1. Januar, 1. Mai, 18. Juni, 23 Juli, 6. Oktober. Darüber
hinaus gibt es noch zahlreiche, jährlich wechselnde islamische
Feiertage. Fällt ein offizieller Feiertag auf einen Freitag,
wird an dem nachfolgenden Werktag nicht gearbeitet. Der wöchentliche
Ruhetag ist der Freitag, für Behörden gilt als Wochenendregelung
Freitag; Privatfirmen und Firmen des öffentlichen Sektors
können das Wochenende selbst bestimmen (bisher Freitag/Samstag
oder Freitag/Sonntag).
Handeln
Handeln gehört in Ägypten wie in vielen anderen Ländern der
arabischen Welt einfach mit dazu. Wichtig ist, dass Sie auch
bei jeder Dienstleistung den Preis vorher ausmachen sollten.
Es dürfte Sie daher nicht erstaunen, wenn Händler Ihnen
überzogene Fantasiepreise nennen, doch das ist vollkommen
normal. Sie können den Händler mit etwas Geschick herunterhandeln
und sich darüber freuen, dass Sie ein gutes Geschäft gemacht
haben - und Ihr Gegenüber freut sich dann wirklich, weil er
das gute Geschäft gemacht hat. Auf gar keinen Fall sollten
Sie sich unter Druck setzen lassen.
Betteln
Geben Sie in keinem Fall etwas an bettelnde Kinder (weder
Geld noch irgendetwas anderes)! Denn bald würden Sie
mehr als ihr Vater verdienen und nicht mehr zur Schule gehen.
Sollten Sie eine bettelnde Frau mit einem Kind auf der Straße
antreffen, handelt es zumeist um eine Notsituation (geschiedene
oder ausgestoßene Frau). Eine Frau würde nie freiwillig auf
der Straße betteln gehen. Selbst die Ägypter stecken
einer bettelnden Frau etwas zu. Geben Sie in solchen Situationen
etwa 1 LE. Diese Geste wird auch ihr Ansehen bei den Ägyptern
heben (auch wenn diese sich für die bettelnde Frau schämen).
Weltkulturerbe
Theben und seine Totenstadt; das islamische Kairo; Memphis
und seine Totenstadt mit den Pyramiden von Giseh, Abusir,
Sakkarah und Dahschur; die nubischen Denkmäler von Abu Simbel
bis Philae; frühchristliche Ruinen von Abu Mena
Moscheebesuch
Alle Moscheen sind für Nichtmuslime zugänglich. In der Hussein-Moschee
allerdings am Kairoer Bazar kann einem der Zutritt bisweilen
verwehrt werden. Frauen müssen Kleidung tragen, die den ganzen
Körper bedeckt. Zu den Gebetszeiten sind Besuche nicht angebracht.
Ihr Reisepass muss noch sechs Monate gültig sein, darüber
hinaus benötigen Sie ein Visum, das beim Konsulat/bei
der Botschaft oder - günstiger - direkt im Flughafen
respektive Hafen erhältlich ist. Zudem müssen Sie
sich bis spätestens zum siebten Tag nach Ihrer Ankunft
polizeilich melden. Diese Prozedur übernimmt in der Regel
das Hotel für Sie, anderenfalls müssen Sie zur Polizei,
das wäre in Kairo zur Mugamma, dem zentralen Verwaltungsgebäude
am Md. Tahrir. Für einen Ausflug nach Israel benötigt
man ein Reentry - ein Visum zur Wiedereinreise also.
Generalkonsulate der Republik Ägypten
- Harvestehuder Weg 47, 20149 Hamburg, Tel.: 040 41332620,
Fax: 4106115
- Eysseneckstr. 34, 60322 Frankfurt / Main, Tel.: 069 955134-0
/ -411 / -415 / -470, Fax: 5972131, Service - Faxabruf 0190
771097010
Familienstruktur
Nach alter Tradition wird eine Heirat von den Familienoberhäuptern
arrangiert, ohne dass das betroffene Paar großen Einfluss
ausüben kann. Heutzutage haben die jungen Menschen jedoch
mehr Mitspracherecht, wenn es um die Partnerwahl geht. dass
eine Hochzeit nicht nur zwei Menschen, sondern zwei Familien
verbindet, helfen die beiden Familien eifrig bei der Hochzeitsvorbereitung.
