern fühlen sich zum Bespiel Jaguare, Kapuziner-, Woll- und Brüllaffen, Pekaris, Ozelots und Flachland- und Mittelamerikanische Tapire wohl. Der Puma ist leider fast ausgestorben. Die inselreiche Meergegend der Galapagos-Inseln besteht aus viele jungen Vulkankegeln. Nur ihre Spitzen sind bewaldet. Der kalte Humboldstrom brachte, da er die Ufer umspült, eine einzigartige Tierwelt hervor. Dort leben nun Meeresechsen, Riesenschildkröten, flugunfähige Kormorane und auch die 13 Darwinfinkenarten, die Charles Darwin damals zu seiner Evolutionstheorie anregten. |
| Fotografieren | Ein großen Problem ist die hohe Luft-Feuchtigkeit in Ecuador. Silikonbeutelchen helfen nur während der Lagerung - unterwegs versagt dann so manche Elektronik. Da hilft dann nur ständiges Trocknen der Batteriekontakte. Oder das Durchtrocknen mit dem Föhn. Wohl dem, der dann noch eine mechanische Kamera mitführt. Darüber hinaus stoßen viele Fotoapparate bei der relativen Dunkelheit im Dschungel an ihre Grenzen. Wer dort gute Naturaufnahmen mitbringen will, braucht lichtstarke Objektive und ein Stativ. Tipps zum Fotografieren: |
| Geld | Früher bezahlte man in Ecuador mit Sucre. Heute gibt es den Dollar, der zu einer allgemeinen Preissteigerung im Land geführt hat. Kreditkarten: Eurocard, American Express, Visa und Diners Club werden angenommen. Um Bargeld zu bekommen, sind die Geldautomaten vorzuziehen, weshalb man eine Geheimnummer haben sollte! In den Banken bekommt man manchmal kein Bargeld auf Kreditkarte ausbezahlt!! Je nach politischer Situation bekommt man Bargeld nur in der Landeswährung. |
| Geografie | Das am Äquator gelegene Land lässt sich in vier völlig unterschiedliche Zonen aufteilen: den Küstenbereich (Costa), die Anden (Sierra), das bewaldete Amazonas-Tiefland (Oriente) und die Galápagos-Inseln. Die Küste Ecuadors ist eine fruchtbare Ebene, nur etwas über dem Meeresspiegel gelegen, und deshalb sehr warm (bis 40 °C). Dort befindet sich die größte Stadt des Landes - Guayaquil. Von Nord nach Süd verläuft die Bergkette der Anden mitten durch Ecuador. In den Hochebenen um 2.500 m mit gemäßigter Temperatur liegen die Hauptstadt Quito und die drittgrößte, aber vergleichsweise kleine Stadt Cuenca. Die Berge, teilweise aktive Vulkane, erreichen 5.000 bis 6.000 Meter. Unter ihnen ist die höchste Erhebung der Erde (vom Erdmittelpunkt aus), der Chimborazo, mit 6.310 m über dem Meeresspiegel. In diesem Gebiet liegen auch viele sehenswerte Kraterseen, wie z. B. der Kratersee Quilotoa. Im Osten des Landes beginnt der Wald des Amazonas-Tieflandes mit heißem und feuchtem Klima. Alle Flüsse dort sind Oberläufe des Amazonas. Die wichtigsten von ihnen sind der Napo, der Coca, der Pastaza, der Putumayo und der Aguarico. Als vierte Zone bezeichnet man die weit im Pazifik gelegenen Galápagos-Inseln. Auf diesen Inseln hat sich eine weltweit einzigartige Pflanzen- und Tierwelt entwickelt. |