Wohnungen sind teuer und schwer zu finden, deshalb sind Paare
oft solange verlobt, bis sie genügend Geld für ein eigenes
Heim gespart haben.
Es ist üblich, dass Großfamilien mit Tanten, Onkeln, Cousinen
und Cousins unter einem Dach leben. In den Städten leben oft
nur die Kernfamilien zusammen, aber auch hier werden gewöhnlich
enge Beziehungen zu Geschwistern und Cousinen und Cousins
gepflegt. In den meisten Familien werden die Mädchen von ihren
Brüdern beschützt und auch manchmal in der Öffentlichkeit
von ihnen begleitet. Traditionsgemäß richtet sich die Ehre
eines Mannes danach, wie gut er die Frauen in seiner Obhut
beschützt. Die Eltern spielen häufig eine wichtige Rolle in
der Zukunftsplanung ihrer Kinder. Die Kinder sind verantwortlich
für die Unterstützung und Pflege der Eltern im Alter.
Flora & Fauna
Entlang des Nils gedeihen viele Feuchtpflanzen, auch der Artenreichtum
der Vogelwelt ist beeindruckend. Hunderte von Vogelarten - teils
Zugvögel, teils Dauerbewohner des Niltals - zehren vom Fischreichtums
des Stromes. Schleichkatzen, Silberreiher und Ibisse leben im
Nildelta. Die Wüsten bestehen zum größten Teil aus Sandflächen
ohne Vegetation, doch in der Arabischen Wüste können vereinzelt
Gräser, Tamarisken und Mimosen wachsen. In der Nähe von Gewässern
oder unterirdischen Wasseradern gedeihen Dattel- und Astpalmen.
Zu den in der Wüste lebenden Tieren zählen Gazellen, Hyänen
und Schakale, dazu kommen zahlreiche Nager, Skorpione und Insekten.
Flüge
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Fotografieren
Wie in arabischen Ländern allgemein üblich, ist
das Fotografieren von militärische Anlagen und Brücken nicht
gestattet, darüber hinaus ist der Suezkanal ebenfalls
tabu.
Da Frauen sich aus religiösen Gründen nicht gerne fotografieren
lassen, sollte das jeder respektieren. In Gräbern oder Ausgrabungsstätten
darf weder fotografiert noch gefilmt werden.
Filme sind in Ägypten sehr teuer und man sollte aus
diesem Grunde mit einem ausreichenden Vorrat auf die Reise
gehen.
Tipps zum Fotografieren:
Licht
Licht ist für den Fotografen das primäre Gestaltungsmittel.
Ideale Bedingungen hat man am frühen Morgen, wenn das Licht weich ist und
Mitteltöne gut herausgearbeitet werden können. Die grelle Mittagssonne wirft
harte Schatten und ist daher problematisch. Demgegenüber eröffnet das
modulierende Abendlicht interessante Perspektiven. Dann nämlich erscheinen
die Farben satt, während die Schatten lang und weich fallen.
Schnappschüsse
Spontaneität ist zwar beim Fotografieren gut, Planung
ist jedoch besser – insbesondere wenn die Kamera etwas langsam ist. Damit
Sie den entscheidenden Moment nicht verpassen, sollten Sie Ihre Kamera vorher
weitgehend manuell eingestellt haben. Anhand eines fiktiven Punktes lässt
sich die Entfernung abschätzen und die Belichtungswerte vorab ermitteln.
In der Regel können Sie in Banken und großen Hotels
Geld umtauschen, wobei die Bankschalter in den Hotels oft
rund um die Uhr geöffnet sind und Eurocheques akzeptieren.
Kreditkarten nehmen die großen Hotels und z. T. einige Restaurants
und Geschäfte, zunehmend auch Händler im Basar, was aber noch
die Ausnahme darstellt; gelegentlich wird ein Aufschlag oder
eine Gebühr erhoben. Ratsam ist, das Formular so auszufüllen,
dass weder vorne noch hinten Ziffern angefügt werden
können. Bewahren Sie deshalb die Umtauschquittungen bis
zur Ausreise und teilweise darüber hinaus auf!
Einfuhr Fremdwährung:
unbeschränkt Einfuhr Landeswährung:
unbeschränkt Deklaration: nein Ausfuhr Fremdwährung:
bis zur Höhe des nicht verbrauchten Betrages Ausfuhr Landeswährung:
unbeschränkt
Umtauschempfehlung:
Umtausch im Reiseland: Ist bei den autorisierten Wechselstellen
möglich, allerdings sollte auf die Ausgabe von Kleingeld geachtet
werden.
Internationale Kreditkarten:
ja - werden von fast allen größeren Hotels akzeptiert, wie
gesagt auch zunehmend von Händlern im Basar. Bei den Basaris
sollten Sie beim Ausfüllen des Formulars darauf achten, dass
man keine Null hinten hinzufügen, aber auch keine Ziffer voranstellen
kann. Eurocheques: ja - aber nur bei
einigen Großbanken in Kairo und in wichtigen Touristenzentren.
Höchstbetrag 700 ägypt. Pfund pro Scheck. Vorzuziehen sind
jedoch Reiseschecks. Geldautomaten: Überall in
den größeren und großen Städten Ägyptens gibt es Geldautomaten
an fast jeder Ecke, die alle gängigen Kreditkarten akzeptieren
(VISA, Mastercard, oft auch AmEx), auch von Ausländern sowie
häufig (nicht immer) Karten, die das Cirrus-Logo oder
das Maestro-Logo aufweisen, also fast alle gängigen deutschen
EC-Karten. Reiseschecks: ja - in Euro oder
US-Dollar, auch in kleinen Stückelungen mitführen. Werden
von Banken und Hotels in Bargeld eingelöst, teilweise kann
auch in Geschäften damit bezahlt werden.
Geografie
Aus dem Weltraum betrachtet, besteht Ägypten aus einer Reihe
nord-südwärts verlaufender Streifen. Östlich an Libyen anschließend
bedeckt die westliche Wüste mit ihren Kalksteinformationen zwei
Drittel Gesamtägyptens. Im Südwesten erheben sich härtere Gesteinsarten
bis zu einer Höhe von knapp 2.000 m. Nach Osten wird die Wüste
durch das Niltal begrenzt, einem durchgängig fruchtbaren Landstreifen
von nur 8 bis 16 km Breite. In diesem schmalen Streifen leben
99 % der ägyptischen Bevölkerung. Der Nausser-Stausee, entstanden
nach dem Bau des Assuan-Staudamms, erstreckt sich in 300 km
Länge südwärts bis zur sudanesischen Grenze. Nordwärts breitet
sich das Nildelta von Kairo bis zur Mündung mit den Küstenstädten
Alexandria im Westen und Port Said im Osten aus. Zwischen Nil
und Rotem Meer liegt die Arabische Wüste, eine Serie zerfallender
Sandstein- und Kalksteinplateaus.
Geschichte
Um 2900 v. Chr. wurden Ober- und Unterägypten erstmals unter
einer politischen Führung vereinigt, sodass die erste von
dreißig Dynastien entstehen konnte. Pharaonen und Priester
schufen im fruchtbaren Niltal eine Hochkultur, die die Hieroglyphenschrift,
den ägyptischen Kalender, ein vielfältiges Götterpantheon
und einen ausgeprägten Totenkult hervorbrachten. Das erste
monumentale Bauwerk, die Stufenpyramide von Sakkara, entstand
in der 3. Dynastie des Alten Reiches um 2600 v. Chr. Höchste
Vollendung erreichte die Pyramidenbaukunst in der 4. Dynastie
unter den Pharaonen Snofru, Cheops, Chephren und Mykerinos.
Das Neue Reich (1551 - 1070 v. Chr.) stieg zur Weltmacht auf
und brachte in der 18. Dynastie die Pharaonen Amenophis III.,
Echnaton und Tutanchamun hervor. Mit dem König Ramses III.
(20. Dynastie) regierte der letzte große Pharao. Danach zerfiel
das große Reich. Seit der 22. Dynastie regierten Fremdherrscher
das Land - die sich allerdings meist der ägyptischen Kultur
anpassten. Von 525 bis 404 v. Chr. wurde Ägypten Teil des
persischen Reiches. Mit der Eroberung durch Alexander den
Großen (332 - 323 v. Chr.) begann die Hellenisierung des Landes.