| Geschichte | Präinkazeit Inkazeit Conquista Kolonialzeit Unabhängigkeit Moreno-Herrschaft und Liberale Revolution 20. Jahrhundert Politische Geschichte Ecuador verlor 1904 große Teile seines nominellen Staatsgebiets im Norden und Osten an seine Nachbarländer Peru und Kolumbien, wobei es diese Gebiete nie wirklich kontrolliert hatte. 1941 marschierte die peruanische Armee in den Süden von Ecuador ein und löste damit den Peruanisch-Ecuadorianischer Krieg aus. Das peruanische Militär brannte die Stadt Santa Rosa nieder, besetzte den wichtigen Bananenhafen Machala und bedrohte Guayaquil. Ecuador musste daraufhin 1942 im Vertrag von Rio de Janeiro die Hälfte seines verbliebenen Territoriums an Peru abgeben, wobei auch hier wieder großenteils Gebiete vor allem im Osten und Südosten am Amazonas betroffen waren, in denen eine ecuadorianische Verwaltung seit der Kolonialzeit de facto nie bestanden hatte. Der letzte Grenzkrieg mit Peru um das Gebiet der Cordillera del Condor am Río Cenepa, entzündete sich 1995 an Streitigkeiten um die Auslegung dieses Vertrages und wurde offiziell erst 1999 durch einen nunmehr als 'endgültig' bezeichneten Grenz- und Friedensvertrag beendet. Ab 1995 führten die US-Amerikaner hier die verdeckte Operation "Safe Border" durch, um Ölförderanlagen und Pipelines gegen Auswirkungen der Grenzscharmützel zu sichern. Staats- und Regierungsform |
| Gesundheit | Impfungen In Ecuador gibt es das Abwehrmittel Detan. Es hilft zwar, aber ist hautagressiv. Allgemeine Vorsichtsmassnahmen Sonnenschutz Höhenkrankheit Krankenhäuser und Ärzte Leitungswasser |
| Internet | Internetanbieter ist Interactive (Internet: www.interactive.net.ec). |
| Kleidung und Reisegepäck | Die Bewohner Ecuadors kleiden sich in der Stadt stets sehr formell. Man trägt immer lange Hosen, egal wie heiß es ist. Von Touristen wird dies nicht erwartet aber eine gewisse Anpassung ist angebracht. In Kirchen, öffentlichen Gebäuden u.ä. sind lange Hosen Pflicht. |
| Kultur | In Ecuador verschmelzen wie ins vielen lateinamerikanischen Länder Elemente aus Indien und Europa. Weiterhin kommen Einflüsse aus Afrika hinzu. In den Bereichen Musik, Tanz und Kunsthandwerk ist eine besonders vielfältige Volkskultur ausgeprägt. |
| Medien | Zeitungen |
| Netzspannung | 110 Volt Wechselstrom mit 60 Hertz, man benötigt einen Universaladapter. Stromausfälle sind häufig, in den besseren Hotels nimmt dann ein Generator den Betrieb. |
| Notruf | Der Notruf hat die Nummer 911. Verlassen sollte man sich aber dennoch nicht darauf. |
| Öffnungszeiten | In den Städten geregelte Öffnungszeiten. Für Quito und Guayaquil gilt: Behörden: Mo bis Fr 8.30-16.30 Uhr Banken: Mo bis Fr 9-13.30 Uhr Läden: in der Regel Mo bis Fr 8.30-12.30 und 15-19 Uhr, Sa 8.30-12.30 Uhr (die größeren Einkaufszentren/Centros Comerciales haben größtenteils auch Sa und So von 10-20 Uhr geöffnet). |
| Post | Die Postämter haben montags bis freitags von 08.30 bis 17.00 Uhr geöffnet, samstags nur bis 13.00 Uhr. Wenn Sie Post verschicken möchten, sollten Sie sie bei einer Hauptpoststelle abgeben, da sie in kleineren Filialen öfters erstmal eine Zeit liegen bleibt. Die Luftpost nach Europa dauert dann meistens mehr als zwei Wochen, wenn sie überhaupt ankommt. |
| Reisezeit | In Ecuador herrscht ein subtropisches bis tropisches Klima. In den nordöstlichen Regenwaldgebieten müssen Sie mit einer hohen Luftfeuchtigkeit und Hitze rechnen. Elektronische Geräte wie Kamaras können sehr empfindlich auf diese Wetterverhältnisse reagieren. |
| Sehenswürdigkeiten | Galápagos |
| Sicherheit | In Südamerika ist Diebstahl und besonders Taschendiebstahl ein allgemeines Problem. In größeren Städten, bei Menschenmengen und nachts sollten Sie noch aufmerksamer sein. Lassen Sie niemals ihr Gepäck aus den Augen und wenn Sie Wertsachen dabei haben ist es ratsam diese in den Hotelsafe zu legen. |
| Sport | Fischen Bergsteigen Wandern Reittrekking |
| Telefon | Von jeder größeren Stadt aus können Ferngespräche geführt werden. Man muss über die Vermittlung EMETEL (Rufnummer: 16 in Quito) ein Ferngespräch anmelden. Die netten Damen versuchen dann eine Verbindung zum gewünschten Teilnehmer aufzubauen und in den meisten Fällen funktioniert es auch! Allerdings: Man muss mindestens drei Minuten telefonieren und pro Minute zahlt man tagsüber ca. 2,50 Euro!! Nach 19.00 Uhr wird es etwas günstiger, allerdings mit dem Nachteil, dass dann in Deutschland Nacht ist und man erst wieder alle wecken muss... ein wesentlich günstigere Alternative für die Cleveren unter uns ist das Telefongespräch via Internet! Andere Alternative: Man lässt sich anrufen (der günstigste Fall!): durch die Liberalisierung auf dem Telefonmarkt gibt es hier nun auch sehr günstige Anbieter. Man kann für unter DM 1 nach Ecuador telefonieren, pro Minute versteht sich! Wenn man innerhalb Quitos telefonieren möchte, kann man auch die überall in der Alt- und Neustadt stehenden "teléfono publico" nutzen. Da kann man sich dann ganz lässig einfach an einen Tisch mitten in der Straße voller Leute setzen und locker telefonieren. Kostet auch nicht viel. Telefonieren übers Internet Vorwahl: 00593 |
| Trinkgeld | In manchen Restaurants und Hotels werden schon 10% für den Service erhoben. In der Egel sollte das Trinkgeld etwa 10 % betragen. |
| Unterkünfte | Touristische Gebiete haben eine große Auswahl an Unterkunftsmöglichkeiten in allen Preisklassen. Man bekommt schon ab 2 – 4 US$ ein Zimmer pro Person und Nacht. In fast allen Unterkünften ist es möglich sein Gepäck für ein paar Tage oder sogar Wochen sicher zu hinterlegen. Zimmer in Spitzenhotels sollten immer früh genug gebucht werden. Wenn man länger ein einem Ort bleiben möchte, lohnt es sich ein Apartment zu mieten. In Quito oder Cuenca zum Beispiel gibt es diese Möglichkeit, die im Gegensatz zu Hotels günstiger ist. Informieren können Sie sich zu diesem Thema vor Ort in den meisten Touristenrestaurants. Familienunterkünfte sind eine gute Möglichkeit näher mit der ecuadorianischen Bevölkerung in Kontakt zu kommen. Sämtliche Mahlzeiten sind in einer solchen Unterbringung eingeschlossen. Camping |
| Verkehrsmittel | Bahn Busse Ein dichtes Netz ganz unterschiedlich beschaffener, privater Cooperativas mobilisiert das Land rund um die Uhr und hält die Bevölkerung in Atem. Um nicht zu sagen in Angst und Schrecken. Hierzu ein paar einleitende Worte: Ein populärer, hundsgewöhnlicher ecuatorianischer Bus ("Dios mío"), der meist im Affenzahn wie von einer giftigen Tarantel gestochen über die kurvenreichen, steilabfallenden Landstrassen braust, ist oftmals nur ein improvisiertes Ensemble aus eiligst zusammengeschweißtem Blech, dröhnendem Motor, verbeulter Fronthaube, verbrauchten Stoßdämpfern, abgenutzten Bremsen, abgefahrenen Reifen, verstopftem Vergaser, verzerrtem Lenkrad, verzogener Achse, verbogenen Trittbrettern, verschlissenen Sitzen, schmierigen Haltegriffen, einer im Absterben begriffenen Batterie sowie glitzernden Abziehbildchen von Jesus