Unter der makedonischen Dynastie der Ptolomäer (323 - 30 v.
Chr.) erlebte Ägypten eine erneute Blütezeit und weckte die
Begierde des Römischen Reiches.
Nach der Eroberung Alexandrias durch den römischen Feldherren
Octavius (30 v. Chr.) nahm sich Ägyptens letzte Königin, Kleopatra
VII., das Leben. Bis 395 n. Chr. war Ägypten Teil des römischen
Weltreiches, danach 243 Jahre unter byzantinischer Herrschaft.
Im 5. Jahrhundert entstand die nationalägyptische (koptische)
Kirche. Sie wurde durch die byzantinische Verwaltung verfolgt,
weshalb auch die muslimisch-arabischen Eroberer (seit 639)
als Befreier begrüßt wurden. Ägypten wurde Provinz des Kalifenreiches
und Kultur, Sprache und Religion der neuen Herren durchdrangen
das Land. Auf die Dynastie der Mamluken, Nachfahren ehemals
türkischer Sklaven, folgte 1517 - 1798 die unmittelbare Herrschaft
der Osmanen, die durch Napoleons Expedition (1798 - 1801)
de facto beendet wurde. Damit begann der gut 150 Jahre währende
Einfluss Europas, insbesondere Großbritanniens. Der Bau des
Suezkanals (1859 - 1869) diente ausschließlich europäischen
Wirtschaftsinteressen und stürzte Ägypten in seine erste Finanzkrise.
Die Dominanz Englands endete nach vielen Zwischenschritten
erst 1956 mit der Verstaatlichung des Suezkanals. Bereits
am 23. Juli 1952 hatte eine nationalistische Bewegung König
Faruk zum Abdanken gezwungen. Am 18. Juni 1953 wurde Ägypten
Republik, Gamal Abd el-Nasser 1954 Staatspräsident. Außenpolitisch
orientierte sich Nasser in Richtung sozialistischer Staaten
und zur Bewegung der Blockfreien hin. Vor allem aber vertrat
er die Idee des "Pan-Arabismus", der Einheit der arabischen
Staaten. Für kurze Zeit gelang es Nasser sogar, Syrien und
später auch den Jemen zur "Vereinigten Arabischen Republik"
zu vereinen (1958 - 1961).
Die wirtschaftlichen Probleme des Landes versuchte Nasser
mit einem "arabischen Sozialismus" in den Griff zu bekommen.
Die vernichtende Niederlage im Sechs-Tage-Krieg des Jahres
1967 gegen Israel offenbarte jedoch das Scheitern des "Nasserismus"
und förderte langfristig eine andere Ideologie: den politischen
Islam. Bereits 1928 war in Ägypten die "Muslimbruderschaft"
entstanden, die zur Keimzelle aller modernen islamistischen
Bewegungen werden sollte. Während Nasser die Muslimbrüder
verfolgen ließ, vertrat sein Nachfolger Anwar el-Sadat (1970
- 1981) ihnen gegenüber eine gemäßigte Politik. Außenpolitisch
verfolgte Sadat einen Kurs der "Öffnung" gegenüber dem Westen
und drängte den Einfluss der Sowjets zurück. Der Jom-Kippur-Krieg,
der mit einem Waffenstillstand ohne Sieger und Besiegte endete,
aber den Mythos von der Unbesiegbarkeit Israels zerstörte,
führte zu einem neuen Selbstbewusstsein in der arabischen
Welt und veranlasste Sadat auch gegenüber Israel zur Kurskorrektur.
Ein erstes Truppenentflechtungsabkommen mit Israel wird 1974
unterzeichnet, im November 1977 folgte Sadats Besuch in Jerusalem
als Geste des Friedens und schließlich, nach Vermittlung durch
US-Präsident Jimmy Carter, am 26. März 1979 in Washington
der Friedensvertrag mit Israel. Nach der Ermordung Sadats
1981 setzte dessen Nachfolger Mubarak die prowestliche Politik
fort. Im Golfkrieg 1991 beteiligte sich Ägypten an der antiirakischen
Koalition.