Christus und breitärschigen Nackedeis in einer Nische über der gesplitterten Windschutzscheibe. Ein durchschnittlicher, gemein hin anzutreffender ecuatorianischer chófer (Busfahrer) ist oftmals unhöflich, unrasiert, übermüdet, überheblich, anmaßend, plump, blasiert, schäbig, anrüchig, schurkisch, streitsüchtig, jähzornig, verkatert, volltrunken, nervenkrank, tyrannisch, niederträchtig, vom Teufel geritten sowie einem mörderischen Überholrausch besessen, der selbst vor blinden Spitzkehren und Haarnadelkurven nicht Halt zu machen scheint. Auffahren, Ausscheren, Aufheulen. Tief unten nagt der tosende Wildbach an den Steilwänden. Leitplanken gibt es wenig. Stattdessen schmücken zahlreiche Kreuze den Fahrbahnrand ("...früh zu sich in sein Reich genommen"). Bei besonders "wagemutigen Gefechtsmanövern" gibt sich der bravouröse piloto (Fahrer) durch aufgeregte Signale zu erkennen. Wobei er gleichzeitig einen weithin sichtbaren, auf dem Dach montierten Diskotheken-Strahlenwerfer und ein gellendes Sirenenhorn betätigt, dass jede Schnellzuglok vor Neid erblassen ließe. Die hilflos ausgelieferten pasajeros (Fahrgäste), oftmals wie eingemachte Wurstfülle zwischen den knieengen Kinderkarussell-Sitzen der berüchtigten micros (Kleinbusse) zusammengepfercht, laufen bei den ruckartigen Brems- und Überholvorgängen ständig Gefahr, von einem der spitz hervorstarrenden Metallrohre der wackligen Vorderbank durchbohrt zu werden. Währenddessen läuft in der voll aufgedrehten Flimmerkiste über den Köpfen der auf Gott Vertrauenden die rotlastige Heimkopie eines blutrünstigen thailändischen Knochenbrecherstreifens, in unverständlichem Englisch und mit unleserlichen Untertiteln. Angstschlotternde Gringos sollten sich in so einem Notfalle überhaupt nicht schämen, irgendwo unterwegs aussteigen zu wollen. Selbst wenn dies das Gelächter der Betreiber und auch einiger Passagiere nach sich ziehen könnte. Ausgerechnet ein ecuatorianisches Sprichwort besagt: "Lieber 20 Minuten zu spät als 20 Jahre zu früh!" No hay problema, der nächste Bus kommt bestimmt. Dieser wird kaum schlimmer sein. Einfach am Straßenrand warten. Busfahrten sind billig und auf diese Weise verloren gegangene Tickets jederzeit zu verschmerzen! Quelle: www.exploringecuador.com Mietwagen Ein Mietauto stellt für versierte Fahrer eine herausfordernde Alternative zum Überlandbus dar. Die Vorteile sind weitreichende Flexibilität, Unabhängigkeit, Entdeckerlaune, und ausschließliches Vertrauen auf die eigenen Fahrkünste. Die Nachteile sind ungewohnt tückische Straßenverhältnisse. Dazu gehören nicht vorhandene Wegweiser, fehlende Leitplanken, unausgeschilderte Baustellen, unvorhergesehene Schlaglöcher, aufgeschüttetes Erdreich, plötzlich auftauchende Haarnadelkurven sowie mitunter völlig unberechenbare Verkehrsteilnehmer (insbesondere Busfahrer). Für eine verschworene 3er oder 4er-Gruppe muss ein geliehenes Fahrzeug nicht unbedingt mit hohen Ausgaben verbunden sein, es sei denn man baut einen Unfall. Je nach Leihfirma (alquiler de autos), Fahrzeugtyp (marca), Saison (temporadass), gewünschtem Zeitraum (espacio de tiempo) und gebotenem Versicherungsschutz (nivel de seguro) kostet ein herkömmlicher 4 Pers.