Im Nahen Osten gilt Ägypten seit jeher als Stabilitätsfaktor.
Seit der Ermordung Sadats herrscht im Land der Ausnahmezustand.
Die Notstandsgesetze werden vor allem gegen Islamisten eingesetzt,
die vermutlich auch für ein - gescheitertes - Attentat auf
Mubarak im Juni 1995 verantwortlich waren. Amnesty International
beklagt Folter, grob unfaire Prozesse und extensive Anwendung
der Todesstrafe: 1997 wurden 55 Todesurteile verhängt und
24 davon vollstreckt. Mit fast 94 % der Stimmen wurde das
ägyptische Staatsoberhaupt Hosni Mubarak (71) bei der Präsidentenwahl
am 26. 9. 1999 im Amt bestätigt.
Regierungsform
Ägypten ist seit 1971 eine Einparteien-Republik. Staatsoberhaupt
ist der Präsident, der mit einer Zweidrittelmehrheit vom Parlament
ernannt und für eine sechsjährige Amtszeit durch Volksentscheid
bestätigt wird. Er ist gleichzeitig Oberbefehlshaber der Armee
und ernennt darüber hinaus auch den Premierminister und das
Kabinett.
Gesundheit
Man kann nur davor raten, rohes Fleisch zu essen. Essen Sie
darüber hinaus nur gründlich gewaschenes Obst, dann haben
Sie schon viel dafür getan, eine unangenehme Durchfallerkrankung
zu vermeiden. Des Weiteren sollten Sie bei rohen Salaten vorsichtig
sein. Viele Ägyptenurlauber können ein Lied von der "Rache
der Pharaonen" singen: Magen- und Darmproblemen sind ein häufiges
Leiden. Ratschlag: Nehmen Sie einen ausreichenden Vorrat an
entsprechenden Medikamenten mit.
Als Trinkwasser und zum Zähneputzen sollte man nur Mineralwasser
verwenden. Erkältungen können vor allem infolge der oft
zu kalt eingestellten Klimaanlagen auftreten. Eine weitere
Gefahr stellt das Trachom dar, eine Augenkrankheit, die im
schlimmsten Fall zur Blindheit führen kann. Aus diesem Grunde
sollten Sie keinem Einheimischen Ihren Fotoapparat oder Ihr
Fernglas überlassen. Weit verbreitet ist die Bilharziose,
eine Erkrankung, die durch kleine Hakenwürmer übertragen wird;
juckender Hautausschlag an der Eintrittsstelle der Larven
sowie eine akute, fieberhafte Erkrankung sind die Folge. Aus
diesem Grunde sollte man nicht im Nil oder anderen Binnengewässern
baden. Über etwaige gefährliche Meerestiere geben die Tauchschulen
im Sinai bzw. am Roten Meer Auskunft. Das geeignetste Mittel,
sich gegen Schlangen und Skorpione zu schützen, sind
feste Schuhe und das Veranstalten von Lärm. Sollten Sie trotzdem
gebissen werden, suchen Sie sofort einen Arzt auf!
Die Apotheken in Ägypten verkaufen bis spät in die Nacht
rezeptfrei jedes Medikament. In Kairo zumindest gibt es qualifizierte
Ärzte, die bisweilen ein sehr gutes Englisch sprechen, wobei
die Behandlung in der Regel in Devisen bar bezahlt werden
muss. Sollten Sie gezwungen werden, ein Krankenhaus aufzusuchen,
erkundigen Sie sich am besten vorher bei Ihrer diplomatischen
Vertretung vor Ort.
Alle Angaben und Informationen ohne Gewähr!
Ein ganz besonderer Dank geht an die Schüler und Lehrer
der Oberschule an der Marzahner Promenade in Berlin, die
uns freundlicherweise Informationen aus ihrem privaten Projekt
»Erdkunde-Online« insbesondere zu den Themen
Umgangsformen, Familienstruktur, Flora & Faune, Geografie
und Geschichte überlassen haben.
Hinweis: Während der Aktualisierungsphase,
die eine gewisse Zeit dauern wird, können die gewünschten
Infos ab 20. Januar 2006 per E-Mail angefordert werden.