-Pkw mit Allradantrieb (Trooper, Vitara) wöchentlich zwischen 250 und 450 USD. Hinzu kommt das Benzin, je nach Kraftstoff zw. 2 und 3 DM pro galón (= 3,8 Liter). Zumindest für Überlandfahrten wird neben einem gültigen internationalen bzw. im Heimatland erworbenen Führerschein, auch eine "provisorische" ecuatorianische Fahrerlaubnis benötigt, die jede Jefatura de Tránsito umgehend ausstellt. Diese Zusatzerlaubnis erhält man gegen Vorlage eines Reisepasses, des heimischen oder intern. Führerscheines und 3 Passbildern, Kostenpunkt etwa 15 USD. Adresse in Quito: Jefatura Provincial de Tránsito de Pichincha, Calle José Herboso y AvenidassOccidental, vom Flughafengebäude "Mariscal Sucre" etwa 350m auf der Av. La Prensa weiter in Richtung Norden, dann links rein in die Herboso und 1 km ganz hoch bis zur Stadtautobahn Occidental, geöffnet ab 15 Uhr! Ohne dieses "nationale" permiso provisional de conducir könnte es bei hartnäckigen Polizeikontrollen zu Ungereimtheiten kommen, was im schlimmsten Falle wiederum ein kleines "Bußgeld" zur Folge hätte. Zudem wird vom Fahrzeugverleiher eine Kreditkarte verlangt. Über diese muss in der Regel eine Garantie von 2.000 USD verbürgt werden. Die hohe Eigenbeteiligung birgt gewisse Risiken. Im Versicherungsfalle, z. B. Wagendiebstahl, oder einem selbstverschuldeten mittelschweren Unfall bzw. nicht verschuldetem Unfall mit anschließender Fahrerflucht des Schuldigen geht das "Pfandgeld" flöten. Kleinere Blechschäden, größere Kratzer, angeschlagene Auspufftöpfe oder fehlende Außenspiegel werden ebenso geflissentlich berechnet. Warnung und freundlicher Hinweis: Von nächtlichen Fahrten sollte generell abgesehen werden! Vielleicht mit Ausnahme von gut ausgeleuchteten wie verkehrsreichen Straßen im urbanen Bereich. Vor allem an der Küste und im Oriente kann es selbst auf viel befahrenen Hauptstrecken zu vereinzelten Überfällen kommen. Die geschickte Vortäuschung einer Motorpanne oder eines Unfalls mit Verletzten, gehört hierbei auch tagsüber zu den gebräuchlichen Methoden, um ein einzelnes Fahrzeug anzuhalten. Auch ein hübsches, am einsamen Straßenrand winkendes Fräulein könnte im Gebüsch ein paar schwer bewaffnete Gangster verbergen. Andere Überfallberichte klingen mitunter weitaus aktionsgeladener! Ein übertriebenes Sicherheitsdenken ist jedoch ebenso fehl am Platze. Wer auf holprigen Nebenstrassen auf ein buckeliges Alterchen mit zwei Hühnern unterm Arm, ein durchnässtes Schulkind oder eine Gummistiefel tragende, Machete schwingende Bauersfrau trifft und darüber hinaus über einen freien Sitzplatz verfügt (meist nur für eine sehr kurze Strecke) sollte die freundlich angebotene Mitfahrgelegenheit zu einem unterhaltsamen Schwätzchen wahrnehmen. Selbst wenn dabei ein bisschen verkrustetes Erdreich mit ins Wageninnere gelangen könnte. Nur so kann die fortwährende "Abkapselung" im gutgepolsterten Privatfahrzeug eventuell sogar hinter getönten Knopfdruck-Scheiben mit einem Schuss "anekdotischer Lebensnähe" angereichert werden. Quelle: www.exploringecuador.com Inlandflüge |
| Wetter | Das aktuelle Wetter in Ecuador. |
| Zeit | MEZ - 6 (UTC - 5); Galápagos-Inseln: MEZ - 7 (UTC - 6). Die aktuelle Zeit in Ecuador. |
| Zoll | Nach Ecuador können Sie folgende Artikel zollfrei einführen: Es ist untersagt Schusswaffen, Drogen, Sprengstoff und so weiter einzuführen. Auch verboten sind Fleisch und Fleischprodukte